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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FDC Fälschung



Heusssammler
31.07.2010, 08:14
http://www.bdph.de/forum/picture.php?albumid=42&pictureid=476




Möchte allen Bedarfs-Sammler ein FDC-ESST Fälschung Präsentieren!

Hier folgende Information zu diesem Brief!

Ein Einlieferer hat den Brief ausgeschrieben unter Bund Posthorn 6,8,15, und 25 Pf.auf
Bedarfs-FDC und mit Echtheitsgarantie !Was natürlich Falsch ist (Echtheitsgarantie ist
vom Käufer zur Prüfung zu schicken bei Falsch-Prüfung an den Verkäufer zurück)

Bei diesem Beleg handelt es sich um einen Firmenunschlag per Einschreiben des Autmaten-
Herstellers Johann Vailant in Remscheid an einen Installateur in Essen.
Was auch an den restlichen verdeckten Firmen-Freistempler von Remscheid deutlichst er-
sichtlich ist.Der Einschreibezettel befand sich unterhalb der Empfängeradresse und wurde ent-
fernt, restliche Klebespuren und Hinweise sind sichtbar ! Somit wurde der Umschlag vielleicht
Mangel an Papier für die Anstempelung der Posthorn-Marken, mittels des Ersttages-Stempels
genutzt ( wenn dieser Echt ist und nicht aufkopiert wurde,was ja noch zu prüfen währe

Nach unserer Meinung wurde erst später der R-Zettel befreit um den Anschein zu erwecken das
es sich hier um einen portogerechten Ersttagsfrankatur zum 20 Pf.Brief ,40 Pf.R-Gebühr handelt
und das währe schlechthin nicht mehr korrekt.
Hier das Telefonat mit dem Versteigerer ich machte ihm den Sachverhalt wie er oben beschrieben
Ist deutlichdas es sich hier nicht um Bedarfs-FDC handelt! Er sagte mir andere Briefe dieser Art wäh-
ren von Herrn Schlegel mit Zertifikat geprüft worden, was ich verneinte. Es konnte den Brief aber nicht
mehr von Ebay entfernen da schon zahlreiche Gebote getätigt waren.Ich habe ihm erklärt das dieser
Brief in unserer ARGE als Fälschung vorgelegt wird.und weitere Angebote dieser Art werden wir als
ARGE unser Augenmerk halten.
Somit kann in Zukunft Schaden von unseren Mitgliedern und solche die es werden wollen,sowie
Sammler von Belegen abgewendet werden.

Bitte in Zunkunft Augen auf beim Kauf !!!!

Universum
31.07.2010, 09:14
Der Beweis einer Fälschung ist wohl erst durch die Prüfung des Stempels möglich-alles andere ist reine Hypothese!

drmoeller_neuss
31.07.2010, 09:31
Tut mir leid, aber ich kann der Argumentation erst einmal nicht folgen:

Was ist ein "Bedards-FDC"? Ein echt gelaufener Brief oder ein echt gelaufener Brief mit postalischem Bedarf? Der dürfte hier wohl nicht bestanden haben. Ich glaube nicht, dass die Fa. Vaillant Rechnungen an einen Handwerker (Herrn Josef Küsters) über die Sonderstempelstelle Frankfurt schickt.

Was ist denkbar? Ich vermute, dass der Empfänger Herr Josef Küsters Briefmarken gesammelt hat, aber nach dem Krieg waren die Umschläge knapp. Also hat man Umschläge wiederverwendet, vielleicht diesen nicht zugeklebten Drucksachenumschlag? (übrigens hat das mein Opa noch in den 80er Jahren gemacht, und ich mache es heute noch mit gut erhaltenen freigestempelten Großbrief-Umschlägen.)

