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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schule und Philatelie



FKL
28.06.2003, 18:27
Hallo alle miteinander,
im BDPh bin ich u.a. zuszändig für den Bereich Schule und Philatelie. Mittlerweile habe ich eine Vielzahl von Projekten in der ganzen Bundesrepublik kennen gelernt, bei denen in Schulen mit Hilfe der Philatelie Projekte oder Arbeitsgemeinschaften gestaltet werden. DIe Projektleiter sind nicht nur Lehrerinnen oder Lehrer sondern auch pädagogische Laien, die viele Ideen und eben Begeisterung für ihr Hobby mitbringen.
Dank zahlreicher Briefmarkenspenden habe ich in der Vergangenheit viele Schulprojekte und -arbeitsgemeinschaften mit phil. Material versorgen können.
Meine Bitte von dieser Stelle aus: sollten Sie solche Projekte kennen, so lassen Sie es mich wissen. So lange unser Vorrat an Material reicht, werden wir Unterstützung leisten.
Gruß
FKL:)

Herbert
29.06.2003, 14:27
Hallo,

bisher habe ich mir in unserem Betrieb die von der Poststelle geöffneten Briefumschläge geben lassen. Das sind immerhin zwischen 50 und 200 pro Tag.

Was ich brauche nehm ich raus - der große Rest geht als Marke auf Papierausschnitt nach Bethel. So alle 3 Monate wird ein großes Paket fertiggemacht. Da ist alles Mögliche von Bund aktuell drin. Meistens Briefzentrumsstempel mit Welle, leider oft auch beschädigte Ware. Vorsortieren ist mir aus zeitlichen Gründen nicht möglich.

Haben Sie für Schulprojekte Interesse an diesen Paketen? Dann geben Sie mir bitte die Adresse an, wo ich diese hinschicken soll.

Viele Grüße

Herbert

Hamster
29.06.2003, 16:26
Hallo FKL und alle im Forum,

es sehr vorbildlich, wenn sich der BDPh um die Mitglieder von morgen so intensiv bemüht. Mich würde doch mal interessieren, ob hier auch eine Nachpflege erfolgt. Ich kann nicht glauben, dass es bei der Versendung von "Briefmarkenpaketen" bleibt, oder? Meine Frage ist: Wie geht es dann weiter? Werden beispielsweise die Adressen und Daten der DPhJ, als zuständigem (JUGEND)-Mitgliedsverband übermittelt? :confused:

Ich selber arbeite in der JUgendarbeit (auf Landesringebene) und mir ist nicht bekannt, dass diese Adressen an uns übermittelt wurden. Ziel sollte es doch sein, die Kinder an unsere "DPhJ" als MItglieder zu binden.

Verschwitzte Grüße ;)

Hamster

apholzer
29.06.2003, 17:44
Hallo


Ich bin mit meinem Vorredner nicht ganz einverstanden. Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass es das Ziel der Jugendarbeit sein sollte, die Kinder und Jugendlichen möglichst rasch an den DPhJ zu binden.

Das wichtigste ist meines Erachtens, Freude am Briefmarkensammeln zu vermitteln. Natürlich darf man auch für den DPhJ werben, aber es damit nicht übertreiben. Es sollte aufgezeigt werden, dass es auch ausserhalb der organisierten Jugendphilatelie Wege gibt, mit seinen Briefmarken Spass zu haben.
Geht man anders vor, dann haben die Kinder und Jugendliche (oder deren Eltern) zu rasch das Gefühl, man wolle ihnen lediglich eine Mitgliedschaft "verkaufen".

Weiter sollte man auch mit dem Unsinn aufhören, unserem Nachwuchs einzuimpfen, dass lediglich ein Aussteller ein richtiger Sammler ist. Ich spreche da aus eigener Erfahrung...

Wenn man aber dem Nachwuchs beibringt, dass das Sammeln von Briefmarken Spass macht ohne ihnen gleich eine Mitgliedschaft aufzudrängen, dann besteht die Chancen, dass das Kind oder der Jugendliche auch in Jahren noch Sammler sein wird. Vielleicht hat dann der DPhJ kurzfristig einige Mitglieder weniger, aber ist dies wirklich so schlimm ?

Kjell
29.06.2003, 18:04
@apholzer:

Das eine schließt das andere doch nicht aus, oder? Ich bin völlig deiner Auffassung, dass es nicht um das Aufdrängen einer Mitgliedschaft gehen kann. Solche Mitglieder bleiben meist auch nicht lange Mitglied.

hamster geht es doch wohl mehr um eine Information mit dem Ziel der Kontaktaufnahme der eigentlich zuständigen Jugendorganisation zu den Schulprojekten. Dies sollte natürlich nicht durch die Übersendung von Antragsformularen geschehen. Die Landesringe und Jugendgruppen vor Ort könnten übrigens auch Hilfestellung leisten wo diese erwünscht ist.

Bedenkt bitte: Was soll der örtliche Jugendgruppenleiter vom BDPh in seiner Gesamtheit halten, wenn er nach zwei Jahren erfährt, dass in einer Schule seines Einzugsgebietes ein vom BDPh gefördertes Schulprojekt läuft, von dem er keine Ahnung hat?

Und was soll die Lehrerin vom BDPh in seiner Gesamtheit halten, wenn sie mitbekommt, das niemand im BDPh es für nötig hält, ihr mitzuteilen, dass nächste Woche eine Veranstaltung zum Tag der Jungen Briefmarkenfreunde, eine Messe mit Jugendcenter, eine Briefmarkenausstellung usw. statt findet?

Wirkt alles etwas merkwürdig, gelle? Also: Eine Information an die LR mit dem Ziel der Kontaktaufnahme ist äußerst sinnvoll.

