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Thema: Rätsel: Welche Fehler machten die Fälscher?

  1. #21
    Registrierter Benutzer Avatar von 1512
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    Die sind alle bis auf die billige 10 b falsch ( besser verfälscht , die Urmarken sind ja echt ), aber dafür ist der Verkäufer ja bekannt, siehe briefmarken.ag. Stempeldaten aus 1942 sind bei Inselpostmarken nicht möglich,desweiteren ist an den Aufdrucken und an den Prüfzeichen eindeutig zu sehen das diese falsch sind mit einer Ausnahme die 10 b. Wer dafür sein schwer verdientes Geld ausgibt , kann nur das $ Zeichen in den Augen haben, oder er hat seine Gierbrille auf, die ja bekanntlich die Sinne vernebelt . Mir treibt das bisherige Gebot von 300 Euro die Tränen in die Augen. Der Spaß ist keine 10 Euro Wert

  2. #22
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    Bin begeistert

    Hallo 1512,
    hätte es nicht besser sagen können

    Gruß

    Cola

  3. #23
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Fälschungsökonomie

    Die abgelaufene Auktion mit den Inselpostmarken nehme ich mal zum Anlass, um eine These aufzustellen: Wenn es wirtschaftlich Sinn macht, Marken vor einer Auktion prüfen zu lassen, dies aber unterbleibt, dann sind die Marken mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch. Und der Verkäufer weiss das.

    Warum behaupte ich dass? Der Verkäufer schreibt, dass die Marken einen Katalogwert von 12.000 Euro haben. Das nehme ich als gegeben hin. Also kostet die Prüfung ca. 500 Euro (4% vom Katalogwert). Bei einem zu erwartenden Auktionserlös für echte Stücke von mind. 3.000 Euro (=25% vom KW) verbleiben dem Käufer netto 2.500 Euro.

    Erlöst hat er aber nur 922 Euro. D.h. er verzichtet auf ca. 1.600 Euro. Welcher vernünftige Mensch tut das? Eben - keiner! Also muss der Verkäufer wissen, dass er bei der Prüfung nur Geld verschwendet, da die Stücke als falsch geprüft zurückkommen. Ergo, hier werden wissentlich Fälschungen angeboten.

    Bitte keine Argumente richtig "Sammlerfreund" o.ä., ausser Ihr glaubt nachweislich an den Weihnachtshasen und Ostermann...

    Mit anderen Worten, wer hier mitbietet, dem gehört es nicht anders.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  4. #24
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    Hallo deckelmouk,
    Deine Argumentation ist nur bedingt richtig.
    Man kann eine nicht vorhandene aktuelle Prüfung durchaus als Indiz für Deine Behauptung sehen, aber man kann bei solchen Auktionen auch ein "gutes" Schnäppchen machen.(Ist mir bei ebay auch schon einige Mal gelungen.) Die hier gezeigte Auktion war gezielt ausgesucht, da man die Verfälschungen ganz einfach mit einem Blick in den Michel erkennen konnte. Das Ergebniss der Auktion ist jedoch fatal, über 900€ Verlust können einem die Freude am Sammeln sehr schnell vergehen lassen.
    Eine Aufgabe der Briefmarkensammlervereine sollte sein, seine Mitglieder über diese Problematik aufzuklären und zu sensibilisieren.
    Folgendes bitte merken:

    Bei ebay und anderswo gilt immer: Erst Hirn einschalten, dann mitbieten

    Gruß

    Cola

  5. #25
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Hallo Cola,

    ehrlich gesagt halte ich solche "Schnäppchen" für die absolute Ausnahme. In einer Auktion wie der diskutierten halte ich das für fast ausgeschlossen. Hoher Katalogwert, Angebot "von privat" und "ohne Obligo" = falsch. Die Gleichung gilt für mich. Da hab ich mir schon zu oft die Finger wund geschrieben, um hier noch etwas zu glauben.