Herr Küsters hat den Brief also mit Posthornmarken beklebt, um ihn mit Ersttagsstempel an seine Adresse geschickt zu bekommen. Entweder hat er nachträglich den Einschreibenstempel aufgesetzt oder den R-Zettel abgelöst. Beides macht auf mich relativ wenig Sinn, da es den Beleg vollends entwertet. Vielleicht sollte der Auktionator noch hinweisen: "R-Zettel fehlt!" - auf der anderen Seite geht das aus der Abbildung eindeutig hervor.

Man müsste den Beleg in der Hand haben, um zu sehen, ob die Stempel echt sind (nach erstem Augenschein ja). Vielleicht sind auf der Rückseite auch noch weitere Stempel. Eine Fälschung sehe ich nicht, lediglich einen minderwertigen Beleg, der vielleicht zu hoch ausgerufen ist. So etwas kommt bei Auktionshäusern häufiger vor

Jurek
31.07.2010, 09:34
Ist zwar nicht mein Gebiet, aber mir sind offene alte und echt gelaufene Umschläge bekannt, die mit einem Bleistift adressiert waren (als eine Versendung von Infomaterial), die dann nach ausradieren, wieder verwendet wurden.

Zugegebenermaßen auch heute verwende ich manchmal manche gebrauchte Umschläge die ich bekomme zum zweiten Mal, auch wenn der ursprünglicher Maschinenstempel von neuen Marken überklebt ist und Adressenaufkleber abgezogen ist… = Dennoch ist alles ECHT.
Auch was die Orte betrifft, wo ich wo anders wohne und wo anders aufgebe - was auch manchmal vorkommt.

Ich tue mich @Universum in seiner Meinung anschließen, dass nahezu absolute Sicherheit von einem Prüfer im BPP (am Original festgestellt) kommen kann, wenn man selber nur Meinung(en) =(Hypothesen) hat aber keine wirklichen Beweise.
Oder?

Alexander Schonath
31.07.2010, 09:34
Da gibt es doch zahlreiche Auffälligkeiten, die den Brief als gefälscht entlarven.
Wieso wird ein Brief, der in Remscheid aufgegeben worden ist, mit einem ESST von Frankfurt abgestempelt?

Jurek
31.07.2010, 09:38
Da haben sich zuletzt mehrere Aussagen um wenige Minuten überschnitten, oder sie wurden gar gleichzeitig getätigt! :p

Schuhe
31.07.2010, 11:45
Es ist ja auch möglich,dass die Fa. Vaillant den Brief mit einem Firmenstempel aus Remscheid versehen hat und dann diesen Brief erst in Frankfurt eingeliefert hat. Eventuell bei einem Messebesuch und mit vielen anderen Briefen zusammen.
Auch ich stempele die Firmenpost in Merzig ab und gebe sie dann bei einem
anderen Postamt im Saarland ab.
Könnte so sein.
Erich

deckelmouk
31.07.2010, 12:47
@heusssammler:

Falls der Brief bei eBay angeboten wird/wurde:

1. Kann man bis auf die Schlussminuten ein Angebot immer beenden (lassen)
2. Sofern es eBay ist, würde mich das Angebot und der Verkäufer interessieren - als Koordinator der Fälschungsbekämpfung bei eBay kann eBay-Sicherheit bitten, bei einer bewiesenen Fälschung einzuschreiten

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Jurek
01.08.2010, 07:03
Lars = „bewiesenen Fälschung“ ...
Wurde da was im obigen Fall bewiesen?

Schönen Sonn(igen)tag allerseits! :)

Heusssammler
01.08.2010, 07:32
@heusssammler:

Falls der Brief bei eBay angeboten wird/wurde:

1. Kann man bis auf die Schlussminuten ein Angebot immer beenden (lassen)
2. Sofern es eBay ist, würde mich das Angebot und der Verkäufer interessieren - als Koordinator der Fälschungsbekämpfung bei eBay kann eBay-Sicherheit bitten, bei einer bewiesenen Fälschung einzuschreiten

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Hallo Lars

Der Belag war im Ebay!

