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Thema: Fälschungen zum Schaden der Post - Falsche Briefmarken in der Niederlande!

  1. #11
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    Die 1 € und 3 € sind 4-seitig geschlitzt, aber die Kurven zu gut sind. Echte Briefmarken haben immer Spuren des auseinander ziehen, ausgenommen wenn es geschnitten wird ...




  2. #12
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    Hier sind die Kurven nicht immer so glatt. Auf 4 Punkten - der zweiter Zahn oder der vorletzter Zahn auf die lange Seiten zeigen Spuren von auseinander ziehen. Es scheint, dass hier die Briefmarken zusammen stecken! Und auch die Ecken selbst sind nicht wahrheitsgetreu! Sie brauchen einer bogenförmigen Nische zu haben und nicht eine sparsame, leichte Kerbe! Das Papier ist sehr glänzend und enthält keinen Phosphor.




  3. #13
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    Die 44 Cent ist genau wie die beiden Euro Briefmarken 4-seitig geschlitzt. Und auch sieht man wieder auf die gleichen vier Punkte wo die Marken zusammen stecken.

    Die vier Ecken sind wie sie sein sollten: bogenförmig! Die graue Linien und die Ziffern in grün mit einem Raster sehen wirklich toll aus!

    Man hat versucht eines phosphoreszierenden L zu produzieren, aber leider ist es nicht gelungen und hat man nur eine Lachs-farbigen Balken und der Hintergrund sieht ziemlich lila aus unter UV!
    Bei die Originalen ist die L-Balke gelb und dieHintergrund ist etwas heiter unter UV!

    Das wichtigste ist wieder - wie bei Kon. Beatrix Briefmarken in Euro-Währung - der Schlitz-Perforation mit 4 Punkte!






  4. #14
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    Was ist schiefgelaufen?

    Die Fälschungen waren schon längst im Verdacht. Warum nicht früher eingegriffen?

    Und warum jetzt eine Aktion mit für Insidern als Hauptziel nicht die Bekämpfung von Nachahmungen,
    sondern der Kampf gegen den massiven Verkauf von Briefmarken weit unter Nennwert.

    Kurz gesagt, PostNL wollte die Einnahmen aus Dienstleistungen nicht verlieren, obwohl diese schon Jahre früher bezahlt worden waren. Sicherlich ein Qual in einem rückläufigen Markt!!

    Mit mehr als 100.000 Sammler - jeder mit einem Überschuss von Briefmarken über 1000 € pro Person (20 Jahre lang, 50 Euro pro Jahr Abonnement) ist 100.000.000 € allein? Übertrieben?

    Wer hat hier den grösste Verlust? OK, große Ausbuchtung eigene Schuld, man sollte als Sammler besser hätte wissen müssen.

  5. #15
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    Auf die eine Seite hat PostNL viel verloren weil sie nicht die Strichkode Briefmarken für inländische eingeschriebene Briefe und Pakete im Inland zwingend benutzt lassen hat!

    Diese Briefmarken welche mit Strichkode bereits im Jahr 1995 (Pakete) und 2000 (Einschreiben) eingeführt worden waren, sollten eine obligatorische Verwendung gehat haben.
    Eigentlch habe ich immer gedacht dass das auch so war! Es hatte eine Menge Ärger für PostNL erspart!




    Ein Verlust für PostNL, weil es gefälschte Briefmarken in Umlauf gab, wofür PostNL Dienstleistungen auch getan hat.
    Auch so viel wie man es jetzt sagt?

    Auch ein grosses Verlust für Sammler, weil der einzige Weg, um etwas finanzielles zurück zu bekommen für den vielen Briefmarken, die sie nicht mehr loswerden können, der Einsatz für Porto war. Und das ist nun völlig diskreditiert worden durch PostNL und wohl gnadenlos!
    Und so erfahrt das die rechtmäßigen Handel in Briefmarken!

    Rest uns ab zu warten, was PostNL über die Fakten und die Herkunft der gefälschten Briefmarken erzählen soll.
    Und ob die rechtmäßige Nutzung der Briefmarken in Gulden Währung wieder kommen kann.....

    R.C. Bakhuizen van den Brink
    Leiden 2012.01.05

  6. #16
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @rein:

    Mir ist nicht ganz klar, was die niederländische Post gemacht hat. Es sind in großer Zahl gefälschte Briefmarken aufgetaucht und die Post hat jetzt die Guldenwerte ungültig erklärt?

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  7. #17
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    Zitat Zitat von deckelmouk Beitrag anzeigen
    @rein:

    Mir ist nicht ganz klar, was die niederländische Post gemacht hat. Es sind in großer Zahl gefälschte Briefmarken aufgetaucht und die Post hat jetzt die Guldenwerte ungültig erklärt?

