Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Deutschsprachige Philazeitschriften
Mich würde einfach mal interessieren, was Ihr so von deutschsprachigen Philazeitschriften haltet. Da ich weiss, dass eine Zeitschrift nicht genau das bringen kann was man selber sammelt ist daher viel Uninteressantes dabei. Deshalb wählen, welche Zeitschrift für Euch am besten verwertbar ist.
Druckqualität, Bildauswahl und Werbung sind weitere Kriterien.
Mehrere Wahlmöglichkeiten stehen zur Auswahl.
Unter Sonstiges sind "postfrisch" "Michel Rundschau" etc. einzuordnen jedoch NICHT die Rundbriefe/Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaften.
In den Briefmarkenspiegel und die Briefmarken Revue habe ich früher ab und zu mal rein geschaut, jetzt seit einigen Jahren aber nicht mehr. Gab es wesentliche Änderungen?
Ich lese regelmäßig die philatelie und die DBZ, die sich meiner Meinung nach ganz gut ergänzen.
Früher habe ich den "Sammlerdienst" (heutige Briefmarkenrevue), die Michel-Rundschau, "philatelie" und "Junge Sammler" gelesen. Nachdem der "Sammlerdienst" wegen Insolvenz eingestellt bzw. aufgekauft wurde, bin ich zur DBZ gewechselt. Das Abo der Michel-Rundschau habe ich schon vor 20 Jahren gekündigt, da sie im Grunde allein aus Katalogisierungen mit Textzugabe besteht. Ein Vergleich mit dem Werbeblättchen "postfrisch" hat sie m. E. jedoch nicht verdient.
Heutzutage lese ich die DBZ und "philatelie", wobei ich ernsthaft darüber nachdenke, mein Abo der DBZ zu kündigen, weil die "philatelie" inzwischen sämtliche Themen behandelt, die auch in der DBZ behandelt werden.
Hocherfreut las ich z.B. in der aktuellen Ausgabe der "philatelie" die objektive Subsummierung des Bonner Spitzengespräches von Wolfgang Maassen. Soviel Selbstkritik hätte ich dem BDPh gar nicht mehr zugetraut. Wenige Tage später flatterte mir die DBZ 25/03 mit dem Resümee eines (WR) ins Haus.
(BDPh inklusive, seine Rolle war auch in Bonn die eines "gelben" Chorsängers)
Welches Fazit kann man als kleiner Sammler daraus ziehen: Wenn zwei sich polemisch streiten, freut sich der Dritte. Es wird über die Faißt'sche Politik gejammert aber nicht geklagt. Wo kein Kläger, da kein Richter!
Gruß: Bill
Ich war fast 20 Jahre Leser der DBZ bis ich dann endlich mein Abo gekündigt habe. Ich fand die Ausarbeitung der Themen zu oberflächlich und manchmal auch zu schlecht recherchiert. Die schnoddrige Berichterstattung und die vielen Schreibfehler haben mich zusätzlich verärgert. Es wurde auch seitenweise Platz verschwendet, den man hätte sinnvoller nutzen können. Zum Beispiel die Auktionsbesprechungen waren meist langweilig und unnütz, da es oft nur um die Aufzählung von gehobener "Standardware" ging. Und was interessieren mich die Ergebnisse von Sammlungen, die ich nicht gesehen habe?
Ich lese regelmäßig die philatelie und die DBZ, die sich meiner Meinung nach ganz gut ergänzen.
Das einzig Gute an der DBZ ist/war der Anzeigenteil und die Fachartikel liest man in der "philatelie"!
Ich finde die "philatelie" hat sich zu einem guten Blatt gemausert, wenn mich auch nicht alle Themen interessieren. Auch die beiden anderen Zeitschriften BMS und Briefmarkenrevue haben manch interessanten Artikel zu bieten. Bloss für ein Abo habe ich mich bis jetzt noch nicht durchringen können.
Thorsten Siemer
13.12.2003, 10:56
Liebe Sammlerfreunde!
Auch ich finde die "philatelie" super und lese sie regelmäßig.
Nicht umsonst wurde sie Anfang 2003 zur besten Zeitschrift
Europas gekürt, worauf ich an dieser Stelle in einem anderen
Zusammenhang schon einmal hingewiesen habe.
