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Thema: Weissdruck bei Bundmarken oder was die Bundesdruckerei verneint...

  1. #21
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Ein Raster von ca. 70° bzw. 110° sieht man schon deutlich ganz besonders bei der „CALVIN“-Briefmarke von Rein auf der weißen Oberfläche.
    Was das genau ist, wage ich ohne Original jetzt nicht zu schreiben.
    Aber Briefmarken haben gewisse Sicherheitsmerkmale, was sie eben von Fälschungen unterscheidet.
    Das kann theoretisch aber auch eine „Drucktönung“ des Papiers sein… (?)

    Wer wäre bereit mir diese „Calvin“ Briefmarken als Original zukommen zu lassen?
    Und bei der Gelegenheit auch die Bund-Marken:
    1028A I+II;
    2278A I+II;
    2311 I+II;
    2321 I+II;
    2342 „17. Juni 1953“
    Wie auch die NL-MH-Vignette zu der Bund 2550?

    Grüße!
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  2. #22
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    Jurek,

    ich habe das Farbe-spiel noch nicht eher gemacht! Sehr schön!









    Gruss, Rein

  3. #23
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    Raster unstrittig - aber ....

    Hallo Rein,

    das Raster auf Deinen Bildern sehe ich von Anfang an auch, aber eben keine weisse Druckfarbe.

    Ich bin kein Fachmann für Drucktechnik. Es gibt aber viele Möglichkeiten für Raster auf dem Papier. Angefangen bei der "Siebstruktur" des Papierbandes auf dem Trockensiebband bei der Herstellung, der Oberflächenart/Papierart selbst (glatt/satiniert usw.), über eine evtl. leichte Strukturierung des Gummituches um die Farbe beser zu halten, usw. Alles Gründe für eine Struktur/Raster.

    Gut, bei Papierherstellung würde es die ganze Bahnbreite (incl. Markenrand) betreffen.

    @Rein,

    gibt doch einfach einmal die technischen Daten Deiner Aufnahmen (Scanner, Einstellungen usw) bekannt und sieh Dir einmal Deine eigenen Bilder genau an. Die Form/Größe der Farbpunkte ist doch ganz anders als Deine Rasterpunkte. Glaubst Du wirklich das ein "Weißer Farbauftrag" mit anderen Rastern/Farbpunktgrößen in Weiss vor dem eigentlichen "Bilddruck" aufgebracht wurde (bestenfalls "Fluoreszensaufdruck" - da fehlen mir aber die technischen Erkenntnisse zum Verfahren).
    Geändert von Holzland-Sammler (21.10.2013 um 13:29 Uhr)
    Wer sich von Brief- oder Fiskal-Marken bzw. Vorausentwertungen der USA trennen - oder seinen Bestand vervollständigen - möchte, kann mich per PN kontaktieren.

    Holzland-Sammler

  4. #24
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    Gut, bei Papierherstellung würde es die ganze Bahnbreite (incl. Markenrand) betreffen.
    D.h. Oberflächestruktur ist gar nicht im Frage!

    Gedruckte Fluoreszenz soll es laut Hans Zerbel bestimmt nicht gewesen sein...



    Was bleibt übrich????

    Gruss, Rein

  5. #25
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    Hallo Zusammen,
    @Jurek, was meinst Du denn mit "Drucktönung" ? Ich kann mir darunter nichts vorstellen.
    @Holzland-Sammler, von "strukturierten Gummitüchern" habe ich auch noch nichts gehört . Es gibt Unterlagebögen für Gummitücher, die das Druckformat verkleinern können.

    Ich möchte den Gedanken mit der Fluoreszenz nochmal aufgreifen. Bei den britischen "Machin" Ausgaben gibt es manchmal eine Unterscheidung im aufgetragenen Lack. Im Offsetdruck kann man mit einem Lackierwerk einen solchen fluoreszierenden Lack auf den bedruckten Bogen aufbringen. In dem Lackwerk gibt es eine Rasterwalze, die zum Fördern des Lackes eine Gravur hat. Hier gibt es verschiedene Formen (ein Beispiel aus Wikipedia).

    Name:  Gravurtypen.jpg
Hits: 620
Größe:  71,0 KB

    Die Haschur ist eine (endlose) gravierte Linie in 45°, manchmal auch mit einer zusätzlichen (gegenläufigen) 70° Linie. Man definiert hier die Anzahl der Linien pro cm. Eine solche Struktur kann man durchaus erkennen.

    Das Problem ist hier, dass das verwendete Papier der gezeigten Beispiele ein "fluorescent coated paper" ist. Der Leuchtstoff ist also bereits im Papier enthalten. Man könnte das an gestempelten und abgelösten Marken prüfen: die Rückseite sollte dann auch gelb leuchten. Leider habe ich keine solchen gestempelten Marken, ist eigentlich nicht mein Haupsammelgebiet , aber vielleicht habt Ihr solche.

