Umfrageergebnis anzeigen: Was darf eine digitale Ausgabe der "philatelie" kosten?

Teilnehmer
47. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich erwarte, dass ich die digitale philatelie kostenlos - zusätzlich zu Druckausgabe - bekomme

    14 29,79%
  • Ich würde einen geringeren Beitrag erwarten, wenn ich die philatelie nur digital bekomme

    7 14,89%
  • Ich könnte mir ein digitales Jahres-Abo zu einem Preis von ca. 12 € vorstellen

    7 14,89%
  • Ich würde einzelne digitale Ausgaben für 2 € kaufen

    5 10,64%
  • Ich könnte mir vorstellen, dass auch einzelne Artikel gegen geringes Entgelt gekauft werden

    4 8,51%
  • Ich würde eine kombinierte Download-/App-Lösung nutzen und dafür zahlen

    4 8,51%
  • Die vorgeschlagenen Preise sind mir zu hoch

    1 2,13%
  • Ich bin nicht an einer digitalen Ausgabe der philaelie interessiert

    16 34,04%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 21 bis 30 von 71

Thema: Was darf eine digitale Ausgabe der "philatelie" kosten?

  1. #21
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    Zitat von Jens:
    Wenn das digitale Heft mehr als ein gedrucktes Vergleichsheft kostet, wird es erst Recht einen Aufschrei geben. Nicht, was nix kostet - sondern viel zu teuer.

    Die Idee ist doch, dass es eben nicht mehr kostet, sondern gleich viel. Mein Eintritt ist der Mitgliedsbeitrag mit richtigerweise noch weiteren Zusatzleistungen, die immer gerne vernachlässigt werden. Ich kann dann wählen: die philatelie möchte ich papierhaft oder elektronisch. Eine dieser Varianten ist im Mitgliedbeitrag drin.

    Wenn ich jedoch zu papierhaft noch den Extrawunsch elektronisch als Ergänzung habe, dann kostet es. Das Argument, die spielen eh oder der Bus fährt eh - geht bei uns auch nicht.
    Geändert von Uwe Decker (16.02.2014 um 12:15 Uhr)

  2. #22
    Registrierter Benutzer Avatar von Jens
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    Hallo Uwe,

    Zitat Zitat von Uwe Decker Beitrag anzeigen
    Mein Eintritt ist der Mitgliedsbeitrag mit richtigerweise noch weiteren Zusatzleistungen, die immer gerne vernachlässigt werden. Ich kann dann wählen: die philatelie möchte ich papierhaft oder elektronisch. Eine dieser Varianten ist im Mitgliedbeitrag drin.

    Wenn ich jedoch zu papierhaft noch den Extrawunsch elektronisch als Ergänzung habe, dann kostet es.
    Okay!
    Ich haette gerne beide Formen - und sei es mit Zuzahlung!


    Gruss

  3. #23
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    Die Mitgliedszahlen des BDPh befinden sich im freien Fall, ich begrüsse daher die Initiative des BDPh, den Mehrwert des BDPh zu steigern. Briefmarken kann man auch ohne BDPh sammeln, und das Internet bietet viele kostenlose Informationsmöglichkeiten. Wenn der BDPh bei gleichen Kosten mehr Leistung anbieten kann, lassen sich mehr Mitglieder halten. Und der Vergleich mit einem Handballverein hinkt leider: Handball kann ich nicht alleine spielen, und jede Sportmannschaft ist auf die notwendige Infrastruktur angewiesen, die nur ein Verein kostengünstig zur Verfügung stellen kann.

