Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Um die "Exoten" zu fördern ...
petzlaff
12.09.2009, 18:07
... hier einfach mal so ein Auslandsstreifband aus Ceylon (1913).
Ich finde so etwas viel spannender als z.B. einen BRD-Posthornsatz :) , auch wenn das Teil bei weitem nicht so "teuer" ist - aber mit dieser Meinung stehe ich hier in diesem Forum wahrscheinlich auf ziemlich verlorenem Posten.
Warum alleine hier, ich sammle NUR Exoten..., und Meinungsfreiheit haben wir hier auch.
petzlaff
12.09.2009, 18:15
Danke für das klare Wort, welches sich der ein oder andere hier mal hinter die Ohren schreiben sollte :)
Hallo Petzlaff,
bei mir ist es genauso, denn wer sammelt schon die Altstaaten von Australien???
Mein Gebiet ist nur Victoria...
mehr interessante Besonderheiten in nur 63 Jahren der Marken dieser Kolonie kann wohl kaum ein anderes Gebiet vorweisen!
...und das Gebiet ist abgeschlossen seit 1913. Lange bevor es die jährliche Briefmarkenschwemme heutiger Staaten gab.;)
drmoeller_neuss
12.09.2009, 22:28
Wer hat schon eine Paketkarte aus Lama Kara in Togo, gelaufen nach St. Augustin?
drmoeller_neuss
12.09.2009, 22:32
Passend zum Thema Madagaskar in einem anderen Thread:
Hier eine Paketkarte aus Tananarive in Madagaskar, auf der Rückseite weitere Poststempel aus Madagaskar (Tamatave Maritime) und Deutschland (Bonn 7).
Bei Ebay in einem größeren Posten Paketkarten für wenige EUR.
petzlaff
13.09.2009, 09:01
... an den Krieg zwischen Indien und Pakistan erinnern, der dann letztendlich das ehemalige Ostpakistan als Bangla Desh in die Unabhängigkeit führte?
Philatelistisch liefert dieser historische Vorgang eine Fülle von Material, z.B. von indischen Zwangszuschlagsmarken zugunsten der Flüchtlingshilfe, die zuerst (ca. Oktober 1971) in lokalen Handstempelaufdrucken auf indischen Frei- oder Dienstmarken, später mit offiziellen Aufdrucken in Bdr bzw. RaTdr (15. Nov. 1971) und danach in eigenen Mustern (Dez. 1971) ausgegeben wurden.
Bei den lokalen Handstempel-Aufdrucken handelt es sich um echte Dornröschen - leider besitze ich keine Belege sondern nur Einzelmarken. Ich denke, echt gelaufene Belege der Provisorien kommen Raritäten gleich.
Hier ein paar Marken (Handstempel- und offizielle Aufdrucke) - Der Zweizeiler "Refugee Relief" ist die offizielle Bdr-Auflage, der zweisprachige Aufdruck die offizielle RaTdr-Auflage. Beide sind z.B. im Michel katalogisiert. Die anderen Beispiele sind Lokalausgaben.
Die dritte von links in der oberen Reihe erscheint mir echt spektakulär - ich habe so etwas nie wieder irgendwo gesehen.
petzlaff
13.09.2009, 10:08
Der Vollständigkeit halber die beiden Ausgaben (rechts die Dienstmarke), die die Aufdruckmarken im Dezember 1971 ablösten. Mir ist leider nicht bekannt, wie lange die offiziellen Aufdrucke und lokalen Aufdruckprovisorien danach noch im Umlauf waren.
Bei den beiden gezeigten Marken handelt es sich um Massenware - ebenso wie bei den beiden offiziellen Aufdrucken, die ich oben gezeigt habe.
... hier einfach mal so ein Auslandsstreifband aus Ceylon (1913).
Ich finde so etwas viel spannender als z.B. einen BRD-Posthornsatz :) , auch wenn das Teil bei weitem nicht so "teuer" ist - aber mit dieser Meinung stehe ich hier in diesem Forum wahrscheinlich auf ziemlich verlorenem Posten.
Die letzgenannte Annahme dürfte wohl kaum zutreffen.
Die Vordruckalbumsammler ("Posthornsatz") dürften in diesem Forum in deutlicher Minderheit sein. Die meisten der Diskussionsteilnehmer beschäftigen sich doch mit sehr speziellen Sammelgebieten.
Die Mehrzahl beschäftigt sich - zumindest auch - mit Belegen bis zu den ganz wilden Portostufensammlern.
Ein Beleg gibt immer viel mehr her als eine lose Marke, weshalb das Belegesammeln jeglicher Art immer mehr zugelegt hat.
Man muss manchmal nur genau hinsehen und hat schon eine Rarität gefunden.
Der abgebildete Beleg war aufgrund seiner miesen Qualität schon auf dem Weg in den Papierkorb - er trägt den Landpoststempel Kehl-Sundheim,
in dieser Verwendungsform bisher unbekannt.
Hallo,
es freut mich immer, Menschen zu treffen, die beim Sammeln etwas weiter in die Welt hinausschauen. Um diesen Treat wiederzubeleben, zeige ich eine willkürliche Auswahl von zwei verschiedenen Ganzsachen aus Asien.
Das erste Bild zeigt eine Postkarte aus Britisch Indien. Sie ist im Jahr 1907 herausgegeben worden; Ascher führt sie unter P 17.
Die Karte war in Calcutta im Postamt an der Harrison Road aufgegeben worden und erreichte ihr Ziel in Osaka (Japan) am 16.11.1910. Wenn ich die Abstempelung auf dem Wertstempel richtig verstehe, war die Karte bereits am 14.6.1910 aufgegen worden, brauchte also für die Strecke nach Japan etwa 5 Monate.
Das zweite Beispiel ist eine relativ moderne Postkarte aus dem Jahr 1965 aus Pakistan. Da der Oberrand der Karte - im Vergleich zu den anderen drei Seitenrändern - sich rauh und uneben anfühlt, gehe ich davon aus, dass es sich hier um den Frageteil einer Doppelkarte handelt; leider habe ich keinen Katalog dafür.
Bei der Karte handelt es sich um eine Überdruck-Ganzsache, denn der alte Wert "1 A." wurde durch Schwärzung unbrauchbar gemacht und der neue Wert "5 PAISA" direkt darunter auf die Karte aufgebracht.
deckelmouk
02.01.2010, 20:47
@cantus:
M.E. zeigt der japanische Stempel die japanische Zeitrechnung nach "Kaiserregierungsjahr" an, nicht die westliche. Fünf Monate wären 1810 vielleicht noch akzeptabel gewesen, aber nicht mehr 1909.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
@cantus:
M.E. zeigt der japanische Stempel die japanische Zeitrechnung nach "Kaiserregierungsjahr" an, nicht die westliche. Fünf Monate wären 1810 vielleicht noch akzeptabel gewesen, aber nicht mehr 1909.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Lars hat recht, Transit Tsuruga 17.11.10, Ankunftsstempel Inlandstype in Zeichen Osaka-Senba 43.11.18 = 18. November 1910.
Gruß
ligneN
hallo und guten Morgen,
Hier ein Exote von mir !
Powered by vBulletin™ Version 4.1.1 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.