Aber auch die "DBZ" finde ich klasse und zwar so, daß ich sie
seit diesem Monat im Abo beziehe.
Sie ist sehr aktuell, farbig und hat einen guten Kleinanzeigenteil.
Die Rechtschreibfehler kommen wahrscheinlich wegen des
Zeitdrucks.
Auch die "Michel-Rundschau" ist gut, wenngleich das meiste
um (notgedrungen) Neuheitenkatalogisierungen geht.
Mit freundl. Sammlergrüßen
Thorsten Siemer
Ich beziehe im Abo
- Philatelie
- DBR
- DBZ
Ganz klar an der Spitze steht für mich die "Philatelie" (DANKE Herr Maassen und Team). Danach folgt die DBR, die recht interessante mehrteilige Artikel bringt. Die DBZ hat sich meiner Meinung nach deutlich verschlechtert, besonders die Papier- und Druckqualität hat enorm nachgelassen. Trotzdem werde ich sie als Ergänzung der beiden anderen Zeitschriften weiter beziehen.
Viele Grüße und einen besinnlichen 3. Advent
Rolf
iceland10
14.12.2003, 10:58
Hallo Guy69,
der bisherige Stand der Umfrage ist wohl ziemlich eindeutig, die Philatelie hat sich in den letzten Jahren wirklich um einiges verbessert, was sichelich nötig war und voll gelungen ist!
Was ich nicht verstehen kann, dass die DBZ immerhin noch 21 % der Stimmen bekommt, es ist mir schleierhaft wie dies zustande kommt. Vom Papier und der Herstellung einmal abgesehen, primär wichtig ist doch was auf dem Papier steht, nicht wie es aussieht. Und der Inhalt der DBZ wurde nach meinem empfinden, in den letzten Jahren stetig schlechter und einfacher gestrickt.
Kürzlich bekam ich von einem Arge Freund einige Ausgaben der Briefmarken Revue in die Finger, ich muss gestehen, ich war positiv überrascht. Das nicht nur weil sich darin ein Artikel in mehreren Teilen aus meinem Sammelgebiet befand, sondern auch andere Gebiete und Themenbereiche wurden sehr ansprechend bearbeitet.
Der Nachteil der BR, ich bekomme sie eben nicht überall im Handel, selbst in unserem Ort (30.000 EW) ist sie nirgends zu bekommen, gut man könnte sie sich bestellen lassen, was ich mir auch am überlegen bin.
Gruss
iceland10 und allen einen schönen 3. Advent
Hi Dieter
Ich beziehe die DBR seit Mitte der 80iger im Abo, damals hieß die Zeitschrift noch Sammlerdienst. Bislang - ca. 20 Jahre - wurde das Abo zuverlässig ausgeführt, einen Grund zur Beanstandung gab es bislang nicht.
Vielleicht solltest Du dieser Möglichkeit den Vorzug geben.
Viele Grüße
Rolf
Hallo Rolf
du kennst Dieter auch ? Dann komm doch mal rüber ins Briefmarkencafe bei Ebay......da sind wir regelmässig und machen auch manchmal (Phila)Blödsinn ;-))
Was ich nicht verstehen kann, dass die DBZ immerhin noch 21 % der Stimmen bekommt, es ist mir schleierhaft wie dies zustande kommt. Vom Papier und der Herstellung einmal abgesehen, primär wichtig ist doch was auf dem Papier steht, nicht wie es aussieht. Und der Inhalt der DBZ wurde nach meinem empfinden, in den letzten Jahren stetig schlechter und einfacher gestrickt.
Sooo schlecht finde ich die DBZ nicht! Sie ist durchaus informativ. Sicher, ihr fehlt teils die Tiefe der Beiträge der philatelie, aber es wird verstanden bei verschiedensten Themen Lust auf mehr zu machen.
Neulich war es ja mal Thema, dass die die philatelie zu Deutschland-lastig wäre. In der DBZ steh zwar auch Bund im Vordergrund, doch werden häufig andere Länder vorgestellt.
Auch die Serie, wie man Altdeutsche Staaten sammeln könnte fand ich ganz gut, hauptsächlich unter dem oben genannten Aspekt "Lust auf mehr".
