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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Keine Einzelmarken mehr am Postschalter ab Januar 2004



gert-murmann
27.12.2003, 19:55
Liebe SammlerInnen,

in der November-Ausgabe der „philatelie“ war ja schon zu lesen, daß es ab 1. Januar nicht mehr möglich ist, einzelne Briefmarken (Sondermarken) am Postschalter zu bekommen. Dies ist mir heute in der Postfiliale in Kamp-Lintfort bestätigt worden. Wir Sammler sind ja nicht gegen Neuerungen: so haben die Automatenmarken ihren Platz genauso gefunden wie die Plusbriefe und auch die Freimachungsbelege aus Druckern, die es ab Januar geben soll, werden wir „überleben“ und auch akzeptieren!
Nicht verstehen kann ich aber, daß angeblich der Post bei der Abgabe einer Einzelmarke am Schalter 2 Euro an Kosten entstehen soll. Sind die Leute hinter dem Schalter so hoch bezahlt, daß Hr. Zumwinkel sie lieber anderweitig beschäftigen möchte? Bei derart hohen Kosten „lohnt“ doch auch die Postphilatelie nicht mehr, von der die Sammler ihre Marken im Abo beziehen können! Bis so ein Drucker sein Zettelchen gedruckt hat, ist auch die Marke aus dem Bogen getrennt! Außerdem: eigentlich ist eine Briefmarke doch ein Beleg – also eine Art „Quittung“ -, daß der Absender eines Poststückes (sei es ein Brief, eine Karte, ein Päckchen etc.) für die Dienstleistung der Beförderung zu einem Empfänger entrichtet hat, oder? Vielleicht sollte man mal die Rechnung aufmachen, wieviel Geld die Post an den Sammlern verdient, die die Marken kaufen und ins Album stecken, OHNE die eigentliche Dienstleistung in Anspruch zu nehmen!
Besonders der Verkauf von Zuschlagmarken dürfte drastisch zurückgehen, da diese Marken fast ausschließlich von uns Sammlern gekauft werden. In meinem Verein gibt es noch drei Sammler, die die Neuheiten sammeln: einer sammelt nur gestempelt (da billiger, wenn er die Marken mit anderen tauschen kann), ein anderer kauft(e) am Schalter (hört jetzt aber mit den Neuheiten auf!), weil er nicht immer auf die Quartalslieferung warten wollte, und der dritte im Bunde bin ich (habe ein Abo bei der Versandstelle, kaufe aber die neuesten Marken immer noch einmal extra für meinen Tauschpartner in der Ukraine). Die anderen Sammler haben – auch wegen der „Abzocke“ der Post – schon längst mit den Neuheiten aufgehört (spätestens seit der Euro-Einführung).
WIE soll man noch neue Sammler (besonders auch für den Verein in Kamp-Lintfort) gewinnen, bei einer derart UNFREUNDLICHEN Politik der Deutschen Post AG? Haben die hohen Herren denn nichts von den Österreichern gelernt, wo man den Verkauf von Sondermarken am Schalter schon vor einem Jahr komplett eingestellt und deshalb etliche Sammler verloren hat?
Ich meine, daß der BDPh (es haben ja noch nicht alle Sammler die bevorstehende Beitragserhöhung „verdaut“ und „gemault“ wird seit Jahr und Tag über unseren Verband), sich hier einmal für den Sammler als „nützlich“ erweisen und seinen "Service erlebbar machen" könnte: es sollte einer der nächsten Ausgaben der „philatelie“ eine Postkarte beiliegen, die man Hr. Zumwinkel bzw. Hr. Eichel schicken kann, in der wir Sammler gegen das Vorhaben der Post protestieren, daß es keine Einzelmarken am Schalter mehr geben soll! Sondermarken (und Briefmarken überhaupt) sind ja auch "Visitenkarten" eines Landes!

