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Servus Sammlerfreunde,
viele von Euch sind auf der Suche nach einem geeigneten Sammlungsverwaltungstool, Sammlerdatenbank etc...
Leider sind viele, so wie ich auch, mit den bestehenden Softwareprodukten nicht zufrieden. Daher möchte ich diese Plattform dazu nutzen, dass Ihr als die Basis doch einfach einmal schreibt.
Zur besseren Analyse bitte ich Euch das nachfolgende Schema zu verwenden. Das erleichtert mir eine bessere Auswertung.
1. Welches Produkt wird verwendet?
2. Was ist gut daran?
3. Was ist schlecht daran?
4. Was hättet Ihr gerne in einem Verwaltungsprogramm drin?
Was muss es alles können?
5. Wieviel sollte eine Software maximal kosten?
Wenn schon Antworten dergleichen Art wie Eure Meinung vorhanden sind, dann schreibt bitte trotzdem kurz nach dem Schema alles auf!
Und bitte nur ernst gemeinte Antworten!
Ich freue mich auf zahlreiche Antworten!
klassiker
27.01.2008, 09:24
1. Welches Produkt wird verwendet?
Microsoft Excel
2. Was ist gut daran?
-- Plattform-unabhängig (wichtig für mich; muss sowohl unter Windows
wie unter MacOS X laufen)
-- läuft überall (Office oder OpenOffice finde ich auch, wenn ich mich bei
jemandem anderem an den Rechner setze)
-- Ich kann es schon (keine Lernkurve)
-- Völlige Freiheit in der Festlegung der Rubriken, Formatierung etc.;
damit kein Problem, z.B. länderspezifische Spezialkatalogisierungen (AFA,
Hellas, NVPH, Sassone) zu verwenden
-- beliebige "Unterdateien" durch separate Tabellenblätter
3. Was ist schlecht daran?
-- Einbindung von Bildern nicht ideal
4. Was hättet Ihr gerne in einem Verwaltungsprogramm drin?
Was muss es alles können?
-- Katalogisierung (Nummer, gegebenenfalls Farbe, Platte und Bogenfeld),
wann wo für welchen Preis gekauft (Auktionshäuser mit Auktions- und Los-
Nr.), freie Kommentare (Erhaltung, Angaben zu Stempeln, Fotoattest etc.),
Einbindung von Literaturhinweisen
5. Wieviel sollte eine Software maximal kosten?
-- idealerweise nichts :) (s. Excel - das habe ich sowieso ...)
Realistisch, wenn sie gut ist, max. € 100,–
Chris
1. Welches Produkt wird verwendet?
MS Access 2000
2. Was ist gut daran?
Die Makros, die man leicht erstellen kann, liefern auf Knopfdruck die gewünschten, aktuellen Zustandsdaten im gewünschten Format (.txt, .xls, .doc). z.B. eine Fehlliste, (gefilterte Bestandslisten) und alle Informationen
wie im Briefmarkenkatalog. Bilder lassen sich leicht einbinden.
3. Was ist schlecht daran?
Man muss sich einmal die Arbeit machen, alle Briefmarkeninformationen, die man für wichtig hält, und Katalogpreise eingeben. Aber wenn es mal drin ist, muss man nur noch ggf. die Katalogpreise aktualisieren, und das hält sich bei Bayern in Grenzen.
4. Was hättet Ihr gerne in einem Verwaltungsprogramm drin?
Was muss es alles können?
Alles. Siehe oben bei 2.
5. Wieviel sollte eine Software maximal kosten?
Maximal einen Hunderter.
klassiker
27.01.2008, 11:08
2. Was ist gut daran?
Ich habe noch etwas vergessen:
Excel-Tabellen kann ich auf dem Palm problemlos zu Börsen, Messen etc.
mitnehmen.
Chris
Hallo auch,
Excel als Plattformübergreifend zu bezeichnen geht vielleicht doch etwas weit. Die Linux - Welt ist da komplett außen vor und die aktuellen Versionen für den MAC kommen dann meißt erst später.
Excel und Calc (das ist die Tabellenkalkulation haben nicht selten unterschiedliche Drstellungen der Formeln. Eine große Datenbank wird man wohl kaum auf mögliche Fehler untersuchen.