Es ist richtig: die "Philatelie" entwickelt sich zunehmend zu einem soliden vollwertigen "Rundum-Blatt", dass die Klasse des "Vereinsblättchens" schon lange hinter sich gelassen hat.
Positiv bei der DBR (Deutschen Briefmarken Revue): die magazinmässige Behandlung, die populären Themen, die ansprechende Aufmachung, die alles in allem auch den Gelegenheitssammler anspricht und damit dem Hobby auch neue Gesichter zuführen kann.
Die DBZ ist für mich wegen der Fülle an Kleininformationen unentbehrlich: Kurzmeldungen, Stempelankündigungen, Sammelprodukte. Ärgerlich finde ich die populistische Dummschwätzerei der Redaktion, die bei jeder Gelegenheit meint, über Politik und andere allgemeine Themen schwafeln zu müssen (insbesondere wenn es um die Europäische Union geht) und in den Details (Verwechslung von europäischen Institutionen, Verwechslung von Henry mit Arthur Miller, etc). steht zuverlässig zeigt, dass sie im Grunde DAVON keine Ahnung hat.
Briefmarken-Spiegel fand ich immer ganz nett und lasse ich mir alle paar Jahre wieder mal für ein Probeabo ins Haus schicken, um zu sehen, wie der neueste Stand ist, aber ich habe bislang keinen "added value" zu den anderen drei Zeitschriften gefunden, der ein zusätzliches Abonnement lohnenswert machen würde.
SvenKadettC
09.01.2004, 13:58
Also ich lese nur die Zeitschrift "postfrisch". Eben ist die aktuelle Ausgabe gekommen und ich finde diese Ausgabe wirklich gelungen.
Aus dem Inhalt (in meinen Worten):
Briefmarken Olympia 2004 - auch mit Raritäten wie dem einzigsten bekannte Brief mit allen zwölf Olympiamarken 1896
Besondere Neuausgaben weltweit
Bericht über Tin Can Mail
Porträt einer Münzgestalterin
Raritäten aus Papstbesitz erstmals gezeigt
Vorstellung Neuausgaben und Konkurrenzentwürfe (immer sehr interessant weil man mal sieht welche Marken abgelehnt wurden)
Geschichte Landshut auf Briefmarken
Termine
Bericht Sindelfingen und Berlin
Leserbriefe
Hallo Harald
in meiner Antwort habe ich folgende Publikation vergessen:
Archiv für deutsche Postgeschichte/
Post- und Telekommunikationsgeschichte (heutiger Name)!!!
Viele Grüße
Rolf
Ist es möglich, die Zeitschrift Philatelie auch als Nicht-Vereinsmitglied im Abo zu beziehen?
Grüße
Ralph
Superkolbi
17.02.2004, 12:02
Original geschrieben von ralph
Ist es möglich, die Zeitschrift Philatelie auch als Nicht-Vereinsmitglied im Abo zu beziehen?
Grüße
Ralph
Ja,
auf die Starseite www.bdph.de und dann Mitglied werden.
Ist aber teurer als direkt über den Verein.
Hangover
17.02.2004, 12:26
Eine Ergaenzung dazu: Die "philatelie" bekommt man auch dann, wenn man Mitglied im BdPh ueber eine der Arbeitsgemeinschaften ist. Das kostet fuer Nichtmitglieder des BdPh zwar extra, ist aber auch eine Moeglichkeit (die ich selbst als Mitglied der Arge Danzig nutze).
Bodo A.v.Kutzleben
17.02.2004, 15:58
Eine Ergaenzung dazu: Die "philatelie" bekommt man auch dann, wenn man Mitglied im BdPh ueber eine der Arbeitsgemeinschaften ist Das ist mir neu, daß man/frau als Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft die Philatelie bekommt. Ich bin in vier Vereinen Vollmitglied und bekomme die Philatelie deshalb auch vier mal. Von den zwei Mitgliedschaften in ARGEN bekomme ich keine Philatelie extra.
Da sollte man/frau mal genau im BDPh nachfragen, ob es auch über ARGEN geht.
