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Thema: Fälschungen zum Schaden der Post - Falsche Briefmarken in der Niederlande!

  1. #1
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    Fälschungen zum Schaden der Post - Falsche Briefmarken in der Niederlande!

    Niederländische Briefmarken gefälscht?
    Oder wie beseitigen wir den Handel mit unter Nennwert verkauften Briefmarken!

    In seiner Pressemitteilung berichtet PostNL:

    Haag, 27. Dezember 2011 - PostNL hat eine große Reihe von gefälschten Briefmarken verkauft durch öffentliche Websites abgefangen. Diese wurden zu einem Preis weit unter dem Nominalwert der Briefmarken angeboten. Der mögliche Schaden wäre mehrere Millionen Euro für PostNL.

    Die spezielle Authentizität Systeme der PostNL erkannten die falsche Briefmarken wonach das Senden der Briefe oder der Pakete wird gestoppt. Nach Artikel 216 des Strafgesetzbuches verhängt wer Briefmarken oder gebrauchte Briefmarken als echte benutzt eine Höchststrafe von sechs Jahren Gefängnis.

    Die gefälschte Briefmarken sind erkennbar, weil man sie immer auf einem Blatt von Aufklebern bekommt. Die Website worauf diese angeboten werden sind hier unten beschrieben. Diese falschen Briefmarken sind fast nicht von den echten zu unterscheiden. Nur durch Experten können die falsche Briefnmarken identifiziert werden, weil einige PostNL-spezifischen Sicherheits-Merkmale fehlen, wie eine Phosphorschicht. Der Aufkleber Blätter sind vor allem auf Einschreibe Sendungen und Pakete gefunden. Auch die gefälschten Briefmarken für das internationales Verkehr verwendet.

    Ein Beispiel für einen Beitrag mit gefälschten Briefmarken finden Sie hier:

    http://www.postnl.nl/voorthuis/postz...se-postzegels/

  2. #2
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    Dieser Eintrag wurde am Postzegelblog veröffentlicht!



    Es würde danach sehr viel geschrieben! Vor allem, da es einige Dinge völlig falsch waren und Sammler missleitet worden waren. Briefmarken aus dem Jahre 1977 [und damalige langfristige Briefmarken] sind weiterhin gültig und können - der Wert ins Euro konvertiert - erfolgreich eingesetzt werden für Frankierung. Es gab in Händen der Sammler eine enorme Menge an Briefmarken welche jetzt in die Philatelie wertmäßig unverkäuflich geworden sind. Seit Jahren waren diese Briefmarken zu einem Bruchteil des Nennwerts eingekauft worden und wieder verkauft an Unternehmer oder Verbänden. Das ist NICHT illegal! Dass es vorgefertigte Etiketten auf Bögen gibt welche von Unternehmen über das Internet verkaufen werden, ist auch legal. Dass man dann diese für Einschreibesendungen oder Pakete auf diesen bereits fertige Aufklebern benutzt ist OK! Die Verwendung von Phosphor in der Beschichtung einer Briefmarke wurde damals im Rahmen des Post-Mechanisierung eingeführt und ist völlig getrennt von Sicherheits-merkmale. Es ist wahr, dass jetzt alle Briefmarken versehen sind mit Phosphor, so dass Briefmarken ohne Phosphor jetzt verdächtig sind, aber die Gulden Werte Juliana Regina waren in den Zeitraum 1969-1981 niemals mit Phosphor versehen! In 1981, wenn es Probleme gab beim Papiereinzug, wurde das Papier für die niedrigen Werte genutzt - mit Phosphor von Harrison & Sons - auch in Betrieb gesetzt für die Gulden Werte! Dies hatte nichts mit Postmechanisierung oder Falschheitbekämpfung zu tun!

  3. #3
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    Der Schrei eines Authentizität System hört sich toll an, aber jeder Sammler weiß, wie einfach es ist, jede beliebige "Marke" als Briefmarke zu benutzen und durchrutschen zu lassen ist! Natürlich sind gefälschte Briefmarken mit einigen Schwierigkeiten zu erkennen, aber wer glaubt dass PostNL eines solches System hat!? Später komme ich wieder auf eine Reihe von Aspekten, die hilfreich bei der Bestimmung der Falsifikaten sind!


  4. #4
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    Abgesehen von Erwähnen einer Phosphorschicht hat PostNL - bis zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels keine konkrete Anhaltspunkte herauskommen lassen. Alle Verkauf mit Briefmarken - sowohl durch die reguläre Handel in Niederländische Verein Briefmarken Handler (NVPH) organisiert als auch die über das Internet aktive "Großhandel" - wurde stark diskreditiert. In eine Flyer auf allen Verkaufpunkten PostNL's verteilt wurde öffentlich gewarnt vor die Verwendung von Aufkleber mit Briefmarken, da es wohl um gefälschten Briefmarken geht ....


  5. #5
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    Was ist so zur Verfügung?

    Es ist klar, dass die Verwendung der Gulden Werte, für denen es kein weiteres Interesse bei Sammlern mehr gab, eine Reihe von Möglichkeiten hat. Pakete und Einschreiben innerhalb des Landes, sondern auch Sendungen ins Ausland lag auf der Hand!

    Dennoch werden die Kleber meistens für den Innenlandesgebrauch benutzt und PostNL gab die Beispiele bereits: € 0,46, € 0,92, € 1,38, € 1,84 (unterschiedliches Gewichtschritte eines Briefes) € 6,75 (Paket bis 20kg), € 7,00 ( Einschreiben).

