Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Fälschungen" bei Ebay-einfache Laser/Farbkopien...
markenmaeuschen
21.09.2008, 21:59
Ich finde es eine Unart und es wird immer schlimmer,wie viele "Händler" bei Ebay sogen."Fälschungen" verkaufen,und sich dann die erhaltenen Blöcke (bei Briefen oft auf Brief geklebt,mit Schreibmaschine oder Bleistift Adresse zugefügt)als einfache Farbkopien herausstellen.
DAS sorgt dafür,dass ich kaum noch bei Ebay etwas kaufe....eben weil ich einen Ostropa 2 mal als Farbkopie (wenigstens war die eine auf altem Papier selbstgemacht-dennoch einfach draufgedruckt,selber mit Drucker,genau wie die andere,diese auf blütenweissem) erworben habe;das eine mal als Fälschung,das andere mal als "nicht bestimmt" - selbst ein Nichtsammler hätte SOFORT gesehen,dass das eine (auch noch schlecht ausgeschnittene) Farbkopie war.Von den Portokosten (4,50 - und dann kommt ein kleiner Brief) will ich gar nicht erst anfangen....
Gerade wenn die Verkäufer die Bilder meist "extra" unscharf" einstellen (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel),kommt "so etwas" dabei raus.
Waren diese Farbkopien vor 2-3 jahren bei Ebay noch die Seltenheit,sieht man sie jetzt 100fach.
Schade,dass Ebay nichts dagegen unternimmt (diese netten Vermerke:keine gefälschten Marken als echte Einstellen sind wohl mehr Schein als sein).
Also:Vorsichtig sein beim Kauf,damit sich so einer nicht noch ne goldene Nase verdient (der Drucker war da höchstwahrscheinlich vergleichsweise günstig!)
Grüßé:
das markenmaeuschen
@markenmaeuschen
Was hast Du erwartet, was wurde angeboten? Echte Marken zum Flohmarktpreis? Wie wurden die Machwerke angeboten? Als echt oder Fälschung? Was weist Du von den Marken?
Aleks
markenmaeuschen
21.09.2008, 22:33
Die Käufe der beiden Blöcke liegen ca 1,5 Jahre zurück.
Die eine (wie oben beschrieben) als "Fälschung".Eine "Fälschung" ist meiner Meinung nach keine billige Farbkopie;dann sollte man sie als Farbkopie deklarieren.eine Fälschung ist für mich eine Marke/Block,bei der man kaum sieht,dass es eine Fälschung ist.
Die andere wie oben beschrieben "war er sich nicht sicher".(s.o.)
Warum schliesst du direkt darauf,dass ein "Flohmarktpreis" gezahlt wurde (erinnert mich,trotz dass es keiner war,an die Wortwahl einer der Verkäufer).Die dann -nach Rückfrage-keine Einsicht zeigten (oder gar nicht mehr antworteten,nachdem man den bezahlten Block zurückgeschickt hatte).Findest du das in Ordnung?!Dass die Billige Farbkopien erstellen und dann als Marken unter die Leute bringen?Zum Glück (in dem Fall) kann der Käufer nur noch negativ bewerten,denn diese ganzen anschliessenden Rachebewertungen (gerade bei schneller Zahlung)führten nur dazu,dass ein Verkäufer (der plötzlich und mit einem Schlag viele negative bekam)auch unbescholtene Käufer diskreditieren konnte...Wie gesagt,eine Fälschung ist eine Fälschung,eine Farbkopie ist eine Farbkopie und keine Marke (wo ist die Gummierung?Bei "richtigen" Fälschungen vorhanden)
Gruß
wuerttemberger
21.09.2008, 22:41
@markenmaeuschen
Kurze Zwischenfrage zum besseren Verständnis: Warum kaufst Du überhaupt Fälschungen?
erstlesen
21.09.2008, 22:54
Hallo Markenmäuschen,
wer Fälschungen kauft, bekommt Fälschungen. Eine bestimmte Qualität von Fälschung war sicher nicht geschuldet und das Altpapier war vermutlich sogar abgebildet. Diese Angebote wenden sich an Schnäppchenjäger, auch an solche, die glauben wenn es denn echt genug aussieht, könnte man es noch gut zum Tauschen verwenden.
Nebenbei bemerkt, haben echte Ostropablocks in der Regel keinen Gummi. Wegen der steigenden Nachfrage von Seiten der Schnäppchenjäger müssen ja nun alleine wegen des Gummis Fälschungen hergestellt werden.
Ich kaufe auch Fälschungen und sammle auch Fälschungen. Aber nicht um meine Lücken im Album zu füllen, sondern um Vergleichsmaterial zu haben. Nicht das ich es brauchte um die Fälschung zu erkennen, ich brauche es um Anbieter von Fälschungen zu überzeugen.
Ich ärgere mich deshalb auch, mit Kopien gefoppt zu werden. Dafür gab es aber immer Negativ für den Verkäufer und Geld zurück.
Hallo Markenmäuschen,
wer Fälschungen kauft, bekommt Fälschungen. Eine bestimmte Qualität von Fälschung war sicher nicht geschuldet .....
Ich ärgere mich deshalb auch, mit Kopien gefoppt zu werden. Dafür gab es aber immer Negativ für den Verkäufer und Geld zurück.
Ja was jetzt?
markenmaeuschen
22.09.2008, 15:41
@markenmaeuschen
Kurze Zwischenfrage zum besseren Verständnis: Warum kaufst Du überhaupt Fälschungen?
Ich hatte mir die eine damals als sogen. "Lückenfüller" gekauft,nachdem ich festgestellt hatte,das auch eine vormals als "echt" deklariert- und gekaufte sich als Falsche (aber eine "richtige Falsche) rausstellte (aufm Flohmarkt in Essen gekauft,Wagner Marke pf).
Gerade wenn man noch am anfang des sammelns steht/stand,setzt man nicht so hohe Prioritäten wie viell.nur 1 Jahr später.Die erste hatte ich als Fälschung gekauft,die zweite NICHT (siehe Text oben).
