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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Briefmarke zweiter Nutzung zugeführt?



Fehldruck
12.03.2010, 10:35
Mich würde mal interessieren, wer bereits mindestens einmal eine versehentlich nicht gestempelte Briefmarke (die bereits zum Transport einer Sendung benutzt wurde) für eine weitere Frankatur benutzt hat oder diese Briefmarke als frankaturgültige Briefmarke weiterverkauft hat?

(Ups- sorry meine Frage war wohl zu lang. Die Software nahm aber alle Wörter an und zeigt sie nun nicht. Leider läßt mir die Software keine Änderung der Frage zu. Vielleicht kann dies jemand ändern.)

Fehldruck

fricke
12.03.2010, 11:05
Mich würde einmal interessieren wozu Du das wissen willst.

Fehldruck
12.03.2010, 11:17
Es gibt für mich kein -wozu- , da ich keine Strafanzeige stelle bzw. Du kannst ja anonym antworten oder gar nicht antworten.

Mich interessiert einfach mal, wieviel % der Sammler solche kleinen Unrechtmäßigkeiten gemacht haben, die einem Vorbestraften ein Urteil zu 6Wochen Haft bringen.

Fehldruck

brfmhby
12.03.2010, 11:42
Es gibt für mich kein -wozu- , da ich keine Strafanzeige stelle bzw. Du kannst ja anonym antworten oder gar nicht antworten.

Mich interessiert einfach mal, wieviel % der Sammler solche kleinen Unrechtmäßigkeiten gemacht haben, die einem Vorbestraften ein Urteil zu 6Wochen Haft bringen.

Fehldruck

du hast schon gelesen, dass er die marken extra manipuliert hat, damit sich der stempelabschlag wieder entfernen lässt?

Fehldruck
12.03.2010, 11:47
und?

Mal angenommen, er hätte einen Brief von seiner Frau mit einer nicht gestempelten Marke erhalten, die aber für die Frankatur notwendig war. Ein Beamter hätte diese Marke kenntlich gemacht und der Gefangene hätte diese Marke dann zu einer weiteren Frankatur genutzt.

Dann wäre es kein versuchter Betrug oder Betrug?

Übrigens hat nicht er sondern seine Frau die Marken mit einem Spezialkleber versehen.
Er hat den Kleber nur nach der ersten Beförderung entfernt. So steht es im Artikel.
Von einer Strafanzeige gegen die Frau ist keine Rede.

bzw. Zusatzfrage:
Wenn einem bekannt sein müßte, auf welcher Fläche des Briefes die Post im Regelfall stempelt- ist es dann auch bereits eine Manipulation, wenn man die Marke auf eine andere Stelle klebt?

Fehldruck

petzlaff
12.03.2010, 11:51
Was soll das eigentlich, dass hier ein Thema in zwei Threads zerschreddert wird :confused:

Ist hier vielleicht die Erwartung im Spiel, dass sich in der Diskussion im zweiten Tread eine andere allgemeine Stellungnahme herauskristallisiert als im originalen Thread :(

Fehldruck
12.03.2010, 12:01
@petzlaff ich hatte mir erlaubt eine Frage zu stellen. Für mich sind es verschiedene Themen.

Meine Erwartung war lediglich eine Beantwortung meiner Fragestellung, die aus meiner Sicht ein Extra-Umfrage verdient.

Fehldruck

brfmhby
12.03.2010, 12:11
und?

Mal angenommen, er hätte einen Brief von seiner Frau mit einer nicht gestempelten Marke erhalten, die aber für die Frankatur notwendig war. Ein Beamter hätte diese Marke kenntlich gemacht und der Gefangene hätte diese Marke dann zu einer weiteren Frankatur genutzt.

Dann wäre es kein versuchter Betrug oder Betrug?

