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Thema: Sammeln und Geldanlage

  1. #31
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    Stanley Gibbons bietet Briefmarken als Investment an, da muss man sie nicht mal selber ins Album stecken, sondern kann sie auch dort lagern lassen. Sie zeigen schöne Graphiken zur Wertentwicklung: http://investment.stanleygibbons.com...et-comparisons. Wobei der GB250-Index soweit ich weiss nur auf den Verkaufspreisen von St. Gibbons selbst beruht...

  2. #32
    Registrierter Benutzer Avatar von Altsax
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    Zitat Zitat von el-zet Beitrag anzeigen
    Wobei der GB250-Index soweit ich weiss nur auf den Verkaufspreisen von St. Gibbons selbst beruht...
    Um der Realität näher zu kommen, sollte man einmal ein solches Investment-Paket erwerben und anschließend den Inhalt Stanley Gibbons ohne Herkunftsangabe zum Ankauf anbieten. Es würde mich sehr überraschen, wenn die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis zu einer "Rendite" führte, die oberhalb von -40% liegt. Nicht überraschen würde es mich hingegen, wenn ohne die Information, daß die angebotenen Marken aus einem Investment-Paket stammen, überhaupt kein Ankaufsinteresse "mangels Bedarfs" besteht.

    Altsax, der noch gute Erinnerung an entsprechende Schwenn-Versuche hat

  3. #33
    Extra Bavariam nulla vita Avatar von abrixas
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    Fool on the Hill (Beatles)

    Bei diesen vielen, gut fundierten Kommentaren und Empfehlungen, die bestimmt eines Anlageberaters angemessen sind, finde ich die Aussage von @bayern klassisch am sympatischsten, denn für mich persönlich sind Briefmarken in erster Linie keine Wertanlage (obwohl dabei horrende Werte vorhanden sind!).

    Ich stehe nach wie vor zu meinen alten, vor 7 Jahren geäusserten Ansichten:

    http://www.bdph.de/forum/showthread....ert-der-Freude


  4. #34
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    ButlerAlfred@ Mal auf Deine Einstandsfrage zurück zu kommen. Ich hatte auch ein wenig in meiner Jugend Briefmarken gesammelt und Anfang 2011 das schöne Hobbie wieder begonnen. Zum Glück hatte ich den Briefmarkenwahn, wie Abo Ware von der Post nicht mitgemacht. Onlineversandhändler und Ladengeschäfte kannst auch knicken. Die zocken nur ab.
    Z.B. bei Ebay bekommst gute Teilsammlungen von Bund, Berlin oder DDR für wenig Geld. So bin ich angefangen und habe die Gebiete jetzt fast komplett. Auf Wertsteigerungen kann ich wohl nicht rechnen aber meinen Einstandspreis würde ich wohl bei Verkauf in etwa rausbekommen.
    Ich sammel nur postfrisch, wenn es gestempelt sein muß dann sammel nur mit Vollstempel der normal im Briefverkehr ausgegeben worden ist.
    Ein paar Extras dazu wie Zusammendrucke und Markenheftchen und Du hast eine schöne Sammlung. Und das für wenig Geld.

    Viele Grüße

  5. #35
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    Hallo Airship,

    ich glaube es ist alles sehr viel einfacher. Der Einser kostete nach 1900 mal 125 Mark. Mark, Reichsmark und Rentenmark sind nach der Hyperinflation Vergangenheit.
    Auch die DM ist verschwunden. Die Nr. 1 nicht. Der Einser kostet heute noch ordentliches Geld und hat immer noch seine Kaufkraft verteidigt. Das meine ich damit.
    Wie sich die Preise in den nächsten Jahren genau verhalten hängt natürlich nur am Interesse der Nachfrager und Anbieter. Das ist reine Spekulation und niemand kann
    eine eindeutige Antwort darauf geben. Ich schon gar nicht. Aber eins ist klar. Eine Marke, die Nr.1 eines Landes ist, wird immer Interessenten auf sich ziehen. Sie ist im
    Gespräch. Das ist wichtig für etwaige Anleger und Investoren. Deswegen wird man ihr aus meiner Sicht auch immer einen attraktiven Wert zubilligen. Die Marke übersteht
    jede Geldentwertung.

    Wer auf kurze Zeiträume in Marken "investiert" ist aus meiner Sicht sowieso ein Spieler. Sein Anlageergebnis steht in den Sternen.

  6. #36
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    Zitat Zitat von uli Beitrag anzeigen
    Ich glaube, du wirst dich entscheiden müssen, ob du (auch) eine Wertanlage haben möchtest oder ob du sammeln willst. Wie weiter oben etwas zwischen den Zeilen gesagt wird, sind philatelistische Wertanlagen fast immer Raritäten = Einzelstücke. Sammlungen eignen sich dafür nicht, da diese fast immer zuviel uninteressantes Material beinhalten (müssen). Bund und DDR als Sammlung sind keine Wertanlage. 99,999999999999% aller Marken sind Massenware, die man auf dem Flohmarkt und bei ebay (ver-) kauft. Es gibt nur ganz wenige wirklich werthaltige Stücke, die alle Jubeljahre mal gehandelt werden. Alles andere ist Massenware, deren Preis seit einiger Zeit fällt und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar.
    Mich würde ja mal interessieren, wieviel Geld du (in welcher Zeit) investieren möchtest.
    Gruß
    Uli
    Es kann ja auch ein Sammelansatz sein Raritäten einer Epoche zu sammeln.

