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Thema: Warum soll man bei eBay einkaufen? - Abschreckende Beispiele

  1. #1
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Warum soll man bei eBay einkaufen? - Abschreckende Beispiele

    Das folgende Angebot wurde der BDPh-Bundesstelle Fälschungsbekämpfung gemeldet: http://www.ebay.de/itm/350839551277 - die Aufdrucke auf den Marken sind höchstwahrscheinlich falsch, erkennbar an dem verquetschten und schiefen Aufdrucken.

    Betrachten wir mal die Beschreibung des Anbieters "werderhb1":

    "Bitte beachten Sie die Bilder , erkennbare Mängel o.ä. können hinterher niemals Grund zur Reklamation sein !!"

    Das berühmte "siehe Scan" - da will sich jemand geschickt aus der Verantwortung stehlen, denn er kann immer behaupten, dass man ja alles hätte sehen können.

    "Ich beschreibe nach bestem Wissen - bin jedoch kein Prüfer o.ä.
    Aus diesem Grund sind alle genannten Bestimmungen wie "Echt" o.ä. subjektiv !"

    Was soll das heissen? Echt ist subjektiv? Oh nein, "Echt" ist immer die Zusicherung an den Käufer, dass die Marke, der Stempel, der Aufdruck auch wirklich echt ist.

    "Eventuell vorhandene Prüfzeichen (o.ä.) gelten als Akzeptiert - etwaige (Nach-) Prüfungswünsche o.ä. sind stets VOR GEBOTSABGABE zu benennen."

    Auch das ist Käuferbetuppung auf niedrigstem Niveau, denn alte Prüfzeichen oder Eigentümersignaturen haben heute keine Aussagekraft mehr. Auch kann ich eine Marke als Käufer so oft prüfen lassen, wie ich will und muss das auf keinem Fall dem Verkäufer mitteilen.

    "Jedwede Veränderung der Marken (o.ä.) - und hierzu gehören auch Signierungen (AUCH DURCH PRÜFER) - schließen eine Rücknahme zu 100% aus."

    Ach ja? Schliesslich sind die Prüfer gemäß Prüfordnung verpflichtet, Fälschungen zu signieren. Hier will sich jemand als Privatverkäufer aus seiner Verantwortung stehlen.

    "Dieses wird durch Gebotsabgabe ausdrücklich anerkannt !!"

    Nein, denn beim Verkauf über eBay geht man als Verkäufer immer ein Risiko ein. Und als Käufer möchte ich auch die Sicherheit haben, das ich eine echte Marken angeboten bekomme. Gute Verkäufer haben damit kein Problem. Bei extrem verunsicherten Verkäufern sieht dann die Beschreibung wie bei "werderhb1" aus...

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  2. #2
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    Liebe Leute,