CU
Kjell

Bodo A.v.Kutzleben
03.07.2003, 12:44
Hallo an alle,

Auch wenn bisher leider noch kein Jugendlicher sondern nur, das ist nicht so ernst gemeint, nur „alte“ Knochen hier im Forum geschrieben haben so möchte ich auf den Bericht von Helma Janssen unter Aktuelles von Heute, dem 3.Juli 2003 eingehen.

Der leicht verkürzte Bericht hat mich doch, gelinde gesagt, etwas sehr erschüttert. Dort gibt es Aussagen, die, und man/frau will es gar nicht glauben, doch heute einfach nicht mehr sein dürften. Die einzelnen Aussagen sind:

1.) „Weiter fiel mir auf, dass die Landesringe (?? Die Landesringe des BDPh oder?? Anmerkung von B.v.K.) anscheinend nicht bereit sind, dem Vorstand der DPHj Kompetenzen zur Gestaltung der philatelistischen Jugendarbeit zuzugestehen.“

2.) „In einzelnen Vereinen habe (ich) Tendenzen festgestellt, eine Jugendarbeit ohne Anbindung an die DPHj durchzuführen.“

3.) „Auf der Jahreshauptversammlung der Deutschen Philatelisten-Jugend (DPHj) in Duderstadt habe ich Ihren Landesringen (die der DPHj, Anmerkung von B.v.K.) angeboten, mir Berichte über Aktivitäten in ihren Vereinen zuzusenden, um damit auch auf unserer Homepage Werbung für ihre Jugendveranstaltungen zu machen. Leider wurde dieses Angebot eigentlich nur vom Förderverein NAJUBRIA genutzt.“

Diese drei Aussagen sind eigentlich ein Bespiel dafür, wie Jugendarbeit nicht laufen soll. Wer heute noch glaubt, mit dem anderen nicht sprechen zu müssen, wer selbst seine „Erbhöfe“ so abschottet, damit ja nicht ein anderer auch noch was zu sagen hat, der sollte es eigentlich mit der Jugendarbeit lassen.

Der ganze Bericht ist meiner Meinung nach, ein ARMUTSZEUGNISS für uns ALLE.

Wie steht es am Anfang bei Helma Janssen: „Dabei wurde deutlich, dass es zunehmend schwieriger wird, an Jugendliche heranzukommen.“ Diesem Satz und diese Erkenntnis wissen und erleben wir doch TÄGLICH: Wir erleben selbst, egal wo wir im Verein oder im Verband arbeiten und stehen, Jugend zu gewinnen ist nicht einfach. Aber dann machen wir es uns auch noch zusätzlich selbst schwer. Das darf doch nicht wahr sein.

Erbhofdenken und Eifersüchtelleinen darf es bei uns nicht mehr geben.

Wenn wir nicht VORBILDLICH zusammen arbeiten, nämlich der BDPh mit der DPHj und der Jugend seinen Freiraum verweigern, dann gewinnen wir nicht nur keinen neuen Jugendlichen, nein dann verlieren wir alle zusammen.

Deshalb müssen wir, ohne falsches Pathos, die Jugend und seinem Verband, der DPHj, mit allen Mitteln die wir haben, unterstützen und die Jugend darf Hilfe nicht als Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Jugend verstanden wissen.

Seinen wir FROH über jeden neuen JUGENDLICHEN bei uns und helfen wir den Jugendlichen, die wir schon gewonnen haben, ob in der DPHj oder im BDPh bei der Jugendarbeit.

Ihr und Euer
Bodo A. von Kutzleben

PS: Jeder Jugendliche muss uns :) :p :D :p :) wichtig sein !!!!!!

claus wentz
04.07.2003, 08:22
Liebe Freunde der Philatelie,

eine kleine Geschichte:

Vor einigen Monaten führte die Motivgruppe INGENIEURBAUTEN e.V. im BDPh e. V. und VPhA e.V. im süddeutschen Raum eines ihrer regelmäßigen Regionaltreffen durch. Dieses fand in einem kleineren Hotel statt. An beiden Tagen war bei uns der 10jährige Sohn der Inhaber, der uns voller Stolz seine "Schätzchen" zeigte. Mit Fingerspitzengefühl und viel Geduld versuchten wir ihm das ABC des Sammelns zu vermitteln. Natürlich "erbte" er auch einige Stücke aus der weiten Welt, über die er sich sehr freute.
Ich versprach ihm, Kontakt mit der DPhJ aufzunehmen, damit er in diesen Kreis hinein kam. Doch bis zum heutigen Tage ist von deren Seite nichts geschehen. Mit dem Jungen bin ich in ständigem Kontakt und sende ihm immer wieder Material für seine Sammlung.
Im Vorfeld der NAJUBRIA schrieb und mailte ich einen Vertreter der DPhJ wegen eines bestimmten Exponates an, doch bis heute keine Antwort. Mir ist nicht ganz klar, ob man dort nicht die einfachen Regeln der Höflichkeit kennt. Oder ist diese Spezies von Sammlern derart überlastet, daß man keine Zeit findet einem höchst interessierten Jugendlichen Informationsmaterial zuzusenden bzw. auf meine Schreiben zu antworten?
Dieses Erlebnis paßt doch genau zu den Aussagen von Frau Janssen.
Absolut aber erhebt sich die Frage, wozu benötigt die Philatelie in Deutschland diese Organisation??

Mit freundlichen Grüßen
Claus Wentz
1. Vorsitzender der Motivgruppe INGENIEURBAUTEN e.V.

Bodo A.v.Kutzleben
04.07.2003, 11:17
Lieber Claus Wentz,

genau das darf nicht passieren. Da hat einer eine Anschrift von einem Jugendlichen und keiner KÜMMERT SICH DARUM :confused: :confused: :confused: .

