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Thema: Vorphilatelie Postschgein Nachnahme bezahltes Franco 38 kreuzer ?

  1. #1
    Heusssammler Avatar von Heusssammler
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    Vorphilatelie Postschgein Nachnahme bezahltes Franco 38 kreuzer ?

    Hallo
    Hier ein Postschein vom 26 August ? 1831
    38 Kreuzer für eine Nachnahme ? oder für welche
    Briefpost Versendung?

    wer kann Helfen!


    mfg heusssammler


    Name:  Quittung 28 Kr.jpg
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    Hier noch ein Belegvom 12. Januar 1831

    4 Kreuzer für charge Porto 8 Kreuzer fürSachsen ?
    oder 4 Kreuzer Baden und 4 Kreuzer Sachsen ? Gesamt 12 Kreuzer ?
    was bedeutet links von Charge stempel 6 8 ? und darunter geschrieben Wohlgebohren?
    Und was bedeutet unter rekomntiert ebenfalls 8 und 6 ?

    Wer kann auch hier Helfen!

    Name:  charge 1831.jpg
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    Geändert von Heusssammler (18.01.2014 um 09:41 Uhr)

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Ben 11
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    Hallo Heusssammler,
    Vorphilatelie ist ja nicht so mein Gebiet, aber vielleicht helfen Dir zwei Ideen zum zweiten Beleg.
    Ich denke, das "wohlgebohren" ist Bestandteil der Anschrift und setzt sich in der zweiten Zeile mit "... königlich ..." fort. Es hat mit den Zahlen nichts zu tun.
    "Rekommandiert" hat man früher möglicherweise anders geschrieben. Hierfür gäbe es zwei Bedeutungen:
    - der Brief ist ein "Rückscheinbrief", heute würde man Einschreiben oder "registered letter" dazu sagen. Der Absender würde also über die Zusendung informiert. Ist aber nicht so wahrscheinlich, da an dem Brief auch der Rückschein geklebt haben müsste (was man nicht sieht und auch für die damalige Zeit sicher nicht typisch war).
    - oder der Brief wurde an einem bestimmten Ort hinterlegt und muss vom Empfänger abgeholt werden. Meist ist das eine behördliche oder werthaltige Sendung. Mit Eintreffen am Zielort und Beginn der Hinterlegung läuft die Zeit für die (Lager-) Gebühren los. Das könnte auch die Zahlen darunter erklären: nämlich die zu zahlende Gebühr bei Abholung (in einem anderen Schriftbild).

    VG, Ben.
    Geändert von Ben 11 (18.01.2014 um 13:40 Uhr)
    stay curious.

  3. #3
    Heusssammler Avatar von Heusssammler
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    Halo

    das währe zu Einfach deine Interpretation!

    mfg

    heusssammler

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Magdeburger
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    Hallo Heusssammler

    zum Postschein:
    Es wurde ein Paq(uet) mit ...... acht Gulden aufgegeben. Das Wort kann ich nicht entziffern...

    Zum Brief:
    Adressiert an "Seiner wohlgeboren dem Königlichen Sächsischen Land...... Herrn Stockmann" unten links:
    "Abzugeben auf dem Rat Haus"
    Der Brief war eingeschrieben, war in den südlichen Ländern mit "Charge" bezeichnet wurde. Unter dem Stempel befindet sich scheinbar eine "18", welche gestrichen wurde. Die "68" ist eine Charge-Nummer, unter welche der Brief in den Büchern geführt wurde. Unter "Recomatiert" sind 8 G(ute) G(roschen) 6 Pfennige notiert worden.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf
    Suche Belege von/nach/durch Magdeburg bis 31.12.1867

  5. #5
    Heusssammler Avatar von Heusssammler
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    Zitat Zitat von Heusssammler Beitrag anzeigen
    Halo

    das währe zu Einfach deine Interpretation!

    mfg

    heusssammler


    Hallo Marburger

    was bedeutet 4 R 8 in rot angeschrieben
    Ich meine 4 charge Porto 8 Kreuzer Brief Porto ?
    wer zahlt ? Empfänger! oder ?

    mfg

    heusssammler

  6. #6
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    Hallo,
    Zwanzig Acht Gulden = 28 Gulden im Paket.

    Nur die 18 sind Kreuzer, die wollte Baden haben. Mir ist unbekannt, ob in Baden wie in Bayern die Chargegebühr ( Einschreibung) in bar bezahlt werden musste.
    Bayern wollte 4 Gute Groschen von Sachsen haben, wovon allerdings auch Baden bezahlt werden musste. Die 18 Kreuzer wurden gestrichen.
    In Leipzig kamen 4 Gute Groschen für Sachsen hinzu, 4 gestrichen und 8 notiert.
    Der Empfänger zahlte 8 Groschen für den Brief und 6 Pfennige Zustellgebühr an den Postboten.
    Gruß Bernd

  7. #7
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    Zitat Zitat von Magdeburger Beitrag anzeigen

    "Seiner wohlgeboren dem Königlichen Sächsischen Land...... Herrn Stockmann"Ulf

    Landschreiber

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