Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Betrug
claus wentz
17.03.2004, 16:19
Kürzlich bekam ich das ersteigerte Stück (ebay) in einwandfreiem Zustand zugesandt. Nach etwas Hinschauen, irgendetwas stimmte nicht, stellte ich fest, daß die verwendeten Marken (Frankatur) doch komisch aussahen. Da stellte sich heraus, daß beide Marken einen erheblichen "Abriß" aufweisen, der wohl bei den Durchlaufstellen der Post niemand bemerkt hatte. Nur, und das ist der Hammer, diese Geschichte der m.E. "manipulierten Marken" kommt bei diesem Laden häufiger vor!!
Den Laden kann ich hier aus den bekannten Gründen nicht nennen, doch wäre es interessant, ob Sfr. ähnliche Geschichten auch schon erlebt haben. Übrigens: Die PLZ beginnt mit 03...
Auch fernmündlich ist nichts zu machen (Emma) und EM auch nicht - keine Reaktion. Soviel u. a. auch zu der Diskussion ebay.
Viele GrüßClaus Wentz
california
17.03.2004, 16:24
Hallo Herr Wentz!
Sofort bei ebay melden. Die reagieren eigentlich sofort darauf!
Also: Email an ebay!
Liebe grüße, Ina.
deckelmouk
17.03.2004, 16:52
Hallo Herr Wentz,
tut mir ja leid, aber ich verstehe nur Bahnhof... Sind die Marken kaputt? Wiederdraufgebabbt? Gefälscht? Leider kann ich mir auf Ihren Beitrag keinen Reim machen.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
SvenKadettC
17.03.2004, 18:10
Hat er mehrere negative Bewertungen ? In kurzer zeit, gibt es pusher seiner Auktionen etc etc. ?
Am besten die Sache (für nicht Briefmarkensammler) verständlich in folgendem Forum posten und dort um Hilfe bitten - Benutzernamen bei ebay werden da ohne weiteres genannt:
http://forums.ebay.de/forum.jsp?forum=40
Hallo,
wenn ich das richtig verstanden habe, wurde hier nicht der Ersteigerer, sondern die Post betrogen, da gefälschte Briefmarken zur Frankatur verwendet worden sein sollen.
Gruß
Kai
Also wenn ich das richtig verstehe, geht es darum, dass die <b>Frankatur</b> zum Schaden der Post verfälscht wurde. In einer früheren Diskussion habe ich die Minderheitenmeinung vertreten, dass sich miserable Frankaturen auch in der Bewertung niederschlagen dürfen. Da dies eine Minderheitenmeinung war, bewerte ich auch sonst mit positiv. Insofern gibt es von eBay-Seite an dieser Portoersparnis nichts auszusetzen. -- Fast!
Denn immerhin geht es ja um Versandkosten, die der Anbieter drückt, aber gegenüber dem Empfänger "wie üblich" berechnet. Und das könnte IMO für "neutral" reichen. Oder man fragt freundlich nach, wie es denn mit einer (Teil-)Erstattung der Versandkosten wäre. Wenn er dann frech wird, würde ich alle Sendungen, die ich von ihm erhalten habe, eiskalt an die Post schicken. Beim Kundentelefon (01802 33 33) sagen sie einem bestimmt, wer dafür zuständig ist. Das wird teuer für den Absender (ich glaub' je Sendung Sendung sind 60€ fällig). Betrug ist das in jedem Fall, verschärfen kommt aber noch der Straftatbestand, der Wertzeichenfälschung §148 StGB (http://dejure.org/gesetze/StGB/148.html) hinzu. Sollte man sich mal durchlesen, besonders den Absatz 2 und 3!
CU
Kjell
Hangover
17.03.2004, 19:21
Wenn ein Versender augenscheinlich gewohnheitsmaessig die Post betruegt, dann ist man wohl am besten beraten, die entsprechenden Umschlaege der Post zu uebergeben. Die sind die Betrogenen und koennen die Staatsgewalt einschalten. Und die kuemmern sich gerne um sowas...
-Hangover
In meiner Anfangszeit bei eBay habe ich einmal einen Verkäufer neutral bewertet, der mit ungültigen Marken frankiert und zudem überhöhte Versandkosten verlangt hatte.
Ich wurde daraufhin aufs Übelste in einer "Hass-Mail" beschimpft. Eine Erfahrung, die meine Einschätzung des Verkäufers nur rechtfertigte.
claus wentz
18.03.2004, 07:51
Die Marken sind an den Rändern ausgerissen, wohl weil dort ein Stempelfragment saß.
CW
ATM-Fuzzi
18.03.2004, 09:15
HalliHallo
Die DPAG wehrt sich bei nicht oder nicht ausreichend frankierten Sendungen mit dem Nachentgeld von 0,51 € zusätzlich zum Beförderungsentgeld.
