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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Postvorschuss im Ortsverkehr in Preussen



fahrpostalbi
25.10.2007, 19:47
Spandau vom 28.August 1845 mit 20 Sgr. und 10 Pfg. nach Berlin, dort
nicht zustellbar und zurück. Der kleine Vermerk -1 1/2- links unten
steht für 3/4 des Procurabetrags von 2 Sgr., welche beim Aufgabe-
postamt verblieben, das Zustellpostamt erhielt 1/4 des Betrags, also
1/2 Sgr. - soweit so gut:
Vorschuss 20 Sgr. 10 Pfg. (20 5/6) zuzügl. 1 1/2 Sgr.
links oben 22 Sgr. 4 Pfg. ( 22 1/3) zuzügl. 1 Sgr. Zustellgebühr im Orts-
bereich
rechts oben 23 Sgr. 4 Pfg.

die -24- ist mir nicht erklärbar, eigentlich müssten nach meinem dafürhalten
23 5/6 stehen, eben der halbe Sgr. für Berlin

Vielleicht ist eine Klärung hier im Forum möglich

beste Grüsse
Fahrpostalbi

ralph
26.10.2007, 09:06
1845 gehörte Spandau noch nicht zu Berlin, es wurde erst 1920 eingemeindet. War vielleicht "Fernporto" erforderlich?

Wenn ich es schaffe, frage ich beim nächsten Vereinsabend im Briefmarkensammlerklub Spandau am 13.11. mal unsere Spandauer Heimatsammler.