Mit besten Sammlergrüßen
Gert W. F. Murmann

SaschJohn
27.12.2003, 20:46
Das versteh ich nicht? Wieso soll es keine Einzellmarken mehr geben? Womit soll man denn seine Urlaubskarte frankieren wenn man nicht ins Postamt geht und eine Marke kauft? Wegen mir kann die Post auf eine Marke pro Monat zurückfahren aber für wen werden die Neuerscheinungen 2004 produziert wenn nicht für den Verkauf in Postämtern zum Versenden der Post?

gert-murmann
27.12.2003, 20:50
... das ist es ja eben: für "mal eben freimachen" gibt es die Zettelchen aus dem Drucker oder man geht VOR dem Postamt an die Automaten. Wie man mir heute auf dem Postamt sagte, gibt es wohl noch die Dauermarken, aber ... Sondermarken bitte schön nur noch im Zehnerbogen .. oder noch besser gleich ein Maxi-Set kaufen. KUNDENUNFREUNDLICHER geht es nicht mehr; deshalb sollte der BDPh mal intervenieren und deshalb habe ich auch den Vorschlag mit der Postkartenaktion gemacht!
MfG
g.m.

lickle
27.12.2003, 20:59
Es ist schon lustig was sich studierte Buchhalter so alles ausdenken.
Nehmen wir mal folgendes Beispiel: Ein Postkunde geht zur Post und gibt einen normalen Brief am Schalter auf. Der Postmitarbeiter frankiert den Brief mit 55 Cent und leitet diesen weiter. Das kostet die Post dann 2 Euro, ist also ein Verlustgeschäft.
Kommt ein Sammler auf die Post und kauft sich eine Marke zu 55 Cent, so fallen für die Post nur noch Verluste von 1.45 Euro an, da der Sammler ja keine Gegenleistung verlangt, weil er die Briefmarke ins Album steckt.
Es wäre also ein Vorteil einzelne Marken an einem Sammler zu verkaufen, als an einen normalen Postkunden.
Die Verluste bei solchen "Geschäften" lassen sich also nur vermeiden, indem man die Postkunden davon abhält überhaupt noch eine Postfiliale zu betreten. Und ich bin mir sicher die Post wird das schaffen: Hohe Preise, wenig qualifizierte Mitarbeiter, ein dünneres Filialnetz, abgehängte Briefkästen und miesen Service hat die Deutsche Post AG ja schon eingeführt. Was jetzt noch fehlt ist die Leute auch wirklich davon abzuhalten die Dienstleistungen der Post in Anspruch zu nehmen. Ich hätte da einen Vorschlag: Verlangt doch Eintrittsgeld in eine Postfiliale, das wird dann beim Umsatz angerechnet. Ich denke da an einen Eintrittspreis von 5 Euro. Achja, liebe Post AG und vergesst bitte nicht Türsteher einzustellen, die auch noch eine Gesichtskontrolle vornehmen ("Sie gehören nicht zu unserer Zielgruppe - raus"), um nicht jeden Kunden herein lassen zu müssen.
Ich jedenfalls freue mich schon auf den Januar, wenn ich mal wieder in der schier endlosen Schlange in meiner Postfiliale stehe und mir die Diskussionen anhören darf, die das Warten etwas amüsanter machen. Danke liebe Post für die "gute" Unterhaltung.:rolleyes:

Bernd
27.12.2003, 22:13
Ich sehe es das so:
Das ist ein weiterer, und diesmal einschneidender Schritt in Richtung markenlose Philatelie.
Nächstes Jahr wird es dann soweit, dass Sondermarken nur noch über die Versandstelle zu beziehen sind. Denn die Verkaufszahlen werden so rückläufig sein.

Dann, wenn dem breiten Publikum der Zugang zu Sondermarken verwehrt bleibt, wer interessiert sich dann von der jüngeren Generation noch für das Briefmarkensammeln? Da wird niemand mehr mit dem Sammeln beginnen.

Ich hoffe, unser Verband ist stark genug, diesem Schwachsinn Einhalt zu gebieten!!!

Die einzigen, die neben den Philatelisten noch ein Interesse an Marken haben könnten, sind die Wohlfahrtsverbände. Denn so versiegt auch eine, wenn auch nicht zu große, Einnahmequelle.

Ich mache bei dem Wahnsinn nicht mit!!! :mad:
Ich werde keine Neuheiten mehr kaufen. Einen ganzen Bogen vonn jeder Marke kann und will ich mir nicht leisten. Da wird ein Zehnerbogen Sondermarken gekauft. Wenn der dann aufgebraucht ist, gibts einen neuen.

Eine Hoffnung bleibt: Vielleicht werden Sondermarken auf diese Weise gesuchte Objekte.