Übrigens hat nicht er sondern seine Frau die Marken mit einem Spezialkleber versehen.
Er hat den Kleber nur nach der ersten Beförderung entfernt. So steht es im Artikel.
Von einer Strafanzeige gegen die Frau ist keine Rede.

bzw. Zusatzfrage:
Wenn einem bekannt sein müßte, auf welcher Fläche des Briefes die Post im Regelfall stempelt- ist es dann auch bereits eine Manipulation, wenn man die Marke auf eine andere Stelle klebt?

Fehldruck

http://www.arstechnica.de/humor/jura/jura.html

Alexander Schonath
12.03.2010, 12:47
Mich interessiert einfach mal, wieviel % der Sammler solche kleinen Unrechtmäßigkeiten gemacht haben, die einem Vorbestraften ein Urteil zu 6Wochen Haft bringen.

FehldruckDamit setzen Sie die Sammler mit einem Vorbestraften gleich!!!

Fehldruck
12.03.2010, 13:32
Dem Vorwurf kann ich nicht folgen.

Vor dem Recht sollte jeder gleich sein. Aber natürlich spielt die Vorgeschichte des Handelnden, die Schwere der Tat und der Beweggrund durchaus eine Rolle bei der Urteilsfindung. Da werden aus meiner Sicht berechtigte Unterschiede gemacht....bzw. führt die differenzierte Beurteilung durchaus zu mehr Gerechtigkeit.

Postbetuppe finde ich nicht richtig und lediglich für diese Moral stelle ich alle Postbetupper auf ein Stufe.

Wie gesagt- in der Fragestellung ging es mir darum einfach mal den Prozentsatz der Betupper zu erfahren.

PS: Fürs Steinewerfen war ich noch nie, egal in welche Richtung.

Fehldruck

petzlaff
12.03.2010, 14:17
Dem Vorwurf kann ich nicht folgen.

Vor dem Recht sollte jeder gleich sein. Aber natürlich spielt die Vorgeschichte des Handelnden, die Schwere der Tat und der Beweggrund durchaus eine Rolle bei der Urteilsfindung. Da werden aus meiner Sicht berechtigte Unterschiede gemacht....bzw. führt die differenzierte Beurteilung durchaus zu mehr Gerechtigkeit.

Postbetuppe finde ich nicht richtig und lediglich für diese Moral stelle ich alle Postbetupper auf ein Stufe.

Wie gesagt- in der Fragestellung ging es mir darum einfach mal den Prozentsatz der Betupper zu erfahren.

PS: Fürs Steinewerfen war ich noch nie, egal in welche Richtung.

Fehldruck

Mit welchem Recht nimmst du dir hier das Recht heraus, Recht zu sprechen :mad: ?

Kontrollratjunkie
12.03.2010, 14:33
Die Deutsche Post AG vera..... die Sammler (Vernichtung von Millionenwerten durch einseitige Aufkündigung der Gegenleistung
einer bereits verkauften Dienstleistung) und der Sammler verwendet schon einmal
eine Marke, die beim Briefzentrum versehentlich nicht entwertet wurde.

Daraus jetzt eine strafrechtliche Kontruktion zu basteln ist schon hanebüchen.

Gruß
KJ, der NICHT abgestimmt hat !

petzlaff
12.03.2010, 14:43
KJ, der NICHT abgestimmt hat !

Danke, da hast du ein wahres Wort gelassen ausgesprochen

Mich erstaunt immer wieder, wie hier Belanglosigkeiten ellenlang breit getreten werden und dabei das Wesentliche, nämlich unser aller geliebtes Hobby in den Hintergrund rückt.

Fehldruck
12.03.2010, 17:13
@petzlaff "Du kannst ja anonym antworten oder gar nicht antworten." Vielleicht ist es etwas untergegangen, daß ich den Rat zur Enthaltung bereits im 3. Beitrage nannte.

