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Bent
28.02.2004, 14:24
Hallo Sammlerfreunde!

Nachdem die Deutsche Post AG Labeldrucker zur Freimachung der Briefe an den Schaltern eingeführt hat, sind jetzt hier im Norden 10'er Bögen in Folie eingeschweißt aufgetaucht (Siehe Scan). In der Postsprache nennt man diese Verpackung PWz-Gebinde. Ich befürchte nun das wir wirklich nur noch 10'er Bögen und keine Einzelmarken mehr bekommen können. Und nach ein Paar Jahren wenn alles nur noch über die Elektronik läuft wird es wohl bald keine Briefmarken mehr geben. Was sind so Eure Gedanken zu diesem Thema?

Herzliche Grüße aus dem Norden
Bent

Dirk Bake
28.02.2004, 14:27
Naja, wenn ich schon um meine Gedanken gebeten werde, hier gleich mein erster: Schade, dass die Betreff-Zeile dieses Beitrags keinen Schluss auf sein Anliegen zulässt.

claus wentz
28.02.2004, 16:49
@ Bent

Wenn man die Fachpresse gelesen hätte, wüßte man Bescheid, daß es demnächst keine losen Marken am Schalter (Postfiliale, Agentur etc.) mehr gibt. Am Schalter werden dann nur noch diese Gebinde verkauft.

andreabaum
28.02.2004, 18:31
mag sein, daß es so kammt. deswegen hab ich mir überlegt:confused: Abwarten, Tee trinken und jetzt sammeln was das Zeug hält;)

SvenKadettC
28.02.2004, 18:39
@Claus

Es gibt genug wie mich zum Beispiel die kein Geld für die Fachpresse ausgeben wollen weil sie als Student zum Beispiel wie ich das Geld gut für andere Dinge gebrauchen können.....

Wolfgang Maassen
28.02.2004, 18:48
Kein Geld für Fachzeitschriften? Nun, man hätte es seit Herbst 2003 von Jürgen Olschimke, einem der wohl besten Kenner der Postszene in der "philatelie" lesen können. Nun ganz aktuell in der Märzausgabe 2004 über die "Erweiterten Versuche zum Postamt ohne Einzelmarkenverkauf".
Sparen ist gut, Geiz ist geil - zumal dann, wenn man Jahre später immer wieder feststellt, man hat auf das falsche Pferd gesetzt. Ich halte es als kleines Licht mit dem früheren Briefmarkenkrösus Philipp von Ferrari, der ja nicht nur der größte Briefmarkensammler aller Zeiten war, sondern auch ein ausgezeichneter Kenner und ein Leser aller damaligen Fachzeitschriften. Ohne gute, fundierte Literatur läuft nichts, man geizt sich nur zu Tode!

Wolfgang Maassen
Schriftleiter "philatelie"

P.S. Ansonsten sehe ich die Dinge mit Verkaufsverpackungen u.ä. in der Postfilale der Zukunft eher locker. Hauptsache, es gibt noch Briefmarken. Keiner zwingt einen ganze Packungen zu sammeln oder ganze Bögen zu kaufen. Das war schon immer so: mit einer Briefmarke ist man doch "komplett", oder?

Dietmar
28.02.2004, 19:53
Was solls ?? Ich habe 4 Sammelgebiete, 3 davon abgeschlossen. Wenns die Post übertreibt, kann ich wahrscheinlich auch mit 4 abgeschlossenen gut leben. Bund bis zur Euro-Einführung - warum nicht ?!!!

Kjell
28.02.2004, 20:02
Also da stimme ich Wolfgang Maassen zu. Ich finde es aus Umweltgründen völlig unnötig, dass jeder Bogen einzeln eingeschweißt wird, aber ich glaube, dass die das noch merken. Betrieblich würde es völlig reichen die Marken auf die Versteifung zu kleben und einmal zu falten: Fertig ist das Heftchen. Ist sogar praktischer. Vielleicht sollte man mal in Stockholm nach deren Erfahrungen fragen? Die meisten Sammler werden von der Versandstelle ausreichend bedient. Eigentlich ist es nur für die FDC-Sammler wirklich problematisch, da die ein teures Sofort-Abo abschließen müssen. Oder man tut sich mit zwei Sammlerfreunden zusammen. Dann wird's eigentlich erträglich.

