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Bodo A.v.Kutzleben
27.11.2003, 12:16
„Danke für die so LIEBEVOLLE INDIVIDUELLE Behandlung meiner Marke auf einem Brief von heute“.

Schaut mal, ihr lieben Leute von der Post, wie der Herr auf der linken Marke so sorgenvoll auf seine Nachbarmarke vom anderen Brief (rechts) schaut. "Er" wurde richtig behandelt. Aber was er sich bei dieser anderen Briefmarkenruine wohl DENKT?

"KÖNNT IHR DENN NICHT MAL EURE MASCHINEN IN DEN BRIEFZENTREN SO EINSTELLEN, DASS MANN UND FRAU KEINE SOLLCHEN MARKENRUINEN MEHR BEKOMMT"

Ich erwarte von EUCH EINE ENTSCHULDIGUNG für diese schlechte Leistungen in den BRIEFZENTREN.

Bodo :) :p :D :p :)

PS: JUBILÄUM - Dies war mein 200ster Meinungsbeitrag im neuen und tollen Diskussionsforum - JUBILÄUM

Bodo A.v.Kutzleben
27.11.2003, 12:24
Habe einen kleinen Fehler gemacht, deshalb hier jetzt die
SCHÖNE und die RUINE

Herbert
27.11.2003, 13:30
Hallo Bodo,

nicht verzweifeln, lieber Bodo!

Schau Dir mal die beiden "Sahnestückchen" an!

Ich bin dabei einen Rahmen für eine "Werbeschau" nur mit solchen Mißgriffen zu bestücken. :mad:

Grüße

Herbert

SvenKadettC
27.11.2003, 13:34
Also die rechte die Herbert hier zeigt finde ich schon wieder witzig :-)

Ab Bodo das ist nunmal so, regst Du Dich wirklich noch darüber auf ?

Ich habe es mittlerweile akzeptiert....

Herbert
27.11.2003, 14:21
Hallo Sven,

so eine wie die rechte habe ich auch nochmal zu bieten! Nur noch eine Stufe härter.

Und zwar ist dies ein Umschlag, bei dem der Unterrand im Briefzentrum 22 2x gestempelt wurde. Da dies der deutschen Gründlichkeit offensichtlich noch nicht genug war hat das Briefzentrum 79 noch am Oberrand 5 x nachgestempelt.

Klar, der Umschlag mußte nochmal in die Maschine, weil die Marke beim ersten Versuch ja nicht getroffen wurde. Aber es sieht doch arg grausam aus.

Wegen der beschädigten Marken: Bei der Besichtung des BZ 79 hat ein Sammlerkollege darauf hingewiesen, dass das Problem durch eine Veränderung der Anbringung der Leitbleche an der Maschine zu beheben wäre. An der Anregung bestand allerdings Seitens des BZ kein Interesse......

Gruß

Herbert

SvenKadettC
27.11.2003, 14:26
lach der ist auch gut, muß ich wohl auch mal schauen was ich da so von habe, vielleicht kann ich ja zur allgemeinen Belustigung beitragen....

Bodo A.v.Kutzleben
27.11.2003, 15:46
Wäre es nicht machbar von uns FORUMLERN, einen 1-Rahmenwettbewerb zu erstellen, mit all diesen "SCHÖNEN" und wertvollen Briefumschlägen, die von den Briefzentren so WÜRDEVOLL und KUNDENFREUNDLICH behandelt wurden.

Wir würden immer dort rein zufällig auch Ausstellen, wo die Post auch mit einem Stand vertreten ist.

Bodo :) :p :D :p :)

PS: Wir würden dann kostenlos und Sammlernah die LEISTUNGSFÄHIGKEIT der Deutschen Post AG HAUTNAH DOKUMENTIEREN. Das wäre ein schöner Spass und würde die Damen und Herren in den oberen Etagen sicherlich sehr freuen. Und wollen wir nicht alle auch mit unserem schönen Hobby PHILATELIE den Menschen und der Post AG Freude bereiten.

NACHTRAG: Hebt mal alle sollche "schönen" Briefumschläge auf, damit es was wird mit unseren 12 Ausstellungsblättern die wir für den 1-Rahmenwettbewerb benötigen. Ich kann auch Herbert meinen Brief für seine "POSTQUALITÄTS"-Sammlung zusenden.

Pete
27.11.2003, 17:13
Manchmal hat die Post anscheinend auch keinen Stempel parat. Es ist wohl der Ausgleich gegenüber den anderen so wunderbar gestempelten Stücken, die hier gezeigt werden.
In meiner Sammlung findet sich auch ein Beleg, den es in dieser Form nicht mehr geben dürfte. Anhand der inneliegenden Rechnung (passend zum Forum hat es auch etwas mit Philatelie zu tun *g*) datiert diese Büchersendung auf den 28. Juli 2003...

Pete
27.11.2003, 17:20
@ Bodo und Herbert:

ich würde auch meinen abgebildeten Beleg zu der 1-Rahmen-Ausstellung dazu geben, um die Leistungsfähigkeit/ -bereitschaft einzelner Mitarbeiter der deutschen Post zu dokumentieren.
Wie alt sollten die Belege maximal für das Exponat sein?

Gruß
Pete

Dirk Bake
27.11.2003, 17:37
Vielleicht bietet es sich an, ein neues Spezialgebiet zu kreieren: Analog zur Ende der 40er Jahre zeitweise möglichen Zehnfachfrankatur könnten Belege mit Zehnfachentwertung zusammengetragen werden ...

Bodo A.v.Kutzleben
27.11.2003, 18:10
Lieber Pete,

ich denke, Belege aus den letzten zwei - drei Jahren. Da kommt sicherlich so viel zusammen, daß wir auch acht bis zehn Rahmen machen könnten. Ich denke aber, ein kleines Spiegelbild der letzten Jahre oder dieses vergehende Jahr 2003 würde genügen, um die Leistungsfähigkeit der Post zu Dokumentieren.

Bodo :) :p :D :p :)

PS: Ich bin gerne bereit in Absprache mit Herbert, Belege zu sammeln und sie mit Herbert zu einer "SEHENSWERTEN" MODELL-Sammlung der Deutschen Post AG und seiner liebevollen Art mit Briefmarken umzugehen aufzubauen. Wer meine genaue Anschrift erfahren will, soll mir eine PN senden.

Pete
27.11.2003, 19:28
Hallo Bodo,

ich bin mit dabei :)

Am Wochenende werde ich meine Briefesammlung durchsehen; da wird sich auch das ein oder andere Stück finden, was in Herberts Ausstellungsexponat passen würde *g*
Derartige Verunstaltungen wird es ja leider immer wieder mal geben...