Wie ich schon schrieb,"wusste" (lol) der eine nicht,ob die nu echt sei oder nicht (schreiben jedoch auch viele,die es WIRKLICH nicht wissen).
Trotz allem denke ich,dass diese ganzen Farbkopien (ob man sie nun kauft oder nicht) einfach lästig sind.Macht so nicht mehr so viel Spass bei Ebay zu kaufen,wie vorher.
Ich finde einfach,dass es eine Unsitte geworden ist,überhaupt eine Farbkopie als Briefmarke zu bezeichnen.
Und nicht jeder äussert sich entsprechend in den Beschreibungen.
markenmaeuschen
22.09.2008, 15:49
erstlesen: ("Ich ärgere mich deshalb auch, mit Kopien gefoppt zu werden. Dafür gab es aber immer Negativ für den Verkäufer und Geld zurück.")
Was mich damals am meisten geärgert hat,war,dass der Ichbinmirnichtsicher Verkäufer sich die Marke zurückschicken liess,und dann nichts mehr zurückzahlte.Auf mein gerechtfertigtes Negativ folgte eine Rachebewertung,die mir mein bis dahin so schön "sauberes" Profil verschandelte.DAS geht ja nu zum Glück nicht mehr (obwohl es sicherlich für Verkäufer auch nicht gerade toll ist,wenn der Käufer nicht zahlt,und er den gar nicht bewerten kann,aber es gibt immer welche,die unter solchen Regelungen zu leiden haben.
Ach ja,da mir zu meiner Sammlung als einziger Block der Ostropa fehlt,weiss ich das mit der Gummierung nicht,allerdings sagte mir jemand bei den Briefmarkenfreunden/Treff,dass der Ostropa eine Gummierung hätte.
Hm,was stimmt nu?
erstlesen
22.09.2008, 15:52
Der Block wurde gummiert verausgabt. Der Gummi ist stark schwefelhaltig und kann den Block zerstören. Es wird empfohlen die Gummierung abzuwaschen. Das steht im Michel. Wer einen Katalog besitzt ist klar im Vorteil.
Es gibt gut erhaltene Blocks mit Gummi. Die könnten sehr viel trockener als alle anderen gelagert worden sein oder ein Teil der Auflage hat weniger Schwefel im Gummi.
markenmaeuschen
22.09.2008, 15:57
P.S.Diese Farbkopien hätte ich im Leben nicht getauscht,da müsst ich mich dann ja schämen!Selbst verschenken nicht,weil ich meine,dass man als Sammler keinem eine malebenselbstgemachte Druckermarke schenken sollte.
War dann ein Fall für den Altpapiercontainer.Selbst wenn ich "defekte" oder Marken mit Wellenstempel habe,DIE werf ich im Gegensatz zu vielen nicht weg,sondern verschenk die.DAS sind echte Marken,und jemand,der "neu" anfängt Marken zu sammeln ist erst mal froh,die oder die zu haben.
Von der Briefmarkengruppe (bei der ich das Alter stark nach unten bringen konnte ;-)weiss ich,dass dort die ganzen Sammler schon seit 20-70 Jahren sammeln.Da komm ich nicht mit,bin erst seit 4 Jahren "dabei" (und am Anfang nicht so viel wie jetzt,Hobbys steigern sich ja mit der Zeit und werden immer zeitaufwendiger).Oder sind meine Ansprüche inzwischen zu hoch :rolleyes: ;) ?
Durch diesen ganzen Farbkopiemüll sehe ich einfach die Gefahr,dass immer weniger Sammler hinzukommen......
markenmaeuschen
22.09.2008, 16:02
Warum soll ich da groß Michels durchsuchen (den verwende ich mehr für die durchsicht nach Michelnummer oder wert-hierbei verwende ich aber oft ältere,denn jedes Jahr nen neuen,teuren Michel kaufen....so viel Geld hab ICH dann doch nicht über)?Wenn ich in der Briefmarkengruppe eine Info bekomm,dann glaub ich die.
Heisst ja dann doch,dass die Gummi haben,kommt auf die Lagerung an.Sagste ja selber.Vorteil hin oder her.
markenmaeuschen
22.09.2008, 16:03
P.S.Ich sag ja,DAS ist wohl der Unterschied,ob man nu 20,30 oder 50 jahre sammelt oder 3-4.....
Kontrollratjunkie
22.09.2008, 16:15
Ob Du nun 4 Jahre sammelst oder 40 ist eigentlich egal.
Zum Sammeln gehört nun einmal das richtige Handwerkszeug. Und wenn Du einen Deutsches Reich Block 3 in Echt kaufen möchtest, sollten doch ein paar Euro für einen vielleicht zwei Jahre alten Michel nicht das Problem sein.
Die Info über die schwefelhaltige Gummierung steht schon im Katalog, seit ich sammele. Und das sind schon zwei Tage ..........:rolleyes: .
Also: Zuerst die Werkzeuge anschaffen und dann den Rohstoff.
Gruß
KJ
markenmaeuschen
22.09.2008, 16:37
Es ging in meinem Komment auf der ersten Seite darum,dass diese sogen.Fälschungen ALLE kein Gummi haben.
Nur weil ich jetzt speziell den Ostropa gekauft hab,heisst es ja nciht,dadass nu alle kein Gummi haben müssen/sollen/dürfen-
es ging auch nicht um schwefelhaltig oder nicht,sondern einfach um Gummierung.Und wenn man Leute kennt,die eine Gummierung auf dem Ostropa haben,nun ja.
Wer sagt denn,dass alles was im Michel "zusätzlich" steht,von jedem bis ins kleinste durchgelesen wird?*kopfschüttel*.