Ich kann die Post verstehen, dass sie dem "Eine 55-Cent-Briefmarke, bitte!" ein Ende setzen will. Das regt mich immer auf, wenn ich in der Schlange stehe und die Leute mit solchem Kram kommen. Das die Sammler am Ersttag dann nicht mehr 2 von dieser, 4 von jener und 3 von der anderen Neuheit verlangen können, ist ein Nebeneffekt, der bei der Entscheidung der Post kaum eine Rolle spielen dürfte. Guckt in die Post-Bilanz: Wir sind keine Peanuts sondern Sandkörner!

CU
Kjell

spessart
28.02.2004, 23:21
Hallo zusammen,

ich kann die Post verstehen, dass sie keine Einzelmarken mehr verkaufen will, denn betriebswirtschaftlich lohnt sich das nun wirklich nicht.

Es gibt leider immer noch genug Leute, die wegen einer einzelnen Marke regelmäßig an den Schalter kommen. Diese Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht, der hinter dem Tresen (= Schalter) steht. Da gibt es Leute, die in der Woche zwei- bis dreimal kommen, um einzelne Marken zu kaufen. Auf die Ansprache, doch gleich einen Bogen also 10 Stück zu kaufen, erntet man nur Kopfschütteln.

Aber:
Lohnt es sich betriebswirtschaftlich und umweltpolitisch denn für die Post, einzelne Bogen in Folie zu verpacken? Ist dieser Aufwand denn gerechtfertigt? Warum lässt die Post denn den entsprechenden Strich-Code der 10er-Bogen zum Einscannen beim Verkauf am Schalter nicht gleich auf den Bogenrand drucken? Damit spart sie doch die Kosten für das Verpacken.

Und warum muss denn ein Sammler am Ersttag am Schalter einzelne Marken kaufen? Wer wirklich echt gelaufene Ersttagsbriefe fertigen und auf die Reise schicken will, hat doch über die Versandstelle die Möglichkeit, diese Marken rechtzeitig vorher (im Abo oder durch Bestellung im Internet) zu beziehen. Auch wenn das bei einer Lieferung zum Ausgabetag oder bei einer Bestellungen unter 15,- Euro einen Zuschlag kostet, ist mir dies immer noch lieber, als am Ausgabetag vor Ort, das heißt am Schalter Ärger zu haben und viel Zeit zu opfern. Da sollte es der kleine Aufschlag doch wert sein, zu Hause in Ruhe bereits ein paar Tage vorher solche Belege fertigen zu können.

Noch eine Bemerkung zur Thematik Fachliteratur:
Es wundert mich immer wieder, in wie vielen Beiträgen es hier im Forum heraus zu hören ist, dass Fachliteratur (= Fachzeitschriften) nicht gelesen wird. Dies schockiert mich, denn diese Geldausgabe ist Gold wert !!!!! Hier kann ich zusammen mit Herrn Maassen nur den Kopf schütteln über soviel Kurzsichtigkeit.

spessart

Wolfgang Maassen
29.02.2004, 08:54
@spessart

Ich denke schon, dass die - nur scheinbar - aufwändige Verpackung für die Post lohnt. a) Weil es "verderbliche Ware" ist, d.h. sie kann bei Transport, Vorratshaltung, Handling leicht beschädigt werden, was so entfällt. b) Weil diese Verpackungseinheiten maschinell gefertigt werden. Die Mehrkosten, sofern überhaupt vorhanden, sind peanuts.