Aber den Händler kann ich nicht mehr ausfindig machen
Vielleicht hat mein 2 Arge-Leiter noch den Händler gespeichert?

mfg

heusssammler

Heusssammler
01.08.2010, 07:44
Tut mir leid, aber ich kann der Argumentation erst einmal nicht folgen:

Was ist ein "Bedards-FDC"? Ein echt gelaufener Brief oder ein echt gelaufener Brief mit postalischem Bedarf? Der dürfte hier wohl nicht bestanden haben. Ich glaube nicht, dass die Fa. Vaillant Rechnungen an einen Handwerker (Herrn Josef Küsters) über die Sonderstempelstelle Frankfurt schickt.

Was ist denkbar? Ich vermute, dass der Empfänger Herr Josef Küsters Briefmarken gesammelt hat, aber nach dem Krieg waren die Umschläge knapp. Also hat man Umschläge wiederverwendet, vielleicht diesen nicht zugeklebten Drucksachenumschlag? (übrigens hat das mein Opa noch in den 80er Jahren gemacht, und ich mache es heute noch mit gut erhaltenen freigestempelten Großbrief-Umschlägen.)

Herr Küsters hat den Brief also mit Posthornmarken beklebt, um ihn mit Ersttagsstempel an seine Adresse geschickt zu bekommen. Entweder hat er nachträglich den Einschreibenstempel aufgesetzt oder den R-Zettel abgelöst. Beides macht auf mich relativ wenig Sinn, da es den Beleg vollends entwertet. Vielleicht sollte der Auktionator noch hinweisen: "R-Zettel fehlt!" - auf der anderen Seite geht das aus der Abbildung eindeutig hervor.

Man müsste den Beleg in der Hand haben, um zu sehen, ob die Stempel echt sind (nach erstem Augenschein ja). Vielleicht sind auf der Rückseite auch noch weitere Stempel. Eine Fälschung sehe ich nicht, lediglich einen minderwertigen Beleg, der vielleicht zu hoch ausgerufen ist. So etwas kommt bei Auktionshäusern häufiger vor

Hallo drmoeller neuss

Klar kann man nicht folgen,wenn man zwischen Bedarf und Gefälligkeit nicht Unterscheiden kann.
Ich glaube sie sollten sich mal mit Bedarfs-Brief-Sammlern unterhalten,dann fällt ihen eine bessere Meinung ein.
Dann noch etwas schauen sie sich mal das Gesamt-Porto an! Vieleicht können sie dann folgen?

mfg

heusssammler

deckelmouk
01.08.2010, 11:45
@heusssammler:

Bedarfs-/Sammler-FDC: Für die Definition eines FDCs ist es m.W. egal, ob der Brief gelaufen oder portorichtig frankiert wurde. Für mich sehen die Stempel am Scan nicht falsch aus. Sollte das ein Prüfer feststellen, ist das ein FDC. "Echt gelaufen" - das kann ich m.E. nicht feststellen, aber auch nicht ausschliessen. Ein Sammler hat den Einschreibebrief erhalten, will Geld sparen, entfernt den Einschreibezettel und gibt den Brief mit den Posthornmarken frankiert am Schalter ab. Ob er ihn nach der Stempelung wieder mitnnimmt oder ihn sich zusenden lässt, das kann man nicht mehr feststellen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Schuhe
01.08.2010, 12:47
Da die Marken mit diesen Michelnummern bereits ab 15.09.1951 in Erlangen verkauft wurden ist es durchaus denkbar,dass ein Sammler damit das alte Kuvert beklebt hat und dass der Brief am 15.09.1951 in Frankfurt abgegeben wurde.
Dieser Sammler wußte meiner Meinung nach genau Bescheid,wann und wo es den Ersttagsstempel gibt.
Sammler machen oft die unmöglichsten Dinge

Erich

Heusssammler
01.08.2010, 17:38
Hallo Herr Schuh

Hierbei handelt es sich um Eine Bedarfs-Fälschung,
und nicht wo der Brief aufgegeben wurde bzw.gestempelt
wurde.Tatsache ist das der Brief laut Porto für ein R-Brief
Frankiert wurde aber 2 mal verwendet wurde,wie an den Spuren
sichtbar ist.Und nichr was währe wenn!!

mfg

heusssammler

saeckingen
01.08.2010, 18:00
Hierbei handelt es sich um Eine Bedarfs-Fälschung,

Was bitte soll dass denn sein?