Das ist einfach SCHE...... !!

Trotzdem ist es mehr als notwendig eine eigene Jugendorganisation zu haben.

Diese Fehlleistungen gehen noch nicht mal auf das KONTO "Böswilligkeit", nein, meiner Meinung nach sind hier einfach manche Leute schlichtweg ÜBERFORDERT.

Wenn mir einer eine neue Anschrift von einem Interressierten brachte, dann habe ich alles beiseitegelegt und mich erstmal um den oder die Neue(n) gekümmert.

In die SCHÄDEL aller muß endlich rein, NEUE MITGLIEDER/RINNEN sind wichtig:) :D :D :) .

Ich hoffe es war nur ein Einzelfall. Sonst müssen wir uns noch mehr um unsere Zukunft und um unser schönes Hobby sorgen.

Oder aber wir müssen dem einen und anderen, auch wenn er alles Ehrenamtlich macht, mal gehörig in den ............... treten.

Ihr und Euer

Bodo A. v. Kutzleben

PS: Funktionär nur sein ist zu wenig, sondern man/frau muß auch den Posten ausfüllen, sonst ist er/sie "FEHL AM PLATZE" und gehört abgewählt. Es gibt immer auch ALTERNATIVEN. Man/frau muß sie nur :D :D :D wollen.

reini
05.07.2003, 09:13
@ claus wentz:

Ich kann den Ärger verstehen, so etwas sollte nicht geschehen. "Ich mache das nur ehrenamtlich" ist auch keine Ausrede. Man sollte der Sache mal nachgehen, woran es liegt, das sich niemand gerührt hat. Gründe kann es viele geben. Von veralteten Adressen bei der Weiterleitung bis zum inaktiven Gruppenleiter, den es (ebenso wie den inaktiven Vereinsvorstand) gibt.

Daraus die Frage nach dem Sinn der DPhJ abzuleiten ist aber ziemlicher Schrott (sorry!), denn die DPhJ ist mehr als ein Adressauswertungsverein.

@ flamme:

Mir ist nicht klar, was mit dem Passus "Kompetenz des DPhJ-Vorstandes für Jugendarbeit" gemeint ist. Natürlich reagieren die LR schnell empfindlich, wenn ihnen jemand was aufs Auge drücken will, von dem sie nicht überzeugt sind. Hätte ja auch keinen Sinn, solange die Jugengruppen vor Ort nicht mitziehen. Das ist in der Politik nicht anders. Klar kann man darüber streiten, wie viele LR wir brauchen, aber der Föderalismus ist schon aus Gründen der öffentliche Zuschüsse notwendig.

Den Aufruf, Infos der Aktionen der LR und Gruppen an den BDPh zu schicken, habe ich vernommen. Ich halte dies aber nur bei Ergeignissen überregionaler Bedeutung für sinnvoll, deswegen gab's bisher noch nichts.

Übrigens: Bei der Berlin-Brandenburger Phila-Depesche (www.bbpd.de) kann man die BDPh-Vereine, die geruhen, über ihre Arbeit zu berichten, an einer Hand abzählen. (Vielleicht braucht man noch ein paar Finger von der zweiten Hand. ;)) Es ist nämlich genauso schwierig, Jugendgruppen und Jugendfunktionäre zum Tun zu animieren wie BDPh-Funktionäre.

Die Gräben zwischen DPhJ und BDPh sind an vielen Stellen ziemlich tief. Es gibt da persönliche Befindlichkeiten, die im Laufe von Jahrzehnten entwickelt wurden und teilweise auf jüngere Funktionäre tradiert werden. Es gibt aber auch Erlebnisse, die auch bei unvereingenommenen Funktionären das Misstrauen sähen. Nehmen wir nur einmal den Nachbericht zu einer Briefmarkenmesse auf www.BDPh.de. Es war in erster Linie eine gute Messe, an zweiter Stelle gab es dann eine gelungene vom LV organisierte Sondermarkenübergabe, einen offenen Ausstellungswettbewerb für Jugendliche und ein gutes Jugendcenter. In dem Bericht war es eine Sondermarkenübergabe, an deren Rande oiffenbar auch einige Händlerstände existiert haben müssen sowie ein Malwettbewerb (!) für die Kids. Sogar dem Messeveranstalter viel dazu nichts mehr ein... :( Im Nachhinein hatte dann niemand diesen Artikel geschrieben. ;) Was daran schlimm ist? Das man vor lauter (berechtigtem!) Eigenlob die anderen Akteure vergaß und sich für die Arbeit so wenig interessierte, dass aus einer kleinen Ausstellung ein Malwettbewerb wurde.

Solche Erlebnisse sind es, die für sich genommen kaum der Rede wert sind, aber im Laufe der Zeit den Hals dick machen und dazu führen, dass jede Äußerung aus dem BDPh auf die Goldwaage gelegt wird. Wobei ich selbst nur eine Briefwaage zur Verfügung und in diese Richtung eine Elefantenhaut habe. ;)

Bestärken möchte ich flamme jedoch darin, gegen "wilde" Jugendarbeit im BDPh vorzugehen. :mad: :mad: Auch wenn man mit dem LR-Vorstand nicht zufrieden ist: Ein BDPh-Verein, der eine nicht der DPhJ gemeldete Jugendgruppe führt, schadet der organisierten Philatelie in Deutschland. Und ein LV-Vorstand, der da nicht interveniert, steht IMO nicht viel besser da. Bei machen Vereien ist das Anspruchsdenken in Richtung DPhJ sehr ausgeprägt. Nach dem Motto: "Wie, den Gruppenleiter stellt nicht die DPhJ?" ;)

Schließlich noch zu den Jugengruppen, die sich an flamme gewendet haben, weil sie Probleme mit dem LR hatten. Diese Beschwerdequote sollte eigentlich 0% sein. Ich kenne aber zwei bis drei Jugendgruppen(-Konzerne), bei denen man es auch als wohlwollender LR-Vorstand kaum eine Chance hat, es richtig zu machen.