    selbstverständlich gilt es, unsaubere Angebote zu brandmarken.
    Aber wenn wir einmal annehmen, dass es sich bei diesem Anbieter tatsächlich um einen Privatverkäufer handelt, und nicht um einen, der nur so tut, ergeben sich bei dem inkriminierten Angebot im Zusammenhang mit den Bemerkungen von Lars doch einige Probleme.
    Da ist zum Beispiel die Echt-Kennzeichnung. Kann man denn von einem Privat-Verkäufer verlangen. die Garantie für Echtheit zu übernehmen? Das geht prinzipiell nicht, denn der Betreffende ist schließlich weder vereidigter noch professioneller Briefmarkenprüfer, noch ist er Händler.
    Ich verkaufe auch manches über Ebay, aber eine Echtheitsgarantie zu übernehmen, traue ich mir nur bei einfachstem Standardmaterial zu. Wie steht es zum Beispiel bei frühen, gar nicht teuren BRD-Marken oder bei kleineren Infla-Werten mit den Stempeln? Soll ich da jedes Mal, wenn ich ein Lot solcher Marken einstelle, „Echtheit nicht bestimmt“ oder sonstige Albernheiten anklicken? Deswegen ist der Echt-Knopf bei Ebay, wenn er im Falle eines Privatverkaufes als Möglichkeit zur Garantieabgabe verstanden wird, schlicht Unsinn. Es handelt es sich bei solchen Angaben um eine unverbindliche Meinungsäußerung, und nicht um eine einklagbare Zusicherung. Im Übrigen nimmt jeder professionelle Auktionator bei „echten Versteigerungen“ einen Großteil der aufgeführten Vorbehalte für sich in Anspruch, wie jederzeit in jedem beliebigen Abdruck von Versteigerungsbedingungen nachzulesen ist. (Bis auf die Ablehnung der Signierung durch (anerkannte) Prüfer.)
    Warum soll nun ein Privatverkäufer schlechter gestellt sein als ein Profi?
    Ansonsten:
    Die Verkaufspreise bei Ebay liegen gewöhnlich zwischen 5% und 15% des Michelwertes. Daraus folgt, dass der Großteil der Käufer darauf aus ist, ein Schnäppchen zu machen – oder anders ausgedrückt, den Verkäufer übers Ohr zu hauen. Der aber ist auch schlau, was zur Folge hat, dass das gesetzlich Mögliche zur Verschleierung unsauberer Angebote bis zum Letzten ausgereizt wird. Wer aber trotzdem nicht von der Schnäppchenjagd ablassen will, darf sich nicht beklagen, wenn damit ein gewissen Risiko verbunden ist. Für 5% gibt’s halt 5%; man kann den Kuchen eben nicht gleichzeitig essen und behalten.
    Was mich angeht, so überlege ich mir ernsthaft, meine Angebote mit ähnlichen Erläuterungen zu versehen, um eventuellen Schwierigkeiten durch irgendwelche verbissenen Schnäppchenjäger vorzubeugen.

  3. #3
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @muellerkelk:

    "Was mich angeht, so überlege ich mir ernsthaft, meine Angebote mit ähnlichen Erläuterungen zu versehen, um eventuellen Schwierigkeiten durch irgendwelche verbissenen Schnäppchenjäger vorzubeugen."

    Keiner zwingt einen, bei eBay zu kaufen oder zu verkaufen. Aber um mit einiger Sicherheit die Angebote bei eBay einschätzen zu können, muss man schon ein BPP-Prüfer sein bzw. ein sehr weit fortgeschrittener Sammler. Ich denke, bei fälschungsgefährdeten Briefmarken ist eine vorherige Prüfung unerlässlich - oder man bietet die Marken nicht an. Ich habe schon viele Diskussionen mit Sammlern gehabt, die dann sagten "auch für solche Marken gibt es Sammler" - ja, die gibt es. Aber diese "Klientel" will nur mit einem Schnippsel Papier ihre Lücke im Album füllen.

    "Echtheit nicht bestimmt" - das sollte eBay abschaffen, denn dass heisst nur, dass man die Echtheit nicht selber überprüft hat bzw. nicht durch einen Prüfer hat überprüfen lassen. "Reproduktion" sollte eBay ebenfalls abschaffen, denn darunter werden auch Farbkopien verkauft. Bleibt also nur noch "echt" - und da sollte man als Philatelist keine Angst davor haben, das Attribut zu verwenden.

    Kein echter Philatelist erwartet, dass er bei eBay Marken für einen Bruchteil des Katalogwertes kaufen kann. Aber wenn man selbst alles Risiko meint ausschliessen zu müssen, dann hört bei mir der Spass auf. Und auch bei eBay, denn ein Angebot "ohne Obligo" wird - wenn uns das auffällt - unverzüglich gelöscht, sollten die Marken falsch sein.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  4. #4
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  5. #5
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Mit einem schlechten Bild punkten...

    Wer beim Briefmarkenkauf meint, man könnte auch auf unscharfen Bilder keine Fälschungen wahrnehmen, der irrt: http://www.ebay.de/itm/350838826356 - hier wurde ein moderner Nachdruck eines Posthornwertes angeboten, als "Mi. 129 postfrisch - eine schöne Marke wie in Abbildung". Eine schlechte Fälschung, der Rand ist viel zu breit, das Markenpapier strahlt richtig...

