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Thema: Neu unter Exponate-online: Nepal, Stationery

  1. #41
    Registrierter Benutzer Avatar von Radio Philatelica
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    Zitat Zitat von Cophila Beitrag anzeigen
    Sehr schön!

    Darf man auch erfahren, warum
    Auch wenn die Frage nicht sehr höflich formuliert ist, wäre es interessant mal an einem konkreten Fall aufzuzeigen, was eine "Grossgold"-Sammlung auf Rang 1 macht. Dabei geht es mir nicht darum anzuerkennen, dass es eine "ganz tolle" und "beeindruckende" Sammlung ist. Das gilt aus meiner Sicht auch für das Exponat von Rainer Fuchs. Das Exponat von Rainer Fuchs hat aber nur Gold erhalten. Eigentlich nur ein kleiner Punktunterschied aber auch in der Leichtathletik geht es um Hundertstel. Wo liegen die? Weiss jemand, was die Jury gesagt hat? Was meinen die anderen Forumler und die Juroren, die hier mitlesen und mitschreiben. Wäre wirklich interessant.

  2. #42
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Beide Exponate haben Groß-Gold.

    Die beiden einzigen Exponate in Gotha mit 89 Punkten sind Jugendexponate, bei denen es kein Groß-Gold gibt.
    Normale Exponate mit einem Punkt vor Groß-Gold oder Gold findet man eher selten.

    Für die Diskussion wären die Einzelpunkte in den Bewertungskategorien wichtig - die können aber nur von den Ausstellern selbst offengelegt werden.

    Für einen ersten Eindruck ist vielleicht schon der Vergleich beider Exponate in Exponate-Online eine Möglichkeit. Einfach beide Exponate nebeneinander in einem eigenen Fenster darstellen. Exponate-Online bietet dazu tolle Möglichkeiten, die man in einer Ausstellung nicht so einfach hat.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  3. #43
    Nepal-Freund Avatar von gandarva
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    Besten Dank an Rainer und Rolf- Dieter für die Glückwünsche!

    Auch dir, Rainer, Gratulation. Ich denke, da sind wir beide zufrieden.

    @ Cophila: da es dich wohl interessiert, hier die erreichten Punkte aus dem Bewertungsbogen:
    Bearbeitung und Plan: 26 von 30
    Kenntnis und Forschung: 33 von 35
    Beschaffenheit und Seltenheit: 27 von 30
    Aufmachung: 5 von 5
    Gesamt: 91 von 100

    Wie Michael richtig stellt, hat auch Rainer Groß-Gold bekommen. Ob nun 90 oder 91 Punkte, macht keinen großen Unterschied. Ein Vergleich einer traditionellen Tibet-Sammlung mit einer Ganzsachen-Sammlung Nepal ist natürlich schwer möglich.

    Übrigens ist seit heute mein Nepal-Exponat online, genau so, wie ich es in Gotha gezeigt habe.

    Grüße,
    Johannes

  4. #44
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Wenn es interessiert..., bei mir waren de Bewertungen mehr oder weniger identisch nur bei der Aufmachung nur 4 von 5 Punkten..., Aufmachung ist halt sehr schwer einzuschätzen, jeder Juror mag was anderes...
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  5. #45
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Das Layout/die Aufmachung sind zwar nur 5 Punkte in der Bewertung - hat also eigentlich keine große Wirkung.
    Die Erfahrung zeigt aber, dass das Layout mächtig auf die anderen Bewertungskriterien ausstrahlt.
    Wenn das Layout keine klare Linie zeigt, dann kommen auch Zweifel bei anderen Bewertungskriterien auf.
    Besonders bei "Bearbeitung und Plan" kann das Auswirkungen haben.

    Ein zu verspieltes Layout, mit Regenbodenfarben kann schon unglücklich sein.
    Der Exponattitel auf jedem der 80 Blätter wiederholt - oft ohne Kapitalüberschrift - fördert den guten Eindruck nicht unbedingt.
    Überhaupt keine Blattüberschriften machen eine Orientierung schwer - da hilft auch die beste Gliederung nicht.

    Man kann jedem Aussteller nur dringend raten, das Jurygespräch wahrzunehmen und sich Notizen zu machen.
    Einfach mal gezielt bestimmte Aspekte nachfragen und sich nicht nur berieseln lassen.

    ml
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  6. #46
    Registrierter Benutzer Avatar von Radio Philatelica
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    Hallo Michael

    Was Deine Anmerkungen zur "visuellen Umsetzung" des Plans im Exponat angeht, kann ich nur zustimmen. Ich denke, dass das der Teil ist, der die Layout-/Aufmachungspunkte zentral beeinflusst.

    Was das Jurygespräch angeht, eher weniger. Das liegt daran, dass ich - mit einer Ausnahme - eigentlich nie ein Gespräch hatte sondern ein paar Anmerkungen, die ich alle besser vergessen habe. Bei meinem letzten Jury-Gespräch (Rang 1 in Österreich) hat es der Juror doch wirklich fertiggebracht mir zu sagen, ich solle doch im meinem (internationalen!) Antwortkarte-Exponat doch die Sprachvarianten der österreichischen (inländischen!) Antwortkarten besser darstellen. Hab den Zettel mit dieser Notiz dann vorsichtshalber verloren ...

  7. #47
    Nepal-Freund Avatar von gandarva
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    Knapp 2 Jahre nach dem letzten posting…

    Ja, mit dem Jurygespräch ist das so eine Sache. Ein erfahrener Sammler wird i.d.R. natürlich mehr über sein Gebiet wissen als ein Juror. Dennoch hatte ich hier und da schon mal gute Anregungen bekommen, über die ich dankbar war.

    Demgegenüber plädiere ich für einen Ausbau der Vorgespräche mit der Jury. Manche Missverständnisse, die später Unmut oder Ärger bringen, können hierbei vermieden werden. Selbst bei einer guten Vorbereitung seitens der Juroren, die ich jetzt einmal unterstelle, ist es ja unmöglich, sich in ein entlegenes Gebiert einzuarbeiten. Ein gutes Vorgespräch kann da schon was bringen. Zu viel in das Exponat hineinschreiben will/soll man ja auch nicht.

    Übrigens ist mein Ganzsachen-Exponat „Nepal, Classic Postal Stationery (1887-1959)“ inzwischen in einer aktuellen Fassung (mit neuen Karten und Briefen, Umgestaltung, Neubeschriftung) online. Wer sich also in die exotischen Welten der Himalaya-Philatelie begeben möchte…

    Schöne Grüße,
    Johannes

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