Die genannten Fehler sind letztlich Symptome für die personelle Unterbesetzung der DPhJ und das schlechte Klima zwischen BDPh und DPhJ auf allen Ebenen und in vielen Orten. Das sollte verbessert werden.

Nun denn,
reini

PS: Dies ist eine private Äußerung, ich spreche für keine Organisation, der ich angehöre.

Hamster
05.07.2003, 17:56
Hallo an alle,

ich denke, wir sind uns in einem Punkt (hoffentlich) alle einig: Die Förderung der Jugend und somit der DPhJ und ihrer Untergruppierungen darf nicht in Frage und zur Disposition gestellt werden. Nur über das wie, herrscht offenbar etwas Unklarheit...

Wenn reini hier von Gräben zwischen BDPh und DPhJ spricht, so muss man ENDLICH! damit anfangen diese zuzuschütten, Vertrauen und Kooperation zu säen und eine harmonische, gute Atmosphäre geerntet werden. TUt mir leid, bei allem Engagement, das auf allen Ebernen der DPhJ und des BDPH (incl. ihrer Unterorganisationen) erkennbar und tatsächlich vorhanden ist, ist für mich das nicht greifbar. Hierzu zwei Beispiele:

1. Es freut mich sehr, wenn "FKL" ;) sich so stark für den schulischen Bereich engagiert. Etwas irritieren tut es mich doch schon, dass das Projekt federführend von einem Mitglied des BDPh-Vorstandes betreut wird. Dass dieses Projekt anscheinend NICHT zum JUgendreferat dazu gehört, finde ich dann noch seltsamer. Nun ja, sei's drum. Ich danke jedenfalls dem BDPh für sein Engagement in diesem Bereich. Aber: Meine ursprünglich Frage (siehe oben) was denn mit den Adressen passiert, die mit Spenden beglückt wurden, ist nach wie vor beantwortet? Erfolgt eine Nachbearbeitung? Erfolgt eine Übergabe an den m. E. zuständigen Mitgliedsverband Jugend - DPhJ?

2. Herr Maaßen hat schon im "Alt-Forum" bemängelt, dass er anscheinend keine Berichte der DPhJ zur Veröffentlichung in der "philatelie" erhält. Nun, von der DPhJ wird es genau anders herum dargestellt. Ok, Probleme gibt es überall und sind m. E. dazu da, gelöst zu werden. Ich denke, Kompromisse gibt es genauso oft wie MIssverständnisse, die ausgeräumt werden können/sollten... Schade finde ich es dann nur, wenn ein solcher Missstand in der "philatelie" breitgetreten wird. Ich halte es für die Philatelie und den BDPh wenig förderlich, wenn "Probleme" so ausgetragen werden... Ist es denn nicht möglich, ein klärendes Gespräch zu organisieren???

Ich persönlich lebe und praktiziere auf Landesring-Ebene eine partnerschaftliche ZUsammenarbeit mit dem regionalen Landesverband und glaube, dass zwischen uns eine gute Atmosphäre herrscht. DAs spiegelt sich auch in den MItgliedszahlen wieder. Mein Traum ist es, dass das auch wieder zwischen DPhJ und BDPh möglich ist.

Letztendlich ist jeder dazu aufgefordert, hierzu beizutragen. Deshalb auch nochmal ein ganz großes Dankeschön an Herrn WEntz, der sich so vorbildlich um den Jugendlichen kümmert. Jeder sollte sich selbst überlegen, wie er die JUgendarbeit mit SEINEN MITTELN die Jugendarbeit (der DPhJ) ideell und/oder materiell unterstützen kann...

CU

Hamster

P.S.: @ Bodo von Kutzleben: Nach Konsequenzen zu rufen, ist immer sehr einfach. Doch was kommt danach, wenn keine Alternative in Sicht ist? Ich finde, die These "Alternativen gibt es immer" ist viel zu pauschal und mag ggf. auf einen GUT GEFÜHRTEN Verein zu treffen. Aber auf die JUgendorganisation? Wir brauchen viel mehr Leute, die sich für die momentane "One-Man-Show" JUGEND interessieren und engagieren. So jetzt habe ich aber genug geschrieben... :D

Kjell
05.07.2003, 18:17
Die Revolutzer, die die Gräben zuschütten wollen, haben es auf beiden Seiten deshalb schwer, weil die andere Seite den Konterrevolutionären immer neue Munition liefert. ;)

Deswegen finde ich reinis Hinweis auf die Gräben wichtig, denn das eigentliche Problem sind nicht die Kommunikationsstörungen und Fehlleistungen an den Grabenrändern, sondern eben die Gräben an sich. Und die sind eben viel schwieriger zu beseitigen. :(

FKL betreut "Schule und Philatelie", weil er es 1. schon deutlich länger macht als flamme an Bord ist und 2. weil er von Berufs wegen dafür prädestiniert ist.

Ich sehe darin nicht unbedingt einen Widerspruch, denn die Schularbeit ist ein Sonderfall der Jugendarbeit, die ja IMO auf der freien Zusammenkunft in der Freizeit aufbaut. Deswegen kann die Schularbeit die Jugendarbeit nur ergänzen, nicht ersetzen. Persönlich sehe ich die Gefahr, dass die BDPh-Familie sich einseitig auf die Schularbeit stürzt und meint, damit genug für die Jugend getan zu haben. Trotzdem denke ich, dass man auf diesem Wege weiter gehen sollte, allerdings in Eintracht mit der DPhJ. Eine formlose Meldung (z. B. Kopie von FKLs Briefen) sollte ausreichen und möglich sein.