Wer bei der Versandstelle abonniert st und mehrere gleiche Marken, z.B. zum Ausgabetag, bezieht, dem fällt ja auch immer auf, dass alle Einheiten, Sets etc. jeweils in einzelnen Tüten enthalten sind. Dies sind zwar scheinbar Mehrkosten, aber wohl nur scheinbar. Denn die Bestückung solcher einzelner, gleicher Inhaltstüten reduziert die Fehleranfälligkeit falscher Bestückung (z.B. mit jeweils einem kompetten Bestellauftrag, der dann ja von Auftrag zu Auftrag verschieden ist) drastisch. Kommt dann eine Bestellung oder ist ein Abo abzuwickeln, wird nur die entsprechende Zahl der vorgefertigten Tüten gegriffen. Auch dies minimiert die Fehlerrate. So ist zwar der Kostenaufwand für Verpackungen höher, aber die stark reduzierte Fehlerquote (im Vergleich zu früher) führt die tatsächlichen Kosten deutlich hinter die früher üblichen Kosten zurück. Letztlich kommt noch ein weiterer Faktor dazu: der Geschwindigkeitsfaktor, denn mit diesen Methoden sind Markenbestellungen viel schneller zu erledigen.

Wolfgang Maassen

Michael
29.02.2004, 14:53
Wie ist das eigentlich mit den Zuschlagsmarken?

Wird ein kompletter Satz von z.B. den Sportmarken auch nur im 10er-Gebinde abgegeben?
Ich kann mir da eher vorstellen, dass es diese Marken gar nicht mehr am "normalen" Schalter gibt, sondern nur noch an wenigen Sammlerschaltern und bei der Versandstelle.

Das Resultat wird doch sein, dass wirklich niemand anderes mehr außer den Sammlern diese Marken kauft.

Kjell
29.02.2004, 19:28
@Michael:
Die werden wahrscheinlich entweder in Steckkarten gepackt oder sie erscheinen demnächst satzweise im Kleinbogen. Wäre tiiierisch praktisch. ;)

CU
Kjell

SvenKadettC
01.03.2004, 16:17
Noch mal ein Statement zum Thema Fachliteratur:

Ich streite gar nicht ab das es nötig ist Fachliteratur zu lesen. Nur solche Themen wie "neuerdings Briefmarken eingeschweißt" stehen halt nur in Zeitschriften die auch aktuelle Ausgaben der Post behandeln.
Und dafür sehe - weil ich aktuelle Marken nicht wirklich sammle - keinen Grund Geld auszugeben.
Und ich bin zwar kurzsichtig, aber nicht so wie das hier gemeint war.
Ich habe mich nur aufgeregt weil jemanden (Bent) der Vorwurf gemacht wird das er das Thema "eingeschweißte Briefmarken" überhaupt erwähnt hat.....

Superkolbi
07.03.2004, 14:56
Original geschrieben von spessart
Hallo zusammen,

ich kann die Post verstehen, dass sie keine Einzelmarken mehr verkaufen will, denn betriebswirtschaftlich lohnt sich das nun wirklich nicht.

Es gibt leider immer noch genug Leute, die wegen einer einzelnen Marke regelmäßig an den Schalter kommen. Diese Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht, der hinter dem Tresen (= Schalter) steht. Da gibt es Leute, die in der Woche zwei- bis dreimal kommen, um einzelne Marken zu kaufen. Auf die Ansprache, doch gleich einen Bogen also 10 Stück zu kaufen, erntet man nur Kopfschütteln.

Aber:
Lohnt es sich betriebswirtschaftlich und umweltpolitisch denn für die Post, einzelne Bogen in Folie zu verpacken? Ist dieser Aufwand denn gerechtfertigt? Warum lässt die Post denn den entsprechenden Strich-Code der 10er-Bogen zum Einscannen beim Verkauf am Schalter nicht gleich auf den Bogenrand drucken? Damit spart sie doch die Kosten für das Verpacken.

