Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1890 - 1912 (Großherzoge Adolf und Wilhelm IV)
Hier noch eins meiner liebsten Stücke,
R-Brief portogerecht nach Wien vom 25.3.1898, mit Adolph-Marke Prifix Nr. 65 (Mi.-Nr. 63). leider nur die Hüllenvorderseite.
Gruß Helmut
deckelmouk
25.11.2007, 13:42
Wie man sich denken kann, ist Post von und nach Luxemburg bei gewissen ausländischen Destinationen selten. Leider ging der hier angebotene Brief nie nach Luxemburg, sondern in das Grossherzogtum Oldenburg: http://cgi.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=260185543894 - der Ankunftsstempel auf der Rückseite ist der beste Beweis. Auch wenn die Stempelform existierte, die Abkürzung "GRSHZTUM" im unteren Stempelsegment gab es nie.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Hier ein kleines Briefchen von 1901. Vom Format (ca. 10,5x4,5 cm) hatte ich auf Versendungsart Visitenkarte (5 Centimes) getippt. Der Einlieferer hat jedoch nochmals gespart und als Drucksache (2 Centimes) verschickt.
Gruß Helmut
deckelmouk
26.12.2007, 18:57
Am Weihnachtstag bin ich in das Zelt des Trödelmarktes gestolpert, dass dort jedes Jahr um diese Zeit aufgebaut wird. Nach zähen Verhandlungen (ich hab mich zu interessiert gezeigt), konnte ich einige interessante Stücke erwerben.
Neben dem "Grossen Zweikreisstempel" prägte ab 1905 der "Brückenbarrenstempel" die Belege des Grossherzogtums. Der ovale Zweikreisstempel des Bahnhofspostamtes Luxemburg stellt von der Form eine Ausnahme dar. Er ist auch nicht häufig zu finden und die Frankatur mit 5x Mi. 84 macht ihn noch attraktiver.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Hallo,
gab es 1903 schon diese V-Zettel in Luxemburg?
Ich habe da so meine Zweifel.
Siehe ebay: 160196003795
Gruß Helmut
deckelmouk
07.01.2008, 22:04
Hallo Helmut,
klares "Nein", die hat ein Scherzkeks draufgebabbt.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Die V-Zettel sind in Luxemburg am 1.Juli 1930 eingeführt worden.
Gruß
Ulli
... es würde natürlich auch sehr viel Sinn machen, den wertvollen Inhalt der Karte als Wertkarte zu versenden. Schau mal genau rein was darin ist.
Aleks
deckelmouk
07.01.2008, 23:04
Mir ist schon oft aufgefallen, dass Postkarten oder Briefe, deren Marken entfernt wurden, wiede eine Briefmarke aufgeklebt bekamen. Keine Ahnung, ob das eine Luxemburger Spezialität war.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Der Verkäufer hat folgendes hinzugefügt:
Am 08.01.08 hat der Verkäufer die folgenden Angaben hinzugefügt:
Habe gerade von einem anderen ebay Mitglied erfahren, das der V Zettel möglicherweise nachträglich aufgeklebt wurde!!
Schnelle Reaktion. Danke dem Schreiber.
Gruß Helmut
Obwohl mein sammlerisches Interesse eigentlich mit der letzten Wappenausgabe 1880 endet, so konnte ich hier doch nicht widerstehen:
Der Brief hatte mich von seiner Gesamtoptik einfach angesprochen. Er dürfte noch nicht einmal philatelistisch beeinflusst sein. Da stört es mich auch nicht weiter, dass der Brief um 1/2 Centime überfrankiert ist - zumal es eine derartige Wertstufe zu dieser Zeit auch gar nicht gab.
Ulli
deckelmouk
09.03.2008, 13:55
...das fragte mich letztes Jahr ein Sammler auf dem Tauschtag Ettelbrück. Nein, hatte ich natürlich nicht. Seitdem immer wieder danach gesucht, nichts gefunden. Heute hab ich eine Postkarte mit diesem Stempel gefunden, als Drucksache nach Frankreich gelaufen. Ich frage mich, ob der Stempel wirklich so selten ist?