    Solange ich keine konkrete Gegenrechnung präsentiert bekomme, bleibe ich bei meinem Standpunkt, dass eine zusätzliche digitale Ausgabe der "Philatelie" kaum Mehrkosten verursacht, aber von dem ein oder anderen Sammler als zusätzliche Dienstleistung begrüsst wird. Das Heft liegt ohnehin in digitaler Form vor, das Hochladen und Bereitstellen in den geschützten Mitgliederbereich dürfte kaum Mehrkosten verursachen (wenn der Datenverkehr wirklich ein Kostenfaktor darstellt, dann sollte als erstes die Bildgrösse im Forum beschränkt werden - vielleicht erübrigen sich dann auch die Diskussionen über bestimmte Autoren und deren Beiträge).

    Die Unterscheidung der Mitglieder in "Philatelie - Papierversion" und "Philatelie - papierfrei" dürfte mehr Verwaltungsaufwand verursachen als die ersparten Kosten, da nur wenige Sammler auf die Papierversion ganz verzichten wollen. Diese Umfrage ist nicht repräsentativ, da sie nur die "internet-affinen" Sammler erfasst. Eine Umfrage über alle Leser könnte über die Ortsvereine durchgeführt werden. Hier stellt sich auch die provokante Frage, wer überhaupt die Philatelie liest.
    Eine Ausnahme sehe ich für BDPh-Mitglieder im Ausland: Hier ist die digitale Version eine sinnvolle Alternative, da sie nicht mehr auf das gedruckte Heft unter Umständen mehrere Wochen warten müssten, und der BDPh das höhere Auslandsporto einsparen könnte.

    Das Papier bei Sammlern immer noch beliebt ist, zeigen die zahlreichen Auktionskataloge. Bislang hat noch kein Auktionshaus auf die gedruckten Kataloge ganz verzichtet, obwohl die Kataloge ein erheblichen Kostenaufwand für ein Auktionshaus bedeuten.

    Zum Thema Kleinanzeigenverwaltung: man kann natürlich mit Kanonen auf Spatzen schiessen und die Anzeigenverwaltung mit einem völlig überdimensionierten Software-System machen, wie es Tageszeitungen mit tausenden von Inseraten verwenden. Die SAP-Berater wird es freuen. Ich kenne auch Vereine mit vielleicht 20 Mitglieder, dessen wertvollstes Inventar die Software zur Vereinsverwaltung darstellt. Andere Vereine sind aktiver, haben mehr Mitglieder, und machen die Verwaltung noch auf Papier !

    Wenn die Philatelie pro Ausgabe auf vielleicht 100 Kleinanzeigen pro Ausgabe käme, wäre das eine schöne Zahl, die die "Philatelie" insgesamt aufwerten würde. Die DBZ schafft auch nicht mehr als 100 bis 150 pro Ausgabe.
    Eine Kleinanzeige richtet sich in erster Linie an die nicht-internet-begeisterten Sammler, die nicht über ebay und Diskussionsforen handeln und tauschen können. Daher muss die Anzeigenaufgabe weiterhin per Papierformular möglich sein. Am einfachsten druckt man das Formular in der "Philatelie" ab, so wie die DBZ das auch macht.

    Wir reden über vielleicht 100 Kleinanzeigen pro Monat. Davon wird nicht mehr als die Hälfte "elektronisch" aufgegeben. Ob sich dafür ein eigenes Buchungssystem rechnet, stelle ich einmal in den Raum. Am einfachsten wäre eine Emailadresse, an die man den Anzeigentext schicken muss, und der Hinweis, welche Angaben sonst noch in der Email erforderlich sind. Es ist für die Philatelie-Redaktion etwas "Kopieren-Einfüge"-Arbeit per Hand, aber bei den paar Texten machbar (durchschnittlich ca. zwei Vorfälle pro Tag).
    Den Rest würde ich in einer Excel-Tabelle (oder entsprechend mit einer anderen Büro-Software, z.B. Open Office) verwalten. Mit einfachen Makros kann man aus dem Anzeigentext die benötigte Zeilenzahl und den Preis berechnen. Die Rechnungserstellung ginge aus einer solchen Excel-Tabelle sogar mit Bordmitteln (Stichwort: Serienbrief).
    P.s. es gibt übrigens grosse Konzerne, und ich arbeite in einem davon, die weitaus komplexere Geschäftsprozesse erfolgreich mit Excel verwalten. Man braucht nicht immer die komplizierteste Lösung.

