Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1912 - 1919 (Großherzogin Marie Adelheid)
Hier habe ich einen Brief vom 18.8.1921 von Luxemburg nach Heyst in Belgien. Neben dem kompl. Satz Wohltätigkeit 1921 finden sich noch Normalmarken und Überdruckmarken von Großherzogin Marie Adelheid darauf. Das Porto setzt sich zusammen: Brief bis 20 gr. nach dem 10.5.1921 = 30 C plus 20 C pro 20 gr weiteres Gewicht. Demzufolge ein 120 gr. schwerer Brief. Da das Briefpapier sehr stabil ist, durchaus zutreffend.
Gruß Helmut
deckelmouk
24.02.2008, 15:08
Die Sammler der Besetzung Erster Weltkrieg können für den Adressaten wenig Begeisterung aufbringen. Mich hingegen freut der Brief, da er schön in meine Sammlung hineinpasst. Die Aufdruckprovisiorien von Luxemburg waren damals gesucht, ich habe mehrere Tausch- und Kaufgesuche in meiner Sammlung. Auffällig sind auch überfrankierte Briefe an Briefmarkenhäuser, die mit den Provisorien freigemacht sind.
Den Brief habe ich heute auf dem Tauschtag in Trier erstanden. Auch wenn ich sehr viel über das Internet kaufe, so war der Besuch in Trier sehr ergiebig. Man kann vor Ort die Sachen ansehen und sofort mitnehmen. Der persönliche Ausstausch mit Sammlerfreunden war auch wieder sehr interessant. Vielen Dank @rolfnr!
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Hier eine Einzelfrankatur mit Zensurstempel von Luxemburg nach Köln.
Gruß Helmut
deckelmouk
09.03.2008, 13:09
Auf dem heutigen Tauschtag in Ettelbrück fiel mir dieser Beleg in die Hände: Frankiert mit einer 10 Centimes-Marke wurde 1919 ein Schlüssel von Ettelbrück nach Luxemburg versandt. Der Beleg ist zerknittert, der Stempel nicht besonders deutlich abgeschlagen (kein Wunder, der Umschlag war nicht flach) und die Frankatur ist nichts besonderes. Trotzdem ein Beleg mit dem berühmten "Briefgesicht".
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
29.03.2008, 16:47
Hier zwei Beispiele aus der Vielfältigkeit der Serie:
Drei verschiedene Farben und zwei Marken mit oben/unten 12 statt 11 vollständigen Zähnungslöchern (herstellungsbedingt).
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
31.08.2008, 13:49
Um die Portoerhöhung im Rahmen von 1916 u. 1918 darstellen zu können, wurden vorherige Ausgaben mit neuen Werten überdruckt. Starke Aufdruckverschiebungen sind nicht selten, aber stellen eine nette Besonderheit dar.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
30.09.2008, 14:53
Wie mit Deutschland bestand auch mit Belgien eine Sondervereinbarung. Der einfache Brief kostete 20 Centimes statt 25 Centimes UPU-Porto. In der zweiten Gewichtsstufe findet man die Briefe seltener.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Eingeschriebener Fernbrief Luxemburg – Stadt nach Frankreich
Porto: Brief bis 20 Gramm = 25 Centimes, Einschreibgebühr = 25 Centimes
Gruß Helmut
Porto Inlandsbrief bis 20 Gramm = 15 Centimes
Gruß Helmut
Ansichtskarte vom 16.7.1921 nach Paris, Portogerecht mit 20 Centimes frankiert.
Gruß Helmut
Fernbrief Luxemburg – Bahnhof nach Paris vom 8.6.1919
Verwendung von 2 Überdruckmarken zur Portogerechten Frankatur von 15 Centimes.
Gruß Helmut
Diesen Brief konnte ich nicht auf der Messe in Essen liegen lassen.
Portogerechter Inlandsbrief (Tarif 25 Centimes bis 31.12.1925) frankiert mit 2 Werten der Wohltätigkeitsausgabe von 1924.
Von den Wohltätigkeitsausgaben findet man häufig Satzbriefe, Einzelfrankaturen, bzw. Pärchen sind da schon seltener.
Gruß Helmut
deckelmouk
20.05.2009, 21:43
Der Text ab Seite 5 ist zwar auf französisch, aber die Statistik der Post vermittelt ein sehr schönes Bild, wie selten die Korrespondenz mit vielen europäischen und überseeischen Ländern und Luxemburg ist: http://www.legilux.public.lu/leg/a/archives/1914/0070/a070.pdf
Beste Sammlergrüsse!
Lars
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