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Thema: Erbnachlass

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Erbnachlass

    Hallo an die Philatelie Gemeinde,

    erst einmal hoffe ich dass ich das richtige Unterforum erwischt habe.
    Falls nicht, verzeiht mir dies bitte.

    Aus einem Erbnachlass, genau genommen von meinem Vater, haben ein Bruder und Ich eine Vielzahl von Briefmarken geerbt.
    Leider haben wir von der Matterie keine Ahnung.
    Da mein Vater diese nicht aktiv oder gar leidenschaftlich gesammelt hat, sind diese von uns für keinen emotionalen Wert.
    Wir würden diese daher gerne veräußern.

    Unabhängig davon, dass wir nicht einmal wissen was für ein Wert hinter diesen steckt, sind viele sogar noch original im Einschreiben von 198x verpackt.
    Insgesamt spreche ich von 36 Einschreiben.
    Meine Frage/Bitte an Euch:

    Wie kann ich deren Wert ermitteln? Gibt es dies bezüglich dafür Fachmänner den ich sowas anvertrauen kann oder muss man hier besorgt sein, dass man über das Ohr gehauen wird.
    Könnt Ihr mir den Wert mitteilen?
    Ich habe in ein bereits geöffnetes Einschreiben hereingesehen, und konnte dabei unter anderen den folgenden Inhalt finden:

    Die Anhänge habe ich an diesen Post angehangen.

    Ich hoffe das Ihr mir weiterhelfen könnt.
    Vielen Dank im Voraus.
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  2. #2
    Deutschland 1933 - 1949 Avatar von Kontrollratjunkie
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    Zitat Zitat von eroj Beitrag anzeigen
    Hallo an die Philatelie Gemeinde,

    Wir würden diese daher gerne veräußern.

    Unabhängig davon, dass wir nicht einmal wissen was für ein Wert hinter diesen steckt, sind viele sogar noch original im Einschreiben von 198x verpackt.
    Insgesamt spreche ich von 36 Einschreiben.

    Wie kann ich deren Wert ermitteln? Gibt es dies bezüglich dafür Fachmänner den ich sowas anvertrauen kann oder muss man hier besorgt sein, dass man über das Ohr gehauen wird.
    Könnt Ihr mir den Wert mitteilen?
    Hallo,

    nach dem ersten Eindruck scheint es sich hier um Abonnementslieferungen der damaligen Deutschen Bundespost zu handeln, hier um Lieferungen der Versandstelle Berlin 12. Es wurde hier offenbar Bundesrepublik und Berlin einmal postfrisch und einmal mit Eckstempel abonniert. Diese Marken aus dem achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts zählen heute zu den am häufigsten vorhandenen Jahrgängen und sind faktisch ohne nennenswerten Handelswert. Vor allem die Klischee gestempelten Marken sammelt man heute in der Form kaum noch und das postfrische Material ist in großen Mengen am Markt. Insofern muss man keine Angst haben, "über das Ohr gehauen zu werden". Wenn die Marken dennoch verkauft werden sollen, würde ich mir hinsichtlich des Erlöses keine großen Hoffnungen machen. Wenn alle Umschläge diese Art des Inhaltes aufweisen, wird ein möglicher Erlös für die Partie m.E. nicht über 50 EUR hinaus gehen, wenn überhaupt.

    Gruß
    KJ

  3. #3
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Ein Händler wird Dich bei diesem Material nicht übers Ohr hauen - der wird grundsätzlich kein Interesse haben.

    Das ist allenfalls für einen Sammlungsanfänger brauchbar, jeder etwas fortgeschrittene Sammler hat das Material vorliegen, wenn er das überhaupt sammelt.

  4. #4
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    ... und auch die ETBs sind nicht absetzbar. Die werden zerschnitten als Verstärkungskarton benutzt.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Wer Krakauer Aufdruckmarken der Platten I-IIE hat, sollte bei mir mal anfragen, welche Position mir noch fehlt. Es gibt reichlich Material zum Tauschen.
    Wer bessere Thorn-Belege findet, hat sie bei mir abzuliefern.

  5. #5
    Deutschland, Schweiz, T+T
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    Wie allseits bekannt, hat die Deutsche Post bei Einführung des Euro alle DM-Marken für frankaturungültig erklärt. Das bedeutet in der Konsequenz, dass jeder, der nicht alles rechtzeitig umgetauscht hatte und auf eine "Wertsteigerung" gerade durch das kurzfristig üppige Tauschverhalten hoffte, eines Besseren belehrt wurde. Es sind einfach immer viel zu viele Marken (Neuausgaben) gedruckt worden, die den wirklichen Bedarf um ein zigfaches übertroffen haben. Heute liegt dieses Material millionenfach in den Alben und wer bereit ist, dafür Geld auszugeben, entlohnt nicht einmal den Verkäufer - von dessen erwarteten Mindestlohn ganz zu schweigen. Leider sind die Zukunftsaussichten genauso mies. Es gibt kaum Nachwuchs, der sich dafür interessiert. Wenn Neulinge hinzu kommen, dann wird ihnen gleich das "richtige" Sammeln empfohlen: Gebiete mit Zukunft, das nicht Alltägliche, möglichst höherwertige Marken zusammentragen, Spezialgebiete, eben "intelligentes" Sammeln, Forschen und nicht nur zusammenraffen. Man könnte stundenlang Für und Wider anführen - allein es führt kaum zu etwas für den, der solche Schätze bekommt. Wer sozial eingestellt ist, kann diese Marken allerdings gerne einem Verein oder der Philatelistenjugend im BdPh spenden. Freude des Empfängers sei gewiss!

    Karl

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