Hat schon mal jemand daran gedacht, gezielt an Referendare heranzutreten? Der Lehramtsanwärter könnte Fachwissen und brauchbares Material bekommen und dafür einen Unterrichtsentwurf liefern, der dann vom BDPh in der Schularbeit weiter verwendet werden könnte. Sicherlich kann der BDPh auch Steigbügelhalter bei der Realisierung von Wünschen nach einem Klassensatz Kataloge für ein besonderes Projekt spielen.

;)

CU
Kjell

FKL
05.07.2003, 20:08
Hallo,
muss mich doch noch einmal zu Worte melden und einige Fragen beantworten:
1. Dass ich im BDPh-Vorstand für "Schule und Philatelie" zuständig bin, hat einen ganz einfachen Grund. Bin selbst nun seit 30 Jahren Lehrer, kenne mich also bei Schule intern aus. Außerdem habe ich selbst schon solche Schulprojekte durchgeführt.
2. Die Kontakte werden von mir weiterhin gepflegt, wenn dies möglich und erwünscht ist. Viele Schulprojekte laufen aber nur ein Jahr! Im September übrigens finden die diesjährigen Soester Gespräche zum Thema Schule und Philatelie statt (siehe Aktuelles). Auch eine Form der "Nachsorge". Die DPhJ ist dabei.

Gruß
FKL

Michael
06.07.2003, 22:34
Wenn man als neutraler Betrachter die Beiträge zu diesem Thema liest und so wie ich die Hintergründe der "Verworrenheiten" nicht kennt, so bekommt man schon ein seltsames Gefühl darüber, was in diesen Verbänden wohl so alles abgeht.
Hoffentlich wird dadurch die Jugend (die sich vielleicht gerade diesen Teil des Forums ansieht) nicht verschreckt :confused:

Bodo A.v.Kutzleben
07.07.2003, 10:39
Lieber Michael,

ich glaube nicht, daß Diskussion einen Jugendlichen abschreckt, sondern ganz im Gegenteil, die :confused: "Friedhofsruhe" in manchen Vereinen.

Ich denke, dort wo DISKUTIERT wird, dort bewegt sich auch was. Wo nicht Diskutiert wird, dort passiert auch nichts. Und wo über Fehler und Mängel OFFEN und FREI geprochen wird, dort hat man/frau auch die Möglichkeit eben diese Fehler und Mängel abzustellen.

Was uns fehlt, auch in unserer Gesellschaft , ist nicht zuviel Diskussion sondern leider zu wenig KONSTRUKTIVE DISKUSSION und Fehlersuche. Nur wer die Fehler und Mängel anspricht, kann sie auch finden und ABSTELLEN.

Die Jugend ist da hoffentlich weiter als wir :D , HOFFENTLICH!!!


Ich finde Diskussion, die uns weiterbringt immer sehr wertvoll und :) :p :D :p :) richtig.

Bodo

baltikumsammler
07.07.2003, 14:11
Hallo,

als neuer User dieses Forums möchte ich ein persönliches Erlebnis zum Thema Jugend und Philatelie
schildern:

Ich sammle seit 30 Jahren Briefmarken. Mit ca. 14 Jahren (das war 1978) wollte ich dem örtlichen
Briefmarkenverein beitreten. Beim ersten Schnupper-Besuch wurde ich natürlich gefragt, was ich denn so sammle:

Damals war das UNO in allen möglichen Schattierungen (postfrisch, Ausstellungskarten, Erstflugbelege etc.).
Sie hätten mal hören sollen, wie dann die Belehrungen der "alten Knochen", deren geistiger Horizont anscheinend beim Wert des Posthornsatzes endete, über mich hereinbrachen. Das sei ja nichts richtiges, damit könne man doch nicht ausstellen (ganz nebenbei: ich wollte ja sowieso nie ausstellen). Dann fingen diese Herrschaften an, über das einzig "richtige" Sammelgebiet Deutschland zu reden. Wie, ich hätte ein BRD-Sammlung ab 1960? Nicht mal den Posthornsatz? Ist doch unverkäuflich, etc. Dabei wollte ich gar nicht verkaufen, sondern interessierte (und interessiere mich immer noch) für Geschichte und Kultur dieses unseres Landes.
Was war das Ergebnis? Ich bin diesem Verein natürlich nicht beigetreten, das Sammelgebiet UNO pflege ich heute noch so nebenbei, den Posthornsatz habe ich immer noch nicht, einige andere "richtige" Gebiete sind hinzugekommen. Ich habe mir zumindest das Interesse an der Philatelie durch "verbohrte alte Knochen in Vereinen" nicht nehmen lassen, wohl aber das Interesse an Vereinsarbeit.

Ich bin erst vor ca. 1 Jahr dem BDPH beigetreten.

Mein Sohn ist jetzt 4 Jahre alt, der interessiert sich z.Zt. brennend für Dinosaurier. Also habe ich meine alten Motivbestände durchwühlt und ihm ein paar Dino-Marken geschenkt. Die hat er zwar jetzt in irgendwelche von seinen Büchern geklebt, aber er findet die ganz klasse. Vielleicht wird der mal ein Briefmarkensammler (neue Themen hat er auch schon, wie z.B. Vulkane oder Mondraketen,
mal sehen ob ich da auch eine paar Marken finde, müssen ja nicht gleich die wertvollsten sein.)

Und genau da fängt bereits die Kinder- und Jugenarbeit an, man muss die Interessen der Kinder unterstützen und sie fördern, da immer das Interesse an einem bestimmten Thema auch das Interesse an
Briefmarken, die zu diesem Thema erscheinen, wecken kann.