Wenn ich mich recht erinnere, waren neben doppelten Stempelungen (Ortsstempel vom Postschalter und Briefzentrumsstempel) auch vor ca. 2 Jahren "gut" platzierte Einschreibaufkleber vor allem für E-Briefe aus dem Ausland bei der Post modern gewesen. Derartige "verschönte" Frankaturen dürften auch sehenswert sein. Kennt jemand ein aktuelles Beispiel oder hat es die Post geschafft, entsprechend befolgte Anweisungen herauszugeben, um solche Verunstaltungen zu vermeiden?

Gruß
Pete

Herbert
28.11.2003, 00:06
Hallo,

damit ihr seht, dass ich mit meiner Vorbereitung zu dem einen Rahmen schon ziemlich weit bin zeige ich euch noch ein Bild.

Hier akzeptiert die Post eine von ihr vorher eindeutig abgestempelte Marke.

Da gibt es doch nur folgende Interpretationsmöglichkeiten:

1. Hauptsache es floresziert in der Maschine
2. Die Post erkennt ihre eigenen Stempel nicht
3. Was wir ja schon immer wußten: Die Erstagsklischee-Stempel der Post sind nix wert -
deshalb war die Marke logischerweise für die Post noch "postfrisch"

Diesen Brief habe ich inzwischen mit genau der gleichen Marke 4-fach. Da hat sich wohl einer beim Ausverkauf einer Sammlung von Blocks mit Ersttagsstempeln billig eingedeckt und führt die Marken nun ihrem eigentlichen Verwendungszweck zu. :D

Es macht sich halt bezahlt, wenn man jeden Tag die Posteingänge in der Poststelle des Betriebes durchsieht.
Dabei stelle ich fest, dass derartige Beschädigungen wie Bodo sie zeigt bei ca. 10 - 20 % aller Briefe die Regel sind. Unser Briefzentrum 79 tut sich dabei besonders unrühmlich hervor.

Wer ein ganz außergewöhnliches Beispiel solcher Topleistungen der Post hat und dies auch abgeben möchte - bitte eine e-mail mit Scan an mich - Adresse: floracat@web.de . Ich erzähl euch dann mal wie ich mit dem einen Rahmen vorwärts komme.

Grüße

Herbert

Michael
28.11.2003, 20:19
In den letzten Monaten häufen sich bei uns Sendungen der unten dargestellten Art! Die Briefmarken habens ja überlebt ... aber der Rest :mad:

iceland10
30.11.2003, 16:32
Hallo Leute,

ich ärgere mich schon lange nicht mehr über die beschädigungen an der Frankatur, vieleicht auch weil ich darauf keinen Wert lege. Aber was mir gestern hereingeschneit kam, das treibt mir noch heute die Zornesröte ins Gesicht.

Der Inhalt des Briefes sieht nicht viel besser aus, es befanden sich 10 Stempelbelege für meine Archivsammlung 1875-1900 darin, diese musste ich heute morgen dann zu Briefstücken machen. Das kein falscher Eindruck entsteht, die Belege befanden sich in einer Klarsichthülle welche auf einer stabilen Pappe aufgeklebt war. Also so geschützt wie auch ich meine Briefe verschicke, dachte ich zumindest bis gestern.

Belege die über hundert Jahre überstanden haben, eine Beförderung mit der ach so modernen Post und dahin sind sie ;-(

Gruss
iceland10

http://dieter.sejak.bei.t-online.de/beschaedigt.jpg

Kjell
01.12.2003, 14:06
@iceland10:

:mad: :mad:

Aber wenn ich mir die Büge im Umschlag angucke: Die 10 Belege waren zu dick, am Übergang von Pappe zum ordentlich festgezurrten Belegstapel riss das für diesen Zweck zu dünne Umschlagpapier dann ein. Für solche Zwecke gibt es geeignetere Versandtaschen. Die hier abebildete ist für diese Belastung nicht ausgelegt. Damit verschickt man einen Prospekt, der fast bis an die Kanten des Umschlags reicht, aber nicht so ein ungleichmäßiges etwas wie einen Belegstapel.

Ich empfehle jedem eifrigen Postbenutzer mal den Besuch eines Briefzentrums. Wer gesehen hat, wie die Briefe da hin und her geworfen werden, der packt danach anders ein. z. B. mit Luftpolster oder gleich Kartontaschen. :(

CU
Kjell

guy69
01.12.2003, 17:19
Das sehe ich etwas anders. Die Post hat das ihr anvertraute Gut pfleglich zu behandeln. Die verpackung und der Inhaltsschutz waren in Ordnung. Ich kann als Kunde bei solch einem Großbrief davon ausgehen, dass er die Reise unbeschadet übersteht.

Aus Erfahrung weiss ich, dass die Realität anders aussieht. Man sollte allerdings nicht die Schuld beim Versender sondern beim Beförderer suchen.


Viele Grüße

Harald

reini
01.12.2003, 17:36
@guy69:

Der Fall ist grenzwertig, aber ich würde schon zustimmen, dass der Umschlag für diesen Inhalt nicht sonderlich geeignet war. Durch die Verpackung hat der Versender das Beschädigungsrisiko unnötig erhöht. Hätte aber auch noch gut gehen können. Ich verpacke meine Sendungen jedenfalls besser. Und als gewissenhafter Postkunde möchte ich nicht dafür bezahlen müssen, dass andere schlampen. Sei es nun durch längere Beförderungszeiten oder durch höhere Preise. Oder glaubt hier jemand, dass bei 1,44 der Brief mit Flanellhandschuhen von Hand zu Hand gereicht wird?

Nehmt bei allem, was nicht geknickt werden darf, eine passende Verpackung und spart nicht an der falschen Stelle. Frei nach Bodo: Zu billig verschickt ist oft zu teuer bezahlt oder so ähnlich... Versteifungen im Umschlag bringen nur was, wenn der Inhalt absolut plan ist. Oder man muss eine Pappe vorne und eine hinten reinlegen.

Nichtsdestotrotz ärgert man sich natürlich darüber. Aber in diesem Fall würde ich doch 70% der Schuld beim Absender sehen.

MfG
reini

iceland10
01.12.2003, 23:09
so einen Quatsch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Nun soll der Absender Schuld oder Teilschuld haben am Zustand des Briefes. Ja wo sind wir denn?

Geschäftsgrundlage für den Versand eines Großbriefes besagen:
Länge - Breite und die Höhe die der Umschlag haben darf. Da diese nicht überschritten wurden (10 Belege sind kein Packen oder gar Stapel) liegt es an der Post, die ihnen anvertrauten und bezahlten Leistungen korrekt zu erfüllen. Das hat sie in diesem Falle nicht getan, fertig.

Im übrigen würde eine Luftpolstertasche nicht anders aussehen, davon bin ich überzeugt!