In meinem Text rede ich von "sollte", "aus meiner Sicht", "finde ich", "ging es mir". Vielleicht ist es trotz dieser vorsichtigen Wortwahl nicht gelungen zu zeigen, daß ich meine persönliche Meinung darstellen wollte. Dafür entschuldige ich mich.

An für mich belanglosen Themen nehme ich nicht teil- entweder durch Nicht Schreiben oder durch Nicht Schreiben und Nicht Lesen. Aber dies handhabt bestimmt jeder anders.

Fehldruck

1867
12.03.2010, 21:11
Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, alle Threads und somit alle Antworten zu lesen und verzeiht mir bitte, wenn ich mich
manchmal eines breiten Grinsens nicht erwehren kann ... sieht ja keiner ...

Ich hoffe doch das ist erlaubt ... :D

Aleks
12.03.2010, 21:28
Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, alle Threads und somit alle Antworten zu lesen und verzeiht mir bitte, wenn ich mich
manchmal eines breiten Grinsens nicht erwehren kann ... sieht ja keiner ... :o

Ich hoffe doch das ist erlaubt ...

Fehldruck
13.03.2010, 00:22
...na klar!, wenn Ihr sonst nichts zu tuen habt.:) ;)

http://www.stupidedia.org/stupi/Grinsen

Fehldruck

1867
13.03.2010, 02:06
Der war gut !!! :D

fricke
13.03.2010, 09:59
Der Vergleich zwischen dem Sammler, der sich die Mühe macht, eine dem Stempel entwischte Marke mit Klebe wieder auf einen Brief zu bringen mit dem Sträfling, dem notorischen Betrüger, der sytematisch und kriminell Manipulation von Marken betrieben hat, um die Stempel wieder entfernen zu können hinkt gewaltig.

Das weiß man aber bei der Post (Anzeige oder nicht) und bei den Gerichten (Strafe oder nicht) offensichtlich sehr gut zu unterscheiden.

Ich habe als Schüler in der Weihnachtszeit (da rutscht alles durch) auch lustige Belege produziert. (verjährt!) So etwas ist der Post aber auch völlig wurscht. Man weiß hier sehr wohl zwischen Spaß, Dussligkeit und Kriminalität zu unterscheiden.

Fehldruck
13.03.2010, 12:05
@fricke so ähnlich sehe ich es auch und habe auch mal ähnlich gehandelt:o

Ich betreibe eine kleine Sammlung ohne großen Aufwand mit bestimmten Postbetuppen . Moralisch und wohl auch zur Anwendung des Rechts gibt es offensichtlich sehr verschiedene Ansichten. Aber egal wie die eigene Ansicht dazu ist- es gibt Postbetuppe (bis zum schweren Betrug). Oft ist beim gelaufenen Beleg nicht nachzuweisen, ob betuppt werden sollte oder ob es einfach nur ein Versehen war.

Ich habe bisher folgende Unterteilung für meine quasi Versehen-bis-Betrug Sammlung gefunden. Vielleicht gibt es Ergänzungen?

1. Wertzeichenfälschungen zum Schaden der Post
2. Unterfrankierung
3. Verwendung ungültiger Wertzeichen

Hauptsächlich interessiere ich mich in meiner Sammlung für 3. . In diesem Zusammenhang würde mich mal interessieren, ob Ganzsachenausschnitte als Frankatur in den USA irgendwann mal erlaubt waren. Vielleicht kann auch jemand die Stempel und das a erklären. Die 30 als Tag ist offensichtlich verkehrt eingesetzt...und welche Ganzsache wurde da zerschnippelt..

Fehldruck

petzlaff
13.03.2010, 12:34
Hallo Fehldruck,

in USA waren seit jeher und sind immer noch (mit Ausnahme der vorausentwerten Postkarten der Neuzeit) Ganzsachenausschnitte als gültige Frankaturen zugelassen. Der 2 Cent Washington stammt aus der Ausgabe von 1903, gedruckt von der Hartford Manufactoring Company, Hartford Conn.

