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Thema: Derartige gestempelte Marken besser ablösen oder wegen Stempel mit Papier aufbewahren?

  1. #1
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    Derartige gestempelte Marken besser ablösen oder wegen Stempel mit Papier aufbewahren?

    Ich sortiere gerade einige gestempelte Marken und ich frage mich, ob ich solche Marken im Wasserbad ablösen soll oder lieber so wie sie sind einsortieren soll, damit der Stempel besser sichtbar bleibt, etc.? Was mich auch noch interessiert: Sollte man selbstentworfene Marken wie auf dem letzten Bild zu sehen (Marke individuell) auch sammeln oder ist das Schrott?






  2. #2
    www.Briefmarken-Museum.de Avatar von Wanderer
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    Hei Abdan, also die Marken gehören in die Rubrik "typisch Kiloware" mit nicht lesbaren = interpretierbaren Stempeln .... die würde ich mir mit der Lupe ansehen, ob Beschädigungen vorhanden sind, die man so auf dem Scan jetzt nicht sieht.

    Da haste wieder ein paar Lückenfüller bis besseres Material mit besseren Stempeln in deine Finger kommt. Typisch für diese moderne Ware sind die aufgespritzen "Killerstempel". Die Institution Post versagt auf breiter Front und hat heutzutage mit den schnell angelernten "Hilfsarbeiter - stundenweise gecharterten Aushilfen aller Art" keinerlei Interesse die Sammler mit gut abgeschlagenen Stempeln zu bedienen.

    Du kannst so etwas in ein Album namens "Horrorkabinett" sammeln --- kleiner Scherz am Rande ----
    Mit Sammlergruß & Glückauf
    Jochen

    Besucht doch mein Briefmarken-Museum

  3. #3
    www.Briefmarken-Museum.de Avatar von Wanderer
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    Creatives Collagenmaterial

    Für creative Geister können solche abgelösten Marken noch Verwendung beim Basteln mit Scheren und UHU finden ..... man kann die Marken so schräg von außen auf einen stabilen Schuhkarton kleben, dass die Schuh-Eigenwerbung kommplet weg ist .... dann erkennste im Regal die Ablage, wo dieses und ähnliches Material für weitere Collagen reingehört, von weitem ....
    ist lustiger als die "Rundablage" (=Papierkorb) - da passt dein privates Horrorkabinett der zweiten und dritten Wahl rein.

    So einen vollen Karton kann man/frau in eine Tombola als Wunderkiste spenden .... da können dann Kinder (Nachwuchsarbeit) zum Wühlen usw. mit angeregt werden ....
    Geändert von Wanderer (05.08.2014 um 18:49 Uhr) Grund: Tippfehler Beseitigung
    Mit Sammlergruß & Glückauf
    Jochen

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  4. #4
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    Verstehe ich dich richtig, dass ich dann Marken, die besser, also lesbarer gestempelt sind, mit dem Papier aufbewahren sollte?

  5. #5
    www.Briefmarken-Museum.de Avatar von Wanderer
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    Bei Stempeln, die Vollstempel genannt werden, weil sie komplett und zentrisch auf eine Marke passen, brauchst Du das Papier nicht aufheben.
    Ein Beispiel aus 73728 Esslingen am Neckar als AnhangName:  L4384.jpg
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Größe:  81,4 KB

    Manchmal sind die Marken nicht zentrisch getroffen, da sind weitere Beispiele aus Esslingen auf meiner Webseite, also Briefstücke mit und ohne Marken ....
    http://www.briefmarken-museum.de/html/es.html

    Die Briefstücke müssen/sollten einen gewissen Rand haben, die Marke mit Papierrand sollte nicht im Millimeterbereich abgetrennt werden.

    Bei Dir sind die Marken teilweise auf welligen, dicken Karton und davon völlig unregelmäßig gerissen worden. Die kannste im Wasserbad ablösen, auf Zeitungspapier vortrocken und dann in ein Trockenbuch packen und es mit einem kleinen Bücherstapel pressen. Ein Trockenbuch im Briefmarken-Zubehör zu erhalten oder ist z.B. bei Ebay zu haben. Da ist zwischen zwei Papier Seiten eine wasserabweisende, beschichtete Seite .... da backen die feuchten Marken nicht an. Das ist eine preisgünstige Investition .... die Markenträger-Pappen kriegste so nicht in ein Steckbuch rein, ruinierst Dir die dünnen Folien, die die Marke halten sollen.
    Mit Sammlergruß & Glückauf
    Jochen

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  6. #6
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    Vielen Dank für die nette Erklärung.
    Eine Frage noch, sollte man solche selbst entworfenen Marken wie auf dem letzten Bild, rechts unten, auch sammeln oder ist das Unfug?

  7. #7
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Auch die individuellen Briefmarken der Deutschen Post AG sind sammelwürdig! Allerdings kann man hier nicht mit dem Anspruch auf Komplettheit herangehen, hier geht es nur darum zu dokumentieren, was es gibt.

  8. #8
    www.Briefmarken-Museum.de Avatar von Wanderer
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    Moin, ja die sind wie Harald schreibt sammelwürdig. Die würde ich separat aufheben und nicht ablösen, die Marken nicht trennen.