Und warum muss denn ein Sammler am Ersttag am Schalter einzelne Marken kaufen? Wer wirklich echt gelaufene Ersttagsbriefe fertigen und auf die Reise schicken will, hat doch über die Versandstelle die Möglichkeit, diese Marken rechtzeitig vorher (im Abo oder durch Bestellung im Internet) zu beziehen. Auch wenn das bei einer Lieferung zum Ausgabetag oder bei einer Bestellungen unter 15,- Euro einen Zuschlag kostet, ist mir dies immer noch lieber, als am Ausgabetag vor Ort, das heißt am Schalter Ärger zu haben und viel Zeit zu opfern. Da sollte es der kleine Aufschlag doch wert sein, zu Hause in Ruhe bereits ein paar Tage vorher solche Belege fertigen zu können.

Noch eine Bemerkung zur Thematik Fachliteratur:
Es wundert mich immer wieder, in wie vielen Beiträgen es hier im Forum heraus zu hören ist, dass Fachliteratur (= Fachzeitschriften) nicht gelesen wird. Dies schockiert mich, denn diese Geldausgabe ist Gold wert !!!!! Hier kann ich zusammen mit Herrn Maassen nur den Kopf schütteln über soviel Kurzsichtigkeit.

spessart

Der Zehnerbogenverkauf hat einen Nachteil. Da ich sehr unterschiedliche Briefformate (Standard- Kompakt, Maxi- Brief) versende, rechnet es sich nicht, gleich einen ganzen Bogen zu kaufen. Warum ist es nicht mehr möglich, durch Auffrankieren des Standardportos den Brief in eine neue Gewichtsstufe zu setzen? Warum muß jeder Breif einen unruden Preis haben, der nicht zum aufranieren geht? Einzig 4*55Cent zum Maxibrief ist möglich.
Da sollte die Post was machen, dann kaufe ich auch gerne komplette Bogen. Aber so nicht!

Michael
07.03.2004, 18:00
Schoen ist es nicht, aber auch nicht gar so schlimm.

Man kommt im Prinzip mit 55er und 45er-Marken aus.
Der Grossbrief wird in diesem Fall zwar mit 1 Cent ueberfrankiert, aber das geht noch, finde ich.

ATM-Fuzzi
08.03.2004, 07:49
Hallo SAMMLERfreunde!
Eigentlich dachte ich, daß ich hier in einem Forum von Briefmarkensammlern bin.
Erzählt mir bitte jemand etwas über den philatelistischen Wert der hier angesprochenen ( Misch-) Frankaturen?
Ich denke, wenn Briefmarkensammler solche Frankaturen abliefern, brauchen wir uns über sammlerfeindliches Verhalten der DPAG im Postalltag auch nicht mehr zu beklagen!

Mit SAMMLERGRUSS Ralf Ahlers;) ;) ;)

Hangover
08.03.2004, 08:48
Ein ketzerischer Gedanke zum Fruehstueck:

Solange die Post 90% aller Frankaturen im Briefzentrum schreddert (ein anderes zutreffendes Wort faellt mir da leider nicht mehr ein), kann ich mir Markenfrankaturen egal welcher Art auch sparen. So sieht zumindest die Post aus, die ich bekomme. Dass damit das Sammelgebiet Bund gestorben ist, steht auf einem anderen Blatt.

-Hangover

ATM-Fuzzi
08.03.2004, 12:41
Hallo Hangover!
Es muß - und weil Du es bist, erlaube ich es mir - mal ganz deutlich gesagt werden: Wenn die Stempelmaschine eine Briefmarke zerrissen hat, war i m m e r derjenige Schuld, der sie liderlich draufgebappt hat.
Bei mir wird selbst die BM für die Karte mit der Lösung eines Preisauschreibens auf einem feuchten, aber nicht klatschnassem, Haushaltsschwammtuch gründlich angefeuchtet, mit der Pinzette plaziert und mit einem Stofftaschentuch vorsichtig reibend angedrückt.Das Schwämmchen darf getrost mit handwarmen Wasser befeuchtet werden oder auf Unterlage in der Mikrowelle erwärmt werden.
Keine Kralle kann dann die BM abheben und zerfetzen. Und wer glaubt, er müsse sich in der Post ein Schwämmchen klauen, wird schnell feststellen, daß der Gummischwamm bröselt und er (sie) dann die Gummikrümel unter der BM hat und das wird dann ein potthässlicher Beleg.
Für Zeitgenossen ohne Zeit hat die DPAG die selbstklebenden Marken erfunden. Da wird auch nicht mehr geschreddert.
Einem S A M M L E R ist dieses bischen Mehraufwand zuzumuten. *ichsehesieschonallemirdenvogelzeig* und auch wenn wir vieleicht unsere Bund-BM abgeben, wir sammeln doch a(A)lle Briefmarken und nichr etwa Manschettenknöpfe?
Mit Sammlergruß Ralf Ahlers:D :D :D