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Eigentlich zählt der Stempel von LUXEMBOURG-GARE C nicht zu den seltenen Brückenbarrenstempeln. Zur Briefmarkenausstellung anläßlich des 100jährigen Bestehens des Postamtes Duelange in 1985 haben die Mannen um Rudy Kremer (das waren damals unbestreitbar die kenntnisreichsten Philatelisten des Großherzogtums) eine Einschätzung der Seltenheit der Einkreis-, der großen Zweikreis- und der Brückenbarrenstempel vorgenommen. Danach ist der LUXEMBOURG-GARE C nicht einmal unter der Rubrik "nicht alltäglich" geführt worden. Also - Ferrari wieder abbestellen :D
Gruß
Ulli
deckelmouk
13.03.2008, 08:27
Hi Ulli,
vielen Dank für die Antwort! Wenn der Kremisch Rudi das gesagt hat, dann glaub ich das gerne! Ich muss allerdings sagen, dass es gar nicht so einfach war, den Abschlag zu finden. Er gehört bestimmt nicht zu den ganz häufigen Brückenbarrenstempeln.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Als Luxemburg Lehrling zeige ich dann mal die beiden Stempel Luxemburg Gare A und B.
Gruß Helmut
...wobei es von LUXEMBOURG-GARE B (mindestens) 2 Typen gibt. Neben dem von Dir gezeigten Stempel (mit 10 senkrechten Balken unter der Brücke) gibt es noch eine etwas größere Type mit 14 Balken (siehe Abbildung). Daneben ist in der Literatur bisweilen eine 3.Type mit 12 Balken erwähnt, gesehen habe ich sie allerdings noch nirgendwo.
Gruß
Ulli
Danke Ulli, wieder was gelernt.
Werde meine Bestände mal durchsuchen.
Gruß Helmut
deckelmouk
20.03.2008, 10:55
Zur Briefmarkenausstellung anläßlich des 100jährigen Bestehens des Postamtes Duelange in 1985 haben die Mannen um Rudy Kremer (das waren damals unbestreitbar die kenntnisreichsten Philatelisten des Großherzogtums) eine Einschätzung der Seltenheit der Einkreis-, der großen Zweikreis- und der Brückenbarrenstempel vorgenommen. Danach ist der LUXEMBOURG-GARE C nicht einmal unter der Rubrik "nicht alltäglich" geführt worden.
Hi Ulli,
bei den Einkreisstempeln weiss ich, dass "Born" und "Rosport" sehr selten sind. Was hatten sie denn zu den Zweikreis- und Brückenbarrenstempeln gesagt?
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Hallo Lars,
die komplette Auflistung folgt heute abend.
Nur schon soviel zum Einkreisstempel von Born:
Bislang ist nur ein Abschlag bekannt. Er soll dem Vernehmen nach in der Sammlung Schwachtgen gewesen sein, ist z.Zt. aber verschollen. Dass der Stempelabschlag möglich war, gilt als unbestritten. In der Zeit der Einkreisstempel gab es von 1874 - 1877 in Born eine Paketpostagentur.
Gruß
Ulli
deckelmouk
26.03.2008, 11:33
Hallo Ulli,
vielen Dank, ich freu mich schon auf die Aufstellung! Bei "Rosport" meinte M. Rasquin, dass er auch nur einen Abschlag kennt.
Der Zweikreiser "Born" gehört m.E. auch zu den "nicht häufigen" Stempeln, im neuen Soluphil-Katalog ist einer drin, wenn auch nicht deutlich abgeschlagen.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
13.04.2008, 16:15
Was Herr August Schmitt so dringendes zuging, werden wir wohl nie erfahren. Übrig geblieben ist der Briefumschlag, der mit 55 Centimes frankiert (Mischfrankatur zwischen der 1. und 2. Adolf-Ausgabe) wurde, 25 Centimes für den Auslandsbrief, 30 Centimes Eilbotenzuschlag.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
30.04.2008, 23:25
Natürlich hat Luxemburg auch Vorkriegsflugpost inkl. Sonderstempel zu bieten - die Aufnahme stammt aus einer Sammlung aus der British Library :)
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
17.05.2008, 18:35
Diesen Brief habe ich u.a. wegen der Adresse mitgenommen. Der andere Grund war die Weiterleitung innerhalb der Schweiz. Die Frankatur von 25 Centimes entsprach dem einfachen UPU-Auslandsporto, hier dargestellt mit der für Luxemburg typischen "krummen" Wertstufe 12 1/2 Centimes.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
18.05.2008, 15:05
Im Bild der Kleinbogen Prifix 59a. Quizfrage: Was für eine Zähnungsart ist das und wie kam sie zustande?
