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Thema: Ursache für Farbstofftransport von der Briefmarke auf den Umschlag

  1. #1
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Ursache für Farbstofftransport von der Briefmarke auf den Umschlag

    Mich interessiert, ob solche Verschmierungen vor der Entwertung, bei der Entwertung oder durch eine Brieföffnungsmaschine hervorgerufen werden. Für die erste Annahme spricht, dass die Entwertung keine über das übliche Maß hinausgehenden Unregelmäßigkeiten aufweist.
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    Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Plattenfehler. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von 1867
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    Kurz nach der Entwertung, also noch vor der Brieföffnung, fällt dabei ganz aus?
    Ich denke da wird es passiert sein.
    Also wäre es mehr oder weniger ein Transportschaden ...

    Aber wenn ich mir das genauer ansehe, entsprechen die Verschmierungen auch nicht unbedingt der Stempelfarbe, oder?
    Geändert von 1867 (03.03.2012 um 16:44 Uhr)
    ... Literatur spricht viele Bände ...

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von uli
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    Zitat Zitat von Dirk Bake Beitrag anzeigen
    Ursache für Farbstofftransport von der Briefmarke auf den Umschlag
    Du bzw. dein Betreff irritiert (mich): Welche Farbe, die aus der Marke auf das Kuvert übergegangen ist? Oder meinst du den "dunklen Strich" in oberen Teil der Marke und links davon? So etwas entsteht, wenn ein Brief unter einer sich drehenden Gummirolle in einer Maschine "hängen bleibt".
    Gruß
    Uli

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  4. #4
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Danke für die ersten Einschätzungen. Vermutlich muss ich noch einige Details nachtragen, damit der Fall klarer wird - auf dem Scan sind sie nicht so klar erkennbar wie im Original: Die beiden länglichen Flecken im und links vom Werbefeld zeigen die gleiche hellblau-graue Farbe wie die Marke. Wenn ich selbige gegens Licht halte, erscheint eine Zone von der umgeklappten Ecke bis zum rechten Markenrand im Gegensatz zur restlichen Fläche glänzend. Die Erklärung mit der Gummirolle erscheint mir nachvollziehbar.
    Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Plattenfehler. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

  5. #5
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Die Abbildung bestätigt die angebotene Erklärung: Von den drei ungefähr waagerechten Linien links der Marke zeigen die obere und die untere auf der Marke vorkommende Blautöne, die sehr schwache mittlere hingegen den dunkelgrauen Ton der Abstempelung. Die Linien setzen sich nach rechts auf die Marke fort: In deren Bereich spiegelt ihre Oberfläche. Links des Schriftzugs "München" findet sich eine eingeschabte Vertiefung im Papier des Umschlags. Die vierte linke Einbuchtung der Marke von oben ist von der Druckfarbe partiell befreit, unmittelbar rechts davon ist das feine Raster abgeschabt. Alles spricht also für die erwähnten Gummitransportrollen als Ursachen.

    Sind solche Farbtransporte auch von nicht maschinell entwerteten Sendungen bekannt?
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    Geändert von Dirk Bake (10.04.2012 um 19:49 Uhr)
    Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Plattenfehler. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von uli
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    Sind solche Farbtransporte auch von nicht maschinell entwerteten Sendungen bekannt?
    Ja, denn der "Stempel-Automat" ist nur ein Bestandteil der Sortieranlagen und wird für bereits gestempelte Briefe deaktiviert (bzw. sollte deaktiviert sein).
    Gruß
    Uli

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  7. #7
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Das hier gezeigte weitere Beispiel belegt, dass diese Art des Beschädigens auch den Farbeindruck ändern kann.
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  8. #8
    Oberschl., DR, Privatpost Avatar von Pete
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    Zitat Zitat von uli Beitrag anzeigen
    ...Oder meinst du den "dunklen Strich" in oberen Teil der Marke und links davon? So etwas entsteht, wenn ein Brief unter einer sich drehenden Gummirolle in einer Maschine "hängen bleibt".
    Gruß
    Uli
    Der Briefsortiermaschinenhersteller Siemens hat auf der eigenen Internetseite ein kurzes Video über die Briefsortiertechnik veröffentlicht:

    https://www.siemens.com/press/de/tvs...hp?tv=786&l=de

    In einer Szene (Stelle 1:02min) sieht man im Bild den Schlitz, durch welchen die Sendungen in die Briefsortieranlage eingeführt werden müssen. Ist dieser zu schmal eingestellt, werden auch schon einmal Briefmarken umgeknickt.

    Bei der anschließenden Szene (1:03min - 1:05min) sind die Laufbänder sehr schön zu sehen, an denen die zu sortierenden Sendungen hochkant stehend entlanggeführt werden. Ich nehme an, dass (u.a.) an dieser Stelle ein Farbabrieb auf den hier gezeigten Sendungen verursacht wird.

    Gruß
    Pete

  9. #9
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    Da kann man Siemens ja nur dankbar sein. XD

  10. #10
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Danke für den Link-Hinweis.

    Möglicherweise stammt der in Ost-West-Richtung auf der Umschlagvorderseite verteilte Farbstoff nicht notwenigerweise von den auf ihm prangenden Briefmarken.
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