Stefan Habermann,
der das sammelt, was er interessant findet.

:) :) :p :p

claus wentz
08.07.2003, 08:41
Bravo Herr Habermann!!

Denn nur so kann man das Interesse von Kindern/Jugendlichen wecken und hoch halten!

Mir ging es ähnlich wie Ihnen, halt nur ein paar Jahre (1952) früher. Als ich zu dem Verein des damaligen Wohnsitzes kam, wurde milde gelächelt (vornehm ausgedrückt), weil ich sagte, daß mein Gebiet Persien/Iran sei. Damit konnten die Leute nichts anfangen, denn man sammelte Deutschland, und wenn es toll war, war Berlin auch noch dabei. Dieses war bis 1975 der einzige Besuch bei einem Briefmarken-Verein.

Berufsbedingt landete ich später an meinem jetzigen Wohnort und habe hier, durch Gespräche mit Kollegen, den Weg zum hiesigen Verein gefunden und bin Mitglied seit 1975.

Sicher, das Hauptgebiet der Sammlerfreunde ist und bleibt Deutschland in all seinen Facetten, doch blickt man auch über den Tellerrand hinaus und ist sehr erfreut, wenn man ihnen andere Gebiete in Vorträgen vorstellt. Auch habe ich mich seit etlichen Jahren der Thematik (Brücken) zugewandt, was ebenfalls bestens aufgenommen wurde und wird.

Und gerade mit der Thematik kann man junge Menschen für unser phantastisches Hobby begeistern. Ob es nun Dinos, Schiffe, Raketen oder die Eisenbahn ist, das ist vollkommen wurscht. Der Funke muß überschlagen! Mit ewigem Gemeckere und Besserwisserei bekommt man niemanden zur Philatelie.

In diesem Sinne mit den besten Grüßen
Claus Wentz

baltikumsammler
08.07.2003, 10:33
Danke Herr Wentz für die positive Resonanz.

Stefan Habermann

:p :p

Wolf Heß
08.07.2003, 11:49
Herr Habermann .... und es hätte 1978 für Sie noch viel schlimmer kommen können.

Während der "Hoch-Zeit" der Philatelie in den 60er und 70er Jahren wurden Jugendliche nicht nur belächelt wenn sie kein "klassisches Thema" sammelten. Jugendliche wurden von den erwachsenen Sammlern regelrecht "über den Tisch gezogen" - Jugendlichen drehte man teilweise sogar "bunte Bildchen- Marken" gegen wertvolles philatelistisches Material an und man rühmte sich dann noch im Nachhinein, welches tolles "Schnäppchen" man doch wieder gemacht habe.
Es war damals noch nicht ins Bewußtsein Erwachsener gerückt, dass man irgendwann einmal auf Nachwuchs angewiesen sein würde. Erst als man bemerkte, dass es immer schwieriger wurde sein eigenes Material an den Mann zu bringen, trat sehr langsam ein Umdenken ein.
Auch Hilfen zum Sammlungsaufbau waren seinerzeit für Jugendliche kaum zu erhalten. Man benahm sich wie Streber, die die Arme schützend über ihre "Elaborate" legten, damit nur niemand "abspicken" konnte.
Förderlich waren diese Verhaltensmuster für den BDPh sicherlich nicht, - nahezu zwanzig verlorene Jahre an geeigneter Werbung für den Nachwuchs waren das Resultat - aus meiner Sicht!
Sie befinden sich mit Ihren gemachten Erfahrungen also in guter Gesellschaft, - denke ich! :mad: :mad: :mad:

saeckingen
08.07.2003, 20:10
Ich hatte als Jugendlicher auch die Nase voll von den "Philatelisten" im Verein. Die hatten ihre Bund Sammlung so weit komplett, wie sie es sich leisten konnten und die Sammlertätigkeit beschränkte sich auf die Versandstellenlieferung. Wer sich den Posthornsatz leisten konnte, für den war er das absolute Muß jeder Sammlung, für die anderen war er eh nur überbewertet.
Meine Sammlung war ja nur Schrott, da ich ja nicht einmal die Wohlfahrtausgaben aus den 50ern hatte. Also habe ich aus Trotz beschlossen mich Kenia und Tansania als Sammelgebiete zuzuwenden und habe diese Sammlung spontan mit je einer Marke gestartet. Daraus wurde bis heute eine, wie ich denke, recht ansehliche Sammlung Ostafrikas, mit Schwerpunkt auf den ersten Ausgaben, die in Deutschland wohl nicht viel vergleichbares hat. Wenn ich bei Bund im Sinne meiner "Vorbilder" geblieben wäre, hätte ich jetzt entweder eine 08/15 Vordruckalbum Sammmlung mit postfrischen und versandstellengestempelten Marken oder vermutlich überhaupt kein Interesse mehr an Briefmarken. Ich möchte jetzt aber nicht falsch verstanden werden, ich habe nichts gegen eine Bund Sammlung einzuwenden, für mich wäre es aber nicht das richtige gewesen. Daher soll jeder (nicht nur Jugendliche) sammeln was und wie er möchte, ohne ständig belehrt oder mit guten Ratschlägen bevormundet zu werden. Briefmarkensammeln soll Spaß machen!

