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Thema: Notmaßnahme?

  1. #1
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    Notmaßnahme?

    Name:  Deutsche Post MiNr 5a Notmaßnahme.jpg
Hits: 262
Größe:  101,1 KB

    Kann zu dieser Zeit wirklich noch Post ohne Briefmarke mit "Gebühr bezahlt"-Stempel verschickt worden sein?
    Den Brief habe ich in alten Unterlagen von Opa gefunden.

  2. #2
    Deutschland 1933 - 1949 Avatar von Kontrollratjunkie
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    Wenn ich das Stempeldatum richtig lese, stammt der Beleg vom 13.07.1946. Zu der Zeit wurde noch oft auf dieses Freimachungsverfahren zurück gegriffen.
    In meiner Sammlung finden sich noch Belege aus 1948 mit "Gebühr bezahlt" - Vermerk.

    Gruß
    KJ

  3. #3
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    Hallo markenopa,

    im Juli 1946 kann es durchaus noch zu Barfrankturen gekommen sein. Knapp ein Jahr nach Kriegsende dürfte der Mangel im Deutschen Reich in allen Bereichen noch sehr groß gewesen sein.

    Hier ein Link zu Belegen meiner Sammlung aus dem April 1946: http://kleine-briefmarkenecke.de/Mec...ern/April-1946
    Unter dem 10.04.1946 findest du eine Barfrankatur

    Und wie von Kontrollratjunkie angesprochen, kam es im Jahr 1948 im Rahmen der Währungsumstellung wieder zu Barfrankaturen:
    http://kleine-briefmarkenecke.de/Mec...mern/Juli-1948
    http://kleine-briefmarkenecke.de/Mec...rn/August-1948

  4. #4
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    Vielen dank für die Info. Weiß jemand, ob so etwas überhaupt einen Wert hat?

  5. #5
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    Zitat Zitat von markenopa Beitrag anzeigen
    Vielen dank für die Info. Weiß jemand, ob so etwas überhaupt einen Wert hat?
    Für Heimat- und Thematiksammler hat es auf jeden Fall einen Wert. Der Wert bemisst sich an der Seltenheit und an der Summe, die jemand bereit ist, dafür zu bezahlen. Der Michel-Deutschland-Briefekatalog widmet diesen Barfrankaturen der Nachkriegszeit ein paar Seiten. Bei kleinen Orten kann man wohl durchaus ein paar Euro erlösen.

    Gruß
    W.

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Lächeln

    Es gibt natürlich auch Handbücher. (Argen, Götz) Im Michel findet man nur eine Übersicht.
    Verwendet wurden diese Stempel auch in den 50er-Jahren und später - vor allem für Massenauflieferungen. (siehe Stuttgart - es gibt auch viel spätere) Die Nebenstempel (wie Ludwigshafen) liegen in der Bewertung meist etwas höher.
    Die hörten Anfang der 50er-Jahre auch auf.
    Die Größe des Ortes ist eher nebensächlich. Wichtig sind vor allem Verwendungsort und Type des Stempels. Eine ähnliche Auslandspaketkarte wie unten aus dem Hamburger Freihafen z.B. brachte z.B bei Harlos über 300€ Zuschlag. (Hamburg ist ja nun realativ groß)
    Der Westermann-Rollstempel ist praktisch nicht zu bewerten. (In der Arge Notopfer nur 1x bekannt) Die bezahlt-Rollstempel mit Firmenwerbung sind sehr(!) selten. Und auch Braunschweig ist kein Dorf.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken     
    Geändert von fricke (17.04.2016 um 15:49 Uhr)

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