Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie sieht das "ideale" Sammelgebiet aus?
Hallo,
mich interessiert die Frage, was für Euch das ein "ideales Sammelgebiet" ausmacht.
Sollte es möglichst umfangreich sein - oder doch eher klein oder überschaubar?
Sind abgeschlossene Gebiete besser als Gebiete mit Neuausgaben?
Legt Ihr Wert darauf, komplett werden zu können (d.h. es darf nicht zu teuer werden)?
Ist es Euch wichtig, dass es viele andere Sammler des Gebietes gibt, um z.B. tauschen zu können? Oder ist gerade das Exotische, was keiner sammelt, das Reizvolle?
Wie kompliziert darf ein Gebiet sein? Wie wichtig ist Spezialisierung für Euch?
Ist es erforderlich, dass Ihr zu diesem Gebiet eine persönliche Beziehung habt (selbst mal dagewesen, selbst erlebt) oder ist gerade das Gegenteil davon der Fall?
Auf eine kontroverse Diskussion freut sich
Ralph
deckelmouk
03.03.2004, 14:22
Am liebsten bewege ich mich dort, wo noch keiner vor mir gegangen ist. Oder möglichst wenige. Mich reizt es am meissten, neue und unbekannte Sachen zu entdecken. Gut dokumentierte und katalogisierte Gebiete interessieren mich weniger.
Daneben sollte ein ideales Sammelgebiet auch eine breite Wissensbasis voraussetzen bzw. den Erwerb einer solchen ermöglichen. Preise spielen dabei ein untergeordnete Rolle, da viele Sammelgebiete noch immer günstig zu sammeln sind. Komplettheit eher abschreckend, d.h. ein zu klein gestecktes Sammelgebiet nutzt sich u.U. schnell ab, sowas macht mir keinen Spass.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Dirk Bake
03.03.2004, 16:33
Die zahlreichen aufgeworfenen Entweder-Oder-Fragen werden sich wohl kaum allgemeinverbindlich beantworten lassen. Für alle aufgezeigten Möglichkeiten gibt es gute Gründe und entsprechend veranlagte SammlerInnen.
Mein Sammelgebiet habe ich wie folgt definiert: bedarfsgestempelte lose deutsche Marken und Blöcke (also von altdeutschen Staaten über DR, Besetzung, Saar, Berlin bis Bund - allerdings ohne DDR bis Juni 1990). Es umfasst also sowohl zahlreiche abgeschlossene Gebiete als auch Neuigkeiten. Fertig wird so eine Sammlung nie, da einige superseltene Stücke kaum im Tausch erwerbbar sind - und aufs Kaufen habe ich keine Lust. Aber spanned bleibt es immer, da ich auch Spezialisierungen vornehme (z.B. Plattenfehler, doppelte Konturen, Unterschiede in der Fluoreszenz, in der Zähnung, im Wasserzeichen, in der Farbe).
Vielleicht lässt sich zumindest ein allgemein verbindlicher Tip anfügen: Es dürfte sinnvoll sein, sein eigenes Sammelgebiet exakt abzugrenzen. Sonst ufert es womöglich aus.
crantsch
03.03.2004, 19:08
ich möchte mal andersherum definieren...Mein Sammelgebiet hat sich "entwickelt"...anfangs war's leicht an Feldpost zu kommen (Artikel u.a. in der DBZ). Dann wurde es immer schwieriger - aber dann setzte das Jagdfieber ein und heute ist das Sammelgebiet deshalb so interessant, weil es keine Abo gibt (und nie geben kann), weil man selber jagen muss, weil man fremde Menschen kennenlent, weil es überschaubar ist, weil es spannend ist, weil man sich engagieren muss....und und und...und natürlich, weil es Spass macht!
Wie umfangreich ein Sammelgebiet ist oder ob es Neuheiten enthält oder nicht ist für mich zweitrangig. Als Voraussetzung schaffe ich mir eine Definition und dann benötige ich "Raum", der es mir erlaubt mehr zu tun, als nur Katalognummern zusammen zutragen. Ich möchte forschen, jagen und sammeln :)
Ich behaupte, dass, eine entsprechende Definition voraus gesetzt, dies mit fast jedem Sammelgebiet möglich ist!
Bei der Definition ist es mir außerdem noch wichtig, dass die Sammelziele erreichbar sind, und wenn es in einer fernen ungewissen Zukunft liegt.