An deiner Antwort sehe ich bestätigt,DASS es ein Unterschied ist,wie lange man sammelt.
erstlesen
22.09.2008, 16:39
den Katalog wirklich lesen macht einen Unterschied. Wer Druckverfahren und Zähnungsarten unterscheiden kann, erkennt auch Fälschungen auf Bildern besser.
markenmaeuschen
22.09.2008, 16:42
Desweiteren sehe ICH es nicht ein,bei den hohen Michelpreisen,mir jedes Jahr einen neuen zu kaufen.
Ich dachte eigentlich,das wäre ein Diskussionsforum,und nicht eines "wir werfen der neuen vor,dass sie nicht so ein Spezialsammler ist wie wir - und sich nicht ALLES bis im kleinsten im Michel durchliest" Forum.
Wenn ich Tauschfreunde habe (die schon jahrzehnte sammeln),die lange dabei sind,dann lass ich mir das lieber von denen sagen.
Aber komisch,da es hier kaum einen ärgert,dass dieser Farbkopiemüll veräussert wird (Ausnahmen bestätigen die Regel) sondern Mann sich lieber auf so etwas einschiesst.
markenmaeuschen
22.09.2008, 16:44
erstlesen,ich weiss nicht,ob ich das oben geschrieben hatte,aber der vermeintlich echte Block war sehr schlecht und weit weg fotografiert.
Konnte man nicht sehen.
drmoeller_neuss
22.09.2008, 20:54
Zum Thema Kataloge:
Ich sammle jetzt seit 25 Jahren und bin mit 3 Sätzen Europa-Katalogen und vier Sätzen Deutschland-Katalogen ausgekommen. Der Michel ist ein unentbehrliches Werkzeug. Man braucht nicht den neusten Katalog, es sei denn, man ist Händler oder absolut professioneller Sammler (die dann meistens auch unbewusst - zumindest im steuer- und wettbewerbsrechtlichem Sinne - Händler sind).
Zum Tauschen reichen die Preisrelationen, und die ändern sich nicht dramatisch über die Jahre.
Mein Tip: Kaufe gebrauchte ältere Kataloge über Ebay für wenig Geld. Ich persönlich würde aber auf einen Farbkatalog und die Währungsangabe in Euro Wert legen. Übrigens: Viele grossen Stadtbibliotheken haben auch die Michel-Kataloge im Präsenzbestand.
Wie in vielen anderen Threads schon ausführlich diskutiert, legt der Markt die Preise fest und nicht der Michel. Bevor man in teure Einzelmarken investiert, sollte man bei Ebay einfach die beendeten Angebote durchsuchen, um eine Vorstellung vom Marktpreis zu bekommen. Vorsicht: Ebay neigt zum Extremen, einzelne Ausreiser nach oben und unten sind drin, gerade bei exotischen Sammelgebieten. Nehmen wir mal an, es gibt drei Interessenten, und zwei sind in Urlaub, gehen auch gute Belege schon mal für einen Euro weg.
Es ist diskussionswürdig, ob das bewusste und absichtliche Weglassen einer Produkteigenschaft (hier: Farblaserausdruck bzw. einfache Farbkopie) schon einen Betrugsverdacht rechtfertigt. Aber da muss man als Betrogener schon bereit sein, wenn notwendig durch alle Instanzen zu gehen.
Wahrscheinlich werden die Farbkopieverkäufer den einen renitenten Verkäufer abschreiben, sich auf einen Vergleich einigen und das Geld zurückzahlen, um sich umso mehr auf das nächste Opfer zu konzentrieren.
Kontrollratjunkie
22.09.2008, 23:41
Desweiteren sehe ICH es nicht ein,bei den hohen Michelpreisen,mir jedes Jahr einen neuen zu kaufen.
Ich dachte eigentlich,das wäre ein Diskussionsforum,und nicht eines "wir werfen der neuen vor,dass sie nicht so ein Spezialsammler ist wie wir - und sich nicht ALLES bis im kleinsten im Michel durchliest" Forum.
Wenn ich Tauschfreunde habe (die schon jahrzehnte sammeln),die lange dabei sind,dann lass ich mir das lieber von denen sagen.
Aber komisch,da es hier kaum einen ärgert,dass dieser Farbkopiemüll veräussert wird (Ausnahmen bestätigen die Regel) sondern Mann sich lieber auf so etwas einschiesst.
Du hast mich falsch verstanden. Gar nichts werfe ich Dir vor. Ich habe lediglich versucht, Dich davon zu überzeugen, Dir EINEN Michelkatalog zuzulegen, BEVOR Du unwissentlich viel Geld verbrennst. Und das nur, weil Dein Geschäftspartner über Katalogkenntnis verfügt.
Ich habe auch nicht geschrieben, daß Du Dir den neuesten Spezial kaufen sollst, zwei oder drei Jahre darf der ruhig auf dem Buckel haben. Und wenn Du nicht gerade die Trendgebiete sammelst, ändert sich das Preisniveau nicht jedes Jahr dramatisch.
Ich ärgere mich auch nicht über den Ebay-Kopie-Müll, weil ich solche Angebote gar nicht ansehe. Es sind immer dieselben Verkäufer und die Machwerke sind meist auch am Scan als solche erkennbar.
Allerdings würde ich niemals z.B. einen Ostropablock im Internet kaufen, ungeprüft schon gar nicht.
Gruß
KJ
erstlesen
23.09.2008, 00:12
Hallo nochmal an @markenmäuschen,
wenn du einen Ostropablock online kaufen willst schicke mir einen Link auf das Angebot. Ich sage dir dann was damit ist. Außer wirklich idiotischen Fälschungen gibt es den Block nur in echt. Niemand kann das brüchige Wasserzeichen fälschen. Den Stichtiefdruck zu fälschen verbietet sich aus wirtschaftlichen Gründen. Vom Stempel habe ich jeden Tag mit jeder Uhrzeit und passenden Nummern der R-Zettel bei Einschreibebriefen. Also kein Problem
Es wäre m.E. eigentlich völlig Wurscht, wer welche und wie gute, mittelmäßige oder weniger gute Nachahmungen macht und verkauft, und ob er/sie diese als Fälschungen anbietet oder nicht so… - was schon aus den Abbildungen sichtbar sein sollte! =(was aber durch eBay schon geregelt ist, dass man MUSS angeben ob echt oder Reproduktion)!