Standartbriefe und Kompaktbriefe tragen im Gebührenheft zudem einen * oder ** mit dem Hinweis dass die Beschaffenheit der Briefe sosein muss, dass sie maschinell bearbeitet werden können. Beim Großbrief steht da keine Fußnote!

Als Kunde gehe ich ja auch nicht beim Bäcker in die Backstube, warum soll ich dann bei der Post in ein Verteilerzentrum gehen? Ich zahle meinen Obulus und erwarte dafür eine Dienstleistung.

Gruss
iceland10

Dirk Bake
02.12.2003, 01:15
/Pöbelmodus on/ Speziell an iceland10: Wer beim Bäcker einen Laib Vollkornbrot kauft, diesen in einer hauchdünnen Papiertragetasche nach Haus tragen möchte, die unterwegs reißt, woraufhin das Brot auf den Fußweg fällt, ist schön dumm. Wer einen Briefumschlag wählt, den dessen relativ schwerer eckiger aber nicht formatfüllender Inhalt beim Posttransport beschädigt, der ist dann was? /Pöbelmodus off/

Okay, um wieder sachlich zu werden: Die im Postgebührenheft (auf neudeutsch Serviceinformationen) veröffentlichten Texte sind nicht die entscheidenden. Was steht in den AGBs zur Stabilität der Verpackung einzuliefernder Sendungen? Mag das bitte jemand recherchieren und hier präsentieren, damit wir in der weiteren Diskussion von belastbaren Grundlagen ausgehen können?

ATM-Fuzzi
02.12.2003, 09:01
Hallo liebe Sammlerfreunde!

@Dirk Bake: Solche Pöbeleien gegen Sammlerfreunde im Forum bin ich nicht gewohnt.

Die Konsequenz aus den vorangegangenen Beiträgen kann doch wohl nur sein, daß, wer fachkundig ist,
an dieser Stelle mal erläutert, wie Sendungen im Briefzentrum behandelt werden und warum. Erst wenn der Kunde dieses weiß, kann er sich mit einer`"versandgerechten" Verpackung auch darrauf einstellen.
Es kann keine Lösung sein, jeden Postkunden aufzufordern erst einmal ein Briefzentrum zu besichtigen, bevor er
eine Sendung aufgibt.

Persönlich kann ich mir vorstellen, daß der BDPh bei der DPAG eine passende Broschüre anregt.

Wer vorher Frust abblasen will, dem empfehle ich den Versand einer dünnen Aluminiumplatte im C6.lang Format
im einfachen Kouvert. Diese Sendung aber nicht am Schalter aufliefern. Vergünstigtes Entgelt "Warensendung"
ist erlaubt - eine gute Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherung ist dann angeraten, wenn man so naiv ist seinen Absender anzugeben.

Wohl überflüssig zu sagen, daß ich ein vielfach geschädigter Postkunde bin, aber mein BZ habe ich schon mal besichtigt!

Macht kaputt was Euch kaputt macht! Ralf
:D :D:D :D :D

iceland10
02.12.2003, 13:50
Zuerst einmal, man sollte erst Denken und dann Schreiben!

Ich hatte die Geschäftsbedingungen der Deutschen Post zitiert, ich würde dir empfehlen. dieses kleine Heftchen regemäßig zu studieren, dann käme bei den postings vieleicht etwas vernünftiges bei raus. Wo steht da etwas davon dass der Inhalt "Formatfüllend" sein muss? Und was das Gewicht betrifft, da kann ich nur den Kopf schütteln! Der Brief hatte ca. 97g bei 500 zulässigem Gewicht!

Ich habe in den letzten 15 Jahren einige hundert dieser mit, wie du sie nennst "Hauchdünnen" Briefumschlägen, verschickt und bisher damit keinerlei Probleme gehabt.

Um das ganze abzurunden, ich habe seit gestern von 2 Sammlerfreunden die auch recht aktive Philatelisten sind, mitgeteilt bekommen dass auch sie schon solche "Katastrophenbriefe" erhalten haben. Nun rate mal wie diese Umschläge beschaffen waren?

LUFTPOLSTER UMSCHLÄGE

Ich für meinen Teil beende nun meine Beiträge zu diesem Thema, möge jeder denken was er will und für sich entscheiden wie er versendet.

Ich werde in Zukunft auf jeden Fall, alles was einen Ideellen Wert oder Materiellen Wert besitzt, als Päckchen verschicken, zumindest so lange bis die Deutsche Post (endlich) ihr Monopol verliert und dann vieleicht etwas mehr Kundenorientiert arbeitet.

Gruss
iceland10

Kjell
02.12.2003, 14:03
@ATM-Fuzzi:
Dirk hat's im Gegensatz zu Iceland10 ironisch gemeint, oder?

Nur noch mal so zur Verdeutlichung: Die Falten im Umschlag, insbesondere unterhalb der Anschrift beweisen, dass der Inhalt ungleichmäßig im Umschlag verteilt war, und das ist bei diesem Papier tödlich.

Die Behandlung von Briefen im BZ zu beschreiben ist eine sehr langwierige Aufgabe. Am besten ist wirklich es sich mal selbst anzugucken. Sollte für einen Philatelisten kein allzu großes Opfer bedeuten. ;)

Faustregel: Briefe immer so verpacken, dass man sie zu unterst in die Einkaufstasche packen kann, den ALDI-Wocheneinkauf raufpfeffern, 15km mit dem Fahrrad durch die Gegend rütteln, sie dann unter Milch und Saftkartons rauszerren und sie der Postfrau von der Filialtür aus auf den Tresen werfen könnte. ;) ;)

Natürlich kann es trotzdem noch daneben gehen, keine Frage. Es gehen wahrscheinlich trotzdem jeden Tag Tausende Briefe kaputt. Ich versuche jedenfalls alles zu tun, um zu verhindern, dass meine darunter sind!

CU
Kjell

Dirk Bake
02.12.2003, 17:54
Speziell an iceland10 (mit > eingeleitete Passagen sind Zitate aus seinem Beitrag, zu denen ich Stellung nehmen möchte):


> Zuerst einmal, man sollte erst Denken und dann Schreiben!

So versuche ich es zu halten.


> Ich hatte die Geschäftsbedingungen der Deutschen Post zitiert

Daß es sich um ein Zitat aus den AGBs handelt, habe ich dem Beitrag nicht entnommen. Ich hatte angenommen, es ginge um die üblicherweise immer noch als Gebührenheftchen bezeichnete Publikation.


> ich würde dir empfehlen. dieses kleine Heftchen regemäßig zu studieren, ...

Danke für den Rat. Daß ich diesbezüglich eine Wissenslücke habe, hatte ich ja bereits deutlich gemacht, indem ich darum bat, daß jemand die entscheidenden Passagen aus den AGBs hier wiedergibt.