Hallo Ralf,
da hast Du dir ja interessante Fragen ausgesucht... Eines vorweg - Du hast sicher sehr viel Spass mit Deiner Sammelei! Wer die Fragen so stellt, verdrängt zunächst ein mal materielle Gründe weit in den Hintergrund.
Tja, eines ist sicher: Es gibt keine Patentrezepte. Jeder für sich hat "seine" Gründe diese oder jene Dinge zu sammeln, beim Philatelisten kommen die gleichen rationalen und irrationalen Gründe zusammen wir bei allen anderen Dingen. Wenn Du etwas sammelst, was alles sammeln, so hast Du viel Konkurrenz, sofern es die Marken sind, die normalerweise in den Vordruckalben untergebracht werden. Wer Bundesrepublik Deutschland postfrisch sammelt, wird feststellen, dass dies zumindest in Deutschland sehr viele tun. Insofern kann es sein, dass zwar der Geldbeutel bei den Massenauflagen geschont wird, der Spassfaktor aber leidet, weil man in jedem Album ähnliche Marken vorfindet.
Wenn Du z.B. Bundesrepublik Deutschland gestempelt, ausschliesslich mit dem Stempel Deiner Heimatgemeinde sammelst und danach trachtest, möglichst alle Stücke in schöner und lesbarer Stempelqualität zusammenzutragen - so hast Du vermutlich kaum Konkurrenz aber sehr viel mehr Spass! (hier wiederhole ich mich im Forum des BdPh ausdrücklich!)
Du wirst aber bei letztgenannter Vorgehensweise auch feststellen, dass Du in Philateliekreisen ganz anders "bedacht" wirst und insgeheim andere "Philatelisten" Dich "beneiden" werden.
Der Schritt vom "Zusammenkaufen" und "einkleben" und "abheften"in die Alben und Regalen zur wirklichen Philatelie mit "Forscherdrang", mit dem spannenden Entdecken von "Raritäten" ist im Grunde so klein, dass ihn jeder gehen kann. Gefragt sind Kreativität und Pioniergeist. Ralf, versuche es einfach ohne Vordruckalbum und wenn Du ,wie viele Deutsche Sammler, einfach "Deutschland" sammelst, denk einfach daran, man kann die Sammelgebiete auf unterschiedlichste Weise sammeln, sei nur kreativ! In diesem Sinne viel Glück!!
Karl
Hallo Karl,
vielen Dank für Deine Hinweise. Patentrezepte habe ich nicht erwartet. Ja es wäre schlimm, gäbe es diese. Ich sammle nun schon rund 30 Jahre, und habe dabei einige Male meine Sammelgebiete "angepasst". Ganz ohne materielle Gedanken sammle ich nicht. Da der Hobby-Etat begrenzt ist (Familie) und ich jeden Euro nur einmal ausgeben kann, überlege ich mir sehr genau, wofür ich dies tue. Allerdings nicht mit dem Ziel, x% Rendite zu erzielen, sondern nur Stücke zu erwerben, an denen ich jetzt und auch später Freude habe (müssen in die Sammlung passen, echt sein, mir ästetisch und philatelistisch zusagen und natürlich erschwinglich sein). Alle Sammlungen befinden sich auf selbstgestalteten Seiten, nur diese erlauben mir die Individualität, die ich schätze.
Meine umfangreichste Sammlung ist Deutschland 1945/49 mit allen Zonen, hier stand die Vielfalt dieser chaotisch-interessanten Zeit eindeutig im Vordergrund - komplett wird man mit diesem Gebiet nie. Literatur ist hier absolut unverzichtbar, fast wöchentlich lerne ich noch dazu. Hier beginnt die Erkenntnis erst weit hinter dem Spezial-Katalog. Hier ist jede Sammlung wirklich einzigartig.
Irland hat wunderschöne Marken, es waren bis vor eingen Jahren auch noch überschaubar viele. Anspruchsvoll ist es, die Marken mit brauchbaren Stempeln zu sammeln, sowie die zahlreichen Papier- und Zähnungsvarianten zusammen zu tragen. Mit Einführung des Euro habe ich das Neuheitensammeln aufgegeben und suche nun noch die fehlenden Stücke der ersten Jahre. Hier fehlen mir noch einige teurere Marken, so dass die Komplettierung Zeit benötigen wird.
