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Thema: MiNr. 145 fluoreszierend?

  1. #1
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    MiNr. 145 fluoreszierend?

    Im Michel-Spezial steht zwar, dass sich die MiNr. 140-154 nach folgenden Merkmalen unterscheiden lassen, u.a. also

    y = fluoreszierendes Papier.

    Theoretisch beträfe das auch die MiNr. 145.

    Nun habe ich meine Dubletten der MiNr 145 unter die Lampe gelegt und eine davon leuchtet strahlend hell (weiß), während die anderen dunkel bleiben. Also ähnlich wie bei der MiNr 140y, die aber gelb leuchtet.

    Allerdings finde ich keine Wertangabe der 145 y, wenn es denn eine fluoreszierende ist.
    Oder kann es sein, dass sie nur deshalb so hell leuchtet, weil es die 145 x ist, also mit dem festeren "weißen" Papier und sie deshalb so hell erstrahlt?

    Freue mich über eine Antwort!
    Danke

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von uli
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    Wenn eine (Bund-/Berlin-) Marke unter der UV-Lampe ein helles, weißes Leuchten zeigt, dann ist diese auf Papier mit Aufheller gedruckt worden. Fluoreszierendes Papier leuchtet gelblich.
    Gruß
    Uli

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  3. #3
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    Vielen Dank!

    Dankeschön Uli!
    Und wieder bin ich ein Stückchen schlauer!

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    NEIN!

    D.h. weiss fluoreszierend ist AUCH fluoreszierend nur nicht GELBLICH! Optische Aufheller fluoreszieren auch! Nur Briefmarkensammler in Europa glauben das nicht weil die Kataloghersteller dieses nicht auflisten wollen! Die weiss fluoreszierende Briefmarken sind genau so sammelwürdig wie die gelbliche .... Aber unsere Monopolist weisst nichts davon.... Und viellecht die Experten und Prüfer auch nicht

    Gruss, Rein

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von uli
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    Die weiss fluoreszierende Briefmarken sind genau so sammelwürdig wie die gelbliche
    Das war aber nicht die Frage, sondern ob eine weisslich leuchtende 145 eine 145y ist. Nein, mit y ist bei Bund/Berlin eine gelblich fluoreszierende Marke bezeichnet.
    Gruß
    Uli

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  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Zitat Zitat von uli Beitrag anzeigen
    Das war aber nicht die Frage, sondern ob eine weisslich leuchtende 145 eine 145y ist. Nein, mit y ist bei Bund/Berlin eine gelblich fluoreszierende Marke bezeichnet.
    Gruß
    Uli
    Uli,

    NEIN, bei Berlin 140 steht x gewöhnliches Papier (23.2.1957) und y fluoreszierendes Papier (8.3.1962) und nirgendwo steht etwas von "gellbich"! Aber bei Spezialkatalogisierung gibt es "1. Papierunterschiede" mit w = nicht fluoreszierendes transparentes grauweisses Papier (Wz stark ausgeprägt) ; x = nicht fluoreszierendes festeres weisses Papier (Wz schwächer ausgeprägt) und y = fluoreszierendes Papier.

    Wo gelblich???? Und ziemlich verwirrend kommt auch noch die Gummiriffelung dazu!

    Bei Berlin145 gibt es dann: w v, w w, x v und x w Wer versteht dann noch was die Michel Leute damit meinen!!! Grosse Chaos! ....

    Gruss, Rein

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von uli
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    Wo gelblich????
    Wo weißlich?

    Halten wir zuerst einmal fest: Da die Ausgabedaten der Berlin 145 zwischen 1956 und 1958 sind und fluoreszierende Bund- / Berlin-Marken erstmals im September 1960 verausgabt wurden, gibt es keine 145y.

    Halten wir zudem fest: Natürlich gibt es fluoreszierende Bund- / Berlin-Marken, die unter der Prüflampe weiß leuchten.

    Nun mein Gedankengang:

    Das Papier fluoreszierender Marken hat in der Regel einen leichten "Gelbstich". Zur Unterdrückung dieses Gelbstichs wird Briefmarkenpapier bei der Herstellung neben der Fluoreszens ein Weiß-Aufheller beigemischt. Meinen Quellen nach geschieht dies seit 1962. Fluoreszierende Marken bis 1961 leuchten deshalb unter der Prüflampe eher gelblich, danach eher weißlich. Der Michel macht aber bei den Marken ab 1962 keinen Unterschied zwischen verschiedenfarbig leuchtenden Fluoreszensen, siehe Hinweis im Katalog hinter Bund MiNr. 374. Die Berlin 140y ist im März 1962 an die Schalter gekommen und die einzige nach 1961 verausgabte Marke, von der es fluoreszierende und eine nicht-fluoreszierende Varianten gibt.

    Das heißt, im Michel ist mit "fluoreszierend" immer "gelblich fluoreszierend" gemeint - mit vielleicht genau einer Ausnahme: Berlin 140y. Da könntest du Recht haben. Bislang sind mir aber nur gelbliche und nicht leuchtende Exemplare unter die UV-Lampe gekommen, keine weißlich leuchtende.

    Vermutlich kann das Ganze nur ein Experte für diese Berlin-Serie klären.

    Gruß
    Uli

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    Es gibt immer Marken, die man tauschen kann!

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Uli,

    vielen Dank!


    Das Papier fluoreszierender Marken hat in der Regel einen leichten "Gelbstich". Zur Unterdrückung dieses Gelbstichs wird Briefmarkenpapier bei der Herstellung neben der Fluoreszens ein Weiß-Aufheller beigemischt.
    Das gewöhnliches Papier Briefmarken hat in der Regel einen sehr leichten "Gelbstich". Zur Unterdrückung dieses Gelbstichs wird Briefmarkenpapier bei der Herstellung ein Weiß-Aufheller beigemischt. Damit war schon mitten Jahre 1950 angefangen! Nicht nur in Deutschland. Es gibt also Briefmarkenpapier mit optische Aufheller [egal in Papiermassa verbreitet oder als Leuchtfasern] bevor 1960. Du hast recht dass das gelblich fluoreszierendes Papier oft eine Beimischung hat mit OBA [optical brightening agents] entweder in Papiermassa beigemischt oder in Streichschicht. Unter UV kann es dann nacht oranien oder grün neigen staat gelblich zu bleiben.

    Auch bei uns wird die Benutzung von OBA ganz vernachlässigt durch sogenennte Philatelistische Experten weil es nichts mit die Postautomation zu tun hätte... Ich hoffe die Experten bei Euch sind etwas vernunftiger...

    Gruss, Rein

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