petzlaff
11.01.2009, 11:54
Liebe USA-Freunde
Kurz vor der Wende zum 20.Jh. wurde wie in vielen anderen Staaten, allen voran Großbritannien und GB-Kolonien auch in den USA mit Anilinfarben zum Wertzeichendruck experimentiert. Ein Beispiel, dieser chemisch aus Indigo gewonnenen Farbe habe ich euch schon präsentiert - erinnert euch bitte an den "Garfield" auf rosa Papier.
Anilinfarben waren die wohl ersten künstlich erzeugten Druckfarben "aus dem Chemiebaukasten".
Die Druckereien der USPS begannen Ende der 1870er Jahre mit Anilinfarben zu experimentieren. Bevorzugt wurden Anilinfarben für den Druck von roten, violetten und blauen Marken eingesetzt.
Anilinfarben erkennt man an der öligen rosafarbenen Durchfärbung des Papiers (Anilin wird aus Teer hergestellt), die sich auch im Wasserbad nicht entfernen lässt. Das ist auch gut so: Die sogenannten "pinkbacks" zeugen von diesen frühen Farbexperimenten. Anzutreffen sind sie bis Mitte der 1910er Jahre, bevor sie aufgrund ihrer Giftigkeit nicht mehr verwendet wurden.
USA-"Pinkbacks" in perfekter, sprich gleichmäßig dunkler Ausprägung sind beliebte Sammelobjekte und werden dementsprechend teuer gehandelt (am seltensten finden sich PBs auf den Franklin/Washingtons) - hier 2 Beispiele aus der Triangle Serie (die meisten dieser Marken sind verfärbt - interessant sind die extremen Beispiele):
Kurz vor der Wende zum 20.Jh. wurde wie in vielen anderen Staaten, allen voran Großbritannien und GB-Kolonien auch in den USA mit Anilinfarben zum Wertzeichendruck experimentiert. Ein Beispiel, dieser chemisch aus Indigo gewonnenen Farbe habe ich euch schon präsentiert - erinnert euch bitte an den "Garfield" auf rosa Papier.
Anilinfarben waren die wohl ersten künstlich erzeugten Druckfarben "aus dem Chemiebaukasten".
Die Druckereien der USPS begannen Ende der 1870er Jahre mit Anilinfarben zu experimentieren. Bevorzugt wurden Anilinfarben für den Druck von roten, violetten und blauen Marken eingesetzt.
Anilinfarben erkennt man an der öligen rosafarbenen Durchfärbung des Papiers (Anilin wird aus Teer hergestellt), die sich auch im Wasserbad nicht entfernen lässt. Das ist auch gut so: Die sogenannten "pinkbacks" zeugen von diesen frühen Farbexperimenten. Anzutreffen sind sie bis Mitte der 1910er Jahre, bevor sie aufgrund ihrer Giftigkeit nicht mehr verwendet wurden.
USA-"Pinkbacks" in perfekter, sprich gleichmäßig dunkler Ausprägung sind beliebte Sammelobjekte und werden dementsprechend teuer gehandelt (am seltensten finden sich PBs auf den Franklin/Washingtons) - hier 2 Beispiele aus der Triangle Serie (die meisten dieser Marken sind verfärbt - interessant sind die extremen Beispiele):