Leider lässt sich anhand des Scan nicht die genaue Katalognummer erkennen.

In Frage kommen

Scott #U385 - carmine
Scott #U386 - carmine / amber
Scott #U387 - carmine / buff
Scott #U389 - carmine / manila (mit Einschränkung)

Ich vermute nach dem was ich sehen kann, dass es die Scott #U385 oder #U386 ist.

Das Design ist im Scott als #U86 katalogisiert.

Der Ganzsachenausschnitt wurde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit NICHT mehrfach benutzt, sonst wären Spuren von einem (vermutlich Bar-)Killer auf der Marke festzustellen, was aber nicht der Fall ist.
Verkehrt herum eingesetzte Daten in USA-CDS Entwertungen sind hübsch anzusehen und kommen nicht sehr häufig vor - insofern ist dein Beleg ziemlich begehrenswert.
Dazu muss man wissen, dass die Datumsklischees per Hand in den Stempel eingesetzt wurden, was durchaus schon mal kopfstehend passieren konnte.

Springfield, Massachussetts hatte damals ca. 50.000 Einwohner. Man kann davon ausgehen, dass die nicht von einem einzigen Postamt, sondern von mehreren bedient wurden. Da in der Anschrift eine genaue Adresse fehlt, wurde hier möglicherweise davon ausgegangen, dass der Adressat zentral wohnt und von Postamt "A" zu bedienen sei ("Pub" ist die allgemein übliche Abkürzung für "Publishers", also Verlagsgesellschaft - insofern war diese Annahme durchaus plausibel: größere oder anderweitig bekannte Firmen sind in kleinen und mittelgrossen Städten halt zentral angesiedelt). Der Brief fand seinen Adressaten, denn der "Received" Stempel ist nicht postamtlich, sondern ein privater Eingangsstempel.

Fehldruck
13.03.2010, 13:15
Vielen Dank für die Aufklärung!
Meine Vermutung basierte lediglich darauf, daß im Gegensatz zu anderen Ländern die Ganzsachenausschnitte erlaubten z.B. GB, nur relativ selten mal ein USA- Beleg mit Ganzsachenausschnitt zu finden ist.

Unten zeige ich den Ganzsachenausschnitt etwas größer.

Vielleicht liege ich ja auch bei Polen daneben und die Verwendung und der Ausschnitt aus Polen P 77 war als Frankatur zulässig?

Fehldruck

petzlaff
13.03.2010, 13:22
Lieber Fehldruck,

von polnischen Ganzsachen verstehe ich überhaupt nichts, aber der Scan links zeigt jetzt eindeutig eine Scott #U385 (karmin auf weißem Papier).

... und lass die Grinser grinsen, soviel sie wollen - mit diesem Thema sind wir endlich wieder bei der Philatelie angelangt :)

Fehldruck
13.03.2010, 13:40
Danke für die exakte Bestimmung!

Unten möchte ich mal meiner Meinung nach nicht zugelassene Ganzsachenfrankaturen im Deutschen Reich zeigen....einmal wohl nur wegen 6Pf zu wenig moniert?( 12 Pf Nachgebühr wurden mit Rotstift vermerkt) und einmal unerkannt -hier sogar- an das Finanzamt.

Wie sahen die Bestimmungen im Deutschen Reich aus?
so? Wer kann ergänzen?

-am Anfang zugelassen
-ab 1.10.1898 wurden die Ganzsachenausschnitte als Frankatur untersagt (nach welcher Anweisung?)
-zwischen 1.10.22- 30.09.23 erlaubt
-ab 31.12.1924 gemäß Verf. nr. 830 Amtsblatt Nr. 122 des Reichspostministeriums vom 31.12.1924 bis zum Schluß verboten

Fehldruck

petzlaff
14.03.2010, 08:57
und einmal unerkannt -hier sogar- an das Finanzamt.


