petzlaff
19.09.2009, 12:29
Liebe Freunde,
beim Durchstöbern meiner Bestände sind mir zwei Exemplare der T&T Mi #105 (SG #219) in die Hände gefallen, die ganz eindeutig und selbst mit blossem Auge erkennbare Zeichnungsunterschiede aufweisen.
Bei einer der beiden Marken (rechts) reicht die waagerechte Schraffierung des Hintergrunds bis in das innere Kopfmedaillon, bei der anderen (links) ist dies nicht der Fall. Wenn man die beiden Marken miteinander vergleicht muss man zu dem Schluss kommen, dass der Effekt keinesfalls auf Farbübersättigung zurückzuführen ist.
Offenbar handelt es sich um zwei unterschiedliche Typen. Die Serie wurde immerhin von 1922 bis 1935 gedruckt. Die niedrigen Werte waren natürlich die am häufigsten benötigten - insofern ist die Annahme erlaubt, dass es mehrere Auflagen gab, die natürlich in den Standardkatalog nicht erwähnt werden, weil das Gebiet nicht unbedingt populär ist. Trotzdem möchte ich der Sache gern auf den Grund gehen. Wenn es erlaubt ist bei deutschen Sammelgebieten jeden (mit Verlaub) Fliegensch... zur Abart zu stilisieren, sollte auch die von mir angesprochene Tatsache diskutabel sein (ohne dass ich eine Seltenheit erwarte - ich freue mich einfach nur, etwas gefunden zu haben, was nicht im Katalog steht).
Eine in das Medaillon übergehende Schraffierung habe ich auch bei dem zur selben Serie gehörenden 1/2d Wert feststellen können.
Ich stelle dies einfach mal zur Diskussion, wohl wissend, dass es mit @doktorstamp einen Experten für dieses exotische Gebiet gibt.
beim Durchstöbern meiner Bestände sind mir zwei Exemplare der T&T Mi #105 (SG #219) in die Hände gefallen, die ganz eindeutig und selbst mit blossem Auge erkennbare Zeichnungsunterschiede aufweisen.
Bei einer der beiden Marken (rechts) reicht die waagerechte Schraffierung des Hintergrunds bis in das innere Kopfmedaillon, bei der anderen (links) ist dies nicht der Fall. Wenn man die beiden Marken miteinander vergleicht muss man zu dem Schluss kommen, dass der Effekt keinesfalls auf Farbübersättigung zurückzuführen ist.
Offenbar handelt es sich um zwei unterschiedliche Typen. Die Serie wurde immerhin von 1922 bis 1935 gedruckt. Die niedrigen Werte waren natürlich die am häufigsten benötigten - insofern ist die Annahme erlaubt, dass es mehrere Auflagen gab, die natürlich in den Standardkatalog nicht erwähnt werden, weil das Gebiet nicht unbedingt populär ist. Trotzdem möchte ich der Sache gern auf den Grund gehen. Wenn es erlaubt ist bei deutschen Sammelgebieten jeden (mit Verlaub) Fliegensch... zur Abart zu stilisieren, sollte auch die von mir angesprochene Tatsache diskutabel sein (ohne dass ich eine Seltenheit erwarte - ich freue mich einfach nur, etwas gefunden zu haben, was nicht im Katalog steht).
Eine in das Medaillon übergehende Schraffierung habe ich auch bei dem zur selben Serie gehörenden 1/2d Wert feststellen können.
Ich stelle dies einfach mal zur Diskussion, wohl wissend, dass es mit @doktorstamp einen Experten für dieses exotische Gebiet gibt.