Umfrageergebnis anzeigen: Wie sehen Sie die Landesverbände im BDPh?

Teilnehmer
41. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich bin nicht im BDPh

    7 17,07%
  • Ich bin über einen Ortsverein Mitglied in einem Landesverband

    22 53,66%
  • Ich bin in nicht in einem Landesverband, sondern anders angeschlossen (z.B. VPhA, direkt)

    9 21,95%
  • Mein Landesverband findet für mich nicht statt

    8 19,51%
  • Mir fehlen Informationen über die Aufgaben/Tätigkeiten meines Landesverbandes

    8 19,51%
  • Mein Landesverband kommuniziert nicht mit den Ortsvereinen

    3 7,32%
  • Mein Landesverband kommuniziert wichtige Themen mit den Ortsvereinen

    6 14,63%
  • Mein Landesverband arbeitet vorbildlich

    9 21,95%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 11 bis 20 von 48

Thema: Landesverbände im BDPh - Anspruch und Wirklichkeit

  1. #11
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    Am Sonntag hatte ich die Ehre, als vor gut 20 Jahren Ausgetretener, zufällig neben dem Schatzmeister des dortigen Vereins zu sitzen.
    Dieser beklagte sein "Leid" in synonymen Sinn obiger Beiträge. Daher kam dieser auch garnicht zum Tauschen, während unsereins dies gelassen betrieb.

    Na gut zahle,
    ich eben meinem Eintritts-Obolus in meinem ehemaligen Stammverein, dem ich gut 30 Jahre lang angehörte.

    Außerdem gibts es so viele Tauschplattformen,
    pers. Kontakte über Fachzeitschriften, Trödelmärkte udgl.,
    sodaß dem Fortbestand unseres Hobbys sicher keine Grenzen gesetzt sind.
    meint Sb
    Geändert von Skatbernd (13.10.2011 um 13:03 Uhr)

  2. #12
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    Ich stell jetzt mal eine ganz dumme Frage und bitte um sachdienliche Antworten.

    Wofür brauche ich diese ganzen Vereine (Orts-, Landesverbände, BDPh)?

    Ich selbst betrachte mich als ernsthaften Sammler (Philatelisten), der sich einem kleinen deutschen Teilgebiet verschrieben hat. Damit bin ich so spezialisiert, dass ich bei der Frage nach Material auf Tauschtagen nur auf ungläubige Gesichter treffen (Häufigste Antwort: "So etwas sammelt hier doch keiner."). Vom örtlichen Verein sagte ein Mitglied, dass sich die Mitglieder regelmäßig montags Nachmittag (mache Sammler müssen auch arbeiten) zum Skat treffen (Briefmarkenverein?). Mein Material besorge ich überwiegend auf Auktionen, bei Internethändlern und bei Ebay und Co. Außerdem bin ich Mitglied in zwei ARGEN, welche dem BDPh angehören und deshalb auch Direktmitglied im BDPh und Mitglied einer ARGE außerhalb des BDPh. In einer ARGE arbeite ich aktiv mit, in zweien bin ich bis jetzt "stiller" Mitleser.

    Nun direkt gefragt, was kann ein Verein (auch der BDPh) für mich tun? Weshalb sollte ich in einen Ortsverein eintreten?

    Ich bin gespannt auf eure Antworten. Gruß

    Marko

  3. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Altsax
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    Zitat Zitat von Briefmarkentor Beitrag anzeigen
    Wofür brauche ich diese ganzen Vereine (Orts-, Landesverbände, BDPh)?
    @Briefmarkentor

    Bei der Antwort muß man selbstverständlich differenzieren zwischen diesen drei Organisationsebenen.

    Der Nutzen eines Sammlerverbandes, wie ihn der BDPH darstellt, als Interessensvertretung der Sammler ist vielfältig (Fälschungsbekämpfung, Ansprechpartner für die Post, Informationsvermittlung für die Sammler etc.etc.). Daß solche Leistungen finanziert werden müssen, ist auch einleuchtend. Wer als ernsthafter Sammler nicht direkt oder indirekt Mitglied ist, aber von diesen Leistungen profitiert, verhält sich somit wie ein Schwarzseher beim Fernsehen. Man könnte auch Schmarotzer sagen.

    Ob man eine zweite Organisationsebene, wie sie die Landesverbände darstellen, benötigt, kann ich ohne Detailkenntnisse nicht beurteilen. Gefühlsmäßig gibt es zumindest ein paar zu viele davon.