Bodo :) :p :D :p :)
PS: Man/frau kann "Einzelmitglied" im BDPh werden, kostet so glaube ich im Jahr € 30,00 oder direkt in einem Verein. Jahresbeitrag dort auch so zwischen € 25,00 bis € 30,00.
Hangover
17.02.2004, 16:44
Um das noch einmal richtigzustellen: Die Arbeitsgemeinschaften erheben fuer Nichtmitglieder des BdPh einen um eine "Zwangsabgabe" erhoehten Mitgliedsbeitrag. Dieser Zusatzbeitrag wird dann den den BdPh abgefuehrt und das Arge-Mitglied auf diesem Umweg BdPh-Mitglied. Tut mir leid, dass das in meinem vorigen Posting missverstaendlich war.
-Hangover
Bodo A.v.Kutzleben
17.02.2004, 19:10
Bodo :) :p :D :p :)
PS: Das ist also eine interne Regelung bei Euer Arge. Sonst hatte ich das noch nie gehört gehabt.
Hallo,
wundert mich, dass eine BDPH ARGE Mitlieder aufnimmt, die keinem
Briefmarkensammlerverein ( der dann wieder selber Mitlied im jew.(
Landesverband ist) angehören,. Zumindest für Mitglieder aus Deutschland.
Bei meiner Arge ( einer Altdeutschen) ist zumindest diese örtliche Vereinsmitliedschaft
bzw. die direkte Mitgliedschaft beim BDPH die einzige wirkliche Voraussetzung für
eine Mitgliedschaft.
Aber man (ich ) lerne nie aus.
Grüße
+ Viel Spaß an unserem Hobby.
Harald Bauer
Hangover
18.02.2004, 10:53
Es gibt Arbeitsgemeinschaften, die aelter sind als der BdPh... keine Ahnung obs daran liegt. Bei Infla-Berlin verhaelt sich das genauso - Nichtmitglieder des BdPh zahlen 10 Euro mehr Jahresbeitrag und damit hat es sich. Den Zwang zur Mitgliedschaft in einem oertlichen Verein (ich kann ja nachvollziehen, dass der BdPh seine Unterstuetzung der Argen durch Mitgliedsbeitraege bezahlt sehen will, aber was haben lokale Vereine damit zu tun?) halte ich ausserdem fuer sehr fragwuerdig, was soll damit erreicht werden?
-Hangover
Hallo Bodo,
das ist wohl in mehreren Argen so, dass nicht BDPH-Mitglieder über die Arge zu einem erhöhten Beitrag auch Miglieder des BDPh werden. Die Arge Germania macht das auf jeden Fall so.
Ob die solcherart Mitglieder gewordenen die "Philatelie" bekommen, das weiß ich nicht. Ich vermute aber doch schon.
Gruß
Herbert
@ Herbert:
die über die ArGen "Deutsche Ostgebiete" und "Infla-Berlin" angemeldeten BDPh-Mitglieder erhalten die "Philatelie". In meinem Fall bekomme ich sie insgesamt 2x.
Anscheinend ist bei vielen (allen?) ArGen der Fall.
Gruß
Pete
Ich erhalte die philatelie als Direktmitglied des BDPh.
Als Mitglied zweier Argen erhalte ich sie nicht.
Aber 1x reicht mir auch :)
saeckingen
19.02.2004, 17:09
Jedes Mitglied einer dem BDPh angeschlossenen ARGE muss seit einigen Jahren Mitglied im BDPH sein. Ist man über einen Ortsverein bereits Mitglied, braucht man der ARGE nur die Mitgliedsnummer mitteilen, die diese gegenüber dem BDPh vorweisen kann; dann wird man nicht zusätzlich beim BDPh angemeldet. So habe ich das bei der ARGE Deutsche Kolonien gehandhabt und zahle nicht extra. Ist ein ARGE-Mitglied kein BDPh Mitglied oder versäumt es seine Mitgliedsnummer and die ARGE mitteilen, muss die ARGE Ihn beim BDPh anmelden und einen jährlichen Beitrag abführen. In der Regel bezahlen diese Mitglieder dafür einen höheren ARGE Jahresbeitrag.
Die philatelie erhalte ich somit auch nur einmal, aber das reicht ja auch.