Heusssammler
01.08.2010, 18:17
Hallo Säckingen

Noch so ein Ahungsloser wie so viele in diesem Forum
Bevor ich so ein Blödsinn schreibe sehe ich mir den Beleg
zuerst mal richtig an!

mfg

heusssammler

saeckingen
01.08.2010, 18:39
Hallo Säckingen

Noch so ein Ahungsloser wie so viele in diesem Forum
Bevor ich so ein Blödsinn schreibe sehe ich mir den Beleg
zuerst mal richtig an!

mfg

heusssammler

Stimmt, da bin ich wirklich Ahnungslos, von einer "Bedarfsfälschung" habe ich tatsächlich noch nie etwas gehört. Könntest Du mir bitte die Quellenangabe für diese Begriffsdefinition nennen? Ich lerne gerne noch immer dazu!

PS: Überheblichkeit kommt in der Regel nicht gut an!

Fehldruck
01.08.2010, 18:47
Liegt Ihnen ein Bild der Rückseite vor? Ankunftsstempel?

Danke

Fehldruck

Heusssammler
01.08.2010, 18:54
Liegt Ihnen ein Bild der Rückseite vor? Ankunftsstempel?

Danke

Fehldruck

Nein Leider habe ich kein Rückseite (Kopie) ist Schade!


mfg

heusssammler

Jurek
01.08.2010, 18:57
Ja, auch ich bin umso mehr ein Ahnungsloser, aber ich denke, dass die Höflichkeitsform sollte hier gegenüber den Schreibern bewahrt werden!

FAKT ist, dass ich selber hatte mal früher versch. „unmögliche“ Briefsendungen „produziert“, die jeglichem normalen philatelistischen „Standart“ entsprechen würden!

a) weder vom Absenderort weggeschickt, sondern auch von weiter her weg;
b) Das Porto hatte keinerlei Bezug zu normaler gültiger Frankatur (z.B. als Normalbrief bis 20g war manchmal wie per Einschr. frankiert aber als normal abgeschickt – nur wegen mancher Briefmarken), oder gar neu neben alt frankiert!;
c) Der Briefumschlag wurde auch noch zweites Mal verwendet!

Was habe ich noch ausgelassen, abgesehen von SSt., entfernten R-Zettel und weiß der Kuckuck was?

Dann kommt so ein Philatelist nach Jahren daher und meint, dass so eine Beförderung unmöglich echt gewesen sein kann??
Wenn Ihr schon Standart der Prüfer im BPP habt (den offensichtlich hier keiner hat…), um solche Aussage wegen FÄLSCHUNG zu tätigen, dann erklärt hier BITTE mit Belegen und genauen Schilderungen (als das bis jetzt der Fall war), warum das 100% falsch sein soll? Denn bewiesen wurde hier bis jetzt NIX!

Danke schön.

deckelmouk
01.08.2010, 19:06
@jurek:

Verstanden habe ich das Problem auch noch nicht. Ich kann mir nur vorstellen, dass es wertmässige Unterscheidungen zwischen "am ersten Verwendungstag bedarfsmässig gelaufene FDCs" und "Sammler-FDCs" gibt. Da ich keine deutschen DS sammel, ist mir das aber nicht geläufig.

