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Thema: "Zerbröselnde" Briefumschläge

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Radio Philatelica
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    "Zerbröselnde" Briefumschläge

    Hallo zusammen
    In letzter Zeit habe ich einige alte Briefumschläge (alle vor 1900) erhalten, die alle ziemlich brüchig sind. Im Prinzip ist jedes Anfassen ein Risiko. Einige diese Umschläge möchte ich aber auch ausstellen. Wer hat Erfahrung und Tricks im Umgang mit solchen Problemen? Habe schon an PostIt-Kleber als Stabilisator gedacht - aber auch das bin ich mir nicht sicher.
    Jeder Tipp ist willkommen.

    Hier noch ein Beispiel

    Name:  image.jpg
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    Geändert von Radio Philatelica (27.12.2014 um 12:55 Uhr)

  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Hallo Radio Philatelica
    Das habe ich im Netz gefunden, wahrscheinlich liegt hier Dein Problem.

    „Säureschäden entstehen in holzschliffhaltigen Papieren, wie sie seit Mitte des 19. Jahrhunderts industriell hergestellt werden, durch chemische Veränderungen von selbst. Aber auch holzfreie Papiere können durch äußere Einflüsse, z.B. Umweltfaktoren, übersäuern. In einem langsamen und daher nicht sofort erkennbaren Prozeß wird das Papier braun und brüchig, bis es zerfällt. Wie schnell der Zerfall eintritt, hängt von der Papierqualität und von den Lagerungsbedingungen ab. Heimtückisch ist die sog. Säurewanderung, wodurch auch Papiere, die selbst keine säurebildenden Bestandteile enthalten, durch eine saure Umgebung (z.B. benachbarte Blätter oder Kartonagen) geschädigt werden.“
    http://www.schempp.de/bestandserhaltung/saeure.php

    Manfred

  3. #3
    Homo philatelicus hisp. Avatar von buzones
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    Also ich benutze seit einigen Jahren Filmoplast, um solche Umschläge zu stabilisieren. Ist zwar manchmal etwas heikel, aber mit genügend Übung lässt sich so einiges retten und vor allem die Optik verbessern. Ich kann's nur empfehlen! Ansonsten käme nur noch eine Entsäuerung in Frage, was aber finanziell kaum zu stemmen ist, siehe den obigen Link von Manfred.
    Beste Philagrüße
    Ralf


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