> ... dann käme bei den postings vieleicht etwas vernünftiges bei raus.

Nun, es ist auch meine Hoffnung, daß meine Beiträge in diesem Forum etwas Vernünftiges darstellen und bewirken.


> Wo steht da etwas davon dass der Inhalt "Formatfüllend" sein muss? Und was das Gewicht betrifft, da kann ich nur den Kopf schütteln! Der Brief hatte ca. 97g bei 500 zulässigem Gewicht!

Mit meinem Beitrag wollte ich klarzumachen versuchen, daß die Vorschriften das Eine sind, und die Erfahrung und der gesunde Menschenverstand das Andere. Falls gewünscht, stelle ich einen Brief zusammen, der den bislang zitierten Vorschriften genügt und dennoch mit großer Wahrscheinlichkeit beschädigt zugestellt wird.


> Ich habe in den letzten 15 Jahren einige hundert dieser mit, wie du sie nennst "Hauchdünnen" Briefumschlägen, verschickt und bisher damit keinerlei Probleme gehabt.

Oh, hier muß ich ein Mißverständnis ausräumen: der Begriff "hauchdünn" in meinem Beitrag bezieht sich auf das selbstverständlich überzoge Beispiel mit der papierenen Brot-Tragetasche, hingegen nicht auf die beschädigte Versandtasche. Daß die in den vergangenen 15 Jahren beförderten Sendungen den auf dem Postweg offenbar auftretenden Belastungen getrotzt haben, ist ja ein Grund zur Freude - aber wie sich nun leider erwiesen hat keine Garantie für die Zweckmäßigkeit der Verpackung. Ist aus diesem betrüblichen Fall möglicherweise abzuleiten, daß die Post neuerdings noch ruppiger mit ihr anvertrauten Sendungen umgeht?


> Um das ganze abzurunden, ich habe seit gestern von 2 Sammlerfreunden die auch recht aktive Philatelisten sind, mitgeteilt bekommen dass auch sie schon solche "Katastrophenbriefe" erhalten haben. Nun rate mal wie diese Umschläge beschaffen waren? LUFTPOLSTER UMSCHLÄGE

Das wundert mich. Bislang bin ich davon ausgegangen, daß Luftpolsterumschläge den Belastungen des Posttransports erheblich besser widerstehen als ungepolsterte.


> Ich für meinen Teil beende nun meine Beiträge zu diesem Thema, möge jeder denken was er will und für sich entscheiden wie er versendet.

Na dann hoffe ich mal, daß zumindest noch andere ForumsteilnehmerInnen Lust haben, an diesem spannenden Thema dranzubleiben. Vielleicht enthält es ja noch Potential, Erkenntnisse zu gewinnen, die für Viele nützlich sind.

Ingo
02.12.2003, 18:40
Hallo Leute,

Es steht JEDEM, aber auch wirklich JEDEM zu Kritik zu äußern und Dampf abzulassen. Und wenn irgentjemanden irgentetwas ärgert, dann muß er es auch zu Papier ( Bildschirm ) bringen.
Und jedem, dem seine Sendung bei der Post zerdeppert wird, hat recht, wenn er sich darüber aufregt!
Ist ja auch normal.
Aber was ATM-Fuzzi hier schreibt, spottet jeder ernsthaften Diskussion. Eine Anleitung zur Sabotage etwa?
Sollen hier Menschen verletzt werden, oder "nur" Sachen beschädigt werden?

Was ich dazu schreiben möchte, darf ich hier nicht schreiben!!!

Einen schönen Gruß an alle Teilnehmer ( außer ATM-Fuzzi!!!!! )

PW0001
04.12.2003, 08:47
Wenn heute der 1. April wäre, könnte vielleicht folgende Meldung in der Zeitung stehen:

"(Berlin/DPA) Da sich in letzter Zeit Beschwerden über beschädigte Briefsendungen häufen, teilte uns der Pressesprecher der Deutschen Post AG auf Anfrage folgendes mit:

"Im weiteren Prozess der Kostensenkung hat sich die Post entschlossen bei der Entwertung von Briefsendungen ein neues Verfahren anzuwenden, das in Zukunft viele Tonnen Stempelfarbe einsparen soll. Erste Versuche dazu laufen bereits. Das Entwertungsverfahren wird nach außen an Subunternehmer vergeben. Zunächst ist es uns gelungen die Cateringfirma Kafer dafür zu gewinnen. Der Entwertungsvorgang findet dort nicht mehr mit einem Stempel statt, sondern dadurch, dass die Briefmarken einfach wieder entfernt werden. Dazu werden die Briefe durch den nicht voll ausgelasteten vollautomatischen Gemüsehobel geschickt. Da dieser noch nicht 100 %ig zwischen Gurken, Möhren, Zwiebeln und ebendiesen Briefen unterscheiden kann, passiert es, dass in Einzelfällen noch Reste der Briefmarke am Brief hängen bleiben. Das wird sich aber in nächster Zeit ändern. Damit sind wir auf dem besten Weg zum briefmarkenlosen Zeitalter. Wenn alle Restbestände an Briefmarken verbraucht sind, hat sich dieses Problem von selbst erledigt.
Der Mangel besteht also nicht in dem Umstand, dass die Marken beschädigt sind, sondern darin, dass sie nicht vollständig abgehobelt wurden.
Beschädigungen an den Briefumschlägen können passieren wenn der Gemüsehobel nicht rechtzeitig von dem Vorgang zur Strunkentfernung an Kohlblättern für Kohlrouladen auf Briefmarken abhobeln umgestellt wird. Wir haben erkannt, dass wir die Mitarbeiter der Subunternehmen noch intensiv schulen müssen.
Wir bitten unsere Kunden um Verständnis."

Na dann Prosit!

Ich muss denen beipflichten, die sich dahingehend äußern doch bessere Versandtaschen zu verwenden. Zugleich muss ich aber auch zugeben, dass man als Versender oder auch Verkäufer z.B. bei ebay dann Probleme mit den Versandkosten bekommen kann.
Ich meinerseit habe dahingehend aber keinerlei Skrupel mehr, wenn man das so nennen kann. Ich verwende für den Versand größerer Stücke (FDC, Briefe, Blöcke, Albumblätter, Ansichtskarten u.ä.) ausschließlich professionelle Karton- und Hartkartonversandtaschen. Da es sich dabei dann portomäßig um Großbriefe handelt, verlange ich zwischen 1,95 und 2,30 € Versandkosten innerhalb Deutschlands. Auf Ausnahmen lasse ich mich nicht mehr ein. Musste ich anfänglich noch ein paar Proteste hinnehmen, hat sich das nun eingepegelt und ich bekomme in den Bewertungen ab und zu auch ein ausdrückliches Lob für die gute Verpackung. Letztendlich ist es im Interesse des Käufers und auch in meinem Interesse dass die Artikel unbeschädigt ankommen. Streitereien über beschädigte Sendungen gehe ich damit aus dem Weg.

