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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1882 - 1890 (Allegorie-Ausgabe)



Ulli D.
19.11.2007, 18:40
Bei den vorhergehenden Wappenausgaben finden man fast durchgängig seltene und teure Briefe, an ungewöhnlichen Destinationen und anderen Besonderheiten ist die Zeit vor 1882 aber sehr arm. Das ändert sich mit der sog. Allegorie-Ausgabe, von der ich drei sehr preiswerte ( jeweils unter 10 €), aber nicht alltägliche Ganzsachen zeigen möchte.

Beginnen möchte ich mit einer ungewöhnlichen Destination, nämlich nach Teneriffa – gelaufen über Portugal. Die Karte sollte dort dem Schiffsarzt des Dampfers Marie Woermann zugestellt werden. Leider konnte ich über den zur Woermann-Linie gehörenden Dampfer so gut wie nichts in Erfahrung bringen. Vielleicht hat einer von Euch ein paar Informationen für uns....?

Ulli D.
19.11.2007, 18:42
Bei der zweiten Karte handelt es sich um einen Antwortteil einer Doppelkarte, die in Köln nach Luxemburg aufgegeben wurde und den Anfangsteil der Reise per Privatpost zurücklegte.

Ulli D.
19.11.2007, 18:45
Schließlich eine Doppel-Karte, die mir besonders ans Herz gewachsen ist (wofür ich von meiner Frau nur mitleidige Blicke ernte:D ).

16.05.1896 Aufgabe in Luxembourg-ville,
17.05.1896 vergeblicher Zustellversuch in Schermbeck (heutiger LK Wesel),
18.05.1896 erfolgloser Versuch in Wriezen (heute LK Märkisch Oderland),
19.05.1896 auch in Berlin erfolglose Bemühungen der Post,
21.05.1896 Ende der Deutschland-Rundreise mit Wiedereintreffen in Luxemburg

Man beachte die Entfernungen und die schier unglaubliche Kürze der "Reise". Waren das noch Zeiten .....

Gruß

Ulli

Mozart
19.11.2007, 19:07
Leider konnte ich über den zur Woermann-Linie gehörenden Dampfer so gut wie nichts in Erfahrung bringen. Vielleicht hat einer von Euch ein paar Informationen für uns....?

Vielleicht hier:
http://www.kolonialmarken.de/literatu/czimmek.htm

Beste Grüsse aus der Mozartstadt!

heku49
19.11.2007, 20:15
Dann möchte ich auch ein Kärtchen beisteuern mit kurzer Laufzeit. Morgens in Luxemburg aufgegeben, nachmittags bzw. abends in Trier zugestellt.
Gruß Helmut

bayern klassisch
19.11.2007, 21:09
Tolle Stücke habt ihr da - bitte weitermachen! Sind Augenweiden.

Ulli D.
19.11.2007, 22:43
Dein Wunsch ist mir Befehl:D

Hier ein Brief, der tatsächlich reinen Bedarf darstellt. Am 4.4.1891 war der 25 Centimes der Allegorie-Serie bei praktisch allen Postämtern vollständig aufgebracht, worauf auch der hohe Katalog-Preis für postfrische Exemplare zurückzuführen ist. Der neue 25 Centimes-Wert der Folgeausgabe (Großherzog Adolphe) erschien erst im Juli 1891. Also hat unser Absender alles verklebt, was er noch an Kleinwerten verfügbar hatte. Allerdings - irgendwann muss ihm schwindelig geworden sein, denn insgesamt sind es 27 statt 25 Centimes geworden.

Ulli

bayern klassisch
20.11.2007, 07:10
Hallo Ulli,

traumhafter Brief und logische postgeschichtliche Erklärung - was will man mehr?

Liebe Grüsse von bayern klassisch

Ulli D.
20.11.2007, 08:02
Hallo Bayern klassisch,
danke für die Blumen. Ich verstehe das als Motivation zum Weitermachen.

Herzliche Grüße zurück
Ulli

Ulli D.
20.11.2007, 15:47
@Helmut

M.E. ist die Karte noch viel zügiger transportiert worden. Der Luxemburger Stempel weist als Stundenangabe "6-7 S" auf, also "soir = abends", bei morgentlicher Aufgabe hätte der Stempel ein M für matin aufgewiesen.

