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Thema: Mein schönster Beleg...

  1. #41
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @andreas:

    Das ist kein Briefträgerstempel, sondern ein Ausgabestempel. Damit wurde angezeigt, wann der Brief zugestellt wurde. '9 11' ist das Datum, 'D 1' m.W. die aktuelle Zustellrunde (es wurde mehrmals am Tag zugestellt).

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  2. #42
    Heimatsammler Trier Avatar von rolfnr
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    Hallo Andreas

    Einwohner Wain gem stat Landesamt Baden Württemberg:

    1871 = 1037
    1880 = 1134
    1900 = 1028

    usw, usw siehe auch:
    http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de

    Viele Grüße
    Rolf
    Heimatsammlung Trier

    Schon die Römer haben hier gut gelebt!

  3. #43
    Württemberg
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    Hallo Andreas,

    ein netter Beleg mit persönlichem Bezug

    Zitat Zitat von Andreas Gminder
    .... sicherlich einer der seltensten Ortsstempel. Dazuhin sehr klar abgeschlagen.
    Leider muß ich etwas Wasser in den Wein giessen, denn der Doppelkreisstempel von Wain ist nicht selten. Man findet ihn immer wieder, weil das Dorf ja immerhin 1000 Einwohner hatte.
    Zitat Zitat von deckelmouk
    Das ist kein Briefträgerstempel, sondern ein Ausgabestempel. Damit wurde angezeigt, wann der Brief zugestellt wurde. '9 11' ist das Datum, 'D 1' m.W. die aktuelle Zustellrunde (es wurde mehrmals am Tag zugestellt).
    Es handelt sich genauer um einen Distributionsstempel, der meines Wissens schon seit der Vorphilazeit vorkommt. Damit wurde dokumentiert bei welchem Bestellgang am Tage der Brief ausgeliefert wurde. Von Ulm kenne ich 5 Bestellgänge pro Tag. In manchen Orten gab es auch noch Briefträgerstempel dazu.
    Die folgende Abbildung zeigt den Distributionsstempel von Ulm und den Briefträgerstempel "1." links unterhalb des Aufgabestempels:



    Später hiessen sie Bestellgangsstempel, sehen moderner aus und haben ein B im Stempel. Hier ein Beispiel aus Stuttgart mit Briefträgerstempel "39"



    Diese Stempel waren schon einmal Gegenstand einer Veröffentlichung der ArGe Württemberg, werden aber leider kaum gesammelt. Wer also billig einsteigen möchte kann sich dort austoben, denn Material gibt es genug....

    Gruß

    wuerttemberger

  4. #44
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    1896, Nepal-Indien Kombinationsfrankatur

    Um meiner Tradition hier Überseebelege meiner Sammelgebiete vorzustellen, hier ein weiteres Glanzstück.

    1896, Nepal-Indien Kombinationsfrankatur bestehend aus der 1 Anna Marke von Nepal, Mi-Nr. 4, gestempelt mit dem Killerstempel von Salyan (Type C20), daneben der negative Stempel von Salyan (Type N49) datiert (BS (19)52/11/30) entsprechend AD 11.03.1896 und der negative, undatierte, Poststempel von Banke, Type C3.
    Rückseitig Indien Marke der Ausgabe 1882-88, ½ Anna, blau mit unleserlichem Stempel, vermutlich Nepalesischer Stempel, abgeschlagen in Banke; dazu ein schwacher Stempelabschlag der indischen Post von Jamnaha und 2 Abschläge des Calcutta Abgangstempel datiert 17.03.1896.
    Dies ist ein sehr frühes Beispiel von inoffiziellem Postverkehr zwischen Nepal und Indien. Die Nepalesische Marke war für die Beförderung bis zur Nepalesisch-Indischen Grenze bei Banke notwendig, die Indische Marke für die Beförderung von da nach Calcutta.
    Die Postlaufzeit von nur 5 Tagen ist ein Musterbeispiel der Leistungsfähigkeit der frühen Post.
    Die Datumsangabe BS (Bikram Sambat) ist die Nepalesische Zeitrechnung bzw. Kalender und ist ca. 56 Jahre, 8 Monate und 17 Tage unserer (AD) Zeitrechnung voraus.

    Die Beschreibung des Briefes mag evtl. sehr ausführlich sein, erklärt aber die Besonderheiten des Briefes und ist daher notwendig.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  
    Geändert von Rainer Fuchs (05.02.2012 um 10:22 Uhr) Grund: Umlaute wieder eingefügt

  5. #45
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Wo gab es die indischen Marken zu kaufen?