Gruß Peter

Kjell
04.12.2003, 13:38
:)

@PW0001:
Ich ärgere mich nur dann über 2 EUR Versandkosten, wenn ich bereits verwendete Umschläge (und Marken!) vorgesetzt bekomme. Dann fühle ich mich abgezockt. Schreibst du das mit der Verpackung in die Beschreibung rein?

CU
Kjell

PW0001
04.12.2003, 14:28
Ja, natürlich schreibe ich das mit rein. Die Versandtaschen sind auch immer neu. Mir gefiele es auch nicht wiederverwendete Verpackungen zu erhalten.
Gruß Peter

Michael
05.12.2003, 21:35
Mal so grundsätzlich ist doch gegen das Wiederverwenden von Verpackungen nichts einzuwänden, finde ich jedenfalls. Wenn ich einen gut erhaltenen Luftpolsterumschlag oder ein Päckchen erhalte, dann werfe ich die Verpackung nie weg, sondern verwende sie bei nächster Gelegeheit wieder.

Was mich nur geärgert hat waren Versender, die ungültige Marken verklebt hatten und mich damit dem Risiko des Nachportos ausgesetzt hatten.

PW0001
05.12.2003, 22:23
@Michael

Die Abneigung gegen die Wiederverwendung ist so gemeint:

Ich selbst versende z.B. in einer guten neuen Kartonversandtasche mit Aufreißlasche als Großbrief für 1,95.

Dann kaufe ich bei jemanden etwas meinetwegen auch mit Versandkosten von 1,95 und bekomme ( nur zur Verdeutlichung wie ich das meine) diese Sendung in der gleichen Verpackung wieder zurück. Nur mit dem Unterschied, dass die Tasche mit Klebeband zugeklebt ist und die alten Etiketten und diverse Postaufkleber mit deutlichen Spuren entfernt und mit neuen überklebt sind. In diesem Moment fühle ich mich abgezockt.

Wenn schon wiederverwenden, dann auch mit dementsprechenden Preis und nicht zum Neupreis der Versandtasche.

Gruß Peter

Philex
15.12.2003, 01:04
Werter Herr von Kutzleben!

Was beschweren Sie sich??? Was wollen Sie im Zeichen der Globalisierung und der Profite anderes erwarten???
Sie machen doch da auch feste mit! Also - was soll's???

Bodo A.v.Kutzleben
16.12.2003, 21:24
Könnte mich mal mein Vorschreiber "Philex" aufklären, wo ich :confused: :confused: :confused: mitmache ?

Sie machen doch da auch feste mit! Also - was soll's???
Bodo A. v. Kutzleben :) :p :D :p :)

PS: Ich weiß normaler Weise immer wo ich mitmache, diesmal aber nicht was hier gemeint ist. Ich BITTE um AUFKLÄRUNG.

iceland10
19.12.2003, 16:39
die Aufklärung???
Die Aw würde mich ja auch interessieren....

Allen ein schönes Wochenende und einen schönen und besinnlichen 4. Advent

iceland10

guy69
11.03.2004, 09:07
ich laß das mal unkommentiert....


http://www.postgeschichte-hochheim.de/anderes/post.jpg



Schönen Tag noch an alle User !

ATM-Fuzzi
11.03.2004, 11:54
Hallo guy

Ich sagte es schon an anderer Stelle im BDPh-Forum: zu dämlich eine simple Briefmarke aufzubappen und wenn `se gar geleckt war: vor`m Bappen zuviel seichte Sprüche abgelassen und da die Spucke gelassen, anstatt auf der Briefmarke.
guy, Du bist um deine Korrespondenzpartner wahrlich nicht zu beneiden. Allein Dir nur `ne popelige Rollenmarke zu gönnen ist schon `ne Frechheit, oder wollte Dich Dein Partner im Briefschach vielleicht nur demoralisieren?

Gruß Ralf Ahlers :D :D :p

Hangover
11.03.2004, 14:33
Wie schoen, dass immer nur alle zu doof sind. Sagen bei mir an der Uni die Profs mit 90% Durchfallquote auch immer. Man kann es sich auch zu einfach machen.

-Hangover

iceland10
11.03.2004, 15:19
heute habe ich 6 Briefe bekommen, alles C5 Umschläge, davon waren 4 Absender zu doof um eine Briefmarke richtig aufzupappen!

claus wentz
11.03.2004, 15:57
Es scheint mir doch daran zu liegen, daß Nichtsammler dem Aufkleben der Marke nicht die nötige Beachtung schenken.
Heutiger Posteingang:
Ein Brief aus Iran - ein Brief aus Venezuela - ein Brief aus Belgien - vier Briefe von hier =
alle Marken unbeschädigt, höchstwahrscheinlich deshalb, weil alle Schreiber Sammler sind.

andreabaum
14.03.2004, 13:15
stimmt schon das tut im Sammlerherz manchmal richtig weh wenn eine Marke so ankommt.
Hab die dann eigentlich auch immer gleich weggeworfen.:o

california
15.03.2004, 13:39
Ich find es super, das die Verkäufersammler bei ebay immer tolle Marken auf die Umschläge kleben, wenn ich Marken ersteigert habe!

:) :) :p :p

crantsch
15.03.2004, 19:39
zum Thema Briefmarken abschlabbern: Meine Feldpost geht bewusst von einer Filiale ins Ausland (da gibts manchmal Sondermarken, derzeit aber nur die elektr. Frankatur-Label) - egal - wenn ich dann sehe, dass die Marken "irgendwie" draufgeklatscht werden, rutschen, nochmal draufhauen - dann frage ich mich, ob es nicht eher am Gummi oder so liegt...übrigens - die Rückläufe werden bisher immer von den Stempelruiniermaschinen ausgespart (wohl, weils aus dem Ausland kommt...).

Dirk Bake
12.09.2007, 10:20
Eigentlich hatte ich angenommen, dass dieses Thema bereits vor einigen Jahren angelegt und auch mit zahlreichen Abbildungen versehen wurde. Mit der Suchfunktion habe ich es allerdings nicht gefunden. Sollte es noch existieren, bitte ich um einen Hinweis. Ich würde meinen folgenden Fund dann dort vorstellen und ihn hier wieder löschen.