Grüße
Harald
deckelmouk
19.02.2004, 18:53
Kurze Frage zu dem Thema, ich bin Mitglied im DASV, aber kein Mitglied im BDPh. Ich hätte für einen Zusatzbetrag auch BDPh-Mitglied werden können, da ich allerdings schon im APS und in einem Luxemburger Verein bin, hielt ich das nicht für notwendig. Ist jetzt der DASV eine Arge oder nicht? Wenn ja, müsste ich dann nicht fairerweise mich auch im BDPh anmelden?
Vielen Dank für eine kurze Antwort!
Beste Sammlergrüsse aus Luxemburg!
Lars
Hallo,
muss mich in dieser Angelegenheit zu Worte melden, da ich im Vorstand des BDPh u.a. auch für die Angelegenheiten der ArGen zuständig bin. Die ArGen des BDPh werden vom BDPh finanziell und ideell unterstützt. Ein Teil der ArGen hat sich sogar verbandlich organisiert und zwar im Verband Phil. Arbeitsgemeinschaften (VPhA), der somit ein Mitgliedsverband des BDPh ist.
Grundsätzlich ist es so, dass alle ArGen im BDPh nachweisen müssen, dass ihre Mitglieder über einen Ortsverein, als Direktmitglied oder über den VPhA BDPh-Mitglied sind. ArGen-Mitglieder aus dem Ausland müssen einem der FIP angeschlossenen Verband angehören, müssen also nicht BDPh-Mitglied sein.
Ein Beispiel: ich selbst bin Mitglied im Verein Soester Briefmarkenfreunde e.V., somit also BDPh-Mitglied. Bin auch Mitglied in der ArGe Schiffspost im BDPh. Habe also die Bedingung für die Mitgliedschaft in einer BDPh-ArGe erfüllt. Im Grunde bedeutet dies, dass man Mitglied in zig-ArGen sein kann, man muss aber nur einmal seine BDPh-Mitgliedschaft nachweisen und damit nur einmal den BDPh-Beitrag (Anteil) bezahlen. Die "philatelie" erhalte ich übrigens nur einmal als Mitglied im Soester Verein.
Anders ist es, wenn man z.B. verschiedenen Ortsvereinen, aus welchem Grunde auch immer, angehört. Mitglieder von Ortsvereinen zahlen grundsätzlich jeweils anteilig einen Betrag für ihren Verein, für ihren Landesverband und für den BDPh. Nur hier kann es also zu sog. Doppel- oder Mehrfachmitgliedschaften kommen. Für jede einzelne dieser Mitgliedschaften erhält man dann auch ein Exemplar der "philatelie". Solche Mehrfachmitgliedschaften sind in der Regel freiwillige Mitgliedschaften!
Alles etwas kompliziert aber verbandspolitisch und satzungsmäßig nicht anders zu machen.
Gruß
FKL
Ich bin sehr gespalten was den Informationsgehalt der einzelnen Zeitschriften angeht. Als Bund-Spezialsammler interessieren mich Neuheiteninformationen bezüglich dem Sammelgebiet Bund am ehesten. Dagegen interessieren mich am wenigsten ausländische Neuheiten.
Die Philatelie hat sich in den letzten Jahren gemausert, hat aber den Nachteil nur monatlich zu erscheinen. Positiv sind die Berichtschwerpunkte hervorzuheben (je BUND´er desto besser:D).