Gruß

Ulli

heku49
20.11.2007, 16:43
@ ulli,
danke für die Nachhilfe, habe im Wörterbuch immer nur nach "vormittags" und "nachmittags" gesucht.
Gruß Helmut

deckelmouk
20.11.2007, 19:38
Eigentlich ein sehr unscheinbarer Beleg: Einlieferungsschein über ein Einschreiben von Rumelange (eine der luxemburger "Stahlstädte" im Süden) nach Echternach am östlichen Rand - bekannt durch die Klosteranlage und die Springprozession.

Der Postbeamte hat seinen "Grossen Zweikreisstempel" (sog. Type 32)abgeschlagen, der typisch für diese Zeitperiode ist. Diese Stempel wurden zeitgleich mit der Allegorie-Ausgabe bei fast allen Postämtern eingeführt. Davor war der Einkreisstempel ab ca. 1873 vorherrschend. Beide Stempeltypen hatten aber ein sehr langes Leben, bei einigen Postämtern wurden sie bis 1941 verwendet.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Ulli D.
20.11.2007, 21:47
Zum Schluss für heute hier noch mein absoluter Lieblings-Beleg der Allegorie-Ausgabe – für 1 DM aus der „Grabbelkiste“ gefischt. Vier verschiedene (nicht einmal seltene) große Zweikreis-Stempel Typ 32 in Kombination mit dem Schriftbild – der Gesamteindruck hat mich beim Erwerb schier erschlagen. Ich hoffe, Ihr könnt das einigermaßen nachvollziehen.

Ulli

bayern klassisch
20.11.2007, 22:01
Ein innerluxemburger Einzeltransit bei 4 verschiedenen Stempeln?

Hat man die Karte von Post zu Post getragen?

deckelmouk
20.11.2007, 22:07
Hallo Ulli,

da will ich versuchen, ob ich mithalten kann: Inlandspostkarte, aufgegeben in Walferdange (Post Relais Nr. 11 - eine Sonderform des "Grossen Zweikreisers" - da keine Stundenangabe vorhanden), Bahnpoststempel "Ulflingen Luxembourg", Grosser Zweikreisstempel von Luxemburg-Gare (Bahnhof), Ankunftsstempel Esch-Sur-Alzette (Einkreisstempel). War zwar nicht aus der 1-DM-Krabbelkiste aber mit 8 Euro auch ein kleines Schnäppchen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Ulli D.
20.11.2007, 22:37
@ bayern klassisch

Die Erklärung für die vier unterschiedlichen Stempel ist eigentlich recht einfach: Vom Nebenpostamt BETTBORN zum übergeordneten Hauptpostamt ETTELBRUCK, dann Hauptpostamt ECHTERNACH, von dort zum für Bourglinster (= kein eigenes Postamt) zuständigen Nebenpostamt JUNGLINSTER. Also zwei Aufgabestempel, was in Luxemburg üblich war, zwei Durchgangsstempel und ein Ankunftstempel.

Gruß

Ulli

Ulli D.
20.11.2007, 22:39
@ Lars

.... und 3 - 4 verschiedene Stempeltypen (je nach Sichtweise), ein tollerBeleg.
Herzlichen Glückwunsch!

Gruß

Ulli

deckelmouk
22.11.2007, 22:10
Für Bayern Klassisch:

Leider habe ich nicht viele Belege aus Bayern nach Luxemburg. Diese Postkarte hat es mir aber angetan. Das Porto nach Luxemburg beträgt zu der Zeit 10 Pfg., allerdings hat der Absender eine normale Inlandspostkarte zu 5 Pfg. genommen, die auch unbeanstandet transportiert wurde.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

bayern klassisch
23.11.2007, 01:24
Hallo Lars,

bist du dir mit den 10 Pfg. ganz sicher?

Bei Postkarten war die bayer. Post manchmal nicht ganz so penibel, wie das bei Briefen der Fall war. Jedenfalls ist Godramstein in der Pfalz auch keine Massenware, und wenn die Karte unterfrankiert ist, sieht man es doppelt gern.

