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Thema: Realitätsferne "Michel Katalogpreise"

  1. #11
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    Hallo Lars,
    nett von Dir, mich noch etwas zu motivieren, mich DA rauszuhalten & mich mehr mit dem Inhalt zu beschäftigen, resp. mich an schönen Marken zu erfreuen
    & wenn DIE dann noch etwas wert sind oder im Wert steigen- umso besser.
    In diesem Sinne
    Sammlergruß
    Bernhard

  2. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Artessa
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    Ich denke der Thread kann geschlossen werden.
    Geändert von Artessa (29.04.2014 um 00:47 Uhr)

  3. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Altsax
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    Zitat Zitat von Hugo67 Beitrag anzeigen
    Ob sich die Michel-Redaktion jemals wieder auf den Pfad der realistische Einschätzung zurückbegibt ?
    Sie hat es doch vor Jahren einmal probiert und damit keinen (wirtschaftlichen) Erfolg gehabt. Offenbar wollen die Kunden (Sammler wie Händler) mehrheitlich bei ihren Preisillusionen bleiben).

    Die Diskussion über "überzogene" und "unrealistische" Katalogpreise wird bereits seit Jahrzehnten geführt. Harald hat ein sehr anschauliches Beispiel für die Schwierigkeiten einer "angemessenen" Preisfestsetzung vorgestellt.

    Wenn ich mir die Ansätze des Michel-Spezialkataloges für mein Sammelgebiet Sachsen ansehe, bin ich mir sicher, daß mindestens 30% der dort genannten Positionen (Einheiten, Stempel, Destinationen und andere Spezialitäten) in den 12 Monaten vor Erscheinen des Kataloges nicht gehandelt worden sind. Die Preise müssen also zwangsläufig auf mehr oder weniger fundierten Schätzungen beruhen. Tatsächlich sind die Preisrelationen innerhalb dieses Gebietes in sich "stimmig". Insofern bilden die Ansätze für Tausch und Handel eine brauchbare Grundlage. Gebietsübergreifend darf man diese Voraussetzung selbstverständlich nicht als gegeben unterstellen.

    Fazit: So schlecht, wie er oft gemacht wird, ist der Michel gar nicht. Man muß nur mit ihm umzugehen wissen und keine Anforderungen stellen, die er nicht erfüllen kann. Ein Spezialsammler braucht ohnehin keinen Katalog. Wenn er daraus noch Wissen schöpfen muß, ist er keiner.

    Altsax
    Geändert von Altsax (29.04.2014 um 07:43 Uhr)

  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Daumen hoch

    Fazit: So schlecht, wie er oft gemacht wird, ist der Michel gar nicht. Man muß nur mit ihm umzugehen wissen und keine Anforderungen stellen, die er nicht erfüllen kann. Ein Spezialsammler braucht ohnehin keinen Katalog. Wenn er daraus noch Wissen schöpfen muß, ist er keiner.

    Altsax[/QUOTE]

    Ein wahres Wort, aber diese Diskussion wird immer wieder kommen.

  5. #15
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Wir hatten die Diskussion doch schon vor sechs Jahren einmal: http://www.bdph.de/forum/showthread....=katalogpreise - damals wurde ich vom APHV explizit angesprochen, der die Michelpreise unter 3 bzw. 5 Euro nicht mehr als Ankaufspreis verstanden wissen wollte. Die Argumente bei kleinpreisigen Marken haben ihre Gültigkeit behalten.

    M.E. ist der Michelkatalog ok, da er die Wertrelation untereinander ganz vernünftig festlegt. Die Preise am Markt können davon ganz unterschiedlich sein. Die Erhaltung spielt eine entscheidende Rolle, die Verfügbarkeit muss vorhanden sein, die Marken müssen nachgefragt werden. Ich bin da als Prüfer auch manchmal überfragt, wenn mir ein modernes Stück vorgelegt wird, dass bisher noch nie aufgetaucht ist. Wie bewerte ich das? Ich habe nur wenig Anhaltspunkte und muss einfach einen Preis schätzen. Ich kann jetzt ganz grässlich daneben liegen - oder goldrichtig. Das weiss ich erst, wenn das Stück das erste Mal verkauft wird.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  6. #16
    Vereinsmitglied Avatar von Cophila
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    Zitat Zitat von Lars Böttger Beitrag anzeigen
    M.E. ist der Michelkatalog ok, da er die Wertrelation untereinander ganz vernünftig festlegt.
    Find' ich auch, zumal es außerdem möglich ist, manche Briefmarken oder Ganzsachen über dem Katalogwert zu verkaufen, so wie ich kürzlich auf dem Regionaltauschtag erlebt habe.
    Mit freundlichen Grüßen

