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Thema: Eine Frage der Farbe - Teil 7

  1. #11
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    Hallo Ben,
    sehr interessant Deine Ausführugen...
    Aber ist es notwendig, als Philatelist immer auf akadem. Niveau zu agieren ?.
    Nur ´ne kleine Frage- unser hobby sollte eigentlich massenwirksam sein...
    Meint Sb DI

  2. #12
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Hallo Ben,

    ... dabei habe ich mich schon bemüht, nicht zu viele mathematische Begriffe zu verwenden . Ich bin auch sicher, dass Du das Thema verstanden hast.
    Thema als solches im Grunde zwar schon, aber ich hatte dabei nicht gerade nur mich im Sinn gehabt…
    Aber … auch Vieles davon ist mir zwar klar, aber nicht alles mit den ganzen Formeln und Gleichungen…. Da stehe ich an und denke, dass man das Ganze noch viel einfacher hätte auch ohne dem Hochschulwissen darlegen können. So ein akademisches Schulwissen hatte ich kaum bis gar nicht, oder habe das schon längst vergessen. Da muss ich schon zugeben, dass das mein Horizont übersteigt.
    Aussehen tut das zwar imposant aus, aber wirklich der Allgemeinheit (wie ich so hoch gegriffen meinte 99%) wird das nicht so zugänglich sein, ohne dass man sich da wirklich in die Materie bewegt / bewegen will. Wer hat auch heute Zeit dazu, daraus Wissenschaft zu machen? Die meisten werden wie mein Vorschreiber denken…
    Das soll aber auf keinen Fall deine Superbemühungen und Aufwand wie schmälern! Im Gegenteil!
    Möge das etliche für diese Thematik interessierte Sammler dazu animieren, wenigstens etwas über die Theorie zu erfahren.

    Super, dass du auch zum Schluss so einen zusammenfassenden Beitrag von heute 17:27Uhr erstellt hast.

    Vielen herzlichen DANK für deine große Mühe!
    Beste Grüße und schönes WE!
    Jurek

  3. #13
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    Jawohl.
    so war es gemeint...
    Alle Achtung vor Deinen Recherchen,
    Aber wie angeführt stößt DAS den allgemeinen Sammler (comune people) nich vor den Kopf,
    resp. verleidet ihm das Hobby ?
    Nun ich hoffe nicht

    Gruß SB

  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von Ben 11
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    Hey, Skatbernd,
    und ich dachte immer, der "allgemeine Sammler (comune People)", auch "Philatelist" genannt, erhebt durchaus den Anspruch der Wissenschaftlichkeit für seine Sammlung. Werden doch alte Postverträge studiert, Briefporti nachgerechnet, Stempel akribisch geprüft und Laufwege von Postsendungen erforscht (einschließlich Paketsendungen von und nach Österreich).

    In der Sache der Farben brauchst Du Dir aber keine Gedanken zu machen, Motivsammler, deren Marken möglicherweise auch noch mehrfarbig sind, betrifft das i.A. nicht. In den Drucken fehlt mal die eine oder andere Farbe, was der Sammler aber gut erkennen kann.

    Interessant wird die Frage jedoch bei einfarbigen Marken, meist Dauermarken, die über mehrere Jahre immer neu hergestellt wurden. Hier wird auch jetzt schon bei einigen Marken eine Unterscheidung in der wahrgenommenen Farbe gemacht.

    Ich finde aber, dass die Bedeutung der dargestellten Messkurven überbewertet wird. Sie sind als eine physikalische Eigenschaft der verwendeten Druckfarbe für den Betrachter nur sekundär relevant. Anhand der Messwerte könnte man das Jahr der Herstellung z.B. postfrischer Marken ermitteln, oder auch bei Marken mit unvollständigem Stempel. Auch könnte die Rückdatierung von Stempelabschlägen nachgewiesen werden. Die Druckfarben wurden manchmal neu gemischt, wenn zum Beispiel anderes Papier verwendet wurde. Ziel war es dabei, den visuellen Farbeindruck beizubehalten.

    Meine Untersuchung hatte deshalb das Ziel, die Grenzen des sichtbaren Farbunterschiedes deutlicher zu machen, da dieser sehr stark vom Betrachter abhängt. Fehler in der Beurteilung / Prüfung sind individuell möglich.

    Jurek,
    sicher ist es auch für Dich interessant zu wissen, dass Deine visuelle Farbunterscheidung der blauen Wilhelm Pieck nichts mit den Kurvenverläufen, also der verwendeten Druckfarbe, zu tun hat. Wenn nach C. Burkhardt die Kurven immer ähnlich sind und somit die Farbmischung immer ähnlich war, liegt die Ursache der sichtbaren Farbunterschiede wohl woanders.
    Wo diese Ursache liegt, gilt es herauszufinden.