    Qualität und Nutzen eines Ortsvereins für den Sammler hängen entscheidend von den handelnden Personen ab. Auch für mich gibt es aus meinem Spezialgebiet bei Vereinsabenden nichts zu tauschen. Solange es aber dort Mitglieder gab, mit denen ein Wissensaustausch möglich war, habe ich gerne teilgenommen. Vereinsvorstände, die über Mitgliederschwund klagen, sollten nicht den Zeitgeist oder die Verbandsbeiträge verantwortlich machen, sondern darüber nachdenken, ob sie selbst der Anlaß dafür sind.

    Altsax
    Geändert von Altsax (13.10.2011 um 14:31 Uhr)

  4. #14
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    Hallo Altsax,

    danke für deine Ausführungen. Einige Anmerkungen aus meiner Sicht möchte ich dazu aber anbringen.

    Die Fälschungsbekämpfung beginnt bei den Spezialisten, Prüfern und in den ARGEN, die sich intensiv mit der Materie beschäftigen. Ein Verband wie der BDPh kann diese Erkenntnisse lediglich weitergeben. Und dies geschieht heuer auch schon in einigen Foren.

    Was spricht der BDPH mit der Post an? Postwertzeichen werden vom Finanzministerium verausgabt. Neben der Post gibt es noch zahlreiche kleine Postanstalten mit eigenen Marken. Wo besteht hier die Notwendigkeit von Gesprächen mit nur dem "einen" Dienstleister? Auch widmen sich nicht alle Sammler den aktuellen Ausgaben der Bundesrepublik.

    Marko

  5. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Altsax
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    Zitat Zitat von Briefmarkentor Beitrag anzeigen
    Die Fälschungsbekämpfung beginnt bei den Spezialisten, Prüfern und in den ARGEN, die sich intensiv mit der Materie beschäftigen. Ein Verband wie der BDPh kann diese Erkenntnisse lediglich weitergeben. Und dies geschieht heuer auch schon in einigen Foren.
    Hallo Briefmarkentor,

    selbstverständlich bnutzt der Verband in vielen Bereichen Kenntnisse und Arbeit der Spezialisten. Koordination und Kommunikation müssen aber an irgend einer Stelle zusammenlaufen. Man kann es drehen wie man will: Über die Verbandsstruktur muß diskutiert werden ohne Infragestellung der Organisation an sich.

    Beste Grüße

    Altsax

  6. #16
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    Hallo Altsax,

    ich stelle die Organisation auch nicht als solches in Frage.

    Ich möchte lediglich als "Nachwuchs" mit meinen 35 Jahren von altgedienten Vereinsmitgliedern hören, worin für mich als Sammler eines Spezialgebietes der Vorteil einer Mitgliedschaft in einer dieser Organisation ist. Mit allgemeine Floskeln wie Fälschungsbekämpfung und Informationsvermittlung gebe ich mich nicht zufrieden.

    Wie schon gesagt, ich bin bedingt durch die Mitgliedschaft in mehreren ARGEN Direktmitglied im BDPh seit über fünf Jahren. Außer der monatlichen Zeitschrift und den Beitragszahlungen bekomme ich aber nichts mit. Mit welchen konkreten Argumenten wollt ihr Sammlern einen Beitritt schmackhaft machen?

  7. #17
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    Zitat Zitat von Briefmarkentor Beitrag anzeigen
    Mit welchen konkreten Argumenten wollt ihr Sammlern einen Beitritt schmackhaft machen?
    Hallo Briefmarkentor,

    ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, irgend jemandem den BDPH "schmackhaft zu machen", sondern stehe dieser Organisation in ihrer jetzigen Form durchaus kritisch gegenüber. Das bedeutet aber gerade nicht, daß sie überflüssig ist. Ich denke, daß Dir das als ihr Mitglied letztlich auch bewußt ist.

    Auch für die Arbeitsgemeinschaften beispielsweise ist eine zentrale Anlaufstelle nützlich, und wenn es nur darum geht, Interessenten Adressen von Ansprechpartnern zu vermitteln.

    Da es in diesem thread aber um die Landesverbände geht, sollten wir diese Diskussion nicht ausufern lassen.

    Eines dürfte klar sein: Wenn der BDPH nicht von einer großen Zahl von Mitgleidern getragen würde, müßte er sich in noch größerem Maße von Auktionatoren, Händlern, Albenverlegern etc. mit Geschäftsinteressen finanzieren lassen. Wie es dann um seine Unabhängigkeit bestellt wäre, läßt sich am Beispiel der Folienproblematik leicht erahnen.