Harald

SaschJohn
09.07.2003, 12:54
Original geschrieben von saeckingen
Ich hatte als Jugendlicher auch die Nase voll von den "Philatelisten" im Verein. Die hatten ihre Bund Sammlung so weit komplett, wie sie es sich leisten konnten und die Sammlertätigkeit beschränkte sich auf die Versandstellenlieferung.
Harald

:rolleyes: wenn ich das jetzt richtig verstehe schaust du so ein klein wenig auf Leute herab, die Marken von der Versandstelle sammeln, genau wie damals die Leute auf dich herunter geschaut haben weil du Bund nach 1960 sammelst.;)

Ich hab auch ein Abo ab 2003 bei der Post um möglichst alle Marken zu bekommen, die rauskommen. Dank eines genialen Tipps, lass ich sie mir postfrisch schicken und ergänze sie dann mit gestempelten die ich irgendwo bekomme.(dann kann ich die postfrischen zum verschicken verwenden) Ich find da auch nichts verwerfliches bei Geld zu investieren um seine Sammlung auf dem neusten Stand zu halten...schließlich mach ich das ja auch, wenn ich Marken woanders kaufe, oder?
Ich bin übrigens auch nicht in einem Verein aus den oben genannten Befürchtungen, hab aber hier schon viele wertvolle Tipps von alten Hasen bekommen.

saeckingen
10.07.2003, 18:30
Hallo Sascha,

nein, da verstehst Du mich falsch. Ich sage ja ausdrücklich: "Daher soll jeder (nicht nur Jugendliche) sammeln was und wie er möchte, ohne ständig belehrt oder mit guten Ratschlägen bevormundet zu werden."

Ich bin auch nicht gegen ein Versandstellenabo, aber wer seine Sammeltätigkeit ausschließlich auf diese Lieferungen begründet und z.B. bedarfsmäßig gestempelte Marken (ich rede jetzt nicht einmal von einem Wellenstempel etc.) als minderwertig bezeichnet sollte diesen Standpunkt wenigstens nicht anderen aufdrängen zu versuchen. Ich möchte hier jetzt nicht in Details schildern, was ich damals so alles erlebt habe, da ich sonst einen Roman schreiben könnte.

Fakt ist aber, dass Briefmarkensammeln ein Hobby ist, dem jeder so nachgehen kann, wie er möchte. Kein Sammler "muss" irgendetwas unbedingt in die Sammlung aufnehmen, noch gibt es etwas was "unter keinen Umständen" in die Sammlung darf. Wenn jemand beschließ ab sofort nur wellengestempelte Marken zu sammeln, denen die linke obere Ecke fehlt, dar und soll er das tun. Er darf sich dann lediglich keinen Wertillusionen hingeben. Diesen Fehler machen auch viele andere Sammler.

Deine Sammlung muss nur Dir gefallen und nur Du stellst die Regeln dafür auf. Alles, was andere Sammler Dir raten, sind lediglich Tipps. Wenn Sie Dir gefallen, kannst Du sie befolgen, wenn nicht dann nicht.

Grüße
Harald

SaschJohn
10.07.2003, 18:46
sorry wenn ich dich missverstanden hab!
ich glaube auch das der Spaß das wichtigste ist und zu viel Regeln wie und warum eine Sammlung auszusehen hat stören. Ich freu mich über meine Marken und sammle auch wenn sie nur ein paar oder gar keine Cents wert sind nach meinen MAssstäben. Ich gebe mich auch nicht der Illusion hin, das meine MArken eines TAges meine Rente sichern oder den ersten Platz auf einer Ausstellung holen.
Ich lerne viel von den Tipps und bin für jeden dankbar...vor allem weil sie praktisch und nicht belehrend sind.:D

Nil
23.07.2003, 14:07
Ich kann dem ganzen hier nur beiflichten!!!:cool:
Mich würde totzdem mal interessieren wie ich
soeinen Projekt mal an meine Schule bringen kann
:confused:

FKL
31.07.2003, 21:39
Hallo an alle,
hatte in den letzten Wochen wenig Zeit, mich zu beteiligen.
Daher für alle an Schule und Philatelie Interessierte. Am 20. und 21.9.03 finden in der Stadthalle Soest die 15. Soester Gespräche eben zum Thema Schule und Philatelie statt. Wer also Antworten auf die W-Fragen im Zusammenhang mit diesem Thema erhalten will, sollte nacvh Soest kommen. Erfahrungsaustausch ist garantiert. Werde das Gesamtprogramm unter Aktuelles und in den phil. Zeitschriften veröffentlichen.

Noch ein Wort zur DPhJ. Die DPhJ ist ein selbstständiger Verband im BDPh, wie auch die anderen Mitgliedsverbände. Sie ist verantwortlich für die Jugendarbeit in Deutschland, nicht der BDPh!! Wir vom BDPh versuchen ausschließlich, unsere Gedanken zur Jugendarbeit weiterzugeben, und dabei unterstützend tätig zu werden, wie z.B. bei Schule und Philatelie. Übrigens, die DPhJ hat eine eigene Homepage www.dphj.de. Schauen Sie einmal hinein.;) ;) ;)
Gruß
fkl

Hamster
02.08.2003, 17:44
Hallo FKL,
hallo Forum,

ich leider selbst nicht an den "Gesprächen" teilnehmenb, hätte jedoch Interesse an der Veranstaltung selbst. Ist es möglich, UNterlagen, Arbeitsergebnisse etc. in irgendeiner Form zu beziehen? Ich denke, dass die Veröffentlichungen in der Fachpresse für meine Zwecke nicht "weitreichend" genug ist.

Verschwitzte Grüße ;)

FKL
02.08.2003, 23:15
Hallo Hamster,
natürlich kannst Du Unerlagen bekommen, aber bitte erst nach den SOESTER GESPRÄCHEN. Brauche jetzt erst einmal dringend Urlaub, dann die GESPRÄCHE und dann die Unterlagen. Sollte ich es vergessen, gib mir bitte eine kurze Nachricht nach dem 21.9.
Danke und schwitzender Gruß
FKL

Kjell
08.08.2003, 22:30
Lieber FKL,

ich habe am 29.06. mit hamster argumentiert, dass es sinnvoll wäre, die DPhJ, LR und Gruppen vor Ort über die laufenden Schulprojekte zu informieren.