Diese (mir leider nur als Ausriss zugegangene) Abstempelung hat es in sich: Ob 6 mal wohl genügt? Und wie schaffte es jemand, die vier fetten Abstempelungen fast auf den Millimeter genau deckungsgleich anzubringen?

claus wentz
12.09.2007, 10:56
Der Absender war gewiß ein "böser Nachbar" des stempelschwingenden Postmitarbeiters - oder der Postmensch kannte den Empfänger, dem er auch nicht "grün" war :-))

PW0001
12.09.2007, 12:08
@ Dirk Bake

Meinst Du vielleicht dieses Thema "DANKE LIEBE POST AG", das es schon einmal gab?

http://www.bdph.de/forum/showthread.php?t=414&highlight=besch%E4digte+Briefe

Dirk Bake
12.09.2007, 15:55
Danke für den Tipp. Wie ist die Meinung der Leserinnen und Leser: Soll ich den vorgestellten Fund dort wie angekündigt anhängen? Oder soll es lieber ein eigenständiges Thema bleiben, da das ursprüngliche ja viel breiter angelegt war?

rolfnr
12.09.2007, 16:50
Meiner Meinung nach gehört es zu "Danke liebe Post".

Viele Grüße
Rolf

Jurek
16.12.2007, 07:16
Wenn die Post ihre Arbeit nicht richtig tut, dann tun das die Empfänger diese sehr gerne in gewisser weise nach! …
Dann muss die Post Nacharbeit leisten! :D -(was spreche dagegen? Gibt es welche Bestimmungen dazu, gegen derart Wiederverwendung?).

Dirk Bake
16.12.2007, 11:46
Danke fürs Verschieben meines Beitrags. Vorschag: Die Beteiligten löschen diejenigen Beiträge und Passagen, die sich nur aufs Verschieben beziehen.

Übrigens hat ein Titel wie "Danke, liebe Post AG" - wie sich an diesem Beispiel zeigt - den Nachteil, dass er nicht unmittelbar auf den Inhalt schließen lässt.

Speziell zur letzten Frage von Jureks Beitrag: Das Ausschneiden nicht entwerteter Marken aus einem Couvert und das Aufkleben des Ausschnitts auf einen anderen zwecks Freimachung ist bei der Deutschen Post AG nicht statthaft. Ein Beispiel dafür, was passieren kann, wenn es doch jemand probiert, ist im Beitrag "Beanstandete Frankatur - zurück an Absender" in dieser Rubrik zu finden.

Dirk Bake
03.05.2008, 14:01
Zum Thema Mehrfachabstempelung durch Stempelmaschinen in Briefzentren würde ich gern eine Frage an die ExpertInnen stellen: Kann es sein, dass ein rückseitig aufgebrachter Klebefilmstreifen die Briefaufstellmaschinen irritert, sodass es ab und zu zu versehentlicher Entwertung auf der Briefrückseite kommt?

Der gezeigte Brief mag ein Beispiel darstellen, allerdings kann ich die Theorie bislang nicht statistisch signifikant belegen.

reichswolf
03.05.2008, 20:25
Seit über einem Jahr verschwinden Briefe auf dem Weg zu mir. Betroffen sind eBay-Lose, aber auch privates wie z.B. Einladungen etc. Grob gerechnet sind es zwischen 2 und 5 Sendungen pro Monat, die mich nicht erreicht haben. Heute habe ich von einem der Verkäufer (Kaufdatum 30.03.08) folgende Mail erhalten:

"Hallo!
Habe heute von der post die sendung geöffnet und leer zurückbekommen.anbei war ein schreiben der post das die für die beschädigung der sendung verantwortliche person nicht mehr bei der post beschäftigt ist und strafanzeige erstattet wird.werde montag bei der post anrufen und nachfragen wie es weitergeht.
gruß"

Bin mal gespannt, wie es da weitergeht, und vor allem, ob meine Post jetzt wieder regelmäßig bei mir ankommt.
Beste Grüße,
Christoph

PS: deckelmouk, du wolltest mir vor einiger Zeit ein paar Kopien bezüglich Aachener Transitstempeln schicken. Gehören die evtl. auch zu den verschwundenen Briefen?

deckelmouk
03.05.2008, 20:46
@reichswolf:

Das ist eine verdammt gute Frage und ich könnte mich prima rausreden. Aber ich fürchte, dass ich das schlicht und ergreifend vergessen habe... Ich mach irgendwo einen Knoten rein und versuche daran zu denken...

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Briefmarkensammler
04.05.2008, 01:29
Seit über einem Jahr verschwinden Briefe auf dem Weg zu mir. Betroffen sind eBay-Lose, aber auch privates wie z.B. Einladungen etc.


Bei mir passieren seit einigen Monaten auch "lustige" Dinge mit meiner Post. Einschreiben, die mir von EBAY Käufern zugesandt werden, erreichen mich zwar, allerdings ohne den Einschreibaufkleber ! Das Einschreiben wird mir - obwohl korrekt vom Absender frankiert und aufgegeben - mit abgekratztem Einschreiblabel in den Briefkasten geworfen :mad: Nunmeher gut 8-9 x passiert.

asmodeus
04.05.2008, 08:12
Bei der Urlaubsvertretung meines sonst sehr zuverlässigen Briefträger, landen Übergabeeinschreiben aus dem Ausland ohne Unterschrift in meinen Briefkasten. Das bereitet mir auch immer ein großes ?.

Lupe
04.05.2008, 11:21
Man muss sich langsam mit diesen dingen zurechtfinden manchmal hat es auch was schönes an sich :) und wie Bodo bereits gesagt hat lässt sich daraus ein schöner wettbewerb machen.

Dirk Bake
04.12.2008, 01:05
Mir drängt sich der Verdacht auf, dass auch mit dem Stempeln befasste PostlerInnen nicht mit allen Vorschriften vertraut sind - oder zumindest nicht immer genau hinschauen.

Mitunter sehe ich Nachporto-Umschläge, auf die eine gültige Marke nicht unmittelbar, sondern auf einem ausgeschnittenen Stück Papier aufgeklebt wurde. Die Marke wird dann von der Post (statt der oder zusätzlich zur Stempelung) wie eine ungültige Marke mit blauem Stift umrandet, da diese Art der Freimachung von der Deutschen Post AG nicht gestattet ist. Beispiele dieser Art brauche ich wohl nicht zu zeigen, da sie immer mal wieder vorkommen.

Erstaunt hat mich der C-6-Umschlag mit Adresscodierung, von dem ich hier einen Ausschnitt zeige: Die Marke wurde in Wiesbaden von Hand entwertet und der Brief offenbar unbeanstandet zugestellt, obwohl die Marke nicht nur auf ein Stück Papier aufgeklebt wurde, sondern dieses auf ein weiteres und erst dieses auf den Umschlag.

Dass kein Nachporto erhoben wurde, kann als Vorteil für die Postbenutzer angesehen werden. Daher mag für diesen Fall die Titel dieses Themas ganz ohne ironischen Unterton gelten.

