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Thema: Vorphilatelie Inserat Gebühren

  1. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von Magdeburger
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    Hallo Heusssammler

    hinter "Postaufschlag mit" steht f(lorin) 1 46x (Kreuzer), also 1 Gulden 46 Kreuzer. Der Empfänger war das Königlich Bayrische Bürgermeisteramt Dürkheim. Desweiteren ist ein Wert von 6 Kreuzer vermerkt.

    Siegelseitig sind 1 Gulden 57 Kreuzer vermerkt.

    Hier ist es also eine Nachnahme von 1 Gulden 46 Kreuzer. Dazu kommt eine ProCura-Gebühr. Weiterhin ist eine Wert- und Beförderungsgebühr zu erheben. Wie dieses sich aufteilt, wäre von mir Rätselraten, da es sich hier um eine Fahrpost-Sendung Baden - Bayern handelt und ich mich damit nicht auskenne.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf
    Suche Belege von/nach/durch Magdeburg bis 31.12.1867

  2. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Magdeburger
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    Hallo Michael

    Der Bote wird vermerkt haben, dass er 53 Kreuzer erhalten hat.
    Ich bin in etwa davon ausgegangen, wie das Procedere in Preussen war. Die Gebühren von 43 Kreuzer kann / muß aber nicht das Postamt im Vorfeld auszahlen. Was passiert, wenn der Empfänger die Annahme verweigert.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf
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  3. #13
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @all:

    Da die beiden Belege sich zu ähnlich sind, um getrennte Threads zu rechtfertigen, habe ich bei Threads zusammengelegt.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  4. #14
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Vielleicht geht ich zu formal an die Sache heran. Ich gehe davon aus, dass ich nur unterschreibe etwas erhalten zu haben, wenn ich es auch bekommen habe.
    Wenn eine Versicherung besteht, dann könnte die vielleicht auch den Fall abdecken, dass der Empfänger nicht zahlt.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  5. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Magdeburger
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    Hallo Michael

    sicher konnte der Postbeamte die Gebühr im Vorfeld auszahlen. Ich kann nur schreiben, wie es in Preussen gelöst war.
    Danach haftete der Postbeamte persönlich für die Nachnahme, welche er schon ausgezahlt hatte. Konnte diese vom Empfänger nicht eingezogen werden, hätte er sie aus eigener Tasche bezahlen müssen. Möglicherweise wird er versuchen, diese vom Absender wieder zu bekommen. Nur hat dies dann nichts mehr mit der Post zu tun.
    Wie es in Baden gelöst war, kann ich nicht sagen. Jedoch nehme ich an, dass dies allgemein so gehandhabt wurde.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf
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  6. #16
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    von einem Mitleser erhalten...
    Der Begriff, um den es geht ist POSTVORSCHUSS.
    Der empfangende (Zeitung) fordert per PV den Betrag an, ist der Empfänger beim Postexpeditor bekannt und hatte schon öfters solche Aufträge, bekam er das Geld gleich ausgezahlt. Wenn nicht, dann forderte der Postexpeditior beim Zahlungspflichtigen per (Rück)schein das Geld an, zahlte dieser, bekam der Forderer die Nachricht, sein Geld ist da oder innerhalb von 10 Tagen war dies zu zahlen bzw. abzuholen. So lief das zumindest in Thurn und Taxis. In Baden dürfte es ähnlich gewesen sein.
    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
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  7. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von Magdeburger
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    Hallo Michael

    mir war dies schon klar gewesen. Interessanterweise wurde in Baden hierfür eher das Wort Nachnahme und nicht Postvorschuß gebraucht. Da ich annehme, dass @Heusssammler eher "moderner" sammelt, als die hier vorgestellten Belege, habe ich den Begriff Postvorschuß nicht verwendet. Vom Prinzip her war es das gleiche.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf
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  8. #18
    Heusssammler Avatar von Heusssammler
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    Hallo Magdeburger

    Du hast ja Recht 1 Gulden 46 Kreuzer hinzu 8 Kreuzer Procura währen 54 Kreuzer
    Hörter Fahrpost IN Deutschland 1808-1923
    Habe ich Herausgefunden 1 Kreuzer je 1 Gulden minimum 3 Kreuzer
    für Die Fahrpost (Procura) angefallen ist!
    Somit Gesamt 57 Kreuzer! Würde passen oder ?

    mfg

    heusssammler
    Geändert von Heusssammler (28.01.2014 um 22:48 Uhr)

  9. #19
    Registrierter Benutzer Avatar von Magdeburger
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    Hallo Heusssammler

    Der erste Beleg lief innerhalb Badens. Die Bestellung wird über Mosbach erfolgt sein.
    Hier ist neben der Auslage von 43 Kreuzer noch ProCura + Beförderungstaxe zu erheben, was 51 Kreuzer sind + 2 Kreuzer Botenlohn

    Der zweite Beleg lief nach Bayern.
    Hier ist neben der Auslage von 1 Gulden 46 Kreuzer noch ProCura + Werttaxe (für 6 Kreuzer, sind unten links angegeben) + Beförderungstaxe mindestens für Baden zu erheben. Ob für Bayern eine Portofreiheit möglich ist, keine Ahnung, tendiere jedoch eher nicht. Somit dürfte es mindestens ein Beförderungsentgeld für Bayern gegeben haben.

    Das Buch von Hörter habe ich nicht und werde es mir auch nicht kaufen. Es soll auch einige Fehler enthalten. Ich suche eher die Postverträge, welche hier relevant sind.
    Deine Angaben scheinen mir die des Deutsch-Österreichischen Postvereins zu sein, welche hier keine Rolle spielen, da beide Belege deutlich vor dieser Zeit datieren.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf
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