  4. #24
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @drmoeller_neuss:

    Wenn ich ein Abo habe und die Neuheiten von der Post beziehe, dann brauche ich keinen BDPh. Wenn ich meine gebrauchten Marken aus der Tagespost erhalte, dann brauche ich keinen BDPh. Aber sobald ich mich aus den sicheren Bahnen des Abo-Kaufes herausbewege und in die kalte und grausame Welt der Tauschtage oder des Internets hinaus gehe, dann bin ich alleine aufgeschmissen. Man kann jetzt blauäugig argumentieren, dass man in den diversen Internet-Foren alles wichtige an Informationen findet. Wenn man sich dann Wikipedia ansieht, dann ist das oft lachhaft (oder traurig?) was man dort findet.

    Möchte ich mich mit Postgeschichte, Fälschungen, Thematik usw. auseinandersetzen, dann stosse ich immer wieder auf Angebote des BDPhs und seiner ArGen. Wenn ich meine Ansprüche aus Fehlkäufen durchsetzen will - dann wende ich mich an den BDPh (und da ich jetzt den Aufgabebereich von Herrn Kaiser mit übernommen habe, kann ich mir hier eine fundierte Meinung bilden). Also ja, ich kann ohne den BDPh Briefmarken sammeln. Aber das wird nur in den seltensten Fällen eine gescheite Sammlung werden. Briefmarkensammeln ist für mich ein "Teamsport", genauso wie Handball. Nur beim Handball wird die Mannschaft ausgezeichnet, beim Briefmarkensammeln wieder der Einzelne. Aber er kann ohne "Servicetechnik" nicht weit kommen.

    Persönlich sehe ich das grundsätzlich ähnlich wie Du. Zuerst kommt eine Analyse, für wieviele Leute eine "digitale" Philatelie in Frage kommt. Die BDPh-Auslandsmitglieder sollten schon vor Jahresfrist das Angebot gemacht bekommen (die APS hat das dieses Jahr gemacht, ich erhalte den American Philatelist als Download von der Homepage). Mein Beitrag hat sich nicht erhöht. Hätte ich jetzt den AP als "Papier" erhalten, wäre das deutlich teurer geworden. Bei dem Thema "APPs" - das ist recht teuer, daran wird aber zukünftig kaum ein Weg daran vorbeiführen. Aber das muss ich nicht alles jetzt haben oder jetzt mit einer Softwarelösung verwalten. Wir haben als BDPh nur etwas über 200 Facebook "Likes", das ist für mich ein Zeichen, dass entweder die Seite nichts taugt (glaub ich nicht) oder viel zu wenig BDPh-Mitglieder ein Facebook-Account haben.

    Andererseits ist der "digitale Weg" die Zukunft. Zumindest aus heutiger Sicht.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  5. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von Jens
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    Hallo Lars,

    Zitat Zitat von Lars Böttger Beitrag anzeigen
    Andererseits ist der "digitale Weg" die Zukunft. Zumindest aus heutiger Sicht.
    Er ist heute zumindest eine Ergaenzung.

    Viele Internetadressen wie die beiden Youtube- Links zur Christkindelspost in der letzten Philatelie sind aber fuer weniger Internetaffine Menschen vielleicht etwas ungelenk.
    Waere es nicht fuer eben jene Menschen hilfreich, wenn es auf der Site des Verbandes zu jeder Ausgabe der Philatelie die jeweiligen Links abgelegt wuerden?
    Das wuerde auch anderen die Suche nach bestimmten Links erleichtern, die irgendwann einmal in der Verbandszeitschrift gestanden haben?