Robertomarken
04.12.2008, 20:31
Setzen wir man folgendes voraus, der oder die Absender/in hat sich die Mühe gespart, eine warscheinlich schon mal benutze Marke, die seitens der Post nicht entwertet wurde, ausgeschnitten und einfach wieder verwendet !
Sollte der oder die PostlerInnen nun stutzig werden, könnte der Einlieferer sich entschuldig haben und erklären er hätte sich mit der Anschrift verschrieben oder so ähnlich. Wie oder weshalb sollte der Schalterbeamte die nicht abstempeln.

Kunde hätte die Marke ja auch ablösen und mit Kelbstoff wieder verwenden können. Letzendlich ist die Post selber schuld wenn SIE ihre Sendungen nicht ordentlich entwertet.
Abgelöse Marken werden doch oft genug als sogenannte Frankaturware (ohne Gummierung angeboten)

Robert

Markenfreund
04.12.2008, 21:18
Hallo zusammen,

ich habe bei mir auch mal was gefunden, was für mich nicht so alltäglich ist-habe nur 1 Beleg, bei dem die Post "nachträglich entwertet" hat. Ich wußte bis dato gar nicht, daß es solche Stempel gibt (sind das jetzt eigentlich Poststempel - ohne ort und Datum?):eek::confused:

tgwg
04.12.2008, 21:44
Hallo zusammen,

ich habe bei mir auch mal was gefunden, was für mich nicht so alltäglich ist-habe nur 1 Beleg, bei dem die Post "nachträglich entwertet" hat. Ich wußte bis dato gar nicht, daß es solche Stempel gibt (sind das jetzt eigentlich Poststempel - ohne ort und Datum?):eek::confused:

Früher waren die "Nachträglich entwertet"-Stempel ganz normale Ortstagesstempel (mit Datum und Uhrzeit), bei denen lediglich die Postleitzahl durch den Text "Nachträglich entwertet" ersetzt wurde (s. Scan 1). Irgendwann wurden diese Stempel durch solche ohne Ort, Datum und Uhrzeit ersetzt, die es in verschiedenen Ausführungen gibt, wie Du an Scan 2 erkennen kann, der sich deutlich von Deinem Beispiel unterscheidet.

Wann allerdings die Umstellung erfolgte und ob es die verschiedenen Orts- und Datumslosen Stempel parallel oder nacheinander gab, das müssen andere sagen. Da habe ich mich mit diesem Thema nur ganz am Rande beschäftigt. (Mein gezeigter zweiter Stempel ist ganz aktuell, ich bekam den Brief vor wenigen Wochen.)

Robertomarken
05.12.2008, 15:16
Hallo tgwg !

Ein sehr guter und schönen Beleg aus Israel, interessant ist auch das diese Werte (Israelische Marken) seiten der Deutschen Post entwertet wurden.
Derartige entwertete Belege sind mir nicht bekannt , m.M. nach war und ist es auch nicht üblich Fremdländische Frankaturen nachträglich zu entwerten.
Es würde keinen Sinn ergeben.
Vermutlich ein sehr korrekter Beamter war hier am Werk und hat so eine kleine Rarität geschaffen.

Robert

abrixas
05.12.2008, 15:29
Einfallsreiche oder flexible Postler?

tgwg
05.12.2008, 22:02
2005 gab es dazu schon einmal einen Thread:

http://www.bdph.de/forum/showthread.php?t=1426

Da sind auch weitere Auslandsbelege mit nachträglicher Entwertung dabei. Vermutlich gibt es eine internationale Abmachung, dass auch Briefe aus dem Ausland nachträglich entwertet werden. (Wobei es inzwischen in meiner Eingangspost die Regel ist, dass gar nicht nachentwertet wird, nicht einmal mit Kugelschreiber.) Und: Es gab diese Stempel offensichtlich früher (?, auch heute noch?) auch in den Briefzentren (leider ohne Abbildung in dem Thread).

katze52
29.12.2008, 11:12
Ich habe heute dieses schöne Stück auf einem C6- Umschlag bekommen! Ein Leuchtturm der Dank der Deutschen Post nicht mehr leuchten kann!


Grüsse

Karl

claus wentz
29.12.2008, 11:17
Tja - da ist aus dem Leuchtturm eine Schwengelpumpe geworden.

phil-maddin
29.12.2008, 11:32
Interessant ist ja dass der auslaufende Stempel unten exakt an der Zähnung/Stanzung aufhört.
Das ist ein Briefstück oder doch nur eine einzelne Marke ?

22028
29.12.2008, 12:25
Marken werden ja entwertet, man könnte es auch umschreiben mit "wertlos gemacht".

tgwg
01.01.2009, 14:23
Ach übrigens, nicht nur die Deutsche Post "entwertet" ihre Briefmarken. Bei mir endete das alte Jahr gestern mit dieser Leistung der dänischen Post.

Der Absender bat übrigens explizit um saubere Stempelung, weil er weiß, dass ich ATM-Sammler bin. Wünschen wir uns alle, dass das neue Jahr besser gestempelt wird ;).

Dirk Bake
08.01.2009, 01:21
Anknüpfend an den Beitrag Nr. 42 hier der Beleg dafür, dass solche Kunstwerke auch mit einem Handstempel erzeugt werden können. Die in der Politik gelegentlich bemühte "ruhige Hand" war wohl nicht am Werk.

Dirk Bake
21.02.2009, 21:51
Nicht nur der Post AG ist für manches zu danken. Zum Beispiel auch Hermes hat ein Herz für Sammler. Für Stücke wie das gezeigte müssen wir natürlich Verständnis aufbringen: Wo sonst hätte der Aufkleber schon Platz gehabt.

Mir ist so, als seien ähnliche Stücke mit dezent verborgenen Briefmarken schon in einem anderen Thema vorgestellt worden. Wer kann den Titel des Themas mitteilen?

Holzland-Sammler
21.02.2009, 22:21
@Dirk Bake

Irgendwo bei "Privatpost", Anfang bis Mitte 2008 etwa, sogar von mir wurde etwas dazu geschrieben. Du müsstest einmal suchen. Wann und wo genau weiß ich auch nicht mehr.:o:confused: Es ging um zugelabelte Privatpostmarken - mehrere übereinander (PIN).

