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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Luxemburger Vor-UPU-Frankaturen



buzones
09.01.2009, 20:22
Hallo Sammlerfreunde,
da ich nicht so recht weiß, wo ich diesen Beitrag unterbringen kann/soll, mache ich einfach einen neuen Fred auf:

In der aktuellen Auktion von Soller y Llach (Barcelona) ist der folgende Brief von Luxemburg nach Sachsen angeboten

http://www.soleryllach.com/zonaftp/subastas/subasta0282-1/imglotes/08/0859g.jpg

Laut Losbeschreibung sei er um 1 Centime überfrankiert, da das einfache Porto nach Deutschland 1 Sgr respektive 12 Centimes betragen habe. Ich nehme eher an, dass es sich um eine „Behelfsfrankatur” handelt, die entstand, weil eine Marke 12 1/2 Centimes nicht zur Verfügung stand. Also nur 1/2 Centime überfrankiert, da es keine Werte zu 1/2 Centime gab und Halbierungen nicht anerkannt wurden. Richtig?

Auf alle Fälle eine spektakuläre Darstellung dieser Portostufe. :)

Will/kann jemand ähnlich „ansehnliche” Stücke zeigen (und erklären)?

heku49
09.01.2009, 20:59
Hallo Ralf,
laut Gebührenhandbuch betrug das Porto ab dem 1.1.1873 12 1/2 Centimes in den Deutsch-Österreichischen Postverein für Briefe bis 15 gr.
Demnach dürfte er nur 1/2 Centimes überfrankiert sein.
Eine 12 1/2 Centimes Marke gab es zu dem Zeitpunkt schon, war aber vielleicht nicht vorrätig.
Vielleicht können die Kollegen aus Luxemburg Dir noch erschöpfendere Auskunft geben.

Gruß Helmut

buzones
09.01.2009, 22:05
Danke für die Antwort Helmut.

Ich habe mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt: Dass es Marken zu 12 1/2 Centimes gab, ist mir natürlich bekannt. Ich wollte dieses hübsche Stück nur mal zeigen und als Aufhänger nutzen, um noch mehr interessante Frankaturen „hervor zu locken”, sei's innerhalb des DÖPV oder nach anderen europäischen Ländern oder gar nach Übersee. ;)

heku49
10.01.2009, 17:27
Hallo Ralf,
hier findest Du schon mal ein paar Beispiele:

http://www.bdph.de/forum/showthread.php?t=5236

Gruß Helmut