    Beste Grüße

    Altsax
    Geändert von Altsax (13.10.2011 um 16:14 Uhr)

  8. #18
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    Ich glaube, hier kam etwas falsch rüber.

    Es geht mit general um die organisierte Philatelie. Dazu gehören auch die Orts- und Landesverbände, aber auch der BDPH.

    Ich möchte hier niemanden angreifen, sondern eine sachliche Diskussion führen. In allen Bereichen wird ein Schwund von Mitgliedern beklagt, die bestehenden Strukturen sind dadurch in ihrer Existenz zum Teil bedroht. Altsax, ich fordere von dir keine Patentlösung. Ich möchte eure Ansichten, und über diese bitte auch mit euch streiten können, wenn ich anderer Ansicht bin.

  9. #19
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    Ganz kurz dazu von mir:
    Generell hat unsere Dachorganisation auch ihre Existenzberechtigung, z.B. zur Öffentlichkeits-Präsentation unseres Hobbys, Organisation von Austellungen, Tausch-Events udgl..
    Aber der Zug der Zeit sollte auch hier heißen:
    Verschlanken
    Diese Motto mit
    Verjüngen zu kombinieren würde die Ideal-Lösung sein.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Altsax Beitrag anzeigen
    @Briefmarkentor

    Bei der Antwort muß man selbstverständlich differenzieren zwischen diesen drei Organisationsebenen.

    Der Nutzen eines Sammlerverbandes, wie ihn der BDPH darstellt, als Interessensvertretung der Sammler ist vielfältig (Fälschungsbekämpfung, Ansprechpartner für die Post, Informationsvermittlung für die Sammler etc.etc.). Daß solche Leistungen finanziert werden müssen, ist auch einleuchtend. Wer als ernsthafter Sammler nicht direkt oder indirekt Mitglied ist, aber von diesen Leistungen profitiert, verhält sich somit wie ein Schwarzseher beim Fernsehen. Man könnte auch Schmarotzer sagen.

    . . .
    <Exkurs> Tut mir leid, aber bei diesem Vergleich stehen mir die Nackenhaare hoch. Die eigentlichen Schmarotzer sind nicht die Schwarzseher, sondern die Fernsehanstalten, die in reinster Selbstbedienungsmanier die Gebühren selbst festlegen und mit zum Teil unredlichen Methoden beim Bürger und Unternehmern eintreiben (Stichwort: GEZ). Braucht Deutschland eigentlich soviele staatliche Regionalsender? Andere Länder kommen auch ohne diese Vielfalt aus und die Meinungsfreiheit ist trotzdem gewährleistet. Aber die Besitzsteuer auf Fernsehgeräte wird ja demnächst durch eine (Fernseh-)Steuer auf den Grundbesitz (Stichwort: Haushaltsabgabe) abgelöst. Ich hoffe, dass wenige aufrichtige Politiker oder zur Not auch der Europäische Gerichtshof diesem Spuk ein Ende setzt.</Exkurs>

    Und Du und der BDPh müssen es akzeptieren, dass es Sammler gibt, die vom derzeitigen Angebot des BDPh nicht profitieren können. Die meisten Sammler haben die Neuheitenabos schon seit langem gekündigt und brauchen keinen Verband als "Ansprechspartner" gegenüber den Postverwaltungen. Fälschungsbekämpfung deckt nur die klassischen Gebiete ab, der BDPh kann nicht überall sein. Es gibt auch genügend Bereiche, in denen fast nicht gefälscht wird. Und Informationsvermittlung: ich habe in Deutschland die Auswahl zwischen drei unabhängig finanzierten Briefmarkenzeitschriften und drei grossen privaten Internetforen. Dazu kommen natürlich noch viele weitere fremdsprachliche. Die Mitglieder treffen sich regelmässig persönlich, das geht auch ohne Vereinsmitgliedschaft. Das Internet macht es möglich, Kommunikation kostet fast gar nichts mehr.

    Dies ist kein Beitrag gegen den BDPh ! Ich will nur damit dem "Alleinvertretungsanspruch" und dem Vorwurf der Trittbrettfahrerei aus altsax Beitrag entgegentreten. Es gibt in Deutschland ca. 2 Millionen Sammler, davon sind knapp 3% im BDPh organisiert. Der BDPh wäre gut beraten, sich zu überlegen, was er den restlichen 97% bieten kann, damit die auch Mitglied werden und den Verband unterstützen. Die breite Mehrheit der unorganisierten Sammler als "Schmarotzer" zu bezeichnen, ist primitive Polemik.

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