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Thema: Gewerbeausstellung 1896 in Berlin

  1. #1
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    Gewerbeausstellung 1896 in Berlin

    Im Jahr 1896 fand in Berlin eine Gewerbeausstellung statt, die alle bisherigen derartigen Veranstaltungen in den Schatten stellte. Ursprünglich war diese von der Berliner Wirtschaft als Weltausstellung geplant, jedoch scheiterte dieser Plan an der ablehnenden Haltung des Kaisers. Sie ging daher auch als "verhinderte Weltausstellung" in die Geschichte ein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Berline...896_in_Treptow
    Philatelistisch machte sie sich durch drei Sonderstempel der Reichspost sowie durch vier Sondermarken der Privatpost "Berliner Packetfahrt Gesellschaft" bemerkbar. Außerdem gab es diese Vignetten:

    Außer den gezeigten gab es noch einige andere Farbvarianten.
    Meine Frage dazu: Ist jemandem bekannt, wer diese Vignetten herausgegeben hat? Handelt es sich überhaupt um Originale der damaligen Zeit? Mich macht die relativ "moderne" Machart etwas stutzig. Auch die Farbgebung ist im Vergleich mit anderen Marken der damaligen Zeit ungewöhnlich dezent. Hat vielleicht jemand genauere Information über den Urheber?

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Sittingmanni
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    Ich habe diese Marken unter http://www.ak-ansichtskarten.de/de/ak/
    gefunden .Leider kein großartige information. Aber sie wirken echt.

  3. #3
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @posadny:

    In welchem Druckverfahren wurden die Marken hergestellt?

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Sittingmanni
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    Hab da noch etwas gefunden. Entwurf war von Paul Telge. Sehe in Wikipedia -Cinderella (Phiatelie).

  5. #5
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    @deckelmouk:

    Oje, die Frage habe ich befürchtet...
    Also: keine Quetschränder zu sehen, die Rückseite ist vollkommen glatt, demnach kein Buchdruck. Rasternäpfchen sind auch keine zu sehen, also auch kein Rastertiefdruck. Bleibt eigentlich, da die Konturen von Schrift und Bild unter der Lupe eher unruhig und ausgefranst aussehen, nur der Steindruck- was für eine Produktion Ende des 19. Jahrhunderts ja nicht unwahrscheinlich wäre.

    @Sittingmanni:

    Danke, das kannte ich noch nicht- offenbar wurden diese Vignetten also auch in abgewandelter Form für private Werbezwecke genutzt, auch das spricht wieder für Originale der damaligen Zeit. Wobei es m.E. eher so aussieht, als wäre das nur eine Werbemarke für Paul Telge und nicht unbedingt auch von ihm, da seine eigentliche Tätigkeit ja eher mit der Verarbeitung von Edelmetallen und -steinen zu tun hatte.
    Geändert von posadny (16.04.2012 um 18:40 Uhr)

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