Sieht merkwürdig aus, man macht sich so seinen Gedanken, warum keine Antwort kommt... ;)

CU
Kjell

FKL
10.08.2003, 18:58
Hallo Kjell,
schreibe Dir aus dem Urlaub als Reaktion auf Deinen letzten Beitrag. Die DPhJ sollte meines Wissens über die Schulprojekte informiert sein. Die vielen Zuschriften, die ich in der Vergangenheit bekommen habe zeigen jedoch, dass es mit der Kommunikation vielerorts nicht klappt. Wir werden dies anlässlich der SOESTER GESPRÄCHE im September diskutieren und sicher eine Lösung finden, so hoffe ich zumindest.
Gruß
FKL

Werner Reisner
04.07.2006, 13:00
[Ich bin Lehrer am Bundesgymnasium Rein in der Steiermark in Österreich. Da mein Sohn mit diesem wunderschönen Sammelhobby begonnen hat, habe ich auch einige SchülerInnen und Schüler angesprochen und inzwischen ist daraus eine eigene, recht eigenständige Gruppe geworden, die nach Herzenslust sammelt und tauscht. Wir sind natürlich für jede Briefmarkenspende dankbar, da das Budget klein und das Sammlerherz groß ist. Sollten Sie etwas erübrigen können, würde ich sie bitten es an
Werner Reisner
St. Margarethenstr. 6
A-8120 Peggau
zu senden. Ich bin gerne bereit, das Porto zu ersetzen. Liebe Grüße nach Deutschland WR

Werner Reisner
04.07.2006, 13:04
[Ich möchte mich Ihrer Meinung anschließen. Kinder brauchen viel Zeit, um sich klarzuwerden, in welcher Art und Weise sie sammeln möchten. Wir haben beispielsweise ein Mädchen in der Gruppe, welches sich mit Hingabe der "Pflege von beschädigten Briefmarken" widmet. Ich glaube, es gibt genug Erwachsene, die ein Gespür haben, wann der richtige Zeitpunkt für eine Mitgliedschaft gekommen ist. Das Forum des bdph ist nicht unbedingt allzu kindergemäß und das ist schade.

curtis
05.07.2006, 19:11
@Werner, wir hatten mal eine eigene Jugendsektion, welche in mehrere Unterforen untergliedert war. Diese war jedoch so unterfrequentiert, dass wir uns entschlossen zu haben, die Jugend in das normale Forum zu integrieren.

Da uns die Förderung der Jugendphilatelie jedoch sehr am Herzen liegt, sind wir für Deine etwaigen Verbesserungsvorschläge sehr aufgeschlossen.
Also, wenn Du irgendwelche Ideen hast, würden wir uns freuen, wenn Du uns diese mitteilen würdest.

Werner Reisner
05.07.2006, 21:13
Ich möchte hier wirklich niemanden auf den Schlips treten, ich weiß eure Arbeit sehr zu schätzen und die Leute im Forum sind richtig nett. Ich werde in meiner ziemlich begeisterten Jugendgruppe einfach mal nachfragen, wie so ein Forum für sie ausschauen sollte, damit sie es auch frequentieren.
Wir haben in der Schule ziemlich viel Informatik für die 10- bis 14jährigen. Ich höre immer heraus, dass die Suche nach TauschpartnerInnen und nicht nur "BriefmarkenspenderInnen" die Hauptschwierigkeiten sind.
Die Jugendlichen wollen wirklich tauschen und selbst ablösen, trocknen, bestimmen und so weiter. Deshalb wäre es fein, wenn sich erwachsenere SammlerInnen die Freude machen würden, mit jungen Menschen in Tauschkontakt zu treten und die Kinder in ihrem Sammeleifer ein wenig anleiten und begleiten. (Jemand aus dem Forum macht das bereits wirklich toll) Ich wollte eigentlich nicht so lange schreiben, aber es ist mir wichtig, dass der Respekt vor jedem Sammler und jeder Art von Sammlung gut spürbar ist. Mit lieben Grüßen aus der Steiermark WR

curtis
05.07.2006, 21:34
@werner, ich habe Deine Kritik auch nicht negativ aufgefasst :-)

Ich würde es sehr begrüßen aus erster Hand zu erfahren, wie wir einen Mehrwert für diese Altersklasse generieren können. Ich bin jederzeit dazu bereit, dass Forum dementsprechend zu erweitern (sofern es machbar ist ;-))

Werner Reisner
17.07.2006, 18:25
Servus, ich habe mich ein bißchen unter meinen 8-12 jährigen SammlerInnen umgefragt, was für Sie in einem Forum wichtig wäre:

1) Einfacher Aufbau, kindgemäße Sprache
2) Tauschmöglichkeiten und Briefpartnerschaften vermitteln
3) Leichte Bedienbarkeit
4) Es sollte lebendig zugehen und viel los sein.

Vielleicht könnte der bdph auch kurze Anleitungen zum Ausdrucken verfassen, mit denen ein jugendgemäßes Forum beworben wird.
Bei eurem Forum bewundere und benütze ich die zahlreichen tollen Fachbeiträge, im philaforum genieße ich mit meinem Sohn die zahlreichen Tausch- und Auskunfts- bzw. Hilfkontake.
Im gleichen Zeitraum bekam ich im bdph-Forum auf die gleichen Anfragen
2 Tauschkontakte. Im Philaforum waren es 23.
Das meine ich überhaupt nicht als Kritik, aber vielleicht kann man ja voneinander lernen. Mit lieben Grüßen Werner Reisner