Auch bei der Druckqualität hat die Philatelie sich extrem positiv entwickelt.:D
Bei der DBR ist meine Meinung zweigeteilt - oft interessante Berichte aber sehr viel "Selbstbeweihräucherung" wer im Verband welsche Ehrung wieder erfahren hat.::(
Drucktechnisch ist die DBR z. Z. das beste Blatt auf dem Markt.:cool:
Beim Briefmarkenspiegel erscheinen mir die Informationen nur oberflächlich behandelt zu werden (ausgenommen die Postgeschichtebeiträge).Bei den auftretenden Spezialitäten wird der Hintergrund nicht richtig ausgeleuchtet. Mehr Informationen und das „Lesen zwischen den Zeilen“ einer Meldung würde dem Blatt sehr gut zu Gesicht stehen. Ob hier der Weggang einiger Redakteure ein Vakuum hinterlassen hat? Auch hier finde ich zu viel Eigenlob für die Ehrungslobby. Mich interessiert nicht das XY zum x-ten Male einen Preis oder eine Ehrung erfahren hat.:mad:
Mit etwas mehr Hintergrundinformationen und Mut zur Neuheitenberichterstattung auch um die Marken herum (digitale Frankturen, Plusbriefe, Postversuche) würde die Lesergunst erhöhen.:rolleyes:
Bei der DBZ muss man unterscheiden wer einen Beitrag verfasst hat. Einerseits sind diese klar strukturiert, andererseits muss man einen Beitrag mehrfach lesen um zu verstehen was der Autor wirklich aussagen will. Gleichzeitig wird ein Sensationsjournalismus á la BILD betrieben und um den Brei "herumgeschwafelt", statt mit klaren Fakten ohne persönliche Eigenmeinung und Spekulationen um die Ursachen aufzuwarten. Es wäre besser manchen angekündigten Beitrag auch zu veröffentlichen ohne das Beiträge mit populistischen Mitteln aufzublasen werden um Zeilenzahlen gerecht zu werden.:mad:
Oft hat man das Gefühl, das den Redakteuren etwas zugetragen wird - dies nicht richtig verstanden werden will und aus einem grünen Aufdruck ein blauer Markendruck wird.....:mad:
Auch drucktechnisch hat die DBZ, seit sie vom Scharper Verlag vertreiben wird, abgebaut.
Nichts desto Trotz muss die DBZ auf Grund ihres 14-tägigen Erscheinungsmodus und der reichhaltigen „Informationssplitter“ noch zu den Pflichtlektüren zählen.:rolleyes:
Fazit für mich: Platz 1: Philatelie; Platz 2: DBR und DBZ; Platz 3: Briefmarkenspiegel.
ATM-Fuzzi
20.02.2004, 09:13
Hallo GTMK 2
Mir will immer nicht einleuchten, was die Druckqualität und die Papierqualität mit der Qualität einer Zeitung zu tun hat. Zeitungspapier hilft auch uns Geld zu sparen, außerdem ist Z.-Papier umweltfreundlicher als Glanzpapiere.
Nach einer geringen Lagerzeit fliegt das Zeug doch sowieso ins Altpapier.
Auf den Inhalt einer Zeitung kommt es mir an, sprich den Informationswert!
Gruß Ralf Ahlers :( :( :(
Auch drucktechnisch hat die DBZ, seit sie vom Scharper Verlag vertrieben wird, abgebaut.
Stimmt, seitdem die DBZ im Scharper Verlag erscheint, macht sie ihrem Namen "Zeitung" alle Ehre. Nach der Lektüre muss man sich regelmäßig die Druckerschwärze von den Händen waschen.
Gruß: Bill
@ATM Fuzzi
ich habe nicht die Papierqualität der Zeitschriften bemängelt. Man kann auch auf Umweltpapier eine hervorragenden Druckqualtität erreichen.
Bei der DBZ bemängele ich u. a. das bei vielen Ausgaben Passerverschiebungen einzelner Druckfarben kommt, so das die Abbildungen bzw. die Texte nicht gut lesbar sind und alles etrem verschwommen aussieht.
Bei Marken sind diese Abweichungen interessant aber bei Fachzeitschriften.....:confused:
Desweiteren ist die Druckfarbe so stark aufgetragen, dass selbst noch Ausgaben die über ein Jahr alt sind noch Druckerschwärze an den Fingern hinterlassen.....
Dies ist mir bei den anderen Fachzeitschriften noch nicht aufgefallen.
:rolleyes:
Bezüglich den Halbzeitwerten der Aufbewahrung möchte ich folgendes festhalten. Ein Großteil der Zeitschriften geht bei mir auch "über den Jordan". Ich trenne aber einige für mich wichtige Fachbeiträge hinaus und habe dabei auch festgestellt, dass je minderwertiger die Papierqualität ist die Aufbewahrung sich auch schwieriger gestaltet.
Gott sei Dank gibt es den Phialtelie - Jahrgang 2003 mittlerweile auf CD-Rom. Interessant wäre eine chronologische Aufarbeitung auch vorangegangener Jahrgänge.
Vielleicht könnte dies auch ein Vorbild für andere Fachzeitschriften sein.
