Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Feldpostamt Südafrika
intellisammler
27.07.2008, 16:44
Hallo wer weiß hier Bescheid?
Lt. handschriftlichem Vermerk auf dem Brief:
War dieses Feldpostamt in Inland eingesetzt? Im Stempel lese ich 1 VRK ?
darüber dann RSA als Abkürzung? Unter dem Datum 7 4. 1967?:confused:
noch 1 FPO - steht dies für 1. Feldpostamt?
Welche Einheit hat diesen ungewöhnlichen Stempel benutzt?
Ist das im Stempelkreis vorhandene Pentagon auch für den them. Sammler
auswertbar? z.B. ist der Bezug zu den USA-Verteidigungsmin. herstellbar?:confused:
Oder ist ein Grundriss von einer Stadt im Umriss seiner Verteidigungsanlage vorstellbar bzw. Grundriss nur einer Zitadelle - z.B. Spandau?
Wo könnte so etwas in Südafrika zu finden sein?
Freue mich über zahlreiche Hinweise.
Intellisammler
claus wentz
27.07.2008, 18:27
Der Stempel ist natürlich für Militärthematiker aller Art verwendbar.
petzlaff
27.07.2008, 20:12
oben im Stempel steht nicht "VRK" sondern "VPK" = Veld Post Kontoor und ist der Begriff für Feldpostamt (englisch "FPO" = Field Post Office) in Afrikaans. So wie die Markeninschriften waren damals auch die Stempelungen häufig zweisprachig.
Ich gehe davon aus, dass es sich um einen allgemein gültigen südafrikanischen Feldpoststempel ohne beonderen Bezug auf eine bestimmte Verwendung oder Herkunft handelt.
LG
Stefan
Hallo wer weiß hier Bescheid?
(..)
Ist das im Stempelkreis vorhandene Pentagon auch für den them. Sammler
auswertbar? z.B. ist der Bezug zu den USA-Verteidigungsmin. herstellbar?:confused:
Oder ist ein Grundriss von einer Stadt im Umriss seiner Verteidigungsanlage vorstellbar bzw. Grundriss nur einer Zitadelle - z.B. Spandau?
Wo könnte so etwas in Südafrika zu finden sein?
Freue mich über zahlreiche Hinweise.
Intellisammler
Hallo,
das ist eindeutig ein Aufsicht auf einen barocken Festungsgrundriß mit 5 Bastionen (Aussenbefestigungen, um tote Winkel für eigenes Schußfeld zu vermeiden). Das war ein gängiges Modell. Näher festlegen kann man das m. E. nicht.
claus wentz
29.07.2008, 17:46
Diese Art des Festungsbaues wurde vom frz. Festungsbaumeister Sebastien Le Prestre de Vauban (1633-1707) zur Blüte entwickelt. Weitergehende Informationen dazu sind unter wikipedia.org zu finden.
Lacplesis
29.07.2008, 20:13
Um es noch ein wenig zu präzisieren:
Es sind die Umrisse des "Castle of Good Hope (http://www.castleofgoodhope.co.za/)", der alten Festung von Kapstadt. Ein Symbol für die Wehrhaftigkeit der Kap-Provinz.
intellisammler
29.07.2008, 20:27
Um es noch ein wenig zu präzisieren:
Es sind die Umrisse des "Castle of Good Hope (http://www.castleofgoodhope.co.za/)", der alten Festung von Kapstadt. Ein Symbol für die Wehrhaftigkeit der Kap-Provinz.
Besten Dank für alle Antworten.:)
Nur gemeinsam ist es zu schaffen.:cool: ;)
Bei diesem Brief liegt wohl ein friedensmäßiger Einsatz des Feldpostamtes vor? Sonst wäre wohl kaum so ein "glasklarer Stempelabschlag" erfolgt.:confused: :confused:
Intellisammler
claus wentz
30.07.2008, 08:06
Kleine Ergänzung: Der o.g. Vauban ist abgebildet auf Frankreich MiNr. 4238 - erschienen am 30.03.2007.
...
Bei diesem Brief liegt wohl ein friedensmäßiger Einsatz des Feldpostamtes vor? Sonst wäre wohl kaum so ein "glasklarer Stempelabschlag" erfolgt.:confused: :confused:
Intellisammler
wieso? wird im einsatz immer an der poststelle geschossen? :confused:
intellisammler
06.08.2008, 17:46
wieso? wird im einsatz immer an der poststelle geschossen? :confused:
Hallo
@brfmhby
wenn schon ein Brief mit Schreibmaschine beschriftet ist, liegt hier wohl
ein friedensmäßiger Einsatz der Truppe vor. Denn im Kriegsfall würde so etwas nicht möglich sein, dass Sammler sich z.B. den Stempel besorgen? Oder gibt
es Beispiele (z.B. Weltkrieg 1 oder 2) Zumindest im gezeigten Beispiel ist ein dt. Sammler dem Hinweis nachgegangen (aus der damaligen Literatur über Stempelneuheiten?) und hat sich den Brief selbst zu schicken lassen.
Vermutl. handelt es sich m. E. um einen Feldpostsonderstempel:confused: :confused:
Intellisammler
Lacplesis
06.08.2008, 19:24
wenn schon ein Brief mit Schreibmaschine beschriftet ist, liegt hier wohl
ein friedensmäßiger Einsatz der Truppe vor.
Wegen der verwirrenden Kriegsverläufe im südlichen Afrika kann ich noch nicht abschließend sagen ob sich zu diesem Zeitpunkt Südafrikanische Truppen irgendwo (Südwest, Angola, Mosambik, Rhodesien) im Felde befanden.
Aber das Schreibmaschienen-Argument zieht wohl eher nicht.
A) In jeder Schreibstube, bei jedem nur denkbaren Stab stehen solche Geräte herum.
B) Die modernen Kriege im Süden Afrikas sind wohl kaum mit den Massenheeren-Kriegen in Europa zu vergleichen. Bei einem "Low-Intensity"-Krieg hat so ein FPO mit Sicherheit massig Zeit um philatelistische Sendungen zu bearbeiten.
Lacplesis
07.08.2008, 00:25
So, ich hab's jetzt mal nachgelesen.
Die Südafrikanische Armee kämpfte 1967 in Namibia und Rhodesien. Die Konflikte waren noch in einem recht frühen Stadium und die eingesetzten Einheiten klein.
Ansonsten kannst Du ja gucken, ob eine von die philatelistischen Bibliotheken zufällig "The History of the South African Army Postal Service" von Proud, Edward B. (1990).
intellisammler
18.08.2008, 15:27
So, ich hab's jetzt mal nachgelesen.
Die Südafrikanische Armee kämpfte 1967 in Namibia und Rhodesien. Die Konflikte waren noch in einem recht frühen Stadium und die eingesetzten Einheiten klein.
Ansonsten kannst Du ja gucken, ob eine von die philatelistischen Bibliotheken zufällig "The History of the South African Army Postal Service" von Proud, Edward B. (1990).
Hervorragend, was hierzu @Lacplesis sagen kann.:)
Ich vermute aber trotzdem, dass es sich um einen angeforderten Brief handelt.
Damals gab es doch die Möglichkeit z.B. mit internat. Antwortscheinen sich
dann Briefe zusenden zulassen.:confused: :confused:
Intellisammler
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