Aber eine große Frage bleibt::Quo vadis, Bund- Philatelie??? :confused:

Viele Grüße

Bernd

PW0001
28.12.2003, 01:19
... sind wir nicht in wahre Begeisterungsstürme ausgebrochen als vor ein paar Jahren die Privatisierungswut in deutschen Landen ausbrach? Haben wir nicht die inkompetenten Kommentare und Meinungen der Medien verinnerlicht, nach dem Motto: "Nun wird alles besser" ?

Wie, bitteschön, soll denn bei privatisierten Unternehmen, die aber gleichzeitig praktisch vom Staat geschützte Monopolisten sind, das Ergebnis aussehen? Hat jemand wirklich gedacht, dass sich die Post nun den A... aufreißt um uns Kunden zufrieden zu stellen, unsere Bedürfnisse zu befriedigen?

Nein, es geht um Profitmaximierung unter der schützenden Hand des Staates. Genau wie bei der Telekom und der Bundesbahn. Die Post schließt Filialen und baut Briefkästen ab, die Telekom demontiert Telefonzellen, die Bahn streicht Zugverbindungen.

Diese Machtgebilde bricht kein friedlicher Protest des BDPh auf. Genauso wenig wie Berichte des Bundesrechnungshofes Veränderungen herbeiführen oder das jährliche Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler zu Konsequenzen führt, wird irgendjemand diesen rollenden Zug aufhalten können. Lichterketten helfen dagegen nicht.

Solange wir nur unser demokratisches Fingerchen heben und demokratischen Kreuzchen machen können, wird sich nichts ändern. Man kann diese DP ja nicht mal boykottieren. Man braucht sie einfach. Das wissen die und nutzen es aus.

Ich muss aufpassen, dass ich einigermaßen sachlich bleibe. Im Moment bin ich von blanker Wut erfasst. Stellt Euch mal vor, nachdem verbreitet wurde, dass meine Postfiliale am 29.11.03 schließ, habe ich am 27.11.03 nochmal nachgefragt, da ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass das vor dem Weihnachtsgeschäft noch passiert. Die sagten mir, sie wüssen es noch nicht genau. Am 29.11.03 will ich was abgeben und siehe da, sie hat tatsächlich zu. Ich wollte noch ein paar Belege mit dem Letzttagsstempel produzieren, nix geworden.

Die als Ersatz in einem Fahrradladen (!!) eröffnete Postagentur ändert ständig die Öffnungszeiten. Einen Einschreibbrief, der schon eine Woche dort liegt, ist mir heute gelungen zu erhalten.

Total wütend

Peter

Herbert
28.12.2003, 09:31
Hallo,

PW hat - leider - recht! Die ständige Rationalisierung geht unweigerlich voran. Ein Verband wie der BDPh kann zwar protestieren, aber er erreicht nicht viel. Was sind schon ein paar zehntausend Markensammler im Gebilde der "World-AG" Post? Ich habe es erlebt als ein "Postler" vor einiger Zeit meine Stempelwünsche abgelehnt hat - er wollte mich an die Sammlerstelle verweisen. Ich hab hier an anderer Stelle schon darüber geschrieben.

Derzeit überlege ich ernsthaft, ob ich mit dem Sammeln der aktuellen Marken aufhöre. Die aktuellen Marken laufen bei mir eh nur noch so nebenbei mit. Ich würde mich dann ausschließlich auf Marken bis 2001 und dabei besonders auf mein Lieblingsbereich "Germania" konzentrieren. Damit wären wir dann ja auch - wie von PW gewünscht - wieder beim Kaiser Wilhelm :p .


Wir alle werden die Folgen der derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Strategien erleiden müssen. Hier nur ein Beispiel aus einem anderen Bereich. Neulich ging es groß durch die Presse, dass eine der ganz großen Krankenkassen in Deutschland keine Sozialhilfeempfänger versichert. Und dass sie deshalb Strategien entwickelt hat, diesen Personenkreis abzuwehren. Das ist zwar illegal und unmoralisch, aber es ist die logische wirtschaftliche Konsequenz. Es ist die Konsequenz aus Wettbewerb und Kostenorientierung. Unter Wettbewerbsdruck sind die Kassen nur an finanzkräftigen und gesunden Risiken interessiert. Vor dem Jahr 1996, als die Krankenkassen quasi halbstaatliche Einrichtungen waren, da wäre sowas nicht passiert. Und wenn ich mir die Beiträge anschaue, die heute verlangt werden und die mit vor 10 Jahren vergleiche, dann muß ich feststellen, dass es nur teurer geworden ist. Dabei war die Vorstellung da, dass dann alles billiger wird!