Weiterhin pflege ich eine kleine Heimatsammlung "Die Post in Berlin-Charlottenburg, Dernburgstraße" sowie eine ebenfalls kleine thematische Sammlung "Rhätische Bahn". Mit der letztgenannten Sammlung kombiniere ich meine beiden Hobbies Eisenbahn und Philatelie, ohne dass dies zu sehr ausartet.
Aktuell bin ich dabei, mir einen genauen Überblick über das zu verschaffen, was ich habe. Ich erstelle eine Excel-Liste mit meinen Beständen, wobei ich jedes Stück nochmals in die Hand nehmen "muss". Dies macht viel Arbeit aber auch viel Spass. Sammlungen mit 250 Bänden würden mich erschlagen, dies wäre mir zuviel.
Grüße
Ralph (hinten mit -ph wie Philatelie)
Hallo Ralph,
auch ich danke für Deine Zeilen! Ich sehe schon, es ist ein weit fortgeschrittener Sammler mit dem ich es zu tun habe...Nun ja, an Jahren werde ich kaum nachstehen, ich bin leicht über 50 und wenn man seit seiner frühesten Jugend sammelt, dann erlebt man alle guten und "schlechten" Jahren in dieser Republik. Ich sammle Schweiz ab 1900, postfrisch und gestempelt, auf Briefen, etwas speziellr, dazu Allierte Besetzung (auch in Berlin) auf Briefen, Währungsreform 1948, Bund und Berlin aber nur in "bester"Erhaltung (schöne Stempel). Des weiteren alte Ansichtskarten von/aus München, meiner Heimatstadt. Du siehst also, eine ganze Menge.
Es geht mir mit zunehmendem Alter und entsprechender Erfahrung auch nicht so sehr darum, grosse "Werte" anzuhäufen. Für mich ist es ein Stück spannende Unterhaltung und das Kontrastprogramm der Fernsehsüchtigen. So freue ich mich über nette Kontakte und bin auch ein Freund der Jugendphilatelie.
Einen schönen Tag noch!
Karl
Bin an dieser Diskussion immer noch interessiert und hoffe auf weitere - auch kontroverse Meinungen.
Gerkleck
12.05.2005, 12:16
Hallo allerseits,
ich glaube auch nicht, dass es da allgemeingültige Antworten gibt. Bei mir ist die VR China Sammlung nur darauf zurückzuführen, dass mein Vater in den späten 70iger und 80iger Jahren viel dort gearbeitet hat und immer Marken mit nach Hause brachte. Außerdem finde ich die Marken einfach schön.
Außerdem ist mir wichtig, dass ich "billige" Erfolgserlebnisse haben möchte. Ich möchte nicht pro fehlender Marke ein Monatsgehalt aufwenden müssen.
:rolleyes:
Aber ich glaube das wichtigste Kriterium ist: es muss Spass machen!
Gruss
Gernot
Dirk Bake
12.05.2005, 13:09
Ich versuche dennoch eine allgemeingültige Definition: Das ideale Sammelgebiet ist genau das, das der Sammlerin oder dem Sammler am meisten Freude bereitet.
claus wentz
12.05.2005, 16:03
Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Danke!
CW
Ich kann @ Dirk Bake nur zustimmen!!!!!!
Lumpus2000
20.02.2007, 02:53
Das ideale Sammelgebiet ist genau das, das der Sammlerin oder dem Sammler am meisten Freude bereitet.
Treffer ;)
Auch wenn das Thema schon "Spinnenweben" angesetzt hat möchte ich noch meine Meinung kundtun:
Zuerst hab ich gedacht: Alles deutsche das ist doch was ... naja nach ein paar Tagen, Monaten, Jahren stellt sich dann raus: O.K. da werden ein paar Lücken bleiben :rolleyes:
Also nochmal überdenken ... Irgendwann war der Gedanke: Ein komplettes Gebiet, ja das muß es sein. Die alten Marken haben mich schon immer fasziniert, nach ein bisschen geringe war das Gebiet gefunden : BAYERN (... als Hamburger ... is schon klar :) )
Und was modernes muß auch noch dazu ... Bund ? Berlin ? DDR ?