Für was ICH mich (bis jetzt und wohl auch in der Zukunft? ergebnislos)einsetzen möchte, dass ALLE solcher Erzeugnisse, deutlich sichtbar (weniger so wie der mikroskopische Aufdruck „Faux“, mit dem auch nicht alle was anfangen können) eine deutliche Kennzeichnung tragen, dass sie nur Nachahmungen/Fälschungen sind! DARUM geht es mir!!!
DANN können solche Produkte weiterhin im großen Stil verbreitet werden! Denn wer lieber dafür mehr zahlt (inkl. Porto) als bei Copyshop nebenan (oder gar selber zuhause ausdrucken kann), ist sich nachher selber schuld! …
Sorry für meine Einmischung! :cool: :p
Holzland-Sammler
23.09.2008, 11:50
Hallo Leute,
wie lange wird es bei ebay noch dauern bis findige Leute "die neue Geschäftsidee" unter dem Namen "Sammlerwitwe:) " verwirklichen:
1. Billig alten MI-Katalog (farbig) ersteigern
2. Markenbilder eines hochpreislichen Gebietes ausschneiden und mit Schneider-oder Foto-Schere mit "Zähnung" versehen
3. Alles auf eine Steckkarte so eng gesteckt das nur wenig mehr als der weiße Rand zu sehen ist
4. Den "sichtbaren" Bereich mit echten, ungeprüften und billigen/etwas teuren Marken bestücken, zusätzlich ein bis zwei "geprüfte" sichtbar einstecken
5. Dann einfach mit dem Text: "Ich bin kein Sammler und muß den Sammlernachlaß meines verstorbenen Mannes aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen und kann deshalb nicht sicher alle Marken als echt und geprüft anbieten. Einige haben aber mit Sicherheit ein Prüfzeichen"
Ich denke, damit hat er alle ebay-Kriterien erfüllt. Nun fehlen nur noch Laiensammler die es nicht erkennen (können!?) und die obligatorischen Weiterverkäufer/Schnäppchenjäger wie "Wühltisch-Rudi", "Resteverwerter", "Altpapiersammler" (hoffentlich gibt es die Namen nicht wirklich, wenn ja: Entschuldigung ich hatte keinen realen Verkäufer gemeint!).
Da ebay aber auch an solchen Angeboten verdient wird es wohl so bleiben. Und mit dem gewählten Text ist er doch auch aus dem Schneider. Oder?:o :o :mad:
Es ist schon ärgerlich. Gibt es denn keine Lösung gegen solche Praktiken. Ich frage das im Namen bestimmt vieler (ahnungsloser ) Käufer. Sie wollten evtl. nur Ihrem Enkel oder sonstwem ein Geschenk machen ohne selbst Kenntnisse zu haben. Deswegen stören mich auch Meinungen von erfahrenen Sammlern ("ist zu erkennen..","..Lehrgeld zahlen.." usw.).
Hoffentlich habe ich jetzt niemand wirklich auf so eine Idee gebracht!:o
Holzland-Sammler
markenmaeuschen
23.09.2008, 11:58
Hallo an Alle!
@ Dr moeller @kontroll-junkie
Kataloge habe ich schon,vornehmlich ältere (und wenn ich mal ganz dringend den neuen brauch,dann kann ich ja beim Treff reinschauen).Der „neueste“ ist 2 Jahre alt (dennoch gebr.gekauft).Mir geht es in erster Linie um die Michelnummern; der derzeitige Wert ist mir bei den meisten die ich sammle nicht so wichtig.Denke mir immer bei den alten:Ca 10% vom DM Wert,dann passt das schon ungefähr.Beim Tauschtreff wird immer nach dem Vereinsmichel getauscht.
Meist schau ich in den Junior Michel (zumindest bei den gängigen,für Berlin,Bund,DR).Aber „genau“ les ich mir die einzelnen Passagen auch nicht durch.Deshalb bin ich bei dem Ostropa auch von der Aussage eines anderen Sammlers ausgegangen.
Das Problem mit der Stadtbibliothek (hier) ist,dass die neuen Michel-Kataloge ständig verliehen waren.Und irgendwann denkt man sich,für die (inzwischen) recht hohe,jährliche Büchereimitgliedschaft dann das Buch nicht zu bekommen,das man lesen will....da geb ich das Geld lieber für anderes aus,und wenn ich es spende.
Dass auch gute Belege bei Ebay schon mal für einen Euro weggehen,habe ich auch beobachtet (und mich im nachhinein geärgert,dass ich dann doch nicht kurz vor schluss noch mal mitgeboten habe).Allerdings bin ich halt schon ein paar mal auf die Nase gefallen (Ebay) und da überlegt man es sich dann doch (bei den großen „realen“ Auktionshäusern hab ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht).Obwohl für 1-5 Euro.....aber man weiss es vorher leider nicht.
Da ich die Erfahrung eben vor ca 1,5 Jahren mit den Fälschungen bei Ebay gemacht habe (da war es noch nicht so üblich wie jetzt,und der Passus von Ebay dass falsche als falsche ausgezeichnet werden mussten/müssen) gehörte noch nicht zum Standard.Habe mich auch seit der Zeit mit dem Ostropa speziell nicht mehr beschäftigt,und mein Augenmerk auf andere Objekte gelegt (den kann ich mir im Moment eh nicht leisten).Mir fehlen ja auch noch einige andere.
Den Fehler einen Ostropa bei Ebay allgemein zu kaufen würde ich aber auch nicht mehr begehen,aber wie heisst es:Durch Fehler lernt man (auch wenn es leider nicht immer kostenloses lernen ist).
Ausser,es ist ein sooooo tolles Angebot und wird mit Echtheitsgarantie,geprüft und urkunde verkauft ;).
Danke Erstlesesen für die Möglichkeit,wenn ich noch mal einen Block im Netz kaufen will,Bescheid zu fragen.