Wenn Du nichts findest, muß ich einmal bei Gelegenheit suchen.

mavrud
22.02.2009, 12:05
@Dirk Bake:
Hier ist einige Male darüber diskutiert worden. Ab Seite 12 gucken:
http://www.bdph.de/forum/showthread.php?t=5674

Holzland-Sammler
01.03.2009, 15:22
@all

Hier etwas aus dem aktuellen Briefkasten, von Hand gestempelt, Ort kann individuell gewählt werden (evtl. auch das Datum). Dabei sollte die Marke auf Wunsch des Absenders sauber (nicht sparsam) gestempelt werden.:mad:

gomunkel
01.03.2009, 19:26
@ Holzlandsammler: Hast du schon mal versucht, selbst so einen wabbligen mit irgendwelchem störrischen Inhalt gefüllten A 4 oder B 4 bzw. A 5 bzw B5 Brief so zu stempeln, dass alles leserlich ist ?

Es sieht ganz danach aus, dass der Inhalt "Stempelschädlich" war. Denn der Stempelrand ist ja gut abgedruckt und Stempelfarbe war auch frisch und ausreichend am Stempel dran. :D

Und leider hat der Stempler ja nur einen Versuch ............

claus wentz
07.04.2009, 18:19
In den letzten Tagen durchsuchte ich den Posteingang einer kleineren Firma aus dem PLZ-Gebiet 67... aus dem Zeitraum Anfang 2007 bis heute. Naturgemäß auch etliche Stücke eben aus dem BZ 67. Dabei stellte ich fest, daß im BZ 67 eine Doppelstempelung GARANTIERT ist!!
Es ist auch egal, ob die Post schon in einer Agentur ihren Stempel erhielt, oder ob es die AFS der waren - ALLES wurde nochmals "bearbeitet"! Entweder mit dem Handrollstempel oder durch die Maschine.
So erhält man Arbeitsplätze.

Remmow
07.04.2009, 20:03
...bekam heute 10 Umschläge aus dem BZ-Bereich 92 zugesandt - vier C5 und sechs kleinformatige Umschläge... die Kleinformatigen waren ordnungsgemäß kodiert und jetzt kommt es: Es war keine einzige Doppelstempelung vorhanden:D - alle Belege hatten dafür gar keinen Stempelaufdruck:mad:

So ungerecht ist die Welt....

empedokeles
18.11.2009, 18:30
Hallo zusammen, moderne Marken sind zwar nicht mein Sammelgebiet, trotzdem können einen schön frankierte Briefe erfreuen. Heute im Kasten ein Brief aus Schweden, die dortige Post hat die Marke sauber gestempelt und anschließend mit einem nur am linken und rechten Rand selbstklebend ausgerüsteten Papierstreifen "verschlossen". Kannte ich noch nicht, der Marke hats aber gut getan :-) . Gibt es andere Beispiele für im Sinne des Kunden kreative Postanstalten?

http://www.gelbes-w.de/Links/BriefSchweden.jpg

Dirk Bake
07.12.2011, 19:42
Mitunter fragen sich SammlerInnen, warum in Briefzentren verwendete Maschinenstempel auffallend oft als Uhrzeit "21" angeben. Möglicherweise steckt System dahinter: Von der 21 wird abgewichen, wenn ein Brief mit bereits entwerteten Marken nochmals mit dem Maschinenstempel bearbeitet wird. Der Sammler bzw. die Sammlerin kann dadurch relativ genau dokumentieren, wie viele Stunden zwischen den beiden Entwertungen lagen. So macht die Philatelie Freude - für die der Maschinenstempelabdruck ja völlig zurecht wirbt.

drmoeller_neuss
08.12.2011, 08:05
Mitunter fragen sich SammlerInnen, warum in Briefzentren verwendete Maschinenstempel auffallend oft als Uhrzeit "21" angeben. Möglicherweise steckt System dahinter: Von der 21 wird abgewichen, wenn ein Brief mit bereits entwerteten Marken nochmals mit dem Maschinenstempel bearbeitet wird. Der Sammler bzw. die Sammlerin kann dadurch relativ genau dokumentieren, wie viele Stunden zwischen den beiden Entwertungen lagen. So macht die Philatelie Freude - für die der Maschinenstempelabdruck ja völlig zurecht wirbt.

Nach meinen Erfahrungen wird die Uhrzeit in den Postpartner-Filialen nie verstellt, jede Filiale stellt die Uhrzeit genau einmal ein (intelligenterweise auf die durchschnittliche Uhrzeit der Abholung). Varianten der Einstellung sind z.B. 08.12.20-11
Das war früher auch nicht anders, z.B. die Post in Heidelberg-Neuenheim (Heidelberg 18) hatte für vormittags aufgegebene Sendungen immer mit -12 gestempelt, für nachmittags mit -18.
Eigentlich könnte man die Stundenangabe auch ganz weglassen, aber vielleicht haben die Stempelhersteller noch viele dieser Datumswalzen auf Lager.
Ein Grund für diese Nachlässigkeit ist, dass ein Poststempel wie vor 100 Jahren sich nicht einfach durch Drehen am Handrädchen verstellen lässt. Vielmehr muss der Haltestift herausgedreht werden, dann mit einem Kugelschreiber oder anderem spitzen Gerät die Zahlen in der Datumszeile verdreht werden. Das ist aber ein Luxus gegenüber den Stempeln in Grossbritannien und Indien. Hier muss das Datum noch gesteckt werden, d.h. die entsprechenden Zahlenklischees dem Kasten entnehmen und mit der Pinzette in den Stempelkopf stecken.

P.s. Briefzentren stempeln häufig mit -21, weil die meisten Briefkästen nur noch einmal täglich zwischen 17 und 18 Uhr geleert werden. Um 21 Uhr ist dann die Post im Briefzentrum, meistens rechtzeitig zur Zustellung am nächsten Tag .

mur
08.12.2011, 16:52
In den Postämtern/Postagenturen bestimmt das EPOS den Rythmus. Meist ist um 18:00Uhr Schluß. Folgerichtig schaltet EPOS um 18:00 Uhr auf den nächsten Tag um, und deswegen heißt es im Stempel Tagesdatum und 18:00 Uhr. Nach 18:00 Uhr wird der Stempel auf den nächsten Tag umgestellt. Somit ist keine Manipulation bezüglich des Einlieferungsdatums möglich und darauf kommt es an!
Denkbar ist es, daß pflichtbewusste Agenturbetreiber die Uhrzeit dann auf 08:00 Uhr des Folgetages einstellen, weil dann war ja schon wieder das Lieferfahrzeug des BZ da, um Post und Pakete zu bringen und aufgelaufene Sendungen wieder mitzunehmen.
Diese Sendungen werden dann im BZ vor/bis zu der Uhrzeit gestempelt, die im Maschinenstempel eingestellt ist.
Wie es geregelt ist, wenn der Kunde mit einer Fristsendung bis nach Punkt 18:00 Uhr in der Schlange vor dem Schalter steht, oder die Agentur als Service regulär bis 22:00 Uhr geöffnet hat, kann ich aber nicht sagen.
Mit Sammlergruß mur