Schönes Stück und danke fürs zeigen sagt bayern klassisch

Ulli D.
27.11.2007, 21:48
Eine weitere kleine Besonderheit:

Es kommt häufig vor, dass man die Antwortteile von Doppelkarten in Luxemburg gestempelt und ins Ausland verwendet vorfindet – sei es, dass die Doppelkarten verkehrt gefaltet waren oder Antwort- und Frageteile als bloße Auslandskarten verwendet wurden.

Hier seht Ihr allerdings einen Frageteil, der als Antwortkarte verwendet und von Flensburg über Luxembourg-gare nach Diekirch gesendet wurde). Man darf wohl also davon ausgehen, dass hier eine Doppelkarte verkehrt gefaltet wurde. Um es vorsichtig auszudrücken: Sicher keine alltäglich Verwendung.

Gruß

Ulli

deckelmouk
30.11.2007, 19:52
Eigentlich ist das eine ganz normale Auslandsganzsache von Luxemburg in die Schweiz. Abgestempelt mit einem grossen Zweikreisstempel Luxemburg-Bahnhof mit der etwas selteneren Ziffer "2" (üblich waren römische Ziffern). UPU-Porto 10 Centimes, keine Zusatzleistung o.ä., allerdings hat jemand ein "B" in Blaustift draufgemalt, dazu eine dreistellige Nummer.

Wenn ich es noch richtig weiss, dann bedeutet das "B" Beutelstück. Ich kann nur nicht mehr sagen, ob damit der oberste Beleg in einem Briefgebinde oder ein falsch sortierter Beleg gemeint ist. Oder ob ich komplett daneben liege... :D

Beste Sammlergrüsse!

Lars

bayern klassisch
30.11.2007, 20:03
Hallo Lars,

leider etwas daneben: Unter einem Beutelstück verstand man einen Fahrpostgegenstand, der in einem dafür vorgesehenen Beutel transportiert wurde. Das Gegenteil davon hiess blos gehend, also nur das Stück allein.
Postkarten waren immer Briefpostgegenstände und kamen mit der Fahrpost nicht zusammen.

Ich denke eher, dass das B für Beantwortet steht, lasse mich aber gerne belehren.

Beste Grüsse von bayern klassisch

deckelmouk
02.12.2007, 16:23
Hallo Bayern Klassisch,

vielen Dank für Deine Antwort! Ich kann sie nachvollziehen, allerdings hätte ich a) keinen Blaustift erwartet, den kenne ich eher als "postalische" Farbe und b) fehlt mir ein Datum.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

deckelmouk
02.12.2007, 16:32
Auch wenn Luxemburg einwohnermässig ein kleines Land ist, philatelistisch ist es eine ernst zu nehmende Grösse. Ca. 1% der Einwohner sind in einem Verein organisiert, der derzeitige FIP-Präsident ist Luxemburger, der erste Kleinbogen und der erste Block kommen aus Luxemburg. Darum hat mich die folgende Ganzsache nicht wirklich überrascht.

Als deutscher Sammler achtet man peinlich genau auf Portostufen und Muggaschissle, aber Abesender- und Empfängerangaben können genauso reizvoll sein. Die Ganzsache wurde mit 5 Centimes der Allegorie-Ausgabe auffrankiert, entspricht dem UPU-Auslandsporto.

Der Absender ist der Direktor des "Weltphilatelist", der eine Anfrage von Bethel in Bielefeld nach Briefmarken beantwortet. Die Auflage des "Weltphilatelisten" betrug 4000 Exemplare für Europa und 2000 Exemplare wurden ausserhalb Europas abonniert.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

deckelmouk
17.02.2008, 18:51
Der Postbeamte von Redange hatte etwas arg gefeiert... Oder keine "8" mehr im Steckkasten. Gute zwei Jahre vor der "Penny Black" ist das natürlich eine kleine Sensation :)

Beste Sammlergrüsse!

Lars

deckelmouk
11.05.2008, 20:57
Die Inlandspostkarte war mit 5 Centimes um 5 Centimes unterfrankiert. Die Luxemburger Post hat den T-Stempel in schwarz angebracht und 5 Centimes über den Wertstempel geschrieben. M.E. hat ein deutscher Beamter die 5 Centimes in 4 Pfg. umgerechnet. In letzter Konsequenz wurde auf 5 Pfg. Fehlbetrag aufgerundet und der doppelte Betrag vom Empfänger eingezogen.