Wie gesagt,ich bin (noch) kein „Spezialsammler“,und bis ich die Kenntis (und Geduld des kpl.Michelspeziallesens) drauf habe,kann es noch was dauern.So sammle ich nach Vordruckalbum,und löse massig Marken ab,frage beim Treff (als Hobby).
Aber ich finde es schon bewundernswert,dass viele alles haben und kennen,da möchte ich auch noch hin ;).
(Hätte man mir vor 5 Jahren gesagt,dass ich mal Briefmarken sammeln werde....).
Jurek, Ebay hat zwar diesen Passus,dass man es angeben soll,aber dennoch habe ich in der letzten Zeit (man guckt ja doch) gesehen,dass viele diese Aussage „verstecken“ (ganz winzig klein oder eben „Faux“ irgendwo im Text versteckt) oder gar nicht erst angeben.
Und diese Händler haben auch viele echte Marken.
Es gibt sicher einige,die lesen garantiert echt,Echtheitsgarantie etc. und dann denken,das wäre bei dem nächsten Block auch so.
Bei dem zu erwartenden Verlust –gerade weil viele Farbopien/Fälschungen nicht nur einmal einstellen,wird sich Ebay viell.auch überlegen zu handeln (hab ich schon erlebt,die messen mit zweierlei Mass).
Aber eines sehe ich genaus so:Fälschungen sollten (müssten) ERKENNBAR als „Faux/Falsch“ ausgezeichnet werden (war früher meiner Kenntnis nach früher auch so,bis diese Unart des jederkannesselbermachens Schule gemacht hat).DA stand dann „Privatver Nachdruck“ (da weiss man was man hat bzw nicht hat).
DANN würden einige sicher nicht mehr so viele Farbkopien einstellen bzw verkaufen,denn welcher Sammler möchte schon,wenn eine Fälschung,eine auf der es auch groß draufsteht?
Obwohl ich halt finde,dass diese ganzen Farbkopien nicht als „Briefmarke“ oder „Briefmarkenblock“bezeichnet werden dürften.
Viell.wär gar nicht schlecht,wenn die nicht gefälscht werden DÜRFTEN,dann würden nicht immer mehr davon in Sammlerhände geraten.....und es gibt halt verschiedene Abstufungen von Sammlern,die die Anfangen,welche die einfach nur die Michelnummern kennen,und die,die „richtig“ Ahnung haben ;).
Grüße!
markenmaeuschen
23.09.2008, 12:11
Holzlandsammler,wer weiss,viell.gibt es ja schon solche Verkäufer.
Viele Käufer,die gerade "anfangen" bewerten dann auch noch postiv,weil sie es nicht besser wissen (keine Vergleichsmöglichkeit).
Hatte ich damals im Ebay Forum jemand gesucht,der mit mir Marken tauscht,schickte ihm einwandfreie Marken,bekamm durchgehend:tiefe Knicke,mindestens 3-4 Zahnfehler,Wellenstempel zurück.Er dachte wohl (oder wusste,dass viele am Anfang kein Problem damit haben?),die ist neu,der ist das sicher egal.
Ich hab ihm dann 95 % zurückgeschickt,meine eigentlich noch offenen 385 Michel konnte ich abschreiben,weil er mir "meine" oder "bessere" nicht wiedergeschickt hat und auch auf Mails nicht mehr antwortete.
Da frag ich mich doch,wie viele stürzen sich auf die Neusammler in der Art oder Neue,die so was mitmachen + denken,das ist normal-der sammelt ja schon lange,und wenn der die gesammelt hat,dann ist das i.O. so (würde erklären,warum manche Käufer Farbkopieverkäufer positiv bewerten).
Die (Neusammler,Anfänger) wissen es nicht,sind nicht im Verein,kennen sich nicht so aus.Und wenn dann nach Monaten (Jahren) genauere Kenntnis folgt,können die ihre "Kopien" nicht mehr bewerten......und nur noch "in die Tonne kloppen".
Ich habe einige Falzmarken (bis dann irgendwann postfrische davon folgen),die würden die anderen bei mir im Verein NIE im Album behalten.
Auch habe ich mal eine Marke bei Ebay verkauft,die einen tiefen Riss hatte (hab ich reingeschrieben).Dennoch gut verkauft.
Desweiteren würde ich mir nie mehr WS holen,viele kaufen die....
Und Marken mit bzw ohne Zähne (ausser es muss so sein),ne,die ist defekt,wenn dann will ich eine "anständige".
Wie ich schon bemerkte,die Kopien kaufen viele,die noch am Anfang stehen,und ich finde das nicht in Ordnung,da einige es nicht besser wissen.
Schade,dass es kein Briefmarkenfälschungsverbot (so wie für Geldscheine) gibt ;)
Gruß
deckelmouk
23.09.2008, 15:22
@markenmaeuschen:
Die Mitgliedschaft im BDPh lohnt sich schon wegen der "philatelie", der monatlichen Verbandszeitschrift. Auch wenn die Artikel nicht immer das eigene Sammelgebiet betreffen, lernt man eine Menge. Das sind 35 Euro, die ich gerne bezahle. Es geht allerdings auch billiger, über "XING" kostet die Direktmitgliedschaft nur 18 Euro (ich hoffe, das Angebot existiert noch).
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Briefmarkensammler
23.09.2008, 19:55
Verkäufer, die Bilder von Marken einstellen und Farbkopien liefern, setzen auf die Naivität und Gier potentieller Interessenten. Jeder weiß, dass es für 15,99 EUR keinen echten Ostropa-Block geben kann, dennoch finden sich für entsprechend bedrucktes Buntpapier immer wieder ein Käufer. Irgendwo hoffen wohl doch einige, so den Schnapp ihres Lebens zu machen. Wer daran glaubt, glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann, den Osterhasen.