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

    Lars,

    PostNL hat nur kurz gesagt dass es Aufklebeblättter gibt mit gefälschte Briefmarken und dass alles was man jetzt mit bereits aufgeklebte Briefmarken benutzen will höchtstwahrscheinlich konfiskiieren muss weil mit gefälschte...

    Niemand weiss jetzt mehr ob man noch alte [Gulden] Briefmarken benutzen kann ohne Konfiskierung zu riskieren... Nach dem Pressemitteilung [27.12.2011] gar kein Auskünfte mehr! Nicht wie die gefälschte Briefmarken genau aussehen damit man sie nicht benutzt.... Die Handel ist furiös weil pauschal diskreditiert!

    Gruss, Rein

  8. #18
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Hallo Rein,

    vielen Dank für die Erklärung! Mit anderen Worten, die niederländischen Sammler und Händler "sitzen" auf den ungebrauchten Guldenmarken, die bisher noch einen Frankaturwert hatten und wissen nicht, ob die Marken noch verwendet werden können.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  9. #19
    Registrierter Benutzer Avatar von Bill
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    Zitat Zitat von deckelmouk Beitrag anzeigen
    Mir ist nicht ganz klar, was die niederländische Post gemacht hat.
    PostNL hat einen Flyer herausgegeben und darauf hingewiesen, dass die Frankierung mittels Etiketten nicht erlaubt ist. Hier die Übersetzung des Flyers:

    Informationen über Ihr falsch frankiertes Paket

    Sie haben gerade diesen Flyer von Ihrer Postfiliale empfangen, weil Ihr Paket oder Ihre Einschreibsendung nicht richtig frankiert ist. Ein Etikett mit Briefmarken ist als Frankatur nicht zugelassen. Darum ist diese Sendung und/oder das Paket durch den Verkäufer der Postfiliale nicht angenommen worden.

    Warum?

    Auf Ihrem Paket oder Einschreibebrief befand sich ein Etikett mit Briefmarken in Gulden und/oder Euro. Diese Etiketten mit verschiedenen Briefmarken in Gulden und/oder Euro sind im Internet zu kaufen und scheinen in fast allen Fällen mit gefälschten Briefmarken beklebt zu sein. Sie sind höchstwahrscheinlich Opfer eines Betruges geworden. Wenn Sie denken, dass Sie solche gefälschten Briefmarken in Ihrem Besitz haben, würden Sie das dann bei PostNL über postzegelcontrole@post.nl oder per Brief an die Abteilung PostNL Security, Postfach 30250 2500 GG Den Haag melden. PostNL sorgt dafür, dass alle Meldungen zur Polizei gelangen. Hierhin können Sie auch alle Ihre Fragen und/oder Hinweise mailen.

    Ein Etikett mit (aufgeklebten) Postwertzeichen zur Frankierung ist nicht zugelassen. Diese Pakete oder Einschreiben müssen erneut frankiert werden, wenn Sie diese durch PostNL befördern lassen wollen.

    Für mehr Informationen, wie diese gefälschten Postwertzeichen zu erkennen sind, verweisen wir Sie auf die Website von PostNL: http://www.post.nl./voorthuis/postze...se-postzegels/

    Auch im Namen Ihrer Postfiliale, Entschuldigung für die Unannehmlichkeit und auf Wiedersehen.

    Mit freundlichem Gruß,

    Die Direktion von PostNL
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  

  10. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von Bill
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    Beim Lesen des o.g. Flyers fiel mir ein, dass wir im vergangenen Jahr über SWK-"Gänseliesel" diskutiert haben und ein Exemplar der angeblichen Gänselieselmarke bei ebay aus Holland eingestellt war.

    Wenn man in den Niederlanden in großem Umfang alte holländische Dauerserien zum Schaden der Post gefälscht hat, dann könnten dort auch deutsche Sonder- und Dauermarken gefälscht worden sein.

    Um Weihnachten 2011 wurde hier auf www.bdph.de gemeldet, dass ein Einzelhändler in Aachen für mehrere tausend Euro gefälschte Frankaturware in Zahlung genommen habe und damit aufgeflogen sei, als er seine Weihnachtspost verschicken wollte.

    Vielleicht waren die Deppen im Ausland sogar so blöd und haben SWK-"Gänseliesel" für eine deutsche Briefmarke gehalten und sie nachgedruckt?

    Sowohl bei den holländischen Marken (Etiketten) als auch bei SWK-"Gänseliesel" geht es um Paket bzw. Päkchenfrankatur. Merkwürdig, oder?

    Gruß: Bill

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