Beste Ratefuchsgrüsse!
Lars
@ Lars:
1. Versuch: es handelt sich um eine Linienzähnung, wobei der Zähner (ich meine die Person, die die Zähnung vornahm) vergleichsweise sehr sauber gearbeitet hat. Die m.E. klassische Durchzähnung des Bogenrandes bei Linienzähnung fehlt mir hier.
Gruß
Pete
deckelmouk
19.05.2008, 19:43
Hi Pete,
ganz genau! Obwohl das nicht "typisch" aussieht, ist das Linienzähnung. Das Zähungsinstrumen war eine Zähnungsleiste und kein Perforationsrad.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
@ Lars,
mir fielen die unregelmäßigen Zahnspitzen der Marken auf. Du als Fälschungsbekämpfer kannst z.B. in punkto Winterfälschungen sicher ein leidvolles Lied davon singen.
Doch weiter mit deinem interessanten Thema...
Gruß
Pete
Hier mal ein portogerechter Brief von Luxemburg nach Paris vom 16.6.1908 frankiert mit Marken der Ausgabe Großherzog Wilhelm IV.
Kann jemand den Vermerk mit Blaustift lesen (übersetzen)?
Gruß Helmut
Sehr wahrscheinlich wurde die Sendung nach AMIENS weitergeleitet. Da wäre sicher hilfreich, wenn man auch die Rückseite kennen würde. Ankunftstempel?
Hallo Lars,
mittlerweise sind mit Einkreistempel ROSPORT (Typ 31) 5 oder 6 Marken
bekannt. Da dieser Stempeltyp, mit seinem klaren Schriftbild besonders gern gesammelt wird, sind das nicht viel. Ich hatte keinen in meiner Sammlung.
Gruß
DiDi
Hallo DiDi,
herzlich Willkomen hier im Forum. Schön das ein weiterer Luxemburgsammler den Weg gefunden hat. Viel Freude hier im Forum.
Danke für den Tip mit Amiens. Leider hat der Brief keinen Ankunftsstempel.
Gruß Helmut
deckelmouk
31.08.2008, 13:46
Bei der Erstellung dieser Überdrucke wurde nicht besonders sorgfältig gearbeitet. Bei der Nr. 86 findet man deshalb rückseitig einen Abklatsch des Aufdruckes.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
01.09.2008, 21:40
In der Regel findet man die Marke auf philatelistischen Korrespondenzen. Bei dem folgenden Brief könnte es sich tatsächlich um Bedarf handeln: 3x 12 1/2 Centimes (= 37 1/2 Centimes) für einen Brief dritte Gewichtsstufe + 25 Centimes für das Einschreiben = 62 1/2 Centimes. Echt gelaufen ist das Stück, rückseitig sind die Ankunftsstempel abgeschlagen, dazu der Zensurstempel Nr. 1 von Trier. Der Aufdruck selbst ist verstümmelt, die "1" kaum noch zu sehen.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
06.10.2008, 22:38
In Weiden fiel mir folgender Brief in die Hände: 2x Prifix Nr. 60 = 25 Centimes für einfachen Auslandsbrief. Der Absender hat "Neufchateau" als Adresse angegeben, die Post hat den Brief postwendend retourniert und "welches" vermerkt (sehr zur Freude von M. Majerus...).
Jetzt ist der Name Majerus im Zusammenhang mit den Neudrucken Nr. 1 + 2 bekannt. Frage an die Kenner der Materie, ist das der Majerus aus Diekirch? Wundern würde es mich nicht. Andererseits ist der Name "Majerus" in Luxembourg sehr häufig.
Der Beleg passt zumindest in die "Retour"-Sammlung. Wäre schön, wenn er auch in die "Briefmarkenhändler"-Sammlung passt.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
... könnte ja sein Lars,
nur Deine Adressenangabe stimmt nicht.
Der Brief sollte nach NEUHAUSEN gehen.
