Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Michel's Tauschheftchen
Rolf DLG
16.05.2004, 17:48
Ich habe unten ein Bild von einem sog. Michel Tauschheftchen angehängt.
Allerdings habe ich keinerlei Ahnung über den Zweck (bei Tauschtagen zum Tauschen)?
Die Marken sind mit Falzen eingeklebt (wie kann dann getauscht werden? die ganze Seite?).
Das Heftchen hat 20 Seiten.
Was bedeuten die Hinweiße oben und links an den Rändern?
Die Wertangaben darunter stimmen in diesem Fall nicht mit den Briefmarkenwerten überein.
Allerdings kann ich davon ausgehen, daß mein Urgroßvater (der war der Besitzer/Sammler)
zählen konnte.
Vielen Dank für die Hilfe.
Dieses Heft war für Rundsendungen gedacht, siehe den Hinweis am linken Rand.
Solche Hefte werden heute noch in Rundsendungen verwendet.
Viele Grüße
Rolf
Rolf DLG
16.05.2004, 19:31
Danke an rolfnr für die Antwort. Allerdings sagt mir der Begriff Rundsendung in diesem Zusammenhang nichts.
(Ich kenne Fax-Rundsendung, E-Mail-Rundsendung)
Warum haben die Marken nicht den Wert der daruntersteht? Versehen? Absicht?
Soll ich die Marken drinlassen oder die Klebefalze durchtrennen? Manche der 20 Seiten sind nicht vollständig.
MfG
RolfDlg
Bei einem Rundsendedienst gehen die Heftchen über eine Adressenliste von einem Sammler an den nächsten. Jeder Empfänger kann Marken entnehmen und muss den Preis darunter zahlen.
An wen zu zahlen ist und wie, oder ob auch ein Tausch gegen gleichwertiges Material möglich ist u.v.m. sind Regeln, die die Rundsende-Mitglieder miteinander vereinbart haben.
Rolf DLG
16.05.2004, 20:56
Die Heftchen wurden also mit Marken bestückt, dann mit den Preisvorstellungen darunter versehen und an Interessenten weitergegeben. Wie ist dann der Satz oben am Rand zu verstehen? ( Die Entnahmezeichen wolle man nicht durch Tinte oder Stempel bewirken)
Ich habe mal ein Bild der Seite 17 angehängt. Eine Marke fehlt, aber ein Entnahmezeichen?
Bei den anderen Seiten, wo auch Marken fehlen, genauso. Keine Entnahmezeichen. War wohl nicht zwingend, oder?
Ich würde gerne meine Frage, vom Beitrag weiter oben, wiederholen.
Die Marken herausnehmen? Nur die Seiten aufheben, welche vollständig sind? Oder unvollständige Seiten vervollständigen und dann aufheben?
Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
Hallo Rolf
"Soll ich die Marken drin lassen?"
Nun weiß ich nicht, ob im Heft nur "Bayern" Marken sind, oder auch Marken von anderen Gebieten.
Was Sie für Ihre Bayernsammlung gebrauchen können, sollten Sie aus dem Heft entfernen.
z.B. die zweite und dritte Marke würde ich für eine eventuell später anzufangende Stempelsammlung sicherlich zur Seite stecken. Sollten noch weitere Marken mit solch gut lesbaren Stempeln vorhanden sein, kann dies schon ein kleiner Grundstock für eine Stempelsammlung sein.
Marken die in der Ländersammlung fehlen sollten Sie natürlich entnehmen und in Ihre Sammlung einfügen.
Den Rest können Sie drin lassen, und zu Tauschtagen mitnehmen, vielleicht können Sie die ein oder andere Marke noch vertauschen.
Leider kenne ich mich mit dem Sammelgebiet Bayern nicht aus, es besteht eventuell noch die Chance einen Plattenfehler oder eine Farbvariation bei einzelnen Marken zu finden. Hier hilft nur Lektüre zum Sammelgebiet und ein Spezialkatalog.
Viele Grüße
Rolf
Rolf DLG
16.05.2004, 21:40
Sind auch andere Gebiete/Länder drin. Chile, Dänemark, Deutsch-Österreich, usw.
Auf den ersten Blick habe ich die Marken eigentlich doppelt. Eine genaue Überprüfung muß ich natürlich noch vornehmen, soweit ich überhaupt in der Lage bin (Germania läßt grüßen).
Vielen Dank für die Anworten
Also <b>ich</b> würde kein Auswahlheft meines Urgroßvaters zerschlagen. Jedenfalls keines, das er selbst zusammen gestellt hat! So etwas gehört in das Familienmuseum und nicht zerpflückt. Ausnahmen würde ich nur für hochwertige Stücke machen. Und das, was du bisher gezeigt hast, ist eher Allerweltskrams, den du beim Erwerb einer Teilsammlung "mitfängst".
CU
Kjell
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