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Thema: Ebay Gültige Frankaturware

  1. #1
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    Ebay Gültige Frankaturware

    Hallo zusammen bin hier Neuling das gabe ich von einem Ebay Mitglied als Nachricht erhalten. Habe mit Ebay gesprochen die sagten etwas von verdeckten Ermittlern.
    Habe ungestempelte Briefmarken ohne Gummierung in dieser Kategorie angeboten "wie alle" Wie soll ich mich verhalten?




    wir beobachten, dass Sie als PRIVATER Verkäufer regelmäßig die beim Postdurchlauf in Briefzentren ungestempelt gebliebenen Briefmarken in der eBay-Kategorie "GÜLTIGE FRANKATURWARE" verkaufen. Diese UNGUMMIERTEN PWZ dürfen AUF KEINEN FALL dort angeboten werden -(nochmalige Verwendung durch Dritte). Für das Entgelt ist die Beförderungsleistung der DEUTSCHE POST AG bereits erbracht! Wir raten Ihnen dringend, Ihre derzeitigen Angebote sofort zurückzunehmen - die Konzernsicherheit der Deutschen Post in Bonn wird ansonsten umgehend gegen Sie ermitteln. Im Rahmen solcher Ermittlungen wird zweifelsfrei aufgedeckt, wo die Marken ihrer bisherigen "Frankatur-Verkäufe" herstammen (z.B. Kiloware aus Stiftungen sog. Missionsware). Den konkreten Umfang ihrer Verkäufe kann die Deutsche Post AG jederzeit bei zu vermutetender Betrugsabsicht nach § 263 StGB direkt bei eBay ermitteln oder ihre Ware(n) zur Feststellung und zum Nachweis betrügerischer Manipulationen sicherstellen.

  2. #2
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @kopdjai:

    Bloss weil es "alle" machen, ist das Angebot von Briefmarken ohne Gummierung, die schon einmal der Frankatur gedient haben, als Postbetrug anzusehen. Ich kann verstehen, wenn hier die Deutsche Post verdeckt ermittelt. An Deiner Stelle würde ich sofort damit aufhören.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  3. #3
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    @kopdjai wie lautet der Name des Mitglieds, dass Dir die Nachricht gesendet hat?

    @deckelmouk er schreibt von ungestempelten Marken ohne Gummierung. Das ist ein Geschäftsmodell, dass auch der BDPh unterstützt. In jeder philatelie befanden sich immer Ankaufgesuche. Eine ungestempelte Marke ohne Gummierung muss ja nicht bereits verwendet worden sein. Gute (Neu)Verwender dieser ungebrauchten Marken waren übrigens Vollstreckungsbeamte (seht Euch mal alte Postzustellungsaufträge genau an). Ob die so handeln würden, wenn ein Postbetrug bei Marken ohne Stempel nachweisbar wäre? Warum kümmert sich die Post nicht um diese Frankaturfirmen zuerst sondern arbeitet mit verdeckten Ermittlern(von der Post?)bei ebay? Es ist ja viel möglich, aber irgendwie klingt es schon komisch.

    Ungestempelte Marken werden oft ohne den Hinweis zur Frankaturgültigkeit bei den entsprechenden Bund Kategorien angeboten.

    Meiner Meinung nach wäre es effektiver, wenn die Post die Marken ordentlich stempelt und nicht mit "verdeckten Ermittlern" versucht, Kleinkriminelle bei ebay zu überführen- und dies wahrscheinlich nie nachweisbar.

    Und vielleicht sollte dem Finanzamt auch mal ein Tipp gegeben werden. Welcher Bekloppte verkauft denn jede Woche rollenweise gummierte gültige Frankatur? Da könnten ja auch mit "verdeckten Ermittlern" die Portoausgaben der unternehmerisch tätigen Familienangehörigen untersucht werden bzw. mal ein Herkunftsnachweis verlangt werden. Auch hier dürfte ein Nachweis von Betrug bzw. in dem Fall Steuerhinterziehung nur sehr schwer gelingen.

    Fehldruck
    Geändert von Fehldruck (25.11.2012 um 17:00 Uhr)

  4. #4
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @fehldruck:

    1. Wenn in der "philatelie" so eine Anzeige drin war, heisst das nicht, dass der BDPh das "Geschäftsmodell" unterstützt. Ganz im Gegenteil, so etwas ist als Postbetrug anzusehen.
    2. Ich habe die November-Philatelie durchgesehen, so eine Anzeige habe ich nicht gefunden. Es mag in einer alten "philatelie" aber solche Anzeigen drin sein, dass will ich nicht bestreiten.
    3. Nachweisbar ist so etwas nicht, aber ein gefundenes Fressen für einen Vollstreckungsbeamten. Nichts gegen den Verkauf von ungebrauchten Marken mit voller Gummierung, aber ungummierte Marken zu verkaufen, dass ist schon hart an der Grenze...