Natürlich ist es ein gewisser Aufwand, seine ganze Sammlung einmal richtig zu archivieren. Das kann aber später auch für die Versicherung von Interesse sein (so die Sammlung damit abgedekt ist). Auch deshalb, da die Sammlung dokumentiert und der Versicherung in ihrem Umfang bekannt ist.
Gruß
Yeti
klassiker
27.01.2008, 13:09
Hallo auch,
Excel als Plattformübergreifend zu bezeichnen geht vielleicht doch etwas weit. Die Linux - Welt ist da komplett außen vor
OpenOffice?!
Excel und Calc (das ist die Tabellenkalkulation haben nicht selten unterschiedliche Drstellungen der Formeln. Eine große Datenbank wird man wohl kaum auf mögliche Fehler untersuchen.
Ich nutze das als Bestandsliste - da gibt es keine Formeln, und es ist keine
Datenbank.
Ich brauche weder strukturierte Reports noch den Ausdruck von Fehllisten;
ich sehe, was ich habe, das ist der Sinn des Ganzen.
Und auf die Idee, Katalogpreise einzutragen, käme ich auch nicht – die
stehen doch im Katalog ... :)
Wichtig, auch unter dem Aspekt ...
Das kann aber später auch für die Versicherung von Interesse sein [...], da die Sammlung dokumentiert und der Versicherung in ihrem Umfang bekannt ist.
... ist doch nur, was ich wofür bezahlt habe.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich auch nicht vierzig Alben voll
verwalten muss. Meine Sammlung besteht in den meisten Gebieten aus
selektiv gekauften Einzelstücken.
Chris
Hallo auch Chris
OpenOffice?!
Eben das schon! Nur eben nicht Kleinstweich.
Ich nutze das als Bestandsliste - da gibt es keine Formeln, und es ist keine Datenbank... Wichtig, auch unter dem Aspekt ...
In sofern war meine Aussage eben auch auf eine umfangreichere Archivierung bezogen. Gerade eine Office - Umgebung bietet dazu ja alle Möglichkeiten. Und da kann ´s mit der Portierbarkeit in andere Tabellenkalkulationen / Datenbanken durchaus Theater geben.
Nur die reine Darstellung wie Du sie Beschreibst ist natürlich problemlos.
Gruß
Jens
@Jens
Wenn die Strukturen stimmen, sollte es wirklich keine Probleme geben, Daten zwischen verschiedenen Programmen und Systemen auszutauschen.
Das Problem sind allerdings genau diese Strukturen, da dort oft Denkfehler gemacht werden. Wer sich dann auf Assistenten wie z.B. in Access verlässt und sich selbst keine Gedanken macht, hat oft schon verloren.
Auch wenn einige Leute Kleinweich nicht mögen, so haben diese Programme den Vorteil, das ich bei Problemen eben 10 Leute fragen kann und nicht ein Leut suchen muss.
Aleks
Hallo auch,
ich wollte es halt nur mal erwähnt haben. Es ist - wie Du schon ganz richtig sagst - nicht alles so einfach, wie es scheint.
Gruß
Jens
Das Problem sind allerdings genau diese Strukturen, da dort oft Denkfehler gemacht werden. Wer sich dann auf Assistenten wie z.B. in Access verlässt und sich selbst keine Gedanken macht, hat oft schon verloren.
Ich möchte (und kann) jetzt nicht über Strukturen diskutieren. Ich sehe das aus selbst-erfahrener und gewollter DAU-Sicht. Ich komme mit Access klar (Tschulligung:o ), kann mir die Informationen, die ich brauche, auf ein Stückchen Papier ausdrucken, das ich auf Messen in der Gesäßtasche mitnehmen kann, brauche kein "Palm", denn ich habe eine Handfläche, auf die ich mein Papierchen legen und ggf. zerknüllen kann. (Das Geld für diese unnötige Ausgabe steht mir für Briefmarken zur Verfügung).:p
Und den Autputt meiner Datenbank kann ich, wie unten angezeigt, auf Abruf ansehen.
