Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : USA EF vor 1900 und anderes
andreas-machner
23.12.2007, 12:09
Hallo!
Ich bin im Besitz von zwei Einzelfrankaturen der MiNr 120 und der MiNr 77nach Deutschland. Zuerst interessiert mich, ob diese Einzelfrankaturen im USA-Spezial stehen ( speziell, nicht verallgemeinert wie im Deutschland-Spezial), ich beabsichtige schon lange die Anschaffung, jedoch rentiert sich diese bei mir kaum und wenn dann nicht alles für mich wichtige drinsteht...:(
Desweiteren frage ich mich schon lange, warum die USA in ihren Taxvermerken das doch französische (?) Centimes verwende(te)n. Wegen UPU?
Fröhliche Weihnachten!
Andreas
Hallo Andreas
Die Sprache des Weltpostvereins ist meines Wissens französisch.
Manfred :)
andreas-machner
23.12.2007, 12:18
Hi!
Klar, aber hätten sie auch "Cent" schreiben dürfen?
Fröhliche Weihnachten!
Andreas
deckelmouk
23.12.2007, 19:20
@andreas machner:
Für EF-USA ist der Scott Mass aller Dinge. Wenn Du mir die Scott-Nr. sagst, gebe ich Dir gerne die Katalogpreise. Oder wenn Du die Briefe einstellst. Ansonsten gilt französisch und sonst nix :)
Beste Sammlergrüsse!
Lars
andreas-machner
24.12.2007, 08:50
@deckelmouk:
Schande über mein Wissen! Ehrlich hätte ich mir schon viele Fragen sparen können, hätte ich mal konkretes über den Weltpostverein gelesen. Doch dank kompetenter Forummitglieder, ein paar besonders;) , konnte ich in kürzester Zeit mein Wissen beträchtlich erweitern und das auch noch echt spannend.
Es handelt sich um die MiNr 77 und 120. Beide Marken sind stark dezentriert.
Fröhliche Weihnachten!
Andreas
deckelmouk
24.12.2007, 09:01
Salut Andreas,
die Michelnummern helfen mir nicht weiter, aber wenn es das 5-Cent-Marken sind, dann ist der Wert als EF ins UPU-Ausland nur gering, da dies die Hauptverwendung der Marken darstellet. Deutschland gehört auch zu den häufigsten Destinationen.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
andreas-machner
28.12.2007, 22:08
5-Cent-Marken sind es, doch den Scott werde ich mir trotzdem besorgen.
Danke!
Andreas
Wanderer
16.01.2008, 11:34
Den kompletten Scott Classic Katalog bis ca. 1940 gibt es mittlerweile auf CD-ROM als pdf File u.a. bei ebay.com zu kaufen, da sind die Bilder farbig und man/frau kann sich das auf DIN4 ausdrucken.
Die ausgedruckte Mikro-Schrift bei den Bewertungen ist am Monitor auf 200-400% Zoom gut lesbar!
Mit der Scott # kann man/frau bei ebay.com realitätsnahe Sofortkauf-Preise ansehen.
Mit Phila-Gruß
Wanderer
Hallo @ll!
Mi.-Nr. 77 = Scott #234 (Kolumbus-Ausstellung) Scott 1999 = $22.00 auf Brief
Mi.-Nr. 120 = Scott #288 (Trans-Mississippi-Ausstellung) Scott 1999 = $50.00 auf Brief
Lars hat sicher einen neueren Scot und weiß die aktuellen Preise...
Hi!
Klar, aber hätten sie auch "Cent" schreiben dürfen?
Fröhliche Weihnachten!
Andreas
Nein.;)
Weil es sich bei dem von der Absenderpostverwaltung angegebenen Betrag immer um den Goldfranken (= 100 Goldcentimes) handelte, eine UPU-Verrechnungseinheit, die es bis 1922 gab (danach wurde ein fiktiver Franken festgelegt, später dann die SDR). Jede Postverwaltung legte monatlich die Relation zum UPU-Goldfranken fest - diese Listen standen regelmäßig (dh nach Bedarf) im Amtsblatt.*
Bei *Eingang* einer taxierte Sendung rechnete man dann um:
UPU cts (centimes) in die eigene Währung, *die* wurde dann z. B. in den USA in cents notiert bzw. dann auch im entsprechenden US-cents Betrag in Portomarken (dues) verklebt worden.
*Ähnliche Umrechnungslisten gab es für Auslandsnachnahme, Auslandspostanweisungen usw.
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