Ähnliche Effekte beobachtet man auch am Aktienmarkt. Jeder wußte, dass die Aktie des eilig privatisierten Staatsbetriebes Telekom ihr Geld nicht wert ist, dennoch haben viele Gutgläubige (besser wäre eigentlich Doofgläubige) die Aktie gezeichnet und massiv Geld versenkt.
Wer ist nun schuld ? Der Verkäufer, der seine wertlose Ware kreativ vermarktet oder der Käufer, dessen Blut nicht zur richtigen Zeit am richtigen Fleck war ?
drmoeller_neuss
23.09.2008, 21:00
Hallo Leute,
wie lange wird es bei ebay noch dauern bis findige Leute "die neue Geschäftsidee" unter dem Namen "Sammlerwitwe:) " verwirklichen:
1. Billig alten MI-Katalog (farbig) ersteigern
2. Markenbilder eines hochpreislichen Gebietes ausschneiden und mit Schneider-oder Foto-Schere mit "Zähnung" versehen
3. Alles auf eine Steckkarte so eng gesteckt das nur wenig mehr als der weiße Rand zu sehen ist
4. Den "sichtbaren" Bereich mit echten, ungeprüften und billigen/etwas teuren Marken bestücken, zusätzlich ein bis zwei "geprüfte" sichtbar einstecken
5. Dann einfach mit dem Text: "Ich bin kein Sammler und muß den Sammlernachlaß meines verstorbenen Mannes aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen und kann deshalb nicht sicher alle Marken als echt und geprüft anbieten. Einige haben aber mit Sicherheit ein Prüfzeichen"
Ich denke, damit hat er alle ebay-Kriterien erfüllt. Nun fehlen nur noch Laiensammler die es nicht erkennen (können!?) und die obligatorischen Weiterverkäufer/Schnäppchenjäger wie "Wühltisch-Rudi", "Resteverwerter", "Altpapiersammler" (hoffentlich gibt es die Namen nicht wirklich, wenn ja: Entschuldigung ich hatte keinen realen Verkäufer gemeint!).
Da ebay aber auch an solchen Angeboten verdient wird es wohl so bleiben. Und mit dem gewählten Text ist er doch auch aus dem Schneider. Oder?:o :o :mad:
Es ist schon ärgerlich. Gibt es denn keine Lösung gegen solche Praktiken. Ich frage das im Namen bestimmt vieler (ahnungsloser ) Käufer. Sie wollten evtl. nur Ihrem Enkel oder sonstwem ein Geschenk machen ohne selbst Kenntnisse zu haben. Deswegen stören mich auch Meinungen von erfahrenen Sammlern ("ist zu erkennen..","..Lehrgeld zahlen.." usw.).
Hoffentlich habe ich jetzt niemand wirklich auf so eine Idee gebracht!:o
Holzland-Sammler
Vorsicht, Ihr begebt Euch mit solchen Aktionen auf verdammt dünnes Eis ! Wenn Ihr das einmal macht, wird man Euch nichts nachweisen können. Aber im Wiederholungsfall wird man von Betrug (§263 StGB) ausgehen, da Ihr Tatsachen verschweigt, um den Käufer absichtlich zu täuschen. Gerade Punkte 1. und 2. sind eindeutig. Wenn die Drucke auch noch aus dem gleichen Farbdrucker stammen, der zufällig auch bei Euch zu Hause steht . . .
Wenn sich also einige Testkäufer finden, unbemerkt Eure "Pöstchen" kaufen und fleissig Beweise sammeln, habt Ihr schlechte Karten, wenn einer von den Testkäufern Anzeige erstattet, die erdrückenden Beweise des wiederholten Handelns liefert, und dann die Staatsgewalt zuschlägt. Dann wird man auch nach dem in Ebay erwähnten verstorbenen Ehemann oder der Oma fragen, was sich leicht durch eine Sterbeurkunde nachweisen lässt. Wenn man die aber nicht vorweisen kann . . .
Bleibt noch die Ausrede, dass Ihr von Briefmarken keine Ahnung habt. Jetzt kommen wieder Lockvögel ins Spiel: Ihr bekommt als Händler günstig eine Sammlung zum Verwerten angeboten. Auf einmal habt Ihr doch Ahnung! Pech, wenn Euer vermeintliches Ankauf-Schnäppchen dann an die Testkäufer von Teil 1 gepetzt wird.
Wahrscheinlich gibt es auch andere Wege, herauszufinden, dass ein Verkäufer bewußt den unzutreffenden Eindruck erweckt hat, daß es sich bei den Buntpapierchen möglicherweise um Marken mit Sammlerwert handelt.
Alles in allem ist das ein Spiel mit dem Feuer. Im besten Fall verliert Ihr nur Euren Ebay-Account. Dafür braucht sich Ebay noch nicht einmal anzustrengen. Ebay wird sich einfach auf die Geschäftsbedingungen berufen. Im schlimmsten Fall schlägt das Gesetz wegen Betruges zu.
Warum kommt es so selten dazu: Die einfachste Erklärung ist, dass der Käufer nichts merkt. Ich kenne auch Leute, die einen billigen Teppich angedreht bekamen, und damit glücklich waren.
Ich hoffe, die Mehrheit der Sammler merkt dass, dass sie Buntpapierchen gekauft haben und ärgert sich. Aber wer geht schon wegen 20 EUR zur Polizei und gibt dann noch zu, als erfahrener Briefmarkensammler aufs Kreuz gelegt worden zu sein? Und wenn die Briefmarken ein Geschenk von der Oma für ihren Enkel waren, unterdrückt man die Enttäuschung und bedankt sich artig für das schöne Geschenk.
Wenn der Verkäufer vom Ausland aus sein Unwesen treibt, wird auch der engagierteste Jurist wenig ausrichten können, zumal die Betrügereien mit Briefmarken in der Kriminalstatistik keine Rolle spielen und das allgemeine Interesse an einer Verfolgung nicht gegeben ist.