    Man möchte "oehmke1942" keinen Betrug unterstellen. Die Marke wird wahrscheinlich von eBay-Sicherheit gelöscht werden. Und ich hoffe, dass der Käufer noch nicht die 6,40 Euro + Versand bezahlt hat...

    Wie man hier sieht, wird nicht nur mit einer unsäglichen Beschreibung eine Nebelwand gelegt.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Lars Böttger Beitrag anzeigen
    @muellerkelk:

    "Was mich angeht, so überlege ich mir ernsthaft, meine Angebote mit ähnlichen Erläuterungen zu versehen, um eventuellen Schwierigkeiten durch irgendwelche verbissenen Schnäppchenjäger vorzubeugen."

    Keiner zwingt einen, bei eBay zu kaufen oder zu verkaufen. Aber um mit einiger Sicherheit die Angebote bei eBay einschätzen zu können, muss man schon ein BPP-Prüfer sein bzw. ein sehr weit fortgeschrittener Sammler. Ich denke, bei fälschungsgefährdeten Briefmarken ist eine vorherige Prüfung unerlässlich - oder man bietet die Marken nicht an. Ich habe schon viele Diskussionen mit Sammlern gehabt, die dann sagten "auch für solche Marken gibt es Sammler" - ja, die gibt es. Aber diese "Klientel" will nur mit einem Schnippsel Papier ihre Lücke im Album füllen.

    "Echtheit nicht bestimmt" - das sollte eBay abschaffen, denn dass heisst nur, dass man die Echtheit nicht selber überprüft hat bzw. nicht durch einen Prüfer hat überprüfen lassen. "Reproduktion" sollte eBay ebenfalls abschaffen, denn darunter werden auch Farbkopien verkauft. Bleibt also nur noch "echt" - und da sollte man als Philatelist keine Angst davor haben, das Attribut zu verwenden.

    Kein echter Philatelist erwartet, dass er bei eBay Marken für einen Bruchteil des Katalogwertes kaufen kann. Aber wenn man selbst alles Risiko meint ausschliessen zu müssen, dann hört bei mir der Spass auf. Und auch bei eBay, denn ein Angebot "ohne Obligo" wird - wenn uns das auffällt - unverzüglich gelöscht, sollten die Marken falsch sein.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    Ich würde sogar so weit gehen, bei Ebay auch die Kategorie "Echt" weg zu lassen. Wenn ich mir die Massen von Nachkriegsmaterial ansehe, die täglich veräußert werden und deren (Stempel-)qualität betrachte (Stempel die kaum etwas erkennen lassen, nur aus verwischten Strichen etc. bestehen), so frage ich mich, wer dafür eine Echtheitsgarantie übernehmen soll. Kein Prüfer wird das tun und warum dann ein Sammler?! Höchstens jemand, der die Stempel selbst produziert hat und nach dem Motto "Frechheit siegt" die Dinge einfach anbietet.

    Was die Erwartungshaltung des "echten" Philatelisten betrifft - na ich weiss nicht! Mir sind einige davon begegnet, die in meiner Jugendzeit durchaus gerne meine Schätze "günstig" haben wollten und keine Mühen scheuten, die Materie schlecht zu reden, nur um schon damals nicht mehr als 10 Prozent berappen zu müssen.
    Die 10 Prozent-Mentalität ist Fakt und - da wiederhole ich mich sicher - die Kataloghersteller tun das übrige hinzu. Kein Sammler wird einen Katalog kaufen, weil er die ach so hohen Preise für nur erstklassiges Luxusmaterial sehen will. Ein Katalog erfüllt für die meisten von uns neben der "sachlichen" Information auch noch den genüsslichen Beigeschmack von Wertgedanken. Ich glaube kaum, dass sich Michelkataloge ohne Preise verkaufen ließen! Über die Richtigkeit der Marktpreise kann man immer streiten; ich halte sie für 99 Prozent des Materials zu hoch!

    Das Risiko beim Kauf von Briefmarken ist immer da. Jeder will vom anderen nur das beste, Geld.