Zitat: Für eine mit einem gefälschten oder manipulierten Postwertzeichen freigemachte Einzelsendung, wenn der Absender absichtlich das Entgeld nicht oder nicht vollständig entrichten will... kassiert die DPAG zusätzlich 30,00 €.
Was also hält hier wen davon ab, den benutzten Briefumschlag an die DPAG an die Post zurückzuleiten?
In meiner Sammlung Entgeldbetrug befindet sich zwar kein Umschlag eines E-bay Verkäufers, aber einer von vielen "echt gelaufenen" Briefen mit Berlin-Frankatur und 5-stelliger Postleitzahl. Absender war hier regelmäßig der Vorsitzende eines Briefmarkensammlervereins im BDPh.
Was soll ich wohl damit machen?
Mit Sammlergruß Ralf Ahlers
:confused:
PS: Zitat stammt aus der Broschüre Preisliste , Leistungen und Preise , die umsonst an jedem Postschalter erhältlich ist, und damit zur billigsten Fachliteratur für Philatelisten zählt.
california
18.03.2004, 09:21
Hallo Ralf!
Schreib diesem Typen ne mail, ein Brief oder ne sms und weis ihn einfach mal drauf hin, das er doch eigentlich wissen müßte, wie man Briefe richtig frankiert! Oder Du erklärst ihm wie es geht.:p
Liebe Grüße, Ina.
Bodo A.v.Kutzleben
18.03.2004, 11:12
Als Kunde und Käufer einer Ware von einem Anbieter bezahle ich ihm ja auch die PORTO-KOSTEN. Deshalb ist es nicht nur BETRUG am Postunternehmen sondern auch an mir, in dem er "UNGÜLTIGE, SCHON MAL BENUTZTE" usw. BRIEFMARKEN benutzt und auch mich somit als Zahler schädigt.
Ich würde EBAY informieren und dem Verkäufer einen Brief schreiben, der darin endet, entweder ich bekomme noch mal eine SAUBERE LIEFERUNG richtiger MARKEN, oder ANZEIGE.
Bodo :) :p :D :p :)
PS: Als Käufer muß man/frau sich nicht alles gefallen lassen.
Wer das Porto bezahlt hat ANSPRUCH auf einwandfreie Briefmarken. So halte ich es persönlich auch.
ATM-Fuzzi
18.03.2004, 13:33
Hallo california
Nö, der Guteste ist 100%iger Funktionär und Platzhirsch, an dem sogar die mahnenden Worte der anderen Vorsitzenden auf der Regionalkonferenz abgeprallt sind. Da gehen meine Nerven nicht bei drauf.
Aber ich in seinem Verein hätte zu gerne den Kassenprüfer gemacht, um exakt zu wissen, ob er auch noch so dreist ist und dieses Porto mit dem Verein abzurechnen :)
Mit Sammlergruß Ralf Ahlers
Also wieder einer mehr. Willkommen im Club der Absahner. . .:D
Seit 2002 bekomme ich Post von Ebay(Philateliartikel).
Habe noch keine probleme mit dem Porto,
oder der Frankatur der Briefe gehabt.
Gruß Knuedel(Einhard)
Hallo Herr Wentz,
die Geschichte ist, so wie geschildert wurde, de facto Betrug an der Deutschen Post. Insofern ist es möglich, den Absender , wie von einem anderen Laudator hier bemerkt, anzuzeigen. Das ist die theoretische Seite. In der Praxis hat man damit als Betroffener mehr "Arbeit" als man sich wünscht. Mir sind im Rahmen von Versteigerungen ähnliche Dinge passiert und nach verständlichem Ärger sieht man über diesen Betrug hinweg, weil man sich nicht ständig damit ärgern will. Ich habe mir angewöhnt, solche >Zeitgenossen zu "bestrafen" indem ich andere Teilnehmer an Internetauktionen, die auf Lose des betreffenden "Schwarzen Schafes" bieten, vor Auktionsende durch eine eMail "warne". Ob dies austreicht, derartige negative Machenschaften einzudämmen, wage ich zu bezweifeln. Auf keinen Fall würde ich von solchen Anbietern noch etwas kaufen! Es ist aber tatsächlich so, dass Verkäufer mit diesen verwerflichen Praktiken enorm an Porto "sparen", weswegen m.E. eine Betrugsanzeige aus persönlichen Gründen immer auch zu überdenken ist.
GRÜSSE
Karl
apholzer
27.03.2004, 19:43
Meines Erachtens gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie man auf so etwas reagieren kann:
Entweder man meldet es der Post (oder der Staatsanwaltschaft) oder man drückt ein Auge zu und verfolgt die Sache nicht weiter.
Versucht man andere Bieter zu warnen oder ähnliches, begibt man sich meines Erachtens auf recht dünnes Eis.
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