    Was Raritäten sind und was nicht, kann ich ja der Literatur und Katalogen entnehmen. Auch rate Briefe sind eine spannende Angelegenheit.

  7. #37
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Was Raritäten sind und was nicht, kann ich ja der Literatur und Katalogen entnehmen. Auch rate Briefe sind eine spannende Angelegenheit.
    Rare Brief stehen nicht im Katalog. Die Briefbewertungen im Katalog sind für Spezialisten eher nebensächlich. Es zeigt sich immer wieder, wer wirklich anspruchsvoll und werthaltig sammeln will, braucht vor allen Dingen Wissen zu seinem Gebiet. Alles andere ist Traumdeuterei.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  8. #38
    Registrierter Benutzer Avatar von PhilaSeiten.de
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    Das Thema heißt "Sammeln und Geldanlage". Beide Begriffe beissen sich bei der Geldanlage in Briefmarken - nur selten ist ein nennenswerter Gewinn erzielbar. Und wenn das ausnahmsweise vorkommt, ist völlig ungewiß mit welcher Marke, welchem Beleg oder welchem Gebiet Gewinne erzielt werden. Alleine die Handels- oder Kostenspanne der Händler oder Auktionsfirmen frisst die meisten Gewinne wieder auf.

    Zu den in diesem Thema erwähnten Stanley Gibbons empfehle ich das Thema "Stanley Gibbons: Investition mit Risiko ?" zu lesen, zu finden über Google. Dort wird der "Wert" der Marken selbst festgelegt, die Wahrheit stellt sich erst beim Verkauf heraus. Siehe Stanley Gibbons Thema Beitrag 11, über H.C. Schwenn und seine Wertpakete am Bankschalter, die Briefmarken vor allen aus Berlin der 50-er Jahre enthielten.

    Für mich am sichersten Gewinne zu erzielen waren Standardaktien USA und Deutschland, die ich nach drei Jahren Kursbeobachtung (im Radio für meinen Vater) erstmalig mit 14 Jahren von meinem Lehrlingsgehalt gekauft habe. Beispiel IBM und Volkswagen mit jeweils über 1.000 % Gewinn nach Steuern. Meine Bayer Aktien liegen aktuell rund 700 % im Gewinn, steuerfrei. Natürlich funktioniert das nicht immer. Entscheidend ist der Kaufzeitpunkt, dem Grossunternehmen muss es relativ schlecht gehen, es müssen Zweifel an den künftigen Aussichten bestehen, der Börsenindex sollte ebenfalls tief notieren. Leider kommen solche Kaufgelegenheiten nur jede 10 Jahre vor und aktuell liegen sie für mich in weiter Ferne. Anfrage, was derzeit zu kaufen ist, sind zwecklos.

    Schöne Grüsse, Richard

  9. #39
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    [QUOTE=PhilaSeiten.de;125830]Das Thema heißt "Sammeln und Geldanlage". Beide Begriffe beissen sich bei der Geldanlage in Briefmarken - nur selten ist ein nennenswerter Gewinn erzielbar. Und wenn das ausnahmsweise vorkommt, ist völlig ungewiß mit welcher Marke, welchem Beleg oder welchem Gebiet Gewinne erzielt werden.

    Gerade so ist es eben nicht. Es wurde ja bereits ausführlich dargelegt, welche philatelistischen Sammelobjekte sichere und gute Kapitalanlagen sind. Wie sich der Aktienmarkt entwickelt hat ist ja hinreichend bekannt - aber Sammlerfreude sehe ich bei dieser Art Kapitalanlage nicht. Das Thema war ja aber vor allem Sammeln.
    Hätte man Mitte der 80er z.B. einige Notopfer 7 gekauft - damals für ca 100 DM pro Stück zu haben (Katalog 150 DM) - hätte man auch kein schlechtes Geschäft gemacht. Die letzten gingen im Schnitt alle für Auktions-Endpreise von etwa 3000€- 4000€ weg - und das war eigentlich abzusehen. Wieviel Prozent sind das? Steuerfrei!
    Es gibt in vielen Sammelgebieten Ähnliches.
    Geändert von fricke (17.05.2014 um 01:21 Uhr)

  10. #40
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    ButlerAlfred@ Ich bin kein Experte: Aber wirkliche Raritäten fangen in meinen Augen bei 2000 Euro an. Versteht sich pro Briefmarke. Von besonders teuren, seltenen oder alten Exemplaren würde ich lieber die Finger von lassen. Ohne ein Experte zu sein ist die Möglichkeit groß, daß man Dich übers Ohr haut. Selbst bei alten Bund/Berlin/DDR Briefmarken muß man schon sehr aufpassen, nicht Minderwertige Briefmarken zu ersteigern/kaufen.

    Viele Grüße

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