Noch ein Hinweis:
Es gab noch eine Fachzeitschrift die sehr interessant war aber vor eineinhalb Jahren eingestellt wurde:
Die Sammlermarke des Infortainment-Verlags in Münster. Herausgeber war Manfred Friedrich, der mittlerweile nur noch Autionen tätigt.
Gruss: Ralf
apholzer
21.02.2004, 09:17
Den Philatelie Jahrgang 2003 auf CD-Rom?
Wo? Für welche Betriebssysteme? Wie teuer?
Über www.phila-promotion.de!
Gruß
FKL
Wolfgang Maassen
21.02.2004, 12:30
Ich träume ja auch davon, dass so manches möglich wäre, aber es ist leider nicht alles machbar! Schon aus technischen Gründen nicht. In erster Linie aber aus finanziellen, denn eine solche CD-ROM zu fertigen, sind viele viele Stunden Arbeit. Nach einem Erstversuch 1998/99 - damals wurde die stolz Zahl von 29 CD-ROM verkauft - haben wir es nun noch einmal gewagt. Damit für den BDPh resp. den Vertriebsverlag Phila Promotion das Risiko überschaubar bleibt, wurde die fertige CD-ROM von der Redaktion zur Verfügung gestellt.
Nun warten wir einmal ab, ob es heute - wo es doch angeblcih so viele Interessenten gibt - 100 Käufer gibt, denen eine solche CD-ROM die 19,90 Verkaufspreis wert ist. Ich denke, in einem Jahr wissen wir mehr! Man sollte solchen Versuchen auch Zeit geben; ich werde dies in der Aprilausgabe der "philatelie" noch einmal vorstellen.
Ich persönlich habe als Philatelist, der ständig zu irgendwelchen Themen in irgendwelchen Zeitschriften irgendwelche Vorveröffentlichungen suche, eigentlich einen ganz anderen Wunsch: Nicht nur mir, sondern vielen forschenden Philatelisten würden die Literatur-Nachrichten wesentlich mehr nutzen, wenn diese (die bis heute nur ab 1990 rückwärts digital in einer Datenbank erfasst sind), auch die früheren Jahrgänge umfassen würden. Dann könnte ich bei der Suche nach dem Stichwort "Heuss" dann alle Beiträge aufgelistet erhalten, statt nun 50 Bücher durchzublättern und hier und da mit Glück etwas zu finden.
Wünschen kann man sich ja viel, aber wer macht die Arbeit? Eine Arbeit, die nachher bestenfalls 50-100 Sammler nutzen? Hierfür heißt es dann, solch nette Verrückte zu finden wie einen Franz-Josef Lindauer, der diesen "Job" die letzten 10 Jahre gemacht hat und dem wir alle viel zu verdanken haben.
Wünschen kann man sich also viel, aber nicht alles ist von heute auf morgen machbar. Schauen wir mal, wie groß das Interesse der Philatelisten tatsächlich ist. Es wird sich an dem Experiment der neuen philatelie-CD-ROM herausstellen.
Wolfgang Maassen
Schriftleiter der philatelie
apholzer
22.02.2004, 12:10
Läuft diese CD-Rom auch unter Mac OS?
Wolfgang Maassen
22.02.2004, 13:56
@apholzer:
Grundsätzlich kann der MAC ja pdf-Dateien bestens lesen, aber ich muss den Mediengestalter, der die CD-ROM zusammengestellt hat, fragen, ob dies tatsächlich auch bei MACs ohne PC-Emulation möglich ist, denn die CD-ROM ist ja vermutlich windows-formatiert. Ich kenne mich da im Detail nicht so sehr aus und werde die Frage also weitergeben.
Da hier im Moment Karnevalszeit ist, läuft vor Aschermittwoch leider garnichts. Ich hüte als einziger das "Feuer" (PC) in meinem Büro. Ich bitte also um Geduld!
Wolfgang Maassen
apholzer
22.02.2004, 14:16
Nun, wenn die Datein PDF-formatiert sind, sollte dies schon irgendwie gehen. Ich werde mir also die CD bestellen, und berichte dann, ob es funktioniert hat...
Powered by vBulletin™ Version 4.1.1 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.