    Beste Sammlergrüsse

    Karl

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Fälschungen

    Ich verstehe die ganze Diskussion nicht.

    Wenn ich etwas ungeprüftes bei ebay kaufe, das als echt angegeben wird und es erweist sich bei der Prüfung als falsch, geht es zurück und der Anbieter übernimmt die Kosten. Deshalb ist die Angabe echt für mich sehr wichtig.
    Bisher hat das immer problemlos geklappt.

    Wenn ich Briefmarken bei der Post gekauft habe und am Schalter abstempeln lies weiß ich auch noch nach 50 Jahren, dass diese echt sind und kann auch so anbieten.

    Auch in anderen Fällen gibt es sichere Erkenntnisse der Echtheit. Wenn es dann doch falsch ist geht es zurück.

    Jeder von uns weiß, was für philatelistische Analphabeten sich in ebay tummeln. Mit entsprechender Vorsicht kauft man trotzdem gut ein.

    Ich habe auch schon gutes Material mit Schmerzen verkauft - weit unter Einstand vor 20 oder 30 Jahren. Das ist eben die Entwicklung. Aber auf einer Auktion kann ich aber Stücke mit 20€ Katalogwert nicht anbieten. Wo soll ichs sonst verkaufen?

  8. #8
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    Zitat Zitat von fricke Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die ganze Diskussion nicht.

    Wenn ich etwas ungeprüftes bei ebay kaufe, das als echt angegeben wird und es erweist sich bei der Prüfung als falsch, geht es zurück und der Anbieter übernimmt die Kosten. Deshalb ist die Angabe echt für mich sehr wichtig.
    Bisher hat das immer problemlos geklappt.

    Wenn ich Briefmarken bei der Post gekauft habe und am Schalter abstempeln lies weiß ich auch noch nach 50 Jahren, dass diese echt sind und kann auch so anbieten.

    Auch in anderen Fällen gibt es sichere Erkenntnisse der Echtheit. Wenn es dann doch falsch ist geht es zurück.
    Jeder von uns weiß, was für philatelistische Analphabeten sich in ebay tummeln. Mit entsprechender Vorsicht kauft man trotzdem gut ein.

    Ich habe auch schon gutes Material mit Schmerzen verkauft - weit unter Einstand vor 20 oder 30 Jahren. Das ist eben die Entwicklung. Aber auf einer Auktion kann ich aber Stücke mit 20€ Katalogwert nicht anbieten. Wo soll ichs sonst verkaufen?

    Die Problematik besteht einfach darin, dass ich als Verkäufer immer in die Rolle des Risikotragenden schlüpfe (ob gewerblich oder nicht), mich aber, falls die Ware wirklich falsch ist, unter Umständen auch noch weiterer Strafverfolgung aussetze.
    Das Beispiel mit den selbst am Postschalter erworbenen und sofort abgestempelten Marken hinkt etwas, denn die Masse des angebotenen Materials stammt aus anderen Quellen, deren Seriosität nicht immer nachprüfbar ist.

    Als Nur-Käufer kann man sich die Sache einfach machen: Ich kaufe was angeboten und günstig ist, egal was der Verkäufer schreibt. Ist die Ware dann doch nicht so gut wie ich möchte oder meine, gebe ich sie zurück und der Verkäufer wird mit sanftem Druck bedacht. Schlimmstenfalls hat man ja Ebay als Hiilfestellung und das Bewertungsportal ohne Verteidigungskraft für den Verkäufer. Auch diese Seite muss man verstehen, auch wenn es schwer fällt - die Medaille hat 2 Seiten
    Zur Anfangszeit von Ebay erschien es, das Portal könne eine Verkaufsfläche für kleinpreisige Ware werden. Ist auch so gekommen! Nur werden kkleine und grössere Raritäten dort auch verkauft - mit den bekannten Risiken, wie sie auch bei Saalauktionen oder im Handel bestehen.