P.S. Und meine Erfolgsqute bei Preisauschreiben mit schöner SM-Frankaturen gibt mir Recht.
...und jetzt ab zum Brotbacken im gewonnenen Brotbackautomaten. *dabeifraugscheidleinderheizdeckezuwinke*

SaschJohn
08.03.2004, 14:26
Original geschrieben von Dietmar
Was solls ?? Ich habe 4 Sammelgebiete, 3 davon abgeschlossen. Wenns die Post übertreibt, kann ich wahrscheinlich auch mit 4 abgeschlossenen gut leben. Bund bis zur Euro-Einführung - warum nicht ?!!!

Ich hab letztes Jahr mit Bund aufgehört und sammle nur noch bis zur Euroeinführung. Ansonsten sammle ich noch DR 1872 -1945 USA bis 1950 und Jesus Christus also genug zu tun auch ohne DP. Das es eines Tages keine Marken mehr gibt hab ich auch ohne Fachliteratur und viel früher als Herbst 2003 hier glaub ich im Sommer gepostet :O)

SvenKadettC
09.03.2004, 10:37
Ziel der Post ist es doch das der Kunde gar nicht mehr an den Schalter kommt sondern die Marken aus dem Automaten zieht, oder?
Und das wird natürlich auch erreicht durch solche Zehnerbogen, die diejenigen die nur manchmal was verschicken nicht gebrauchen können.
Mal eine Frage zum kleben der Briefmarken. Habe in letzter Zeit wieder sehr viel verschickt und festgestellt das die Briefmarken beim aufkleben im Postamt nicht gut kleben.
So meinte eine Schalterbeamte als die Marken nicht richtig klebten :"Den muß ich erst an die Seite legen und schauen ob die Briefmarken gleich noch festkleben:" Und als ich gestern da war hat die Verkäuferin die Marken aus Verzweiflung mit UHU (!!!) festgeklebt.
Ist Euch sowas auch schon aufgefallen ? Ich meine da braucht man sich ja nicht wundern wenn soviele Marken zerstört werden wenn die nicht richtig festkleben.

Bodo A.v.Kutzleben
09.03.2004, 11:12
Habe in letzter Zeit wieder sehr viel verschickt und festgestellt das die Briefmarken beim aufkleben im Postamt nicht gut klebenDas war mir auch aufgefallen. Ich dachte aber erst, das bildest du dir ein. Aber wenn ich es jetzt auch hier lese, so muß ich sagen, es ist in der Tat so: Die Marken kleben nicht gut.

Bodo :) :p :D :p :)

PS: Ich feuchte sie jetzt mehr an, natürlich mit der Zunge, dann geht es einigermaßen.

Superkolbi
09.03.2004, 11:29
Original geschrieben von Bodo A.v.Kutzleben

PS: Ich feuchte sie jetzt mehr an, natürlich mit der Zunge, dann geht es einigermaßen.

Vorsicht Bodo, nicht verschlucken!

SvenKadettC
09.03.2004, 11:52
Bodo ich bin über Deine Aussage genauso froh wie Du über meine zumindestens was die Tatsache angeht das es nicht nur mir aufgefallen ist - sonst noch wer diese Beobachtung gemacht ?

Bernd
09.03.2004, 13:29
Hallo!