Was für Lösungen bleiben? Nun, engagierte ehrliche Händler, die durch diese Betrüger um ihren Umsatz gebracht worden sind, könnten sich engagieren. Der BdPh wird weniger ausrichten können, da die meisten betrogenen Sammler nicht organisiert sind.
markenmaeuschen
23.09.2008, 21:11
B.S.:Wie Holzlandsammler schon treffend bemerkt hat,kaufen manche Leute auch Marken/Blöcke als Geschenk bei Ebay.Und die kennen sich nicht so gut aus,denken,sie würdem dem oder der eine große Freude machen.
Und wer ganz neu anfängt mit der Briefmarkensammelei fällt halt schneller auf so Leute rein.
Heute würde ich den Fehler auch nicht mehr machen,aber wer weiss schon ALLES von Anfang an.
(Wieviele denken,sie sammeln postfrisch,dabei ist das dann alles entfalzt o.ä.).
Die Kenntnis kommt im Laufe der Zeit AUSSER man beschäftigt sich beruflich oder durchgehend damit.
Obwohl der Vergleich mit der Telekom Aktie nicht schlecht ist,aber DIE hätten die Leute nur nach ner Woche verkaufen müssen,und hätten Gewinn gemacht (das hab ich sogar,obwohl damals noch echt jung vielen gesagt,aber die wollten nicht glauben und mussten so selber lernen)..Dass es da nicht ziellos weiter in hohe Gewinne gehen konnte hätte vielen klar sein müssen.....
Dekelmouk,ich bin ja im Bdph,sonst könnte ich mich doch gar nicht einloggen....!?Wusste lange Zeit nicht,dass ein Sammlertreffen regelmässig in meiner Nähe stattfindet,deshalb seit ca 7 Monaten dort.Hatte vorher gedacht,die Sammelei von Briefmarken wäre in Essen „ausgestorben“ - werden ja auch immer weniger was ich nicht verstehe.Obwohl-vielleicht werden ja einige Sammelwillige durch diesen Kopiemüll „vergrätzt“ ;)
Zu meiner Schande muss ich gestehen,dass ich die Philatelie eher sporadisch lese...(die ist oft so "langweilig" geschrieben)
Wie gesagt,Vordruckalbum,Marken bei Auktionshäusern oder im Tausch rein,ab und an welche so kauf.
Oder eben Briefe und Ganzsachen Reich,weil ich die "Schön" finde (hab da zwar Kataloge für,aber nie reingeschaut,DA denke ich mir:entweder sie gefällt mir wg der Stempel,GS Motiv oder dem Brief-Inhalt oder eben nicht.
Gibt nicht so viele Leute,die tauschen wollen,die meisten wollen nur verkaufen.Leider.
Oder es kann passieren,dass man schlechte Erfahrungen macht (tauschbetreffend,schrieb ich ja schon).
Briefmarkensammler,Ich denke mal,auch wenn viele Leute sammeln,sind nicht viele so informiert/haben den Kenntnisstand nicht,sammeln anhand eines Junior Michels oder Philex und das sind ja dann auch Sammler.
Ich hatte viele Marken von jemandem geerbt,der 74 Jahre alt war.Er hat seit 50 Jahren gesammelt,aber erkannte trotzdem die Erkennung von Fälschungen nicht,und hatte nicht den Kenntnisstand,den viele hier haben.Viele meiner Informationen bekam ich von ihm,er meinte damalig,einiges,was sich hinterher als falsch herrausstellte..Trotzdem war er ein (guter) Sammler,der viele (auch gute) Werte hatte und hochintelligenter war.
Und den Begriff „Faux“ für falsch kennen oftmals ältere Leute (die viell. auch neu im Internet sind?) nicht.!!!
Deshalb fände ich es am besten,wenn es verboten wäre (klar,Utopie),Farbkopien von Marken zu erstellen und diese als Marken weiterzu verscherbeln um andere damit „reinzulegen“ (die,die WISSEN dass es eine Laserdruckselbergemachtmarke ist und es nicht anderes wollen sind selbst schuld,aber sicherlich in der Minderheit)Oder zumindest eine Kennung,dass Laserdruckerstellt.Aber da macht Ebay dann nicht mit,weil zu viel Geld nicht mehr eingenommen würde.
markenmaeuschen
23.09.2008, 21:17
"""Warum kommt es so selten dazu: Die einfachste Erklärung ist, dass der Käufer nichts merkt. Ich kenne auch Leute, die einen billigen Teppich angedreht bekamen, und damit glücklich waren.
Ich hoffe, die Mehrheit der Sammler merkt dass, dass sie Buntpapierchen gekauft haben und ärgert sich. Aber wer geht schon wegen 20 EUR zur Polizei und gibt dann noch zu, als erfahrener Briefmarkensammler aufs Kreuz gelegt worden zu sein? Und wenn die Briefmarken ein Geschenk von der Oma für ihren Enkel waren, unterdrückt man die Enttäuschung und bedankt sich artig für das schöne Geschenk.
Wenn der Verkäufer vom Ausland aus sein Unwesen treibt, wird auch der engagierteste Jurist wenig ausrichten können, zumal die Betrügereien mit Briefmarken in der Kriminalstatistik keine Rolle spielen und das allgemeine Interesse an einer Verfolgung nicht gegeben ist."""
GANZ GENAU so sehe ich das auch,ist nur in besseren Worten geschrieben,als mein Kommentar ;)
deckelmouk
24.09.2008, 22:30
Zu meiner Schande muss ich gestehen,dass ich die Philatelie eher sporadisch lese...(die ist oft so "langweilig" geschrieben)
@markenmaeuschen:
Was empfindest Du als "langweilig"? Bzw., was würdest Du lieber lesen?
Beste Sammlergrüsse!
Lars
320301084511 (http://cgi.ebay.de/DDR-1-Mark-EUROPA-Bitte-lesen_W0QQitemZ320301084511QQcmdZViewItem?hash=ite m320301084511&_trkparms=72%3A1229%7C39%3A1%7C66%3A2%7C65%3A12%7C 240%3A1318&_trksid=p3286.c0.m14) = das ist auch m.E. eine Reproduktion, aber keine DDR-Ausgabe! :(
Ich glaube eher an eine "echte" Spendenmarke.