    @22028:

    Toller Brief! Kannst Du uns noch verraten, wo es die indischen Marken zu kaufen gab? Hatten die nepalesischen Postämter diese bevorratet? Oder musste man sich die selbst besorgen.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  6. #46
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Lars,

    Einheimische Nepalesische Postämter hätten keine Indischen Marken auf Vorrat. Es gab jedoch in mehren Städten von Nepal Postämter der British Indischen Post. Das erste British Indische Postamt in Nepal wurde übrigens bereits 1816 in der Indischen Botschaft in Kathmandu eröffnet, zudem hatten die meisten der Nepalesischen Geschäftsleute Verbindung zu Indien so dass diese Briefmarken auf Vorrat gehabt haben dürften.

    Grüße
    Rainer

  7. #47
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    Infla OPD

    Hoffe ich unten ist meine schoenster Beleg.
    http://home.arcor.de/inflaalec/pics/p8_1_max.JPG
    und rueckseite
    http://home.arcor.de/inflaalec/pics/p8_1_r_max.JPG
    Leider kann ich nicht erklaren alles in deutsch. Englisch ja
    " A very interesting foreign registered letter from OPD München - Zurich , Switzerland, cancelled 22.Nov 23. Cover is correctly franked to meet the rate for a letter weighing up to 80 grams. Franked with multiple copies of Michel 334A and 335a. Postage was applied as being 220 Milliarden Marks and was calculated as follows:

    Foreign Letter up to 20g :- 80 Milliarden Marks
    Registration Fee :- 20 Milliarden Marks
    Each addittional 20 g or part of :- 40 Milliarden Marks
    Extra weight of letter 20g x2 80 Milliarden Marks

    Front and reverse bears a oval lilac postal control cancel for München . The front also has a two line boxed, "Geprüft und freigegeben" lilac cancel. These show that the contents were examined before being sent and everything was found to meet the postal regulations. Zurich arrival cancel also on reverse with arrival date of 23.11.23.

    The stamps used show the two different types of printing known, Flat Plate and Rotary. These can be easily identified by examining the upper sheet margins still attached. The 5/10 is Plate and 10/20 Rotary. Rotary printings always show vertical bars in the upper margins. The Flat Plate printings exist in three types, "A" , "B" and "C" The Rotary upper margins also show two different types, "0/6/0 and 1/5/1" . These figures refer to the number of short and long lines .

    The 5/10 Plate upper margin is of the type known as Type C. That being the original counter numbers having a thin line below them. The Type C upper margin used is very rare and on cover extremely so.

    Very rarely do any of the OPD issues upper margins exist used on cover. Officially these upper margins should have been removed by the postal clerks. The combination of three different upper margins and a heavy weight correctly rated cover make this possibly a unique piece of postal history."

  8. #48
    Bayern-Einsteiger Avatar von Nacktnasenwombat
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    Ein schöner Beleg meiner (jungen) Sammlung. Er ist zwar von der Marke her nicht besonders wertvoll und wahrscheinlich auch nicht besonders selten (Ich kenne mich da noch nicht so gut aus) aber ich finde es sehr interessant wie freundlich und würdevoll im Jahr 1865 Rechnungen geschrieben wurden.
    Ausserdem ist er für mich persönlich auch auch etwas Besonderes da ich im Nachbarort des Adressaten wohne.
    Name:  Hinten_klein.jpg
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Größe:  28,5 KB Name:  Vorne_klein.jpg
Hits: 971
Größe:  31,0 KB
    Hier habe ich ein größeres Bild der Vorderseite: http://www.p2u.de/gamemoon/Briefmarken/Vorne.jpg

    Leider kann ich diese alte Schrift kaum entziffern, weshalb ich den unteren, handgeschriebenen Teil nicht verstehe. Ich würde mich sehr freuen wenn jemand, der damit weniger Probleme hat, sich die Mühe machen könnte das für mich zu "übersetzen" .

    viele Grüße,
    Andreas

  9. #49
    Alles von Eschwege Avatar von Dietemann
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    Es ist schon etwas spät:
    Wir senden Ihnen ganz vortrefflichen Tabak und
    bitten Sie nur Ihr..
    .. zukommen zu lassen. Ein ...
    ..... Kautabak...
    ... nur bei Bedarf zu ....
    Hochachtungsvoll.

  10. #50
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    "Wir senden Ihnen ganz vortrefflichen Tabak und bitten Sie uns Ihre auch größeren Befehle ... recht zahlreich zukommen zu lassen. Sie haben schön ziemlich lange vom Kautabak nichts bestellt und bitten wir uns bei bedarf zu beehren. Hochachtungsvoll"
    Das Wort nach Befehle kriege ich beim besten Willen nicht raus.

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