Auch die Post wird diesen Weg in ähnlicher Form weiter gehen. Was nicht genug bringt geht über Bord! Postboten - die brauchen wir nicht mehr! Es kann ja schließlich jeder seine Post an "Servicepoints" abholen. Briefe befördern? Waurm denn, wenn es eh immer weniger werden ? Die paar unbelehrbaren Scheiberlinge können ja vielleicht in jeder Großstadt einen speziellen "Kontaktladen" bekommen, sind ja schließlich sowas wie Süchtige! Dort dürfen sie dann schreiben und ein freundlicher Sozialarbeiter der Post (oder doch eher ein Automat ?? ) scannt den Brief dann ein und verschickt ihn dann per e-mail.
Düstere und übertriebene Gedanken am Sonntagmorgen - ich weiß!

In der Hoffnung, dass es doch besser kommt, als ich es mir manchmal ausmale

grüßt

Herbert

Kjell
28.12.2003, 16:32
Ohje.

Was passiert eigentlich, wenn die Post das Rufen der Sammler höhrt und auf die Idee kommt, die Marken jedes Ausgabetages in einem Zusammendruck-Bogen zusammen zu fassen? Das wäre suuuuper kundenfreundlich und sehr wirtschaftlich. Ich mag gar nicht daran denken... Ich gebe allerdings zu, dass es mich aufregt, wenn vor mir in der Schlange zwei Leute je eine 55er kaufen. Das muss nun wirklich nicht sein!

Hat der BDPh sich schon dazu geäußert?

:-(

Kjell

Werner
28.12.2003, 20:44
Die vorangegangen Beiträge las ich - sowie auch meine hinzugeholte Frau mit ;)

Auch ich kauf mir keine Neuheiten mehr. Das hatte ich mir schon vorgenommen. Ein schöner Stempel tuts auch und sagt mehr aus. Zumal mir die Jagd in der Privat/Firmenpost mehr Spaß macht.


Motto : Weniger ist manchmal mehr.


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Auch mußte ich mich erinnern an mein ehemaliges Sammelgebiet Telefonkarten , natürlich wie es am Anfang so war , jeder sammelte postfrisch - ich auch. Bis es zuviel wurde , die Post lachte weil wir nichts vertelefonierten
und brachte eifrig neue Dinger raus. Habe jetzt nur noch eine Handvoll Erste Karten , natürlich abtelefoniert,basta.

Mfg Werner

Descobridor
28.12.2003, 22:12
Die Frankatur von Bedarfspost erfolgt ausschließlich mit Drucker-Labels oder Freistemplern.

Briefmarken zu Frankaturzwecken auf echt gelaufenem Brief werden zu raren Seltenheiten und stammen ausschließlich aus der Hand alter Sammler, die sich nicht mit den modernen Gegebenheiten abfinden wollen, oder von Touristen, die hübsche Belege in die Heimat senden wollen und werden von der Post stillschweigend geduldet.

Die Ausgabe von Sondermarken in drastisch reduzierten Auflagezahlen erfolgt nahezu ausschließlich an Sammler, die Motive werden speziell auf den Thematik-Sammler abgestimmt, daneben wird eine breite Palette an schön gestalteten Produkten, in denen Marken nur noch als Kunstobjekte erscheinen, angeboten.

Das klingt als wäre es eine üble Vision?

Also in Portugal ist dies, wenn auch hier ein wenig übertrieben dargestellt, bereits seit einigen Jahren üblich und funktioniert nur allzu gut. Und es deutet alles darauf hin, dass wir uns in Deutschland auch bald auf solche Zeiten einstellen müssen.