Rechts oben sitzt ein Münchner Briefträgerstempel. Kann mir einer der Bayernspezialisten bitte das Kürzel "B.Ü." erläutern bzw. Hinweise zum schwarten Stempel "P.1." geben?

Beste Sammlergrüsse!

Lars

deckelmouk
12.06.2008, 09:50
Ungebrauchte Antwortkarten findet man häufig. Gebrauchte Antwortkarten sind seltener, gebrauchte Rückantwortkarten muss man suchen. Diese Karte lief von Stavelot in Belgien nach Clervaux.

Zwei Sachen fallen mir auf:

1. In Luxemburg, Belgien und Deutschland waren die gleichen Stempeltypen im Einsatz: Einkreisstempel. In Deutschland wurden sie 1888 schon durch die Brückenbarrenstempel abgelöst, in Luxemburg durch den grossen Zweikreis. In Belgien fanden sie weiterhin Verwendung.

2. Es ist nur ein Ankunftsstempel von Clerf drauf. D.h., dass die Karte m.E. nicht über Luxemburg geleitet wurde.

Leider wurde bei der Karte die Adresszeile etwas radiert...

Beste Sammlergrüsse!

Lars

bayern klassisch
12.06.2008, 10:14
Hallo Lars,

zu deinem Posting #26, welches ich wohl übersehen haben muss:

P.1. = Portokontrollstempel. Man musste ja ausrechnen, was in deutscher Währung nach zu erheben war. Diese Stempel sind häufig und in zahlreichen Varianten bekannt.

69 im Kreis links oben war der Briefträgerstempel in München.

Der EKS München B.Ü. bedeutete Briefpost - Übernahme. Dort wurden die Auslandspoststücke der Briefpost angeliefert = übernommen. Er ist nicht selten.

Sorry für die verspätete Antwort!

Liebe Grüsse von bayern klassisch

deckelmouk
13.06.2008, 16:00
@bayern klassisch:

Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort!

Anbei noch eine Ergänzung zum gestrigen Beitrag: Eine Inlandsantwortkarte von Wiltz nach Luxembourg, mit dem Bahnpoststempel "Ulflingen/Luxembourg" entwertet. Die Stempeltype ist eindeutig deutschen Stempeln aus dieser Zeit nachempfunden. Die Stundenangabe ist ebenfalls deutsch.

Diese Stücke kosten nicht viel Geld, sind aber für den Stempel- und Ganzsachensammler schöne Stücke.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

heku49
02.10.2008, 19:54
Da bisher überwiegend Karten gezeigt wurden, hier mal ein Inlandsbrief bis 15 Gramm portogerecht mit 10 Centimes freigemacht.

Gruß Helmut

heku49
02.10.2008, 21:12
Welcher Ortsstempel kann das sein??

Danke im voraus.
Gruß Helmut

Ulli D.
02.10.2008, 21:30
Hallo Helmut,

ich denke, es handelt sich um BETTBORN.

Gruß
Ulli

heku49
24.10.2008, 19:01
Hab ich wieder was übersehen?

Diese Karte nach Trier vom 25.11.1884 ist mit 10 Centimes frankiert. Das Porto galt aber erst ab 1.4.1886. Bis dahin waren es 12 1/2 Centimes. Warum kein Nachporto? Galten für den Nahbereich Sonderregelungen?

Gruß Helmut

heku49
24.10.2008, 19:11
Auch für diesen Inlandsbrief vom 23.10.1893 finde ich keine passende Portostufe. Weiß jemand mehr?

Gruß Helmut

deckelmouk
26.10.2008, 18:34
@heku:

Das UPU-Postkartenporto belief sich ab 01.04.1879 auf 10 Centimes. Beide Länder waren in der UPU, das passt. Es gibt keine Grenztarife mit Deutschland. Der zweite Brief ist eine Inlandsdrucksache mit 2 Centimes.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

heku49
26.10.2008, 18:46
Danke Lars,
es hatte mich nur irritiert, da beim Porto nach Deutschland 12 1/2 centimes aufgeführt war. An UPU habe ich natürlich nicht gedacht. Wieder was gelernt.
Beim 2 Centimeswert war ich mir nicht sicher, da kein Vermerk auf Drucksache vorhanden.