Mit fehlt weiterhin die Erklärung der "Fälschung". Wer hält mich davon ab, einen an mich adressierten Brief am Ersttag einer Marke neu zu frankieren und wieder an mich zu senden? Was daran verwerflich sein soll, wüsste ich gerne. Gerade zu einer Zeit, wo man nicht mit Geld um sich geworfen hat, wundert mich das nicht.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Jurek
01.08.2010, 19:11
Ja, leider ziemlich verworren ist das mit der Behauptung für eine Fälschung (ich hatte dazu einige Beispiele geliefert...), ohne wirklich einer vernünftigen Erklärung, die ich hoffe nach meiner Bitte zu erhalten. (?)
Fragen darf man ja!

Beste Sammlergrüße! ;)

PW0001
01.08.2010, 19:42
Zur Lösung des Problemes wäre es m.E. wichtig das Datum des Freistempels und dessen Frankaturwert herauszubekommen. Da sich der Brief aber offensichtlich nicht im Besitz des TE befindet werden wir es nicht erfahren.

Daraus könnte man zumindest erkennen ob der Ursprungsbrief schon ein Einschreiben gewesen ist oder nicht und ob er in der Verwendungszeit der Notopfermarke gelaufen war.

Daraus ließen sich wahrscheinliche Entstehungshypothesen des FDC aufstellen.

Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass der Brief mit ziemlicher Sicherheit so echt gelaufen ist.

Jurek
01.08.2010, 20:02
Frage: Was hat das jetzt mit der Notopfermarke wirklich zutun? Diese Marke klebte ja nicht ursprünglich drauf.
Die wurde zusammen mit den „Posthörnern“ aufgeklebt und das wurde dann auch zusammen entwertet.
Entwertet wurden auch so mancherlei Sachen auf den Briefen……
Das scheint ein um etliches älterer Brief mit einer neueren Wiederverwendung zu sein. ...

Beste Sammlergrüße!

Fehldruck
01.08.2010, 20:45
Bei einigen Lokalausgaben unterscheidet der Michel und der Prüfer stark zwischen Bedarfsbelegen und philatelistisch beeinflussten Belegen. So gelten z.B. die Briefpreise im Michel dort nur für Bedarfsbelege. Siehe Michel Spezial Deutschland schwarzer Text vor den Probedrucken Glauchau. Nun gibt es bei den Lokalausgaben viele Stempelvorlagen, die ab und an zum Bedarfsbeleg "umgearbeitet" werden. Dr. Penning soll nach meinen Informationen so auch mit Hilfe von Adressbüchern arbeiten. Zudem werden auch von Händlern(und bekannten Philatelistenadressen) erstellte philatelistische Belege nicht den Bedarfsbelegen zugerechnet und auch die Michelpreise gelten somit nicht.

So eine "Umarbeitung" von einer Stempelvorlage zum gelaufenen Brief könnte beim Posthornbeleg vorliegen.

Aber eine in dieser Zeit durchaus übliche (beim 2.mal philatelistisch beeinflusste) Doppelverwendung möchte ich auch nicht ausschließen.

Leider fehlt ein Bild der Rückseite und der Stempel ist nicht als Falschstempel zu erkennen. Somit ist der Brief für mich erstmal echt gelaufen...wohl mit philatelistischer Beeinflussung. Für andere Aussagen wären mehr Fakten erforderlich.

Fehldruck

PW0001
01.08.2010, 21:44
@Jurek

Ich schrieb wenn man das (Datum, Porto des Freistempels) wüsste, könnte man weitere Hypothesen anstellen.
Ohne dies zu wissen ist es müßig weiter zu spekulieren.

Trotzdem sei Deine Neugier mit einer gewagten Hypothese zum Teil gestillt, auch auf die Gefahr hin dafür Häme und Spott zu ernten:o:

Es könnte auch so gewesen sein (wenn der Freistempel in die Verwendungszeit der Notopfermarke fiel) dass auf dem Ursprungsbrief die Notopfermarke fehlte und der Brief nicht abgefertigt wurde und zurück ging. Als Zurückvermerk könnte der im Katalog genannte Aufkleber statt eines handschriftlichen Vermerkes verwendet worden sein. Dieser Zurückaufkleber könnte entfernt worden sein um den Brief, nun mit schöner Frankatur und Ersttagsstempel, dem Geschäftspartner Küsters nochmals zuzusenden.