    Für im Ausland (Europa) braucht man € 6,32 (Brief bis 500g), 9,48 € (Einschreiben), € 14,30 (eingetragene Paket bis 2 kg)

    Die Aufkleber hatten meistens ein echte Briefmarke mit Phosphor zumindest für Briefe! Um durch die Maschinen der Postmechanisierung zu geraten. Für alles anderes -
    Pakete, eingeschriebene Briefe und auch Sendungen ins Ausland ist eine Briefmarke mit Phosphor irrelevant.

  6. #6
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    Und doch gab es gefälschte Briefmarken!

    Sammler sind nicht leicht zu täuschen und in diesem Fall war es jedem daran interessiert, die Hände auf Materialien zu erhalten und zu bestimmen, ob es falsche Briefmarken gab und wie man sie erkennen würde.

    Die erste Vermutungen dass es doch um falsche Examplaren geht, wurde schnell in Postzegelblog angehoben! Besonders die schöne "Perforation", den Glanz und eigentlich zu gut für den verdächtigen Marken - sie sind schöner als meine eigene!

    Aber auch ein Verdacht durch die Mangel an Phosphor in einer Reihe von Briefmarken [Kon. Beatrix] oder eine abnormale Reaktion des Phosphors [44 Cent].

    In der Zwischenzeit habe ich auch mit etwas Material der Aufkleber meine Einsichten bekommen und damit wäre eine Publikation in Monatschrift "Philatelie" - vorzugsweise in der Februar-Ausgabe - wichtig.

    Leider, wird es diese Publikation nicht geben! Warum! Weil der Vorstand zuviel Bären auf den Weg sieht!

  7. #7
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    Die auf dem Internet Site des PostNL gezeigten Beispiele der Aufkleber Blätter decken die folgenden langfristigen Briefmarken:

    Kon. Juliana 5g und 10g aus Bogen
    Kon. Beatrix 1g50, 2g, 2g50, 6g50, 7g aus Rollen
    Kon. Beatrix 3G-und 4G aus Bogen
    Kon. Beatrix 1 € und 3 € aus Bogen
    0,44 € aus Rollen
    0,02 € und 0,05 € in Blöcken von 10.

    Diese letztere Zuklebemarken sind nicht gefälscht - nicht der Mühe wert scheint mir - und die verschiedene zufällig hinzugefügte früheren Gelegenheitsbriefmarken wie Jamboree 1995, Leyden Universität 45c, usw. sind nicht gefälscht worden. Auch die Beatrix 3G und 4g vermütlich nicht!



    Die Kon. Juliana 5g und 10g, wie bereits erwähnt ohne Phosphorschicht, sind vermütlich auch nicht gefälscht worden.

    Aber, die andere - die 44c Ziffern und Kon. Beatrix Briefmarken sind definitiv gefälscht!

  8. #8
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    Die Aufkleber welche ich gesehen habe mit 10 x 22g + € 0,88 (= 10,80 €) oder 24 x 1,38 € (drittes Gewichtsklasse = 3x € 0,46). Auch gab es eine separate Aufkleber mit 6,78 € 6,75 € Portion ... Und sie haben überwiegend gefälschte Briefmarken, die meisten losen Aufkleber gar NUR mit gefälschte Briefmarken!



    Wie kam es dazu und warum hat es so lange gedauert, bevor PostNL reagiert hat? Gerüchte sagen, dass dieses Material seit über ein halbes Jahr in Umlauf war! Es ist doch nicht schwer festzustellen, ob die Briefmarken falsch sind?

  9. #9
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    Wie die fälschen Briefmarken zu identifizieren?

    - Phosphor auf einem Briefmarken ist für die niederländische Briefmarken ganz üblich, wenn dies auch durch die Post zunehmend sparsamer benutzt wird. Erstmal in die volle Beschichtung, aber dann nur noch in eine L-Form. Und wenn bevor letztlich PostNL pleite geht reicht nur noch eine schwarz gedruckte L aus und gibt es gar kein Phosphor mehr.
    - Der Druck - vor allem Stahlstichtiefdruck und Rakeltiefdruck - stoppt gewiss die Fälscher, aber jede Kopieranstalt um die Ecke kennt sich mit Offset-druck gut aus und mit Sicherheit jede Anstalt ziemlich weit weg in der großen, bösen Welt!
    - Die scheinbar endlose Reihe von neuen Briefmarken lädt nicht ein um Fälschungen zu veranlassen, was zumindest ein wenig Trost ist .. Auch, dass heute die Fälscher destomehr selektiver scheinen!

    Nein, die hier gemachten Fälschungen umfassen nur eine begrenzte Anzahl von hohen Werten, wovon die echte in zwei Farben Rakeltiefdruck produziert waren.

    Die falsche Briefmarken in Offsetdruck sind gute Fälschungen. Die Briefmarken in drei Farben Rakeltiefdruck deren Linien nicht mehr wie Rakeltiefdruck aussehen sollten mit ein schönes grünes Netz waren letztlich auch kein großes Problem.

  10. #10
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    Die angebliche Rollenmarken [1g50, 2g, 2g50, 6g50, und 7g] haben alle einen guten Hintergrund, ohne Netz kopiert - das Original hat ein bestimmtes Raster, das nich immer sichtbar war! -

    Und die Rosette der 6g50 ist weit besser als beim Original! Die originelle Briefmarken haben keine vertikale Perforation; die horizontale Perforation ist bei die gefälschte Briefmarken nur eine Schlitz und die Kurven der "Zähne" viel zu schön.

    Das Original hat sie nur auseinander gerissen. Die linke Zahn ist breiter als die am weitesten rechte Zahn wie manchmal beim Original. Das Papier ist sehr glänzend und enthält keinen Phosphor.







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