    Viele Grüße
    Ben
    stay curious.

  6. #26
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    >>Es gibt Unterlagebögen für Gummitücher, die das Druckformat verkleinern können.<<

    Hallo Ben, kannst Du mir das bitte einmal erläutern oder einen Hinweislink nennen?
    Geändert von Holzland-Sammler (21.10.2013 um 22:20 Uhr)
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    Holzland-Sammler

  7. #27
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    Hallo @Ben

    Bei dem Offsetdruck wird doch über den Zwischenträger "Gummituch" gedruckt. Meine Vermutung (aber auch nur die) war, das ein "feines Raster" des Tuches verantwortlich sein könnte. Es also nicht "spiegelglatt" ist.

    Es könnte aber auch vom sog. "Offsetraster" kommen, da ja das Bildoriginal in "Bildpunkte" mit den entsprechenden Tonwerten/Rasterpunkt zerlegt werden muß. Auch der Bereich, der nicht für farbige Punkte vorgesehen ist. Das spricht dafür, das auf den Rändern kein Raster zu sehen ist, da der "Rand" ja nicht zum "Bild" gehört. Sind die von Dir gezeigten Rasterformen (Gravurtypen der Rasterwalze) die, die dafür verwendet werden? Ich vermute: JA. Zumindest die "Pyramidenform" deutet doch darauf hin.

    Ich bewege mich hier mit meinem Wissen auf ganz dünnen Eis und stelle keine Behauptungen auf (nur Vermutungen/gedankliche Hinweise). Es würde mich freuen, wenn jemand mit Fachwissen der Drucktechnik sich einmal zum Problem äußern würde. An erweitertem Wissen bin ich immer interessiert.

    @Jurek, bist Du nicht aus dem Gewerbe?
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    Holzland-Sammler

  8. #28
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    Es könnte aber auch vom sog. "Offsetraster" kommen, da ja das Bildoriginal in "Bildpunkte" mit den entsprechenden Tonwerten/Rasterpunkt zerlegt werden muß. Auch der Bereich, der nicht für farbige Punkte vorgesehen ist. Das spricht dafür, das auf den Rändern kein Raster zu sehen ist, da der "Rand" ja nicht zum "Bild" gehört.
    Wäre möglich aber dann gab es sicherlich auch eine Farbe mit die gleiche Winkel [45 Grad]...





    Schwarz hat hier die gleiche Densität aber ein kleines Bisschen daneben!?

    Fortsetzung folgt ....

  9. #29
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    Beim Franz Liszt aus 2011 - Druck BDB - gibt es gar KEIN Raster im Bild aber das weisses Raster ist da!!!







    Die Stempelfarbe zeigt auch genau das Raster aber NUR im Markenbild - am Blockrand gibt es kein Raster mehr....




    Fortsetzung folgt ....

  10. #30
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    Schulze-Delitzsch, Welthungerhilfe, Calvin

    Dass eine Abstempelung ein mehr oder weniger verborgenes Raster sichtbar machen kann, ist ja beim systematischen Untersuchen von Beständen eine praktische Hilfe. Die gezeigten Abstempelungen (hier die ersten fünf, weitere folgen) zeigen jeweils den Übergang von einer weißen Randpartie auf eine weiße Markenpartie. Auch die von 45 Grad abweichende Schräglage der Calvin-Marke wird hier deutlich. Nicht allen hier gezeigten als Scans ist die Rasterung deutlich anzusehen, zumindest unter der Lupe ist sie allerdings erkennbar. Deutlich wird auch, dass eine Abstempelung nicht zu fett aufgetragen sein darf, soll sie die Rasterung sichtbar machen.

    Übrigens lassen die betreffenden Marken schräg gegens Licht gehalten auf der Markenfläche etwas mehr Glanz erkennen als auf den anhängenden Rändern.

    Der Vollständigkeit halber hier eine Liste ebenfalls von mir untersuchter Randstücke, die diese von der Abstempelung sichtbar gemachte Rasterung auf der Markenfläche nicht aufweisen:
    Kaiser-Wilhelm-Brücke
    Wohlfahrt 2011
    Weihnachten 2010 und 2011
    Mainzer Dom
    Kindermarke 2010
    Jugend musiziert
    EU-Ratspräsidentschaft
    Senckenberg
    Weltkulturerbe 2011
    Corinth
    Lebenshilfe
    Tangermünde
    Nationalbibliothek
    Grimms Märchen
    Elbtunnel
    Grußmarken 2007 und 2008
    Hambacher Fest
    Bleiloch
    Bundesbank

    Wie es sich - um die Ursache, die Entstehung und idealerweise den Zweck weiter einzugrenzen - mit der Fluoreszenz verhält, mag jemand prüfen, der über entsprechendes Equipement verfügt.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken      
    Geändert von Dirk Bake (22.10.2013 um 16:24 Uhr)
    Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Plattenfehler. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

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