Also mir geht es in letzter Zeit genauso! Die Dinger wollen einfach nicht auf dem Umschlag kleben.
Bei den ATM ist es nicht ganz so schlimm.

Ich habe auch festgestellt, dass wenn die Marken sehr stark befeuchtet sind, dass sie etwas besser haften. Die Marken müssen fast tropfen.

knuedel
09.03.2004, 14:48
Hallo,

Wenn ich Post verschicke,gibt es keine Probleme.
Ich verwende den Kinderblock 2003 und 1300 Jahre
Landshut.Beide Ausgaben bereiten keine Probleme
beim Briefaufkleben.
Meine Erfahrung bis jetzt.

Gruß Knuedel (Einhard):)

Herbert
09.03.2004, 18:30
Hallo,

ja, die Beobachtung, dass die Marken nicht mehr gut kleben kann ich bestätigen. Besonders ärgerlich ist das bei den großformatigen Marken, die sich zu einem großen Teil sofort wieder ablösen. In meinem Betrieb sehe ich immer mehr solcher Marken, die vom Absender mit Leim "nachgeklebt" wurden. Die sind für mich als Philatelisten dann ein Totalausfall.


Zudem werden solche nur teilgekleben Marken im Briefzentrum unweigerlich zerstört.
Gruß

Herbert

Bodo A.v.Kutzleben
09.03.2004, 19:41
Ich habe gerade einen Gedanken: "Könnte es sein, dass die schlecht klebenden Marken vielleicht einen Sinn machen, nämlich, dass man/frau die Menschen von den Briefmarken so wegbringen will" ?

Bodo :) :p :D :p :)

PS: Das würde auch vielleicht die "Markenlosen" Filialen erklären und noch manches mehr. Oder ist das nur alles Einbildung von mir ????

Herbert
09.03.2004, 23:26
Hallo Bodo,

ein naheliegender Gedanke :D . Allerdings kleben die selbstklebenden Marken supergut. Sollten da also dunkle Mächte am Werk sein, die uns unsere geliebten "Leckmichmal-Marken" vergällen wollen? Auf dass wir nur noch Selbstkleber verwenden?

Und was wäre der tiefere Sinn? Oder darf man danach in unserer modernen Welt nicht mehr fragen ;)

Grüße

Herbert

claus wentz
10.03.2004, 08:02
Hallo Freunde,

dieses Übel des "Schlechtklebens" ist zurückzuführen auf die Verwendung verschiedener Klebstoffe. Man bemerkt es bei der Verwendung von Marken aus verschiedenen Serien. Übrigens: Die Fachpresse hat darüber schon vor längerer Zeit berichtet.

Nun leckt und klebt mal schön weiter.

In diesem Sinne
CW

Bodo A.v.Kutzleben
10.03.2004, 09:16
Und was wäre der tiefere SinnIch denke, Marken nur noch im ZEHNERPACK. Keine Einzelmarken mehr, da man/frau ja die SELBSTKLEBENDEN nicht mehr einzeln verkaufen kann.

Bodo :) :p :D :p :)

PS: Das wäre für die POST AG sicherlich eine Erleichterung, die Sammler/innen hätten das NACHSEHEN.

SvenKadettC
10.03.2004, 09:19
Claus stand denn in der Fachpresse auch das die Marken unterschiedlich gut kleben ?

claus wentz
10.03.2004, 14:24
@ svenkadett - aber selbstverständlich
CW

claus wentz
10.03.2004, 14:31
Dicke Entschuldigung:

Der richtige Name ist SvenKadettC! Mea culpa.

CW

SvenKadettC
10.03.2004, 16:29
Sven reicht ja auch ;-)
Danke für die Info.

andreabaum
14.03.2004, 13:21
bin schon froh wenn ich erstmal 1 Marke unbeschädigt aus dem Heft kriege.
schrecklich :mad: dabei könnte es so einfach sein, hab mich eigentlich schon etwas angefreundet mit den selbstklebemarken. eigentlich ja ganz priktisch. die von der Rolle z.B. genial. :( :( :(