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  5. #5
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    1. Nicht, dass da etwas falsch rüber kam. Wenn eine für einen Posttransport bereits benutzte Marke wieder verwendet wird- ist es Postbetrug. Das sieht der BDPh, Du und ich so. Ich meinte das Geschäftsmodell, dass ungummierte Marken aufgekauft werden und z.B. an Vollstreckungsbeamte wieder verkauft werden und dann verwendet werden.

    Die Marken können ja feucht geworden sein, aus versehen verklebt worden sein usw.- es muß kein Betrug sein und ohne Stempel ist da meiner Meinung nach kaum Betrug nachweisbar falls es einer war.
    Ich meinte solche Annoncen wie hier z.B. in der DBZ z.B. die 8. und 9. Annonce unter Bund/Berlin wo explizit Preise für das Gesuch für Marken o.G. bzw. ohne Gummi stehen.

    http://d-b-z.de/web/wp-content/klein...gen_4-2012.pdf

    Ich hatte einige Briefe von Vollstreckungsbeamten (Postzustellungurkunden oder wie heißen die Dinger), da waren mit Kleber Marken und auch in Größenordnungen Ganzsachenausschnitte(GAAs waren ja lange Zeit für Nichtstandardsendungen Bund zugelassen.) verwendet. Habe mal irgendwo gelesen, dass so ein Vollstreckungsbeamter in früheren Zeiten bis über 100.000DM Frankaturbedarf pro Jahr hatte.

    Wie gesagt, mich würde es stark wundern, wenn die Post undercover bei ebay tätig ist. Falls doch- hoffentlich sammelt die Post dann mal endlich die ganzen geklauten Stempel wieder ein.

    Fehldruck
    Geändert von Fehldruck (25.11.2012 um 19:42 Uhr)

  6. #6
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    Nachtrag:
    Habe mal eine Auktion mit solchen Postzustellungsaufträgen gefunden. Der obere Postzustellungsauftrag hat die besagten "ungebrauchten" Ganzsachenausschnitte als Frankatur. Ich habe solche Briefe sehr oft gesehen.

    http://www.ebay.de/itm/200849271123?...#ht_500wt_1203

    Ich will(kann auch nicht- selbst wenn ich wollte) damit nicht sagen, dass die Vollstrecker betrügen aber nicht gebrauchte (ungummierte) Briefmarken und Ganzsachenausschnitte wurden verwendet.

    Fehldruck

  7. #7
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    Glaubt Ihr wirklich kopdjai? Gewöhnlich wird man bei ebay mit Textbausteinen abgespeist. Ausserdem glaube ich nicht, dass die Deutsche Post sich unter einem alias-Namen bei ebay anmeldet, um potentielle Verkäufer mit einer "Nachricht an den Verkäufer" vom Verkauf von versehentlich ungestempelt gebliebenen Marken abzuhalten.

    Ich vermute hier eher einen Konkurrenten. Da immer weniger Briefmarken zur Frankatur gebraucht werden, ist das Geschäft der Frankaturhändler härter und die Konkurrenz grösser geworden.

    Der Verkauf von ungestempelten Marken ohne Gummi ist nicht verboten. Schliesslich kann eine Briefmarkensammlung auch einen Wasserschaden davontragen, oder es wurden auf einer Postsendung die falschen Marken aufgeklebt. Und wenn die Post es verbietet, dann werden eben fertig frankierte Umschläge gehandelt.

    Im übrigen bin ich auch der Meinung, dass die Post einfach ihre Marken entwerten sollte. Ihren Angestellten ist das offenbar egal, wie zahlreiche nicht gestempelte Päckchen oder Einschreibebriefe zeigen. Auch bei der Ausgabe interessiert das keinen.

    Die Deutsche Post könnte sich auch überlegen, die selbstklebenden Marken nicht mehr wasserlöslich zu machen und auf gestanztem Papier wie im Vereinigten Königreich oder in Schweden zu drucken. Das würde die Wiederverwertung erheblich erschweren.

  8. #8
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    genau - der Verkauf ist nicht verboten oder strafbar
    Man kann auch wertlose Papierschnipsel verkaufen, wenn sie rechtmäßiges Eigentum sind.

    Nur die WIEDERverwertung zur Frankatur ist verboten, wenn die Marken bereits einmal verwendet wurden,
    aber weiß das der Käufer, bzw. kann man ihm beweisen, dass der das weiß?
    Es gibt durchaus auch die Möglichkeit, dass Briefmarken keinen Gummi haben und doch noch nie
    als Frankatur verwendet wurden.

    Im übrigen müsste die Post das verschmerzen können.

    Die hat etwa 1 Mrd DM "eingespart", weil sie die DM Marken nicht mehr umgetauscht hat.

    Das BGH-Urteil war meiner Meinung nach ein glattes Fehlurteil.

    Für die Post sind Briefmarken nichts weiter als Vorauszahlungen für
    noch zu erbringende Dienstleistung.

    Dass man dies Dienstleistung nicht mehr erbringen muß, nur weil die Währung wechselt
    ist fürmich bis heute nicht nachvollziehbar.

    - aber das ist eine andere Baustelle *g*

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