Gruß
DiDi
In der Regel findet man die Marke auf philatelistischen Korrespondenzen. Bei dem folgenden Brief könnte es sich tatsächlich um Bedarf handeln: 3x 12 1/2 Centimes (= 37 1/2 Centimes) für einen Brief dritte Gewichtsstufe + 25 Centimes für das Einschreiben = 62 1/2 Centimes. Echt gelaufen ist das Stück, rückseitig sind die Ankunftsstempel abgeschlagen, dazu der Zensurstempel Nr. 1 von Trier. Der Aufdruck selbst ist verstümmelt, die "1" kaum noch zu sehen.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Der Brief ist für mich reiner Bedarf, wobei es mich nur wundert, dass die Marke nicht mit der Firmenlochung bedacht wurde, deren Gebrauch bis 1916 belegt ist.
Besten Grüße
DiDi
deckelmouk
07.10.2008, 14:42
@didi:
Vielen Dank für den Hinweis! "Neuhausen" gab es wahrscheinlich auch wie Sand am Strand.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
03.02.2009, 20:22
Der letzte Bahnpoststempelkatalog des Grossherzogtums datiert von 1963 - zumindest ist das mein einziges Stück Literatur zu dem Thema. In diesem Katalog wurden auch ausländische Stempel aufgenommen, die in der Streckenbezeichnung einen Luxemburger Zielbahnhof hatten.
Der Bahnpoststempel "Strassburg (Els.) - Luxemburg" ist darin nicht verzeichnet. Eine Neuentdeckung halte ich für unwahrscheinlich, eventuell kann mir einer der "alten Hasen" etwas dazu sagen?
Beste Sammlergrüsse!
Lars
@ Lars
Der Stempel hat bei Englebert die Nr. 306.
Schönen Gruß
DiDi
deckelmouk
03.02.2009, 22:02
@didi:
Meine Ausgabe vom "Englebert" hört bei der Nr. 299 auf. Kein Wunder, dass ich ihn nicht gefunden habe. Vielen Dank für die Information!
Beste Sammlergrüsse!
Lars
deckelmouk
22.02.2009, 12:47
Luxemburger Paketkarten sind generell nicht häufig. Frankiert mit 1,25 Fr = 1 RM, lief die Karte über Strassburg (rückseitig interessanter Durchgangsstempel) nach Wien. Falls jemand über die Portostufe bescheid weiss, dann würde mich ein entsprechender Hinweis sehr freuen!
Beste Sammlergrüsse!
Lars
:)@Deckelmouk
... sind bei unseren Recherchen leider immer "außenvor" geblieben. Der Titel
des Buches sollte ja auch "Tarife der Briefpost in Luxemburg" heißen.
Hinweise und Dienstanweisungen dazu gibt es in den Instructions postales der Jahre 1850 bis 1940 genügend. Es sind fünf bis sechs dicke Bände die leider nicht immer komplett sind.
Frei nach Schiller:): "Wer wagt es....... zu tauchen in diesen Schlund?"
Viel Spaß dabei: Der goldene Becher blinkt.
Schönen Gruß
DiDi
Hallo,
wer kann mir bei dieser Karte den Leitweg erklären?
Geschrieben wurde die karte am 26.6.1900 und ist adressiert nach Kehlen.
Portogerecht mit 5 Centimes frankiert.
Aufgabe: Zweikreisstempel (Typ 32) Junglister 26.6.00, dann Zweikreisstempel Luxemburg und Echternach.
Ankunft: Einkreisstempel (Typ 31) Cap 27.6.00.
Was mich irritiert ist der Stempel von Echternach.
Wer weiß Rat?
Gruß Helmut
@Heku49
Es kann sich nur um eine Irrleitung gehandelt haben, die dann in Echternach
gestempelt wurde. Die lag im falschen Sack der Postkutsche (die Eisenbahn-linie Luxemburg-Echternach wurde ja erst 1904 eingeweiht).
Kein AK-Stempel Kehlen - die hatten damals noch kein Postbüro und wurden von Cap aus bedient.
Gruß
DiDi
@ DiDi,
vielen Dank für die Klärung.
Meine vermutung war auch das es ein Irrläufer war.
Gruß Helmut
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