    Beste Sammlergrüsse

    Karl

  9. #9
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Zitat Zitat von katze52 Beitrag anzeigen
    Die Problematik besteht einfach darin, dass ich als Verkäufer immer in die Rolle des Risikotragenden schlüpfe (ob gewerblich oder nicht), mich aber, falls die Ware wirklich falsch ist, unter Umständen auch noch weiterer Strafverfolgung aussetze.
    Wo das denn? Selbst die unseriösesten Anbieter bei eBay, die permanent nur falsches Material als echt anbieten, haben keinerlei strafrechtliche Verfolgung zu befürchten. Es gibt kaum einen Staatsanwalt, der solch einen Fall weiter verfolgt und wenn, dann ist es schwer einen Vorsatz zu beweisen! Wer so etwas als "privater" Verkäufer macht, der muss allenfalls Ärger mit dem Finanzamt befürchten, wenn die Umsätze zu hoch sind - das betrifft aber einen seriösen Verkäufer, der ausschließlich echtes und geprüftes Material anbietet genauso!

    Ansonsten ist eBay nicht unsicherer als jeder Vereinstauschtag, Großtauschtag, Messe oder auch Briefmarkenhändler! Als echt angebotene Fälschungen findet man fast überall und das durchaus nur nicht wegen Unwissenheit des Anbieters. Dagegen wird allerdings in der Regel garnichts unternommen!

    Ich kenne z.B. einen "Sammler" im Rhein-Main-Gebiet, der auf nahezu jedem Großtauschtag als Anbieter vertreten ist. Er hat fast ausschließlich manipulierte Ware im Angebot - keiner unternimmt was dagegen. Ich habe schon mehrere Veranstalter angesprochen - keiner wollte aktiv werden, da es nur Ärger gibt. Der gleiche Anbieter ist übrigens bekannt dafür, das er für Marken ohne Gummi oder mit anderen gravierenden Mängeln - gerne zu guten Preisen aufkauft. Warum wohl?

    Als Anfänger wurde ich von Ladenhändlern, Vorstandsmitgliedern von Ortsvereinen und selbst einem Jugendgruppenleiter über den Tisch gezogen! Man muss halt aus Schäden lernen!

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Ausrufezeichen ebay-handel

    Zitat Zitat von Harald Krieg Beitrag anzeigen
    Wo das denn? Selbst die unseriösesten Anbieter bei eBay, die permanent nur falsches Material als echt anbieten, haben keinerlei strafrechtliche Verfolgung zu befürchten. Es gibt kaum einen Staatsanwalt, der solch einen Fall weiter verfolgt und wenn, dann ist es schwer einen Vorsatz zu beweisen! Wer so etwas als "privater" Verkäufer macht, der muss allenfalls Ärger mit dem Finanzamt befürchten, wenn die Umsätze zu hoch sind - das betrifft aber einen seriösen Verkäufer, der ausschließlich echtes und geprüftes Material anbietet genauso!

    Ansonsten ist eBay nicht unsicherer als jeder Vereinstauschtag, Großtauschtag, Messe oder auch Briefmarkenhändler! Als echt angebotene Fälschungen findet man fast überall und das durchaus nur nicht wegen Unwissenheit des Anbieters. Dagegen wird allerdings in der Regel garnichts unternommen!

    Ich kenne z.B. einen "Sammler" im Rhein-Main-Gebiet, der auf nahezu jedem Großtauschtag als Anbieter vertreten ist. Er hat fast ausschließlich manipulierte Ware im Angebot - keiner unternimmt was dagegen. Ich habe schon mehrere Veranstalter angesprochen - keiner wollte aktiv werden, da es nur Ärger gibt. Der gleiche Anbieter ist übrigens bekannt dafür, das er für Marken ohne Gummi oder mit anderen gravierenden Mängeln - gerne zu guten Preisen aufkauft. Warum wohl?

    Als Anfänger wurde ich von Ladenhändlern, Vorstandsmitgliedern von Ortsvereinen und selbst einem Jugendgruppenleiter über den Tisch gezogen! Man muss halt aus Schäden lernen!
    Genauso sehe ich das auch!

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