    Es gibt kleine Papierschneidemaschinen von z.B. der Firma Safe, da kann man solche gerissenen Stücke sauber winklig zuschneiden .... der Rand ist breit genug. Man sieht dann, dass die Marke postalisch über Briefzentrum 90 echt gelaufen sind. Für diesen Stempel gibt es keinen Stempelzuschlag .... aber eine Info ist das schon.

    Wer weiß, irgendwann sind die vielleicht katalogisiert .... das ist dann ""Zukunftsmusik"

    Ist eine Weile her, aber es gibt Sammler die Sammeln von jedem Briefzentrum typische Belege .... ist das abgeschnitten und verworfen, dann ist es noch weniger wert. Also solche sauber zurecht gestutzten oder zugeschnittenen Stücke kann man so janz gut aufheben .....
    Mit Sammlergruß & Glückauf
    Jochen

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  9. #9
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    Ich habe das Ganze jetzt mal ein wenig sortiert in Marken, die ich ablösen werde und Marken, bei denen ein schöner Stempel vorhanden ist, der vollständig verloren gehen würde, wenn ich die Marke ablösen würde. Diese will ich jetzt mit dem Papier aufbewahren. Ich denke, ich werde mit einem Geodreieck schön außen herum anzeichnen und das Ganze dann sauber ausschneiden.
    Ich frage mich nur gerade, ob ich die gelösten Marken mit den auf Papier verbliebenen Marken dann im selben Album sammeln soll oder das Ganze trennen sollte? Bisher habe ich es so geordnet, dass ich Alben habe, in denen ich von jeder Marke die für mich schönste chronologisch geordnet aufbewahre und dann Alben, in denen ich die Duplikate chronologisch aufbewahre. Könnte man praktisch gelöste und ungelöste Marken im selben "schönen" Album aufbewahren? Ich denke mir das in etwa so, dass ich links die Marke gelöst (falls vorhanden) und rechts die Marke ungelöst mit Papier einordne, falls vorhanden. Oder solle man das komplett trennen in verschiedenen Alben?


    Dann habe ich auch noch ca. 100 Briefe und Postkarten aus der Zeit 50er-70er Jahre. Die würde ich eigentlich ganz gerne so belassen, wie sie sind, ohne die Marken auszuschneiden oder abzulösen. Hat jemand vielleicht einen Vorschlag, wie man diese dann am Besten aufbewahrt?
    Auch alle möglichen Ersttagsausgaben von der Deutschen Post habe ich in verschiedenen Größen noch ungeordnet herumliegen. Wie sollte man diese am Besten aufbewahren?

  10. #10
    www.Briefmarken-Museum.de Avatar von Wanderer
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    Hei Abdan, es ist prima, dass Du diese Gedanken hast und aktiv das Aufbewahrungsproblem angehst.

    Den Generalweg gibt es m.E. nicht, da kommen individuelle Vorlieben am Ende Deiner Gedankenkette bei raus .... das muß oder sollte man einfach wachsen lassen und in mittleren Abständen überprüfen, ob das angelegte eigene System weiterentwickelt werden muß, weil man/du bzw. auch ich nix wiederfindet.

    Ein paar Dinge sind eine Kostenfrage und ein paar eine Zeitfrage. Das optimiert man eigentlich ständig, wenn man sich regelmäßig damit beschäftigt. Für einige großformatige Dinge sind Akten und A4 Klarsichtfolien gut. Da kann man mit Klebefalzen auf DIN A4 Papier arbeiten, die dann in den Klarsichthüllen in die Akte kommen.

    Kleinformatige Sachen oder Einzelmarken passen ja wunderbar in Steckalben, bis das Dublettenproblem dich einholt. Arbeite bitte mit kleinen Spickern für Informationen (Kat.-Nummi, Kat-Preis) wenn die Identifizierung abgeschlossen ist. ..... das Nachschlagen kostet Zeit, aber es baut sich eine Ordnung auf.

    Bei lesbaren - also interpretierbaren Stempeln kann man sich ein Ortsregister auf Steckkarten mit Reitern im Karton anlegen. Da sollte man sich geeignete Unterkriterien ausdenken, wenn die Sammlung über Jahre wächst. Je früher man sich eine eigene Ordnung ausdenkt, umso besser kennt man sich darin aus. Die Stempelorte lassen sich z.B. mit einer kurzen Wikipedia-Abfrage nach Bundesland trennen .... Eine Stempelsammlung Bayern und Niedersachsen sollte man für den Verkaufsfall an Heimatsammler trennen (genauso die anderen Bundesländer).

    Orte die alphabetisch weit auseinander liegen, die liegen in der Realität innerhalb eines Landkreises bzw. innerhalb eines Bundeslandes.

    Das Bilden einer sinnvollen Teilmenge aus der vorbeischwirrenden Gesamtmenge ist das Ziel meiner Ausführungen. Das bereitet den Verkaufsfall auch langfristig vor, da keiner Ballast bezahlen will. Also gilt es vernünftige "Häppchen" zu bilden, die Appetit zum Kaufen für andere machen. Ab und zu ist diese Art der Refinanzierung sinnvoll, das Hobby soll sich ja partiell selber Tragen.

    Stempelangebote-Mix Hamburg, Dresden, Berlin in einer ebay-auktion ----> dass kann man/frau machen oder einfach ausprobieren. Es gibt zuviele Möglichkeiten .... wie gesagt, den Generalsweg oder Kardinalsweg, den gibt es wohl nicht .... try to go your own way.
    Mit Sammlergruß & Glückauf
    Jochen

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