Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Germania Mi. 116 II
deckelmouk
11.10.2008, 11:24
Bei dem Anbieter frage ich mich, ob er grundsätzlich nur die teuren Marken hat: http://cgi.ebay.de/Deutsches-Reich-MiNr-116-II-Gestempelt_W0QQitemZ120315378520QQcmdZViewItem?has h=item120315378520 - die Marke ist anscheinend nicht geprüft. Ich halte den Aufdruck für "normal" aus. Kann einer der Germaniaspezialisten mich bitte erhellen?
Vielen Dank und beste Sammlergrüsse!
Lars
Kontrollratjunkie
11.10.2008, 17:08
Lars,
das ist der Anbieter, in dessen Angebot sich auch die hier schon diskutierte Deutsches Reich D 65 findet.
Dazu eine Inflation 307, natürlich geprüft :rolleyes: . Es ist, wie bekannt, eine der teuersten Marken der Inflazeit und definiert ihren Wert ausschließlich über den les- und prüfbaren Stempel. Kein Kommentar..........
Gruß
KJ
Kontrollratjunkie
11.10.2008, 17:28
Oh Verzeihung, habe gerade gesehen, daß die Diskussion über die D 65 in einem anderen Forum stattfand.
Bitte hier schauen: http://www.philaforum.com/forum/thread.php?postid=105248#post105248
Gruß
KJ
deckelmouk
11.10.2008, 17:40
@kj:
Wegen der D65 bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Die müsste heute noch verschinden, die Mi. 307 ist notiert. Bei der Mi. 116 II tippe ich auch auf Schmuh, darum die Frage.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Kontrollratjunkie
11.10.2008, 18:14
Hier ein gestempeltes Paar aus meiner Sammlung mit Kreissignum Infla Berlin ohne weitere Kennzeichnung.
Daher vermute ich die billige Variante mit normalem Aufdruck, also Mi.Nr. 118 I.
Vielleicht hilft es als Vergleich.
Gruß
KJ
Siegfried Spiegel
11.10.2008, 18:33
Ich bin zwar kein Germaniaspezialist, aber ich halte das für einen ganz normalen Aufdruck. Selbst beim normalen Aufdruck gibt es innerhalb eines Bogens fettere und dünnere Aufdrucke.
Germaniaspezialist
09.11.2008, 12:19
Hallo Lars, ganz eindeutig: normaler Aufdruck, Typ I
Der unterschiedlich dicke (normale) oder dünne Aufdruck kam beim Buchdruckverfahren durch mehr oder minder starken Farbauftrag auf der Druckplatte zustande. Hinzu kam manchmal der hohe oder geringere Anpressdruck der Druckplatte auf das Papier. Die Überdrucke der Mi 116 gab es nur im Buchdruckverfsahren. Ein Zusammentreffen beider Möglichkeiten kommt auch vor, dann sind die Sterne links und rechts ebenfalls "dünner" ausgeführt. Durch den oben beschriebenen Sachverhalt ist zu beachten, dass auf einem Bogen normaler und dünner Aufdruck nebeneinander vorkommen, was den Normalfall bei dieser Marke darstellt. Ein Bogen mit ausschliesslich dünnem Aufdruck wäre eine Ausnahme.
Der unterschiedliche MICHEL-Wert zwischen postfrischen und gestempelten Stücken von Typ II ist berechtigt. An Hand von aussortierten Bogen, die nach der Inflation in den Handel kamen, konnte festgestellt werden, dass in vielen Fällen die Bogen deshalb aussortiert wurden, weil darauf "dünner Aufdruck" also Typ II war. Durch die relativ vielen im Umlauf befindlichen postfrischen Bogen mit Typ II, liegt der Preis für Typ II gestempelt deutlich höher als postfrisch, da nur recht wenige Typ II in den Schalterverkauf gelangten. Die Typ II gestempelt, gehört zu den beliebten Fälschungsobjekten für Falschstempel, da mit ca. 100,--€ bewertet, also nicht zu teuer und gut verkaufbar, da bei dieser Preisklasse oft nicht nachgeprüft wird.
Bei dem Anbieter frage ich mich, ob er grundsätzlich nur die teuren Marken hat: http://cgi.ebay.de/Deutsches-Reich-MiNr-116-II-Gestempelt_W0QQitemZ120315378520QQcmdZViewItem?has h=item120315378520 - die Marke ist anscheinend nicht geprüft. Ich halte den Aufdruck für "normal" aus. Kann einer der Germaniaspezialisten mich bitte erhellen?
Vielen Dank und beste Sammlergrüsse!
Lars
Germaniaspezialist
09.11.2008, 12:20
leider doppelt eingestellt..sorry..
Man sieht schon einen Unterschied, aber ich frage mich, wo ist die Grenze?
Links geprüfte II.
Mit besten Grüßen BaD
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