Gruß Helmut

deckelmouk
07.02.2009, 14:31
Wahrscheinlich wurde hier eine ungebrauchte Allegoriemarke "aufgewertet". Analog zu den deutschen Infla-Marken ist der Wert einer gestempelten Marke deutlich höher. Der verwendete Stempeltyp kam erst nach der Ausserkurssetzung der Marke zum 01.01.1906 zum Einsatz. Die im Verhältnis zur Schrift relativ grossen Zahlen lassen mich einen Falschstempel vermuten (keine Entwertung mit einem echten Poststempel).

Beste Sammlergrüsse!

Lars

heku49
18.03.2009, 20:32
Ich möchte in meiner Sammlung die Karten der Allegorienausgabe beschreiben.
Im Prifix steht das Ausgabedatum 1.12.1882 für alle Karten.
Ich habe die Karte 5 Centimes in grau, 10 Centimes in braun.
Ebenso die 5 Centimes in grün und 10 Centimes in rot.
Kann mir jemand Auskunft geben, warum die Farbänderung war und auch wann?

Danke im voraus

Gruß Helmut

claus wentz
19.03.2009, 08:37
Lt. MICHEL Ganzsachen-Katalog Europa West 1983wurde die Farbänderung 1885 (ohne Datumsangabe) vorgenommen.

heku49
19.03.2009, 12:02
Kann das eine Anpassung an die Farben des Weltpostvereins sein?

Gruß Helmut

heku49
21.03.2009, 19:59
Lt. MICHEL Ganzsachen-Katalog Europa West 1983wurde die Farbänderung 1885 (ohne Datumsangabe) vorgenommen.

Danke fürs nachsehen. Der Michel Ganzsachen liegt mir leider nicht vor.

Gruß Helmut

heku49
03.07.2009, 20:51
Ungezähnte Probedrucke der Ausgabe Allegorien zur Wahl der Farbtöne erfolgte auf dem 1 Centimes Wert.
Hier in der Farbe der 25 Centimes-Marke.

Gruß Helmut

heku49
21.09.2009, 21:01
Dieser Bücherzettel von Luxemburg nach Regensburg ist mit 5 Centimes frankiert. Im Gebührenhandbuch finde ich eine Gebühr für Bücherzettel nicht. Wurden diese wie eine Drucksache behandelt?
(Oder bin ich wieder mal blind und finde es nicht??)

Gruß Helmut

BaD
22.09.2009, 13:01
Halo Heku,

suchst du eine Antwort für Luxemburg, Bayern oder wie es im Deutschen Reich war ?
BaD

BaD
22.09.2009, 13:22
Dumme Frage von mir, den über Luxemburg weis ich es sowieso nicht.
In Deutschland und Bayern wurden Bücherzettel zur Drucksachengebühr versendet. Es gab unzählige Vorschriften, was an dem vorgedruckten Text ( er mußte da sein) gestrichen,unterstrichen und minimalst dazugeschrieben werden konnte. Anbei ein paar Vorschriften aus der Zeit um 1922, welcher Beamte hatte das im Kopf oder schaute nach?

Mit besten Grüßen BaD

P.S. Da das nicht in ein Luxemburger Thema gehört, bitte ich die Moderatoren, dies nach einiger Zeit zu löschen.

bayern klassisch
22.09.2009, 18:20
Hallo,

der Bücherzettel von Lux nach Bayern ist super - Glückwunsch zu dieser Rosine. :)

Wer hätte den nicht gerne?

Prinzipiell galten Bücherzettel tariflich wie Drucksachen, jedoch durften sie weitergehende Notationen und handschriftliche Ergänzungen enthalten, als Drucksachen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

heku49
23.09.2009, 12:04
@ bayern klassisch,

vielen Dank für die Information und das Komliment.
Deine bisher gezeigten Stücke sind aber auch nicht alltäglich.

Gruß Helmut.

deckelmouk
19.04.2010, 17:05
Am Samstag hab ich die folgende 1 Centime-Marke der Allegorie-Serie bekommen. Der (Gummi-)Stempel liegt unter dem Stempelabschlag, eine Besitzersignatur eines Sammlers scheidet m.E. aus. Ist der Stempel bekannt? Kann man so etwas als Perfin-Vorläufer werten?

Beste Sammlergrüsse!

Lars