Du hast selbst geschrieben, dass Du schon so manches gesehen und selbst angestellt hast. Deshalb ist es zwar nicht naheliegend aber auch nicht unmöglich, dass der Brief im weit entfernten Frankfurt aufgegeben wurde.

Hat jemand einen Beleg, der wegen fehlender Notopfermarke mit dem erwähnten Zurückaufkleber zurück ging?

Jurek
02.08.2010, 07:46
Ich denke, dass unser ArGe-Freund dabei wohl einige Sachen übersehen könnte:

1) Es liegen nicht alle Fakten vor, nur eine Kopie von der Vorderseite (kein Ankunftstempel, nichts!)…
2) Mehrverwendungen mit philatelistischer Beeinflussung, die sich nicht immer streng an die Vorgaben halten (wie z.B. die Höhe des Portos), kommen ab und wann schon vor und sind nichts Neues.
3) Es wurde kein echter Beweis erbracht, dass sich dabei um Fälschung handeln MUSS.

Jetzt ist Schweigen im Walde, - schade, da mich die noch nicht offenbarten Fakten schon noch interessieren würden.
Denn solche Fälle kommen nicht nur einst in Berlin oder Bund vor! …
____________________________

@ Guten Morgen Peter!


Ich schrieb wenn man das (Datum, Porto des Freistempels) wüsste, könnte man weitere Hypothesen anstellen.
Ohne dies zu wissen ist es müßig weiter zu spekulieren.
Ich denke, dass das gar nicht wirklich notwendig ist.
Das ist eindeutige Wiederverwendung mit philatelistischem Hintergrund.


Es könnte auch so gewesen sein (wenn der Freistempel in die Verwendungszeit der Notopfermarke fiel) dass auf dem Ursprungsbrief die Notopfermarke fehlte und der Brief nicht abgefertigt wurde und zurück ging.
Alles nur Hypothesen, die nix beweisen, am wenigsten, dass sich hierbei um Fälschung handelt. ;)
Angenommen war das ein alter Umschlag anno Oktober 1948. Ein Sammler Namens Küsters hatte diesen auf Reisen mit, welchen er aus Frankfurt im September 1951 sich mit verschiedenen Marken beklebte und diesen an sich sandte…
Alles Hypothesen (wo es mehrere davon gebe), aber da gleich so selbstsicher zu meinen, dass sich dabei um FÄLSCHUNG handeln muss, lässt mich aufhorchen und fragen, woher diese Sicherheit her kommt? …

Ich gehe manchmal auch auf Reisen und schicke mir selber aus dem Ausland einen Brief, nur wegen bestimmter Marke/n oder schöner Entwertung, oder…… Und da achte ich auch nicht immer ob Portogerecht und was anderes, weil mich Stempel interessieren oder nur echt entwertete Marke etc. Oder ich klebe auch neben normalen Marken Ausschnitte aus Ganzsachen und lasse mir die entwerten, bzw. senden etc.
Also was soll das? Nur alles nach dem typischen Standart ist echt?

Da kann man also mit den versch. Möglichkeiten nichts ausschließen, aber für eine Behauptung (wegen Fälschung), da sollten schon bessere „Geschütze aufgefahren werden“! ;)

Beste Sammlergrüße und eine schöne Woche!
Jurek

Heusssammler
02.08.2010, 08:04
@jurek:

Verstanden habe ich das Problem auch noch nicht. Ich kann mir nur vorstellen, dass es wertmässige Unterscheidungen zwischen "am ersten Verwendungstag bedarfsmässig gelaufene FDCs" und "Sammler-FDCs" gibt. Da ich keine deutschen DS sammel, ist mir das aber nicht geläufig.

