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Thema: Reingefallen bei ebay

  1. #11
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Ohne jetzt jemanden in Schutz nehmen zu wollen... - aber auch renommierte Auktionshäuser und große - sonst seriöse - Anbieter fassen mal in die Schei...
    Manches Spezialwissen, was man nicht im Katalog nachlesen kann, fehlt einfach. Das kann auch seriösen Leuten passieren.
    Wenn sich allerdings die Ausrutscher häufen und man den Eindruck hat, dass jemand unbelehrbar ist, dann sollte man dranbleiben mit dem Auf-die-Fingerklopfen.
    Meist zeigt sich in der Art der Abwicklung von solchen Fällen, was man vom Anbieter halten muss.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  2. #12
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Hi Michael,

    der besagte Anbieter ist nicht lernfähig. Ich würde ihn nie im Zusammenhang mit einem seriösen Auktionshaus nennen.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  3. #13
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    Hallo,

    also ich versuche das Problem zu finden was Ihr habt.
    Als erstes ist es schon mal keine Ersteigerung sondern eher ne Art sofortkauf, da andere sicher erkannt haben
    wie der Hase läuft. Das sind diese typischen Fälschungsauktionen die es tausendfach dort gibt, sonst hätte der
    Verkäufer doch ein Euro gewählt. Die Auktion ist durchkalkuliert
    Warum soll er lernfähig sein ? Er wäre ja dumm, zumal ich denke das er noch einige auf Lager hat. Nachweisen
    kann man Ihm seine Wissenheit nicht, genau das ist der Punkt.

    Wissen kann auch im Katalog stehen, trotzdem werden bewusst von Händlern, Auktionshäusern und privaten Personen
    Dinge anders angeboten.
    Beispiel:
    Es werden viele Firmenlochungen als POL Lochungen angeboten.
    POL Lochungen die postfrisch sind werden als Rarität angeboten.
    Besser kann man wertloses Papier nicht vermarkten.

    Gruss
    Torsten

  4. #14
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Hallo Torsten,

    das Problem besteht darin, dass ein Ebay-Anbieter seit Jahren immer wieder ge- oder verfälschte Sachen verkauft. Ob er das bewusst macht oder unbewusst, spielt keine Rolle. Nach meiner fünfzehnjährigen Erfahrung mit Ebay und der zehnjährigen Erfahrung als BDPh-Beauftragter für Fälschungsbekämpfung bei Ebay muss ich leider feststellen, dass gewerbliche und private Anbieter sehr leichtsinnig beim Einstellen sind. Sie wundern sich oft, warum Ebay-Sicherheit die Angebote löscht. Dabei hätte sie ein Blick in den Katalog warnen können. Die Käufer sind ebenso leichtsinnig.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  5. #15
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    Hallo Lars,

    eins steht fest, Ebay ist ein eigener Staat, da hast du als kleiner BDPH Fälschungsbekämpfer nix zu melden.
    Ich weiss das von Leuten die für die Briefmarkenrubriken verantwortlich sind, Mund halten und arbeiten.
    Mehr möchte ich zu den Vorgehensweisen bei Ebay nicht sagen.
    Fälschungen dürfen bei Ebay nach meiner Meinung gerne verkauft werden, sollte natürlich auch so angegeben werden.
    Wäre dumm wenn wir dagegen sind und auf der anderen Seite Fälschungen aus alten Zeiten teurer Bewerten als die
    Originale.
    Ich habe in meiner LV Arbeit sehr viel von Langwost und Tichatzky gelernt, um so mehr staune ich das du auf sowas
    reinfällst.

    Gruss
    Torsten

  6. #16
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Hallo Torsten,

    auf was genau falle ich herein? Meine persönliche Meinung ist, dass man unter dem Wissen eines BPP-Prüfers (wahlweise hochspezialisierter Sammler) überhaupt nicht bei Ebay etwas kaufen kann. Das Risiko reinzufallen ist viel zu hoch. Und ja, ich weiss auch, wie Ebay tickt, dass musst Du mir mit zehn Jahren Erfahrung mit dem Laden nicht erzählen.

    Bitte um Präzisierung Deiner Aussage: Ich bin bei so etwas ziemlich "pissed"...

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  7. #17
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    Erst einmal ein Grundsatz vorneweg: für die vollständige und richtige Beschreibung ist alleine der Verkäufer verantwortlich. Es besteht auch keine Verpflichtung für einen Bieter, den Verkäufer auf eventuelle Unstimmigkeiten in seinem Angebot hinzuweisen.
    Natürlich empfiehlt es sich für jeden Bieter, das Angebot gründlich anzuschauen. Da Briefmarkensammeln eine Freizeitbeschäftigung ist, haben die meisten Menschen keine Lust, sich mit dem Verkäufer hinterher herumzustreiten, auch wenn sie im Recht sind.