    Wohl gemerkt, mir geht es hier nicht um die Auktionen von Profis, die geprüfte Marken und mit Rückgaberecht ab 1 Euro einstellen.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  6. #26
    Lutz
    Gast

    @Deckel

    Ich habe mir die Auktion auch mal angesehen. Die Auktion sieht erst einmal ok aus, alles Sachen abgebildet, Ware wird als geprüft ausgewiesen , Prüfzeichen ist sichtbar. Damit ist an dieser Auktion bisher nichts auszusetzen.
    ( kenne mich mit dem Gebiet aber nicht aus und habe gegenüber einem Spezialisten nicht gleich das AHA-Erlebnis beim ersten Blick auf die Stempel )
    Als Sammler des Gebietes würde ich dann erst einmal überprüfen, ob diese Prüfstempel möglich sind ( hat der Aufgeführte tatsächlich das Zeug geprüft ) und wie sehen evtl. vorhandene Vergleichsstücke aus.
    Das einzige was mich abhalten würde dort zu bieten, ist der Ausschluß der Rücknahme. Die Privatauktion halte ich für ok, wird vom Auktionshaus angeboten, warum also nicht nutzen. Ich biete auch nur noch als Privatauktionen dort an. Habe schon mehrfach miterlebt, daß dort Leute gegeneinander bieten, die sich sonst untereinander vornehm zurückhalten. ( In bestimmten Foren, nicht hier, wird teilweise recht offen über Gebote gesprochen, sowie Bietabsprachen gehalten; ist mir wenigstens beim Verkauf von alten Briefen meines ersten Sammelgebietes passiert; das ist auch nicht die feine Art ! )

  7. #27
    Lutz
    Gast

    @Deckel

    PS: Warum sollte das Zeug vorher zum Prüfer gehen ? Prüfgarantie und Rücknahme würde völlig ausreichen ( hat der Anbieter wie gesagt leider nicht ). Das Thema mit den Erfahrungen bei Prüfungen hatten wir schon an anderer Stelle. Der eine glaubts, der andere glaubt es lieber nicht !

  8. #28
    SaschJohn
    Gast
    zumal das Wort "geprüft" in einer Artkelbeschreibung gar nichts heißt...schließlich kann es ja auch als "falsch" geprüft sein. Der Prüfstempel sagt da schon mehr aus.

  9. #29
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @lutz:

    Obwohl ich mich nicht mit Inselpost auseinandersetze, kann ich (wie jeder ernsthafte Käufer/Verkäufer) einen Michel-Spezialkatalog lesen. Dort entnehme ich als Anbieter neben dem Katalogwert die Ausgabedaten und Fälschungshinweise. Spätestens jetzt ist mir (als Anbieter) klar, dass etwas nicht stimmen kann bzw. echt geprüfte Stücke mehr bringen, als ungeprüfte bzw. Marken mit Altprüfungen.

    Ich wiederhole mich, der Anbieter weiss in solchen Fällen ganz genau, dass er Fälschungen verkauft. Ein Blick auf die Internetliste mit den Prüfzeichen genügt in diesem Fall, um den Verdacht zu bestätigen. Für mich ist das bewusste Sammlertäuschung, da eine Rückgabe ausgeschlossen ist.

    Zu den Privatauktionen: Ich weiss bei meinem Sammelgebiet genau, wer für welche Belege in Frage kommt. Natürlich sprech ich darüber mit meinen Sammlerfreunden. Auch bei Real-Auktionen werden Stücke diskutiert. Von daher glaube ich nicht, dass Privatauktionen zu höheren Ergebnissen führen.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  10. #30
    Lutz
    Gast

    @Deckel

    Wenn man mit Sammlerkollegen über bestimmte Sachen spricht, dann habe ich da auch kein Problem damit, wenn aber in Foren solche Worte fallen, "Willst Du da mitbieten, dann biete ich nicht mit" oder "Ich würde max. bis ... mitgehen", dann ist das dem Anbieter gegenüber auch nicht ganz fair. Wenn die Leute solche Äußerungen machen, dann bitte via interner Mails. Auf diese Gebote verzichte ich lieber !
    Bzgl. Altprüfungen : Was sind denn Altprüfungen ? Für jede Expertize aus dem Hause BPP stehen die Mitglieder eine gewisse zeitlang finanziell gerade. Was ist danach ? Danach liegt eine Altprüfung vor, also neue Prüfung, neues Geld , evtl. sogar Lehrgeld. Wenn jemand der Meinung ist, er muß die Expertise eine Außenstehenden heranholen, der ihm die Echtheit bis zu einem gewissen Grad bestätigt, dann soll derjenige dafür auch bezahlen. Wo liegt denn da das Problem ? Das einzige Problem liegt bei der Rücknahme. Wenn jeder Anbieter ein Rücknahmerecht anbietet , dann kann der Käufer das Zeug begutachten ( lassen ) und bei Problemen zurückgeben ( ohne Rechtsstreit ).

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