Mit fehlt weiterhin die Erklärung der "Fälschung". Wer hält mich davon ab, einen an mich adressierten Brief am Ersttag einer Marke neu zu frankieren und wieder an mich zu senden? Was daran verwerflich sein soll, wüsste ich gerne. Gerade zu einer Zeit, wo man nicht mit Geld um sich geworfen hat, wundert mich das nicht.

Beste Sammlergrüsse!

Lars



Hallo Lars

Es geht hier um eine Bedarfs-FDC Fälschung!

der Brief war vormals ein Einschreiben,was das
Porto angeht 20=Brief+40= R-Gebühr so ist ja
auch die Frankatur!R-Zettel wurde entfernt und
Einschreiben ist noch sichtbar!
eine Gefälligkeit kann schon sein!Es ist nur
Auffällig das der R-Zettel entfernt wurde was
bei Bedarfs-Post nicht üblich ist.
Daher der Begriff FDC Bedarfs-Fälschung!

mfg

heusssammler

Jurek
02.08.2010, 09:23
Am Anfang war noch von „Schaden“, „FDC-ESST Fälschung“ (Überschrift: „FDC Fälschung“!!) etc. die Rede, jetzt nun mehr von „FDC Bedarfs-Fälschung!“… ? :o

Wenn ich einen philatelistisch beeinflussten Brief (bei Wiederverwendung, am Ersttag mit entspr. SSt) sende, welcher überhaupt keiner Portostufe entspricht (aber ausreichend frankiert ist, oder der E-Geb.), dann wird das auch eine „FDC Bedarfs-‚Fälschung’!“ (je nachdem, wie man’s nimmt mit der Formulierung).
Das wäre aber keine Fälschung im eigentlichen Sinn!
Und das ist egal ob ich davor den R-Zettel entfernt habe oder wie auch immer.
Es liegt auch dies nicht im Original vor, um Genaueres dazu zu schreiben!
Auch das Porto von 60 Pfg kann, muss aber nicht (erneut) als E-Brief Verwendung gefunden haben. Auch ich habe Briefe (zufällig) wie E-Briefe frankiert aber die sind als Normalbrief gelaufen…… etc., etc. – Auch FDC Bedarfsfälschung (die dadurch wohl „Fälschung“ ist, weil das „gemachte Sache“ war = philatelistisch beeinflusst)?

Fragender Gruß! ;)

Andreas Gminder
02.08.2010, 10:33
Hallo,

also hier den Begriff "Fälschung" zu verwenden, halte ich für übertrieben oder sogar falsch. Das einzige was ich an diesem Brief als "fehlerhaft" ansehen kann, ist ein fehlender Einschreibzettel. Der kann aber doch auch abgefallen sein. In meinem Überseesammelgebiet gang und gäbe, da bin ich schon froh, wenn wenigstens die Marken noch auf dem Brief halten ... Die Rückseite kennen wir nicht, aber selbst wenn dort kein Ankunftsstempel zu sehen wäre, würde das nicht einer echten R-Verwendung widersprechen. Mir lagen aus ähnlichem Zeitraum schon etliche Briefe vor, die Bedarfs-Einschreiben waren und keinen Ankunftsstempel zeigten.
Was ferner gegen eine rein philatelistische "Mache" sprechen würde, wäre die zerrissene Notopfermarke. Wenn schon jemand so einen "schönen" Belege bastelt, warum nimmt er dann ausgerechnet eine kaputte Notopfer? Der Stempel läuft bis zur Marke, sie muss also beim Stempeln schon kaputt gewesen sein.

Meiner Ansicht nach kann der Brief durchaus philatelistisch entstanden sein und womöglich auch nicht echt gelaufen. Bewiesen ist das aber meiner Meinung nach nicht.

Würde eine "Bedarfsvortäuschung" eigentlich einen FDC zur Fälschung machen? Immer vorausgesetzt der Stempel ist echt, aber davon gehe ich erst mal aus bis das Gegenteil bewiesen ist.

beste Grüße,
Andreas