Wirtschaftlich gesehen (das ist jetzt sicherlich auch ein wenig provokativ gemeint) hat die Briefmarke als Frankaturmittel wohl ausgedient. Zu teuer die Herstellung und der Vertrieb, als dass man dafür noch eine Gegenleistung erbringen sollte, die man sich auf anderem Weg preiswerter entlohnen lassen kann. Mit den zu gewinnenden Einsparungen kann man dann auch den Verlust, den man dadurch erfährt, dass man sich ein paar Sammler durch diese Ausgabepolitik vergrault, locker ausgleichen. Mit einer geänderten Motivauswahl (Blumen, Tiere, Technik) kann man sich dann sogar viele neue Motivsammler aus aller Welt ins Boot holen......

:(

MfG Descobridor

Herbert
28.12.2003, 22:35
Ja schon, aber.....

...warum verwenden Werbeversender immer mehr Vignetten oder Aufdrucke die eine Briefmarke, meist sogar eine Sondermarke imitieren auf ihren Werbebriefen?

Weil die Briefmarke Solidität, Seriosität, Vertrauen und Individualität signalisiert. Und da möchen sich diese Versender gerne anhängen. Und die Post will diese Werte über Bord werfen!! Weil sie aus ihrem Blickwinkel nichts mehr zählen. Weil der höhere Profit ein wichtigerer Wert ist. Wenn sich die Post da mal nicht verrechnet.

Je mehr sich die großen Konzerne von der Bevölkerung entfernen, je mehr der Dienstleister selber definieren will, was der Kunde zu wünschen hat, um so mehr haben wieder kleine Anbieter eine Chance genau die Kundenwünsche zu erfüllen.

Beispiel Internet: Ich krieg hier kein DSL - unser Kaff ist zu unbedeutend für die Telekom. Also krieg ich bei der Telekom auch keine ISDN-Flatrate. Und folgerichtig bin ich zu einem lokalen Anbieter gewechselt, der mir das bietet was ich brauche.

Wir müssen denen nur immer wieder erklären, dass wir unsere Wünsche selber definieren und nicht sie! Es klappt nicht immer und wenn nicht, ist es oft besser ganz zu verzichten.

Grüße

Herbert

Pete
28.12.2003, 23:44
@ Descobridor:

die französische Variante zu den Drucker-Labels schaut dann so aus:

zwar nicht wirklich hübsch, aber immerhin wurden bisher schon verschiedene Motive verwendet. Besser als "Marken" mit Barcode-Strichen sind sie meiner Meinung allemal ;)

Vielleicht sollte sich die Post AG mal daran ansatzweise orientieren...

Pete
28.12.2003, 23:48
sorry, scan vergessen...

Descobridor
29.12.2003, 20:52
Was ich mit meinem Beitrag andeuten wollte ist, dass wir hier in Deutschland nicht alleine mit dieser Problematik dastehen, anderswo ist man zum Teil schon einen Schritt weiter... und gerade das ist es was mich daran Zweifeln lässt, dass wir als Sammler irgendeinen Einfluss nehmen können. Die Entwicklung (ich möchte aus Sammlersicht hier nicht das Wort "Fortschritt" benutzen) lässt sich vielleicht mit viel Mühe etwas verzögern aber nicht aufhalten. So schade und ärgerlich das für uns Briefmarkensammler ist.

@ Herbert:

Ich habe meine Konsequenzen aus diesen Entwicklungen schon gezogen und beschäftige mich ernsthaft eigentlich nur noch mit alten Marken. Das hat mindestens einen Vorteil.... keinen Ärger mit der Ausgabepolitik mehr. :D :D :D

@ Pete:

...auf alle Fälle besser als das was so aus Portugal kommt. Also Deutsche Post, lernt bitte von den Richtigen!;)

knuedel
10.01.2004, 20:01
Hallo zusammen,
Am 8.1. habe ich zwei Einzelmarken für Erstagsabstempelung gekauft.
Bei meiner Postagentur ist nichts bekannt-für einen Bogenverkauf von Sondermarken.
Gruß Einhard:)

Werner
10.01.2004, 20:23
Bei uns wurde bereits umgestellt.

Hatte einen Einschreibebrief zum Abgeben und das Neueste : die alten roten Einschreibeklebezettel
die auf den Brief geklebt wurden,gibts auch nicht mehr. Ich bekam nur eine Art Kassen-Bon + das einfache Klebe-Label auf den Brief.

Nach dem Motto : Einfach aber geschmacklos



:rolleyes: Mfg Werner