Na dann kam der Mauerfall und ich habe mich endgültig für DDR entschieden. (Bund-Abbo abbestellt und mal schauen)
Beides abgeschlossene Gebiete, DDR überschaubar und günstig, Bayern auch abgeschlossen und bis auf den 1 Kreuzer auch O.K.
So denkt man :rolleyes: ... aber wer kennt das nicht :p
... jedenfalls ist Bayern jetzt erst mal "nach hinten" verschoben ... oh Gott was sind da noch für teure Lücken :p (und damit ist nicht der einser gemeint)
Wenn man dann DDR (mehr oder weniger, siehe z.B. 244c) in den Hauptnummern komplett hat, dann kommen die nächsten Lücken ...
Marken mit Leerfeldern ... O.K. (fast) geschafft
Die Kleinbögen mit nicht durchgezähntem Rand (in Arbeit.... puh... teuer)
Plattenfehler, geht eigentlich ... oh da war ja noch 252I oder 266I :eek:
Olympiamarken 1984 ... bezahlbar... aber der Block I :confused:
... Verzähnungen; Essays, Phasendrucke .... usw ...
.... Fazit:
Das ideale Sammelgebiet ist genau das, das der Sammlerin oder dem Sammler am meisten Freude bereitet.
.. und es macht mir Spaß, verdammt viel Spaß :D :D
Kontrollratjunkie
20.02.2007, 12:30
Zunächst einmal Dank an Lumpus, daß er dieses super interessante Thema ausgebuddelt hat.
Den Vorrednern kann ich mich natürlich nur anschliessen, denn das Einzige, was wirklich zählt ist der Spass und die Entspannung beim Sammeln. Wenn man nicht "auf Händler" machen möchte und unbedingt Geld verdienen will, dürfte mit Briefmarken sowieso schwierig werden, dann darf das Freizeitvergnügen auch gerne einsfuffzich kosten:rolleyes: .
Schliesslich kosten auch andere Vergnügungen Geld und bei den Marken ist der Einsatz zumindest nicht völlig umsonst.
Zum Thema ideales Sammelgebiet:
@ralph
Meine umfangreichste Sammlung ist Deutschland 1945/49 mit allen Zonen, hier stand die Vielfalt dieser chaotisch-interessanten Zeit eindeutig im Vordergrund - komplett wird man mit diesem Gebiet nie. Literatur ist hier absolut unverzichtbar, fast wöchentlich lerne ich noch dazu. Hier beginnt die Erkenntnis erst weit hinter dem Spezial-Katalog. Hier ist jede Sammlung wirklich einzigartig
Diese Aussage von @ralph ist zwar schon leicht angestaubt, trifft für mich aber noch voll zu. Es ist ein sehr spannendes Gebiet, in das man viel Zeit und noch mehr Geld investieren kann. Da bin ich noch gaaanz am Anfang, aber fast täglich wächst die Sammlung (wenn die Familie mich läßt... :D ).
Und wenn man ehrlich ist, eine individuelle Sammlung, nach eigenen Kriterien aufgebaut, ist doch etwas ganz anderes als die standardisierten Vordrucksammlungen, immer gleich und miit denselben Lücken, oder ?
Na gut, ich gebe zu, auch die üblichen Gebiete pflege ich, aber eben nicht spezialisiert. Kann mich da eben nicht eindeutig entscheiden, große Schwäche, schon klar:rolleyes: :rolleyes: .
Ach so, ich vergaß: Auch die Gebiete des Deutschen Reiches, insbesondere die Besetzungsausgaben im II. Weltkrieg sind großes Kino. Da macht das Sammeln noch richtig Laune. Versucht es doch auch einmal.......:cool:
transylvanier
22.02.2007, 21:17
Das ideale Sammelgebiet soll vor allem Dir als Sammler gefallen .Daher kann es sogar eine reine Motivsammlung sein .
Die Sammlung sollte auch möglichst "nichts" kosten , da im Verkaufsfalle , aus welchem Grund auch immer , eine Armotarisierung wohl keinesfalles nur halbwegs zu erzielen wäre.
Sammlergrüße.
Das ideale Sammelgebiet soll vor allem Dir als Sammler gefallen .Daher kann es sogar eine reine Motivsammlung sein .
Die Sammlung sollte auch möglichst "nichts" kosten , da im Verkaufsfalle , aus welchem Grund auch immer , eine Armotarisierung wohl keinesfalles nur halbwegs zu erzielen wäre.