    Interessant waere vielleicht auch der Hinweis auf die eine oder andere Site, auch wenn sie keinen unmittelbaren Bezug zur Philatelie hat. David Rumsey hat auf seiner Site eine Zusammenstellung historischer Karten, die den einen oder anderen Philatelisten meine ich durchaus interessieren koennte.
    Auf www.mittelalterrechner.de findet man allerlei historische Masze, Gewichte und Waehrungen. Uninteressant???


    Gruss

  6. #26
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Die Anregung mit den Links zum jeweiligen Heft kann man sicher aufnehmen und im Anhang an das Inhaltsverzeichnis auf der BDPh-Homepage anlegen.
    Eine zentrale Seite mit Links zu interessanten Themen ist schwer zu füllen und noch schwerer aktuell zu halten. Ich werde im Forum ein Unterforum anlegen, in dem solche Links gepostet werden können, dann hat man eine zentrale Stelle, die von allen gefüllt und ggf. aktualisiert werden kann.

    Der Mittelalterrechner ist zwar interessant, aber in Anbetracht Zeit - 6. bis 15. Jahrhundert - auch für Altbriefsammler nur bedingt brauchbar. Im Unterforum Links rund um die Philatelie würde er aber bestimmt nicht stören.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  7. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von Jens
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    Hallo auch,

    Im Rahmen der Internationalen Briefmarkenmesse in Essen bietet der BDPh zusammen mit dem Consilium Philatelicum eine Vortragsreihe an.

    Waere es nicht eine Option, diese Vortraege sagen wir einzeln als Broschuere und / oder Datei anzubieten? Das vielleicht nich grade kostenlos ...
    Ist nur mal so ein Gedanke ...


    Gruss

  8. #28
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    Gute Idee.

    Broschüren sind sicherlich wegen Druckkosten und Versandaufwand nicht darstellbar. Aber gerade eine online Version könnte ein schönes Add-on bei einer digitalen Ausgabe der "philatelie" sein.

  9. #29
    59494 Soest Avatar von Franz-Karl Lindner
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    Hallo zusammen,
    der alte BDPh-Vorstand hatte noch zu seiner Amtszeit beschlossen, im ersten Schritt zunächst den ausländischen Mitgliedern die "philatelie" digital anzubieten, analog zu dem "Muster" im vergangenen Jahr auf der BDPh-Homepage. Im Falle des digitalen Bezugs hätte der BDPh bei ausländischen Mitgliedern auf die zusätzliche Kostenerstattung für den Postversand der "philatelie" verzichtet. Meine Frage - ist dieser Beschluss schon in die Tat umgesetzt oder ist er ausgesetzt worden? Habe darüber noch nichts gelesen.
    Franz-Karl Lindner

  10. #30
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Hallo FKL,
    wir arbeiten daran. Das Problem ist, wie man es hinbekommt, dass möglichst ohne viel manuellen Verwaltungsaufwand die Berechtigten für eine digitale Version erkannt und benachrichtigt werden und diese dann nach dem Anmelden/Erkennen einen Download anschieben können. Das Versenden einer Print-PDF mit 25 - 35 MB dürfte viele Postfächer sprengen. Es bleibt also nur der Download aus einem Bereich, in dem man sich anmelden muss. Ein temporärer Downloadlink per Mail zugesandt ist auch etwas schwer zu verwalten.

    Da die ausländischen Mitglieder nicht die einzigen sind, die an einem PDF-Download interessiert sind, muss man versuchen alle Interessengruppen unter einen Hut zu bekommen, damit man nicht X Download-Varianten vorhalten muss. Ich möchte möglichst eine für alle Interessen runde Lösung abliefern und nicht durch Schnellschüsse unnötigen Folgeaufwand produzieren. Du weißt, dass auch eine kostenpflichtige Variante - vielleicht in Form eines Ergänzungsabos für die digitale Version als Plus - von der Abwicklung Probleme aufwirft - aber ganz ohne zusätzlichen Aufwand und einen Deckungsbeitrag dafür wird es schwer.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


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