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Thema: Bund - noch immer gibt es mehr als DP1 und DP2!

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Bund - noch immer gibt es mehr als DP1 und DP2!

    Unterschiedliche Briefmarken-Papiere bei Bund-Briefmarken - einige Beispiele:

    1969 Gandhi:





    mit Köperbinding:




    1970 Hölderlin:




    Links mit Leinwandbindung (symmetrisch).

    Mit Leinwandbindung:


  2. #2
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Rein,

    in meinen Augen passt der Titel nicht zum Posting.

    Wovon gibt es mehr DP1 und DP2! So sagen die Bilder, außer dass es unterschiedliche "Bindungen" was im er das sein mag, zumindest mir nichts.
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  3. #3
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    Rainer,

    es gibt nicht nur DP1 und DP2.

    In die Nachkriegsperiode gab es sehr viel mehr als einige Papiersorten mit unterschiedliche Wasserzeichen oder Fluoreszenzen. DP1 und DP2 als "pars pro toto" gemeint da oft das Papier bevor 1978 nicht anders war als danach ODER dass nach 1978 DP1 bzw DP2 nur Kontainerbegriffe waren...

    Das gestrichenes Papier in 1974-1978 war ganz wahrscheinlich nicht Deutsch sondern Amerikanisch und war identisch mit was man in Mexiko "papel americano" nennt oder "fabricación americano"....

    Gab es irgendwann Information seitens der Deutsche Post über den Herkunft des Briefmarkenpapieres???

    Gruss, Rein

  4. #4
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    1964 Calvin:




    Links Köperbindung (asymmetrisch), rechts Leinwandbindung (symmetrisch).

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Artessa
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    Unterscheiden sich die Papier auch chemisch oder nur in der physikalischen Bindung (Körper bzw. Leinwand)?

  6. #6
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    Roman,

    wahrscheinlich nur physikalisch!! Mit Chemie habe ich mich noch nie nach den Schulzeit beschäftigt...

    Gruss, Rein

    P.S.

    Köper statt Körper

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Cicero
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    Guten Tag,

    der Bedruckstoff (bei Briefmarken in der Regel Papier) ist zu einem wesentlichen Teil mitverantwortlich für die Qualität des Druckproduktes. Daher halte auch ich ein genaueres Betrachten dieses Parameters für sinnvoll.

    Natürlich kann man davon ausgehen, das DP1 und DP2 lediglich Oberbegriffe sind. Die Bundespost bzw. Deutsche Post AG wollte sicherlich für ihre Marken ein standardisiertes Druckpapier haben.
    Nach meinem Wissenstand sind die Papiermühlen, zumindest seit geraumer Zeit, auch in der Lage gewisse standardisierte Papiersorten in gleichbleibender Qualität zu liefern.

    Leider verfüge ich über nur sehr wenig Fachliteratur zum Briefmarkendruck in Deutschland, weiß aber, dass für DDR Marken die Papierproduzenten und die genaue Papiersorte zumindest teilweise bekannt sind. Gibt es ähnliche Informationen auch für die in der Bundesdruckerei, Bagel usw. verwendeten Briefmarkenpapiere? – Rein hat ja wohl herausgefunden, dass die hierzulande Mitte der 1970’iger Jahre verwendeten gestrichenen Papiere aus den USA importiert wurden. (ist die Papierfabrik bekannt?)

    @Rein mir ist noch unklar was die unterschiedliche Bindung des Siebes eigentlich mit der Papiersorte zu tun hat. Ist das nun ein Hinweis auf unterschiedliche Produzenten oder wurde beim „Stammlieferenaten“ der Bundesdruckerei „nur“ eine neue Papiermaschine in Betrieb genommen bezw. ein neues Sieb aufgezogen?

    Mit philatelistischen Grüßen

    Cicero

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Artessa
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    nur physikalisch!!
    Okay, also handelt es sich um gleiches Papier bzw. Papiersorte welche nur anders verarbeitet wurden.

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Interessieren sich mehr als 2 Leute für dieses Thema? In die Briefmarkenkataloge muss es wohl nicht. Ich arbeite auch viel mit dem Mikroskop. Aber mit welcher Siebstruktur die Papiermaschinen ausgerüstet waren interessiert mich nicht die Bohne - und so wird es auch bleiben.
    Man kann natürlich auch die einzelnen Rasterpunkte bei den Marken durchanalysieren. Es kann ja jeder tun was er will. Aber ob es die anderen interessiert?

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Cicero
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    Zitat Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    (ist die Papierfabrik bekannt?)
    Heute scheint der Papier-Lieferant für in Deutschland verwendetes Briefmarkenpapier geheim gehalten zu werden. In einem Bericht von „posttip.de“ (http://www.posttip.de/rubrik2/19943/...ersteller.html) heißt es: „Das Wichtigste bei der Briefmarkenherstellung ist das Papier. Es handelt sich um ein spezielles Briefmarkenpapier, welches auch von der Bundesdruckerei verwendet wird. Hier steht der Briefmarkenhersteller (*) gleich vor seinem ersten Problem. In Deutschland ist dieses Papier nicht leicht bzw. gar nicht zu bekommen. Über die Gründe hierfür möchte sich der Postado-Geschäftsführer lieber nicht öffentlich äußern, hat aber so seine Vermutungen. Der Ausweg besteht in der Beschaffung des Papiers aus dem europäischen Ausland.“
    (*) „Postado“ druckt für ca. 95% aller Privatpostanbieter, die eigene Briefmarken herausgeben

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