Kontrollratjunkie
25.09.2008, 10:55
320301084511 (http://cgi.ebay.de/DDR-1-Mark-EUROPA-Bitte-lesen_W0QQitemZ320301084511QQcmdZViewItem?hash=ite m320301084511&_trkparms=72%3A1229%7C39%3A1%7C66%3A2%7C65%3A12%7C 240%3A1318&_trksid=p3286.c0.m14) = das ist auch m.E. eine Reproduktion, aber keine DDR-Ausgabe! :(
Steht doch auch in der Beschreibung:
Seltene private Propagandamarke zu den Volkskammerwahlen in der DDR am 18. März 1990, postfrisch, sonst siehe Bild.
Übersetzt: Privates Druckmachwerk ohne irgendwelchen Sinn, nein es hat doch einen Sinn. Sammler täuschen und Unbedarften das Geld aus der Tasche ziehen.
Aber das war früher, heutzutage interessiert sich niemand mehr für diese Papierschnipsel.
Eine Stunde vor Auslauf: Null Gebote.......
Gruß
KJ
Bin auch deiner Meinung K.J.!
Deswegen hätte ich es so gerne … (und Träume darf man doch wohl haben!? ;) ), dass so etwas prinzipiell unter Strafe gestellt gehört - damit zu handeln (egal ob als „Reproduktion“ ausgezeichnet oder nicht!), so dass Unbedachte damit nicht getäuscht werden, wenn dies nicht entsprechend als Nachmache (mit Farblaserdrucker oder -Kopierer) gekennzeichnet ist!
Nur von sich selber aus auszugehen, dass man richtige Druckart und Zähnung immer zwischen Nachmache und Echt unterscheiden kann – davon soll man m.E. nicht ausgehen. Rücksicht gegenüber doch den VIELEN (!) =(da braucht man sich ihre vielen Angebote ansehen, wievieeele keine Ahnung von der Materie haben) ist angebracht und dass sie nicht durch ihre Blauäugigkeit über den Tisch gezogen werden!
„Selber schuld!“ könnte man zwar meinen, aber wir alle haben mal klein angefangen und ich denke, dass es eines Philatelisten Ehrensache sein sollte, entsprechende Aufklärung und Durchsetzung mancher Dinge zu unternehmen …
Auch Fälscher fangen oft ganz klein an. Ich möchte ihnen ihre Arbeit erschweren, nicht aber unbedachten Sammlern!
Nachwuchs wäre nötig. Aber wenn sie schon von vorne herein betrogen und belogen werden, wie viele bleiben davon? …
meint – Jurek
Soooo negativ sehe ich die Sache mit der Volkskammer"marke" nicht. Natürlich handelt es sich um ein privates "Erzeugnis". Es fällt in die gleiche Kategorie wie z. B. die auch immer mal wieder angebotene Gorleben"marke": Politische Propaganda mit einem realen Hintergrund. Das Angebot ist bei Briefmarken völlig falsch platziert. Bei "Sammeln und Seltenes" wäre es z. B. bei in der Rubrik "Reklamemarken" eindeutig besser aufgehoben und wahrscheinlich auch noch ordentlich beboten worden. Die Hinterleute dieser Marke haben die "Identität" einer Briefmarke genutzt, um eine bestimmte politische Wirkung zu erzielen. Eine Briefmarke ist daraus natürlich nicht geworden, ein politisches Zeitzeugnis schon, egal ob man mit dem Hintergrund oder Anlass solchger Produkte übereinstimmt oder nicht. Das ist aber bei echten Briefmarken genauso der Fall.
Kreuzigt mich, ich habe eine "Volkskammerwahl-Marke" neulich ebenfalls bei eBay angeboten (und für 1,- verkauft)! :D
Ich sehe darin aber auch kein großes Problem. Es kommt auf die Beschreibung an. Der oben genannte Verkäufer hatte zwar einen etwas reißerische Titel gewählt, in der Beschreibung jedoch korrekt von privater Marke gesprochen. Das sagt eigendlich alles. Ich hatte, soweit ich mich erinnere, von einem privaten Schwindelausgabe gesprochen und betont, dass so eine Marke niemals offiziell verausgabt oder auch nur entworfen wurde. Offenbar gibt es Sammler, die solche Sachen trotzdem in ihre Sammlung aufnhemen. Wie z.B. der Vorbesitzer, aus dessen DDR-Teil die Marke stammt (gekauft damals für schlappe 69,- DM :eek: , Zettel war noch daneben gesteckt) oder auch mein Käufer oder andere, die diese bei eBay oder sonstwo erwerben.
Es ist ein privates Machwerk, das damals durch die damaligen Geschehnisse inspiriert wurde. OK, es entstand sehr wahrscheinlich auch in der Absicht, damit Geld zu verdienen. Ich sehe im Verkauf eines solchen Stücks jedenfalls einen klaren Unterschied zum Verkauf billigen Farbkopien von Briefmarken mit denen die Volkskammerwahl in einen Topf geworfen wird. Farbkopien könnte ich jederzeit in x-beliebiger Menge herstellen. Die Volkskammerwahl-Marke nicht (außer billige Kopien dieses Machwerks ;) )
@mavrud: Auf die Idee, sie bei Vignetten einzustellen, bin ich gar nicht gekommen. Sie steckte in einer DDR-Briefmarkensammlung, also habe ich sie auch unter DDR eingestellt. Ich nahm auch an, dass wenn, sie am ehesten DDR-Briefmarkensammler sie als Kouriosität o.ä. nehmen würden. Naja - jetzt ist es eh zu spät.
In keiner Weise habe ich durch das Einstellen oder die Wahl der Kategorie betrügerische Absichten gehabt. Wäre bei dem zu erwartenden Endpreis - hatte mich darüber vorher informiert - auch hirnrissig gewesen.
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