Die untere ist doch ok - möglicherweise sogar um 1 Pfennig überfrankiert, da die Antwortkarte durchaus als "Ortsverkehr" innerhalb (???) Bad Kissingens durchgegangen sein könnte (= 5 Pfg). Ansonsten sind 6 Pfg. für den "Fernverkehr" ok. Ist der Hindenburg denn draufgeklebt? Das kann man anhand des Scans leider nicht erkennen.

Die obere Sendung hätte als Normalbrief im Fernverkehr 12 Pfg. an Porto gekostet - das passt auch.

Ich denke mal, dass zu allen Zeiten die Postkunden nicht genau wussten, was laut Amtsblatt erlaubt oder nicht erlaubt war.
Heutzutage gibt es auch noch genug Menschen, die meinen, Ganzsachenausschnitte wären zur Benutzung erlaubt, was aber seit einigen Jahren nicht mehr der Fall ist.
Der "normale" Bürger liest keine Amtsblätter, und der normale Postbote ist/war diesbezüglich auch nicht immer sattelfest.
Dem Finanzamt als Adressat war eine möglicherweise unerlaubte Verwendung sicherlich völlig egal - hauptsache, das Poststück wurde ohne Nachgebühr zugestellt.

LG, Stefan

Fehldruck
18.03.2010, 17:29
Ja- es sind in beiden Fällen Hindenburg- Ganzsachenausschnitte.
Ja- ich vermute auch, daß beide wahrscheinlich nicht erlaubten Ganzsachen-Verwendungen nicht wegen der Ganzsachenausschnitte moniert bzw. wahrscheinlich auch nicht erkannt wurden.

Mit den mir vorliegenden Belegen kann ich beobachten, daß Postmitarbeiter ab und an Unterfrankierungen erkennen und monieren. Auch verwendete und nicht mehr gültige DDR-Marken, Berlin-Marken und DM-Marken wurden zum Teil von der Bundespost bzw. Deutschen Post erkannt.

Ganzsachenausschnitte wurden hingegen offensichtlich kaum moniert bzw. vielleicht ist dies bei den Postlern nicht bekannt oder sie sehen (vielleicht sogar dienstlich veranlaßt) drüber weg.

Auch die Sortiermaschinen in aller Welt stolpern wahrscheinlich nicht über die dickeren Ganzsachenausschnitte. Unten mal ein verwendeter Plusbrief- Auschnitt- gelaufen 2007.

(((Frage an Sender Jerewan: Mit welcher Strafverfolgung muss ich rechnen, wenn ich ungestempelte deutsche Euro- Ganzsachenausschnitte bei ebay mit dem Zusatz frankaturgültig verkaufe....?)))

Fehldruck

abrixas
18.03.2010, 17:49
.......

(((Frage an Sender Jerewan: Mit welcher Strafverfolgung muss ich rechnen, wenn ich ungestempelte deutsche Euro- Ganzsachenausschnitte bei ebay mit dem Zusatz frankaturgültig verkaufe....?)))

Fehldruck
Es muss heißen: "Trifft es zu, dass der Verkauf von ungestempelten deutschen Euro- Ganzsachenausschnitten bei ebay mit dem Zusatz "frankaturgültig" strafbar ist?"

Antwort: "Im Prinzip nein!" Die Ausschnitte können immer noch am Postschalter umgetauscht werden, wenn die Begründung plausibel ist!"

Zum Beispiel: "Der Briefkasten war so voll, dass ich die GA zu stark zuschneiden musste, das die Nachricht nicht mehr vollständig lesbar war! :D

Dann habe ich den Rest aus Datenschutzgründen weggeschnitten, und ich will jetzt eine neue GA oder eine neue Briefmarke!:rolleyes:

Fehldruck
18.03.2010, 17:52
"Antwort: "Im Prinzip nein!" Die Ausschnitte können immer noch am Postschalter umgetauscht werden, wenn die Begründung plausibel ist!"