  7. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Im Bereich Notopfer und Wohnungsbauabgabe ist das normal. Z.B. Postmeisterzähnungen und -Durchstiche vor allem auf Ganzstücken werden oft sehr deutlich über Michel verkauft. Auch viele lose Spitzenwerte erreichen den Michelpreis. Private Zähnungen und Durchstiche (nicht im Michel) liegen oft mehrfach über Handbuch. Trotzdem wollen wir die Preise nicht hochsetzen, weil das meist Gebote von wild bietenden Heimatsammlern sind - wenn die aber fehlen, stimmt der Michel wieder.
    Dass die Michelpreise hier stimmen liegt natürlich auch daran, dass wir von der Arge jährlich unsere Stellungnahme zu den den Preisentwicklungen (vor allem Auktionspreise) an den Schwaneberger Verlag schicken. Auch Herr Straub ist hier im Bereich Wohnungsbau sehr aktiv.
    Geändert von fricke (30.04.2014 um 20:01 Uhr)

  8. #18
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    Wie eingangs schon von mir erwähnt ist der Mi. für einen Thematiker/ Motivsammler hier äußerst relevant-
    quasi die Bibel des (kleinen) Sammlers- nicht HÄNDLERS.(!!!)
    Wenn ich dann schon ´mal kaufe resp. verkaufe(n) (muss), dann im Schnitt zu 1/3 Michel.
    Das hat sich schon gut 20 Jahre in Insiderkreisen "eingebürgert".

    Insofern bin ich für Oscar Clan & Team eine sichere Bank.
    Brauche nämlich alle Bände dieses Hauses.

    Also wer ´was "Vernünftiges" zu meinem Sammelgebiet/en anzubieten hat- nur zu-
    1/3 steht.

    Sammlergruß SB
    Geändert von Skatbernd (30.04.2014 um 20:26 Uhr)

  9. #19
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    1/3, 1/10, 1 (=100% und drüber)…
    Der Durchschnitt der Auktionshäuser & Co. schaffen aufgrund von Erfahrungen auch einen Preis zu bestimmen.
    Nicht alles ist 1/3! MICHEL gibt was vor, was oft weit von der Realität etfernt ist.
    Würden MICHEL-Preise annähernd der Realität entsprechen, würde sich der Beitrag von Lars & Co. zu dem Thema im Grunde erübrigen.
    Aber es wird was vorgegaukelt mit „Großhändler in zentraler Lage“ und sonstiger Schmarrn, an was die „Argumentierer“ selbst nicht glauben, noch keiner ist fähig so einen Händler konkret zu benennen, der 100% MICHEL verlangt …
    Die ganzen Debatten um MICHEL-Preise (auch am Rande z.T. unterschiedliche MICHEL-Katalog-Preise) würden sich auch bei vielen „Tagesträumern“ im Sande verlaufen, würde MICHEL etwas mehr realistische Preise angeben, da „er“ keinen vernünftigen Grund vorgeben kann, solche veraltete Fictionpreisangabevorstellungen dazu machen zu müssen.

  10. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von Taschentuch
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    @Jurek und alle Mitleser
    Ich kann mir schon vorstellen, dass es bei nahezu jeder Marke irgendwann innerhalb eines bestimmten Zeitraums mal vorkommt, dass ein 100%-Michelpreis als Verkaufserlös erreicht wird. Aber
    a) sicherlich nicht sehr oft innerhalb eines Jahres
    b) dies sollte man als Anekdote bewerten und nicht als Richtwert für eine Katalogbewertung
    c) dies stellt keinen Durchschnittswert dar; aber ein Katalog sollte m.M.n. doch eher Durchschnittspreise als mögliche Höchstpreise darstellen

    Gruß aus der Lüneburger Heide
    Michael (dessen 10jähriger Sohn die Umrechnung der Michelpreise auf Handelspreise mit ca. 5 - 10% schon ganz gut drauf hat und sich übrigens über das Starterpack von Michel sehr gefreut hat!)

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