    Also sammelt ruhig weiter und bleibt neugierig.
    Viele Grüße. Ben
    stay curious.

  5. #15
    Registrierter Benutzer
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    Danke
    & Näheres per PN-
    nur soviel:
    mich stört dieser Exkurs absolut nicht...
    Sammlergruß SB

  6. #16
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Danke Ben für deine Superrecherchen, denen ich im Grundprinzip von „3D-Farbraum“ nach dem, was du schreibst, schon davor zustimmte, bevor du das geschrieben hast.

    sicher ist es auch für Dich interessant zu wissen, dass Deine visuelle Farbunterscheidung der blauen Wilhelm Pieck nichts mit den Kurvenverläufen, also der verwendeten Druckfarbe, zu tun hat. Wenn nach C. Burkhardt die Kurven immer ähnlich sind und somit die Farbmischung immer ähnlich war, liegt die Ursache der sichtbaren Farbunterschiede wohl woanders.
    Wo diese Ursache liegt, gilt es herauszufinden.
    Mir sind soweit die ganzen Hintergründe zu DDR-MiNr.251 bekannt, inkl. dessen, was der Hr. Dr. Burckhardt dazu meint.
    Auch vom Inhalt her die meisten Differenzen dazu zw. Paul und Schönherr und dann eben Paul und Burckhardt.

    Mein Problem liegt damit M.o.W. m.E. an drei Sachen:
    1) ich habe nur ca. 100 Stück von der MiNr.251 (möchte mir aber keine Tausende zulegen), aus denen ich eindeutig und unvoreingenommen* rein visuell 3 für mich deutlich erkennbare visuelle Farbunterschiede erkenne. Bis heute hatte ich jedenfalls noch keine Briefmarke gefunden, die ich nicht den drei Gruppen eindeutig zuordnen konnte.
    2) Man muss sich vorstellen, was für oft ein Chaos bei der Thematik um Farben gibt, und bei manchen Farben die einst zu DDR Zeit schon gab, brauchte es Jahrzehnte, bis die in MDS gefunden haben! (z. B. DDR-MiNr. 673 erst ab 2005)… = soll heißen, das Thema ist nicht selten umstritten und nicht so erschlossen. Die Problematiken kann ich auch auf anderen Gebieten wie der SBZ-KR auch sehen, wo innerhalb eines einfarbigen Bogens (EINE Mischfarbe) soll angeblich schon zwei Farben(!) geben… Wird jedenfalls so BPP geprüft! Ist aber m. E. ein „Witz“.
    3) Bedauerlicherweise habe ich keinen guten Kontakt mit dem Hr. Dr. C. Burckhardt (ohne dass er mit mir auf der Augenhöhe kommuniziert, wo es welche Probleme gibt und was man verbessern könnte), um darin sich besser auszutauschen und ggf. erforderlich selektives Material (wider seiner Ansichten dazu) auszuleihen.

    Nun ja, am Ende ist es halt mal so, dass auch völlig unabhängig von mir oder anderen Privatpersonen – wenn sich die Prüfer innerhalb BPP da nicht einig sind, bleibt die eine oder andere Farbe oder auch nicht, gestrichen. Man wartet, bis der eine abdankt…
    Es reicht mir schon, dass es mich nicht wenig Geld kostete, eine angebliche „Fehlfarbe“ aus dem MICHEL, im Wert von 4.000,- ME zu streichen und sich deswegen mit einem Prüfer angelegt zu haben, weil ich ihn nicht vor seiner Prüfung dessen darüber informierte…

    Beste Sammlergrüße!

    ----------------------------
    *) Ich verwende MDS2-2015. Dort gibt es zu DDR-MiNr.251 keine Angaben wegen welcher Auflagen und Zeiten dazu. Und ich habe das auch nicht (oder nicht mehr) gewusst, dass es diese Ausgabe in 3 Auflagen gab. Ich habe damit unbefangen die Briefmarken die ich habe farblich rein visuell selektiert (denn nur so prüfen die BPP Prüfer) und m. E. 3 gut trennbare Gruppen daraus aufgeteilt. …
    Aber wem interessiert das schon, zumal die anderen zu anderen Ergebnissen kommen, mit viel Fachwissen und Unmengen am Material, Software und, und …
    Nun ja, ich behaupte dabei nicht unbedingt im Recht zu sein, oder sein zu müssen. ...

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