:)Angst lähmt bzw. konnte ich soweit gar nicht denken. Danke!:)

Fehldruck

Fehldruck
19.03.2010, 11:24
Wie bereits erwähnt, wurden nach meinen Beobachtungen ungültige Briefmarken relativ häufig durch die Bundespost/Deutsche Post erkannt.
Hier aber nun ein 110Pf Brief incl. 10 Ostpfennige, der trotz Betuppe (Versehen kann ich bei dem wissenden Belegmacher ausschließen) durchlief.
Das Briefzentrum 06 stempelte kopfüber am 24.6.98 nur 2 Marken. Die 10Pfennig Deutschlandmarke, die 80Pfennig Deutsche Bundespost und die 10Pfennig DDR Marke wurden (wahrscheinlich bei der Retur- Zustellung) nachträglich entwertet. Die DDR Marke blieb unerkannt oder wurde geduldet.

Fehldruck

MarkusRaat
07.04.2010, 12:21
Ich musste leider mit NEIN stimmen, aber danke für eure Bilder, echt interessant, vor allem für mich als junger Sammler.

Fehldruck
07.04.2010, 14:26
...die Jugend von Heute. ;)

Hier wurde von einem (früheren) Jugendlichen mal getestet, ob Größe (Zierfeld 65mm x 55mm aus DDR Kleinbogen Mi 1991-1994)alles ist bzw. zumindest die Erschleichung einer Briefbeförderungsleistung zuläßt. Zumindest die Größe der Jungen Pioniere reichte nicht zur ordentlichen Freimachung.;)

Fehldruck

Fehldruck
07.04.2010, 14:59
Hier ergeben sich drei Möglichkeiten- entweder fiel die Marke unterwegs ab, es wurde versehentlich eine Marke vergessen oder die Marke wurde absichtlich vergessen.

Der Stempel deutet wohl auf die Abfall- Variante hin. Der Brief stammt aber aus einem Bestand von "Postbetuppen" und der Absender ist eine erdachte Adresse, die mehrmals auftaucht.
Wahrscheinlich ist es nicht mehr genau zu klären, ob der Brief in das Thema gehört.
Wie bereits am Anfang erwähnt, ist eine nachträgliche eindeutige Bestimmung der "Postbetuppen" oft nicht möglich. Von Sammlern verursacht, dienen sie sogar sehr oft dazu, um solche Belege aus dem Postablauf zu fabrizieren.
Wie lange müsst der Sammler sonst suchen, um z.B. einen Beleg mit Stempel "In 4020 Halle ohne Wertzeichen eingegangen" zu finden.

Fehldruck

Bill
09.05.2010, 00:33
Als ich heute zum Hausbriefkasten ging, um die Post zu holen, stellte ich erfreut fest, dass ein Brief mit einer Dauermarke "Klatschmohn" frankiert war. Bei näherem Hinsehen traute ich jedoch meinen Augen nicht, denn soviel kriminelle Energie und Dreistigkeit ist mir noch nicht begegnet.

Die Frankatur des Briefes besteht aus zwei feinsäuberlich geschnittenen Teilen der Dauermarke "Klatschmohn".

Für den Postboten nicht erkennbar der obere Teil einer nassklebenden Rollenmarke, der untere Teil einer selbstklebenden Marke aus der Markenbox. Alles fein säuberlich auf ein Stück Papier geklebt.

Wären es zwei Teile des gleichen Markentyps gewesen, wäre es selbst mir als Sammler nicht aufgefallen.

Gruß: Bill

phil-maddin
09.05.2010, 12:20
Die Frankatur des Briefes besteht aus zwei feinsäuberlich geschnittenen Teilen der Dauermarke "Klatschmohn".


der absender war doch sicher wieder ein ebay-verkäufer ? :D
http://www.bdph.de/forum/showthread.php?t=7317