    Die Unterlage ist authentisch, Zweifel kann man an der Schrift hegen und auf jeden Fall an der Frankatur. Es gab zu dieser Zeit keine Gummistempel in Frankreich, ausserdem war ein zweiter Blanko-Stempelabdruck neben der Frankatur Vorschrift. Der Verkäufer hat hier zumindest fahrlässig gehandelt. Aber auch der Käufer ist nicht zimperlich: wegen 1,99 EUR Schaden sollte man sich eine negative Bewertung gut überlegen, und zumindest eine Einigung mit dem Verkäufer versuchen. Vielleicht hat der Verkäufer einen ähnlichen, aber echten Beleg als Ausgleich zu bieten.

    Was mich am meisten wundert, dass sich keiner in diesem Thema daran stört, dass ein Verkäufer mit über 10.000 Bewertungen als "privat" angemeldet ist. Ich möchte hier keine allzustrengen Massstäbe anlegen, im Gegensatz zu manchen Gerichten, die einen Verkäufer ab 20 Verkäufen pro Monat schon als gewerblich einstufen. Hier sind 1500 Bewertungen in einem Jahr aufgelaufen, dazu kommt eine nochmal geschätzt gleich grosse Dunkelziffer von Verkäufen, die nicht bewertet wurden. Auch die rege Ankaufseite lässt auf gewerbliches Handeln schliessen.
    Der Käufer wird als Verbraucher um seine Rechte gebracht, die ihm bei einem Internetkauf bei einem gewerblichen Verkäufer zustehen. In diesem Fall hätte der Käufer einfach die beanstandete Karte ohne weitere Diskussion zurückschicken können, und hätte sein Geld zurück bekommen. Rechtlich versierte wissen natürlich, dass sich in einem solchen Fall die Widerspruchsfrist um ein Jahr verlängert.

  8. #18
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    Zitat Zitat von drmoeller_neuss Beitrag anzeigen
    Der Verkäufer hat hier zumindest fahrlässig gehandelt. Aber auch der Käufer ist nicht zimperlich: wegen 1,99 EUR Schaden sollte man sich eine negative Bewertung gut überlegen, und zumindest eine Einigung mit dem Verkäufer versuchen. Vielleicht hat der Verkäufer einen ähnlichen, aber echten Beleg als Ausgleich zu bieten.
    Entschuldigung, dass ich mich einmische, aber wenn mir ein Artikel als echt untergejubelt wurde und keine Einigung zustande kommt, dann bewerte ich selbstverständlich in einem solchen Fall negativ und zwar völlig egal, wie hoch der tatsächliche Kaufpreis war. Erstens will ich korrekt beschriebene Ware und zweitens ist es die Pflicht jedes Philatelisten, ggf. andere Sammlerfreunde vor dubiosen Anbietern zu warnen. Dafür gibt es die negative Bewertung eines Auktionsvorgangs schließlich. Das ist meine Meinung.

  9. #19
    carolinus
    Gast
    Zitat Zitat von Welwitsch Beitrag anzeigen
    Entschuldigung, dass ich mich einmische, aber wenn mir ein Artikel als echt untergejubelt wurde und keine Einigung zustande kommt, dann bewerte ich selbstverständlich in einem solchen Fall negativ und zwar völlig egal, wie hoch der tatsächliche Kaufpreis war. Erstens will ich korrekt beschriebene Ware und zweitens ist es die Pflicht jedes Philatelisten, ggf. andere Sammlerfreunde vor dubiosen Anbietern zu warnen. Dafür gibt es die negative Bewertung eines Auktionsvorgangs schließlich. Das ist meine Meinung.
    +1

    Der Verkäufer ist seit Jahren mit seinen ausgekübelten Fälschungen bekannt. stampsX darf man leider nicht mehr im BDPh verlinken. Wer möchte, gibt aber einfach mal den ebay-Namen dort in der Komfortsuche ein.

  10. #20
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    Hallo Lars,

    ups, ich dachte du hast das Dingens erworben. Sorry.
    Kaufen kann man schon, wenn man weiss was man kauft.
    Bei gewissen Gebieten musst du nehmen was kommt, da kaum was auf dem Markt ist.

    Ich hoffe das der BDPH für dich einen Nachfolger findet, du warst bei deiner Entscheidung nich 100 % bei der Sache denke ich.

    Gruss
    Torsten

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