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Thema: Thurn und Taxis 1 Kr. Frankatur

  1. #1
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    Thurn und Taxis 1 Kr. Frankatur

    Mir liegt folgende Briefvorderseite vor, die ich aufgrund der Verwendung der Vorphilastempel in der Markenzeit in der Sammlung habe.

    Hat jemand eine Erklärung für die 1 Kreuzer Frankatur in die Schweiz?

    Der Empfänger hat den Briefinhalt ausgeschnitten und die ehemals links vorhanden Marken abgeschnitten. Das wäre die einfachste Antwort. Vielleicht gibt es noch eine andere?


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    Vorderseite



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    Rückseite

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Michael D
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    Hallo,

    das Drucksachenporto betrug 1 Kreuzer, vgl. z.B. Zangerle: Handbuch der Auslandstaxen der süddeutschen Postgebiete.

    Gruß
    Michael
    Preußen und Transite

  3. #3
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    Danke, dann hat sich die Anfrage gelohnt und auch der relative teure Kauf steht jetzt in einem anderen Licht.

    Habe nur die Zangerle Ausgabe: Portobriefe im Auslandsverkehr als Ergänzung zum Handbuch der Auslandstaxen.

    Dann weiss ich was mir noch fehlt.

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von bayern klassisch
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    Lieber Michael,

    die Drucksache datiert vom Sept. 1852, so dass sie auf vormarkenzeitlicher Basis steht, nicht auf der des großen Postvertrages der Schweiz mit Taxis von 1852. Aber selbst bei diesem wären 2 Kreuzer zu frankieren gewesen (Drucksachen unterlagen ja dem Frankierungszwang, auch schon zuvor). Also immer 1 Kr. für Taxis und 1 Kr. für die Schweiz.

    Den Altvertrag vor dem von 1852 kenne ich nicht, aber ich glaube auch nicht, dass er günstiger gewesen sein sollte, als der spätere.

    In jedem Fall war der Schweiz auch bei Drucksachen ein Weiterfranko zu vergüten. Dies hat man hier nicht notiert und auch keine Marke hierfür geklebt. Ein Weiterfranko für die Schweiz in Marken zu kleben wäre m. E. auch nicht statthaft gewesen, weil nur ein bares Weiterfranko erlaubt war.

    Es wäre folglich sinnvoll, die Rückseite der Drucksache zu sehen, weil man ohne diese dieselbe nicht beschreiben kann.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch
    Beatus ille, qui procul negotiis

  5. #5
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    Also nun doch (leider) ein Beleg für Vermutungen.

    Mit liegt nur der Ausschnitt vor, die Briefvorderseite. Die gezeigte Rückseite des Papierstücks ist die Innenseite aus der die Drucksache hervorgeht. Die Briefrückseite fehlt.

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