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Thema: Schusseligkeit-Postbetuppe-Postbetrug

  1. #41
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    Bevor es wieder wärmer wird, möchte ich gern noch schnell ein paar Weihnachtsbelege zeigen. Gewinnspielteilnehmer sind besonders erfinderisch. Ich gehe hier meist von Postbetuppe aus. Das Nichteintreffen und sogar das Nichtgewinnen werden bewusst einkalkuliert. Unten links steht sehr deutlich:
    *Nur ausreichend frankierte Einsendungen nehmen an der Verlosung teil.

    Wer kann helfen? Woher stammen die Vignetten? Ich vermute SOS Kinderdorf- Gmeiner Stiftung?

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  2. #42
    Registrierter Benutzer Avatar von Bill
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    Der Umschlag ist als Werbeantwort gekennzeichet, für die besondere Regelungen zwischen Post und Auftraggeber gelten; also keine "Betuppe".

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werbeantwort

    http://www.deutschepost.de//mlm.nf/d...lo_01_2013.pdf

    Gruß: Bill
    Geändert von Bill (27.01.2013 um 00:35 Uhr)

  3. #43
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    Hallo Bill -Vielen Dank! Ehrlich gesagt, kannte ich diese Versendungsform nicht. Ich denke, dass auch viele Absender diese Regelung nicht kannten und ordnungsgemäß frankierten bzw. einige die Post betuppen wollten.
    Also könnten es versuchte Postbetuppen sein, die laut Regelung der Deutschen Post mit dem Empfänger gar keine sind. Unter den Vignetten steht übrigens auf dem Umschlag: "0,55Euro die sich für Sie lohnen".

    Nun ist ja neben dem Wort "Werbeantwort" oder "Antwort" ein Freimachungsvermerk für diese Werbeantworten nötig wie "Deutsche Post" mit Posthornzeichen oder/und der Code.
    Bei folgenden drei Belegen fehlt dieser Freimachungsvermerk. Sind es Postbetuppen d.h. die Post beförderte und zog nichts beim ADAC ein, wurde hier das einfache Porto gemäß der Werbeantwort trotz fehlendem Freimachungsvermerk beim ADAC eingezogen oder musste der ADAC sogar Porto plus Strafgebühr entrichten?
    (Für diese ADAC Siegelmarken usw. ist auf der Rückseite ein Feld zum Aufkleben vorgesehen.)

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    Geändert von Fehldruck (27.01.2013 um 10:31 Uhr)

  4. #44
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    Dieser Brief der FDJ Oranienburg ging mit einer 20 Pfennig Spendenmarke (Aufdruck: FDJ Helfer und Kampfreserve der SED) frankiert an den Betrieb Geflügelwirtschaft Oranienburg.
    Stempel: Oranienburg 30.6.83 --9

    Die Spendenmarke der FDJ von 1983 findet sich hier:
    http://www.ddr-spendenmarken.de/FDJ/fdj_5.php

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  5. #45
    Deutschland-gest.-Sammler
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    93 Cent für Kompaktbrief? 110 Cent für Großbrief?

    Auch auf http://www.bdph.de/forum/showthread....t=ung%FCltigen ist manche zum Thema passende Seltsamkeit zu sehen. Zwei weitere hier:

    - Dass aufgeklebte 55-Cent-Marken mit 3-Cent-Marken zum neuen Standardbriefporto ergänzt werden, ist ja neuerdings gängige Praxis. Aber wozu wurde eine 90-Cent-Marke mit einer 3-Cent-Marke ergänzt?

    - Die Abbildung der beiden 55-Cent-Marken zeigt die gesamte Frankatur eines C-5-formatigen Umschlags. Zudem klebt eine der Marken nicht unmittelbar auf dem Umschlag, sondern auf einem Zwischenträger. Das ist unzulässig. Beides hat die Deutsche Post AG aber offenbar nicht davon abgehalten, die Sendung zuzustellen.
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    Geändert von Dirk Bake (29.01.2013 um 00:15 Uhr)
    Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Plattenfehler. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

  6. #46
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    Hallo Dirk Bake, vielen Dank für das Zeigen der Unterfrankatur (und Einbinden des links). Ja manchmal ist es schon sehr erstaunlich, was alles so anstandslos befördert wurde. Beim nächsten Brief reichte ein Stückchen Bogenrand.
    Stempel: Köln 3 mg 5000 12.7.88-14 Köln/Messe

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  7. #47
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Danke für die anerkennenden Worte.

    An der gezeigten Standardbrief-Frankatur gibt es auf den ersten Blick nichts auszusetzen. Dennoch hat der Absender einen Fehler gemacht, und die Deutsche Post AG hat den Brief dennoch anstandslos zugestellt. Kleiner Tipp: Format, Dicke und Gewicht lagen im Bereich des für Standardbriefe Zulässigen. Wer erkennt und benennt den Fehler?
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  8. #48
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    @Dirk Bake unter dem Stempel der "Weißen Dreier" ist ein Strich und das weiße Papier ändert sich. Wurden die Marken auf eine Unterlage geklebt und dann am Brief angebracht oder kleben sie hinten auf dem Brief...auf der Briefklappe?

    Da die erste bundesdeutsche Trauermarke verwendet wurde, wäre auch ein Brief mit schwarzer Trauerumrandung denkbar aber so genau nimmt es nicht jeder....

    Mehr fällt mir zur Lösung nicht ein.

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  9. #49
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Danke für die ersten beiden Vorschläge. Beide Marken kleben direkt auf dem Briefumschlag, und auch dort, wo sie hingehören. Ob ein Briefumschlag einen schwarzen Rand aufweist oder nicht, dürfte der Deutschen Post AG egal sein.

    Aus der Grafik-Datei der Abbildung habe ich Reste der Anschrift getilgt. Daher finden sich um unteren Bereich einige Unstetigkeiten. Bitte davon nicht irritieren lassen.

    Hier ein weiterer Hinweis für Hobby-Sherlocks: Das entscheidende Merkmal befindet sich in der linken Hälfte der 55-Cent-Marke.
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  10. #50
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Also ich sehe da nur einen Knick bzw. Riss in der Marke, aber sonst nichts Auffälliges.

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