Ich bin in meine Briefmarken verliebt und nicht in das Software-Tool.
crantsch
28.01.2008, 07:28
1. Welches Produkt wird verwendet?
Selbstentwickelte Datenbank (Lotus-Approach)
2. Was ist gut daran?
sehr gut bei grossen Mengen, Bild-fähig, Assistenten, Scripte...
3. Was ist schlecht daran?
keine Updates mehr, wechsle derzeit nach Xamba2
4. Was hättet Ihr gerne in einem Verwaltungsprogramm drin? Was muss es alles können?
das was ich jetzt habe - würde hier zu weit führen
5. Wieviel sollte eine Software maximal kosten? Ich habe für das LotusPaket 99 DM bezahlt (Mitte der 90er) und 2000 auf die Millenium-Ed. gewechselt. Die ist immer noch sehr gut. Aber mittlerweile gibt es soviele Gratis-Programme (Datenbanken und Entwicklungssoftware) - sorry: aber für SW keinen Cent mehr...
Vielen Dank für die bisherigen Meinungen!
Sinn dieser Umfrage soll eine sammlerorientierte Erarbeitung eines Verwaltungsprogrammes sein. Daher sind Eure Meinungen sehr detailliert insbesondere im Bezug auf Anforderungen gefragt!
Je mehr sich beteiligen, umso mehr sind wir in der Lage endlich einmal eine vernünftig strukturierte Datenbank zu erstellen, die sich nach den Anforderungen der Sammler und nicht irgendwelcher Datenbank-/Softwareentwickler richtet!
Danke für Eure Mitarbeit
crantsch
28.01.2008, 10:44
wer ist denn "wir"? Michel? Post AG? Borek? Freelancer?
Wir sind zwei Sammler, die mit den bisherigen Produkten unzufrieden sind und dies auch von anderen ständig hören. Daher wollen wir eine völlig neuartige Software entwickeln und diese präsentieren! Das ganze läuft völlig in Eigenregie ab ohne das uns eine Firma unterstützt.
Fehldruck
28.01.2008, 11:04
...ihr seid aber keine Briefmarkensammler oder?
...bzw. womit seid ihr z.B. bei den Produkten von Philotax oder von Michel unzufrieden? ...oder die anderen vom Hören Sagen...
Fehldruck
Doch wir sammeln Briefmarken...die vorhandenen Programme sind halt nicht das non-plus-ultra..und ja! auch vom hören sagen! Aber sowas können wir u.U. auch per pn diskutieren!
Fehldruck
28.01.2008, 11:17
Das Programm von Philotax sehe ich mir immer auf den Messen an und die Firma verbessert eigentlich alles, was man anspricht.
Meiner Meinung nach ist da alles drin, was man braucht. Auch so relativ freie Datenbanken wie oben von den Handwerkern beschrieben sind möglich.
Einen Nachteil haben die Kaufprogramme- sie kosten Geld!
...und viele Sammler arbeiten trotzdem mit Katalogabstreichen und Papierzetteln:)
Fehldruck
Doch wir sammeln Briefmarken...die vorhandenen Programme sind halt nicht das non-plus-ultra..und ja! auch vom hören sagen! Aber sowas können wir u.U. auch per pn diskutieren!
...bei der Bewertung von Belegen wird es sehr kompliziert. Bei EF und portogerechter MeF mag es noch einfach sein, aber bei MiF und BuF muss man schon ein Bewertungsschema programmieren, das, glaube ich, im MICHEL Briefekatalog beschrieben ist. Und da wird es happig.
Hallo,
ich habe im www diese schicke Datenbank gefunden.
http://www.cyberlab-gmbh.de/Organisation/Datatron.html
Sie ist für die private Nutzung kostenlos. Die Datenbank lässt sich universell nutzen und es lassen sich sogar Bilder einfügen.
Ich habe damit ein wenig "gespielt" und das sieht alles recht vielversprechend aus.
Ach ja, ich selbst arbeite seit Jahren mit Access 97, etwas antiquiert, aber es läuft (sogar auf xp).
Nachteil von Access 97: Es lässt sich nicht problemlos auf neuere Access Version konvertieren.
Anmerkung: Mit der cyberlab-gmbh habe ich nichts zu tun. Ich habe die Internetseite vor ca. einem Jahr rein zufällig gefunden.
Sammlergrüße von eagle
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