Sammlergrüße.
Das kommt wohl eher auf das Sammelgebiet und die Qualität an. Also ich würde mich sehr ärgern, wenn meine Sammlung (die Inflation mal ausgeklammert) nicht wesentlich mehr bringen würde, als ich mal bezahlt habe. Dies mag bei normalen Standardsammlungen aus dem Abo wohl zutreffen, das die nix bringen, aber gut geführte Spezialsammlungen bringen wohl immer mehr als man bezahlt hat, weil man ja in gewisser Weise seinen Wissensvorsprung nutzen kann bzw. sollte, um günstig an bessere Stücke zu kommen, die von der Masse eben nicht gesehen werden.
andreabaum
04.06.2007, 20:57
..doch eine Einschränkung hab ich schon mal gemacht --> nur BRD
aber in diesem BRD hab ich dann auch nach Stempeln, nach abweichenden, Erstempel. einige NumisBlätter hab ich schon...
Weis nicht was Sinn macht.
Womit könnte man am ehesten REICH werden!? Das ist doch auch ne interessante Frage.
crantsch
04.06.2007, 23:16
Womit könnte man am ehesten REICH werden!?
Platin, Diamanten, Erdölfelder, Edelmetalle.....aber eher nicht mit Briefmarken :p
Dirk Bake
05.06.2007, 00:18
Einspruch, Euer Ehren: Mit Briefmarken werden ernsthafte SammlerInnen reich an Erfahrungen. Das Beschäftigen mit Briefmarken und sonst zur Philatelie zu Zählendem ist ein Hobby, das reichlich Freude bereiten kann.
Lacplesis
05.06.2007, 00:31
Womit könnte man am ehesten REICH werden!? Das ist doch auch ne interessante Frage.
Schon mal nicht mit BRD...
Versuchs doch mal mit VR China.
Oder fang mit Taiwan an und hoffe drauf, das die rotchinesen die abtrünnige Provinz "zurückholen" (etwas spekluativ...).
Also mein ideales Sammelgebiet ist eines das in Sachen Anzahl von Briefmarken überschaubar ist..., die Marken in kleiner Bogengröße gedruckt ist, noch dazu in unterschiedlichen Platten. Mein derzeitiges Lieblingsgebiet sind die Eisenbahnmarken vom Irak (http://fuchs-online.com/iraq). Es gibt zu diesem Gebiet praktisch keine detaillierte Literatur, das macht das Ganze so interessant. Hinzu kommt dass ich zum Irak eine gewisse Beziehung habe da ich dort 5 1/2 Jahre lebte.
Wenn einer ein relativ Preiswertes Sammelgebiet von Übersee sucht, ich empfehle z.B. die Indischen Staaten und ganz besonders eines was in meine Kriterien fällt, die "Jail Press Ausgaben" von Jaipur.
Auch Tibet kann ich ohne Einschränkung empfehlen.., und wenn sich die Chinesen mal entschließen Tibet zu sammeln, dann geht dieses Gebiet (hoffentlich) ab wie eine Rakete und ich verkaufe meine Sammlung
Hallo auch zusammen,
um es gleich deutlich vorweg zu sagen, vevor ich mich mit einer Dicken Lippe aus dem Fenster hänge: Ich will niemandem zu nahe treten.
Aber:
...Also ich würde mich sehr ärgern, wenn meine Sammlung (die Inflation mal ausgeklammert) nicht wesentlich mehr bringen würde, als ich mal bezahlt habe. Dies mag bei normalen Standardsammlungen aus dem Abo wohl zutreffen, das die nix bringen, ...
Dies ist für mich die alte Schlammschlacht zwichen Abosammlung und Brieftaschenphilatelie. Briefmarken sammeln soll in erster Linie spaß machen. Und was schlußendlich Komplett ist, definiert sich per se eher am Thema der Sammlung als an Katalognummern.
Was ein Ideales Sammelgebiet ist? Das dürfte wohl jenes sein, welches die persönlichen Interessen und Neigungen am besten Ausfüllt.
Da habe ich schon einige zwar sehr kleine (und nach Hauptnummern sehr lückenhafte) Sammlungen gesehen, die aber unter thematischen Gesichtspunkten ausgesprochen ausgewogen und gut gestaltet waren.
Gruß
Jens
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