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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SCADTA-Entwertung ...



petzlaff
18.05.2009, 08:54
... auf Kolumbien Michel #289 (1924/25).

Möglicherweise interessant für @22028 ??

22028
18.05.2009, 09:45
@Petzlaff,

ne, leider nichts für mich.
Ich suche nur die provisorischen Einschreibemarken der SCADTA, Mi-Nr. 21-26. So was wie auf dem hier gezeigten Brief mit einem Paar der Mi-Nr. 22, dabei ein R-Aufdruck kopfstehend.

petzlaff
18.05.2009, 09:58
@22028

aber immerhin - ich habe an dich gedacht :)

Frage: war das üblich, dass auch kolumbianische Marken für die Frankatur via aereo SCADTA benutzt werden durften? Aus deinem Beleg geht hervor, dass das zumindest ansatzweise möglich war. Allerdings taucht die Frage auf, welchem postalischen Zweck genau die Zusatzfrankatur - und als solche betrachte ich sie erst einmal - der grünen kolumbianischen "Provisional" (Michel #266) gedient hat.

Das Sammelgebiet SCADTA hat sich mir ausser einigen Markenausgaben in meiner Sammlung noch nicht richtig erschlossen. Deswegen interessieren mich schon die Hintergründe (.. und das geht einigen Lesern bestimmt genauso).

Ich glaube, SCADTA ist insgesamt ein unglaublich spannendes Betätigungsfeld.

BTW - könnte es sein, dass der gezeigte Beleg eher philatelistischer als Bedarfs-Natur ist?

22028
18.05.2009, 10:03
Die Kolumbianischen Marken waren notwendig für den Versand bis zum SCADTA Austauschpostamt und vom Ausländischen Austauschpostamt bis zum Empfänger. Die SCADTA Marken waren nur reine Flugpostzuschlagsmarken. Klingt evtl. kompliziert, ist aber recht einfach...

Hier gibts viel Infos zu SCADTA: http://www.scadta.de

Nach wie vor DAS Standardbuch über die SCADTA ist:
Los Primeros 50 Anos De Correo Aereo Colombia (In spanischer und englischer Sprache).

petzlaff
18.05.2009, 10:11
Die Kolumbianischen Marken waren notwendig für den Versand bis zum SCADTA Austauschpostamt und vom Ausländischen Austauschpostamt bis zum Empfänger. Die SCADTA Marken waren nur reine Flugpostzuschlagsmarken. Klingt evtl. kompliziert, ist aber recht einfach...

Hier gibts viel Infos zu SCADTA: http://www.scadta.de

Dann hätte ich jetzt erwartet, dass die kolumbianischen Marken mit kolumbianischen Stempeln entwertet worden wären. Da gab es dann wohl spezielle Verträge - andererseits wundert es mich, dass die UPU da mitgespielt hat (insbesondere bzgl. der Strecke "Austauschpostamt > Empfänger")

Sehr interessant!

22028
18.05.2009, 10:15
Was hat die UPU mit der Strecke "Austauschpostamt > Empfänger" zu tun. Das UPU Porto war vom Absender bis zum Empfänger beglichen..., die SCADTA hatte auch Verträge mit den einzelnen Ausländischen Postverwaltungen.
Die Kolumbianischen Marken wurden im allgemeinen schon von der kolumbianischen Post gestempelt, es gibt aber Durchschlüpfer wie überall. Auch konnte der Brief direkt bei der SCADTA aufgegeben werden und wurde dann dort direkt gestempelt. War legal...

petzlaff
